Stay Review | Dreamsigns wohin man blickt…

Datum 9. Aug. 2011
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Stay handelt von Henry der nach einem schweren Autounfall in psychologische Betreuung muss. Hier trifft er auf den Psychologen Sam Foster, dem er seinen geplanten Selbstmord ankündigt. In 3 Tagen will sich Henry das Leben nehmen, 3 Tage in denen Sam versucht Henry zu helfen. Doch je mehr er über Henry herausfindet, desto weniger ist er sich sicher, was er glauben kann.

Die Musik ist passend und trägt zur gelungenen Stimmung des Films mehr als nur bei. Merkwürdige Kamerawinkel und verstörende Schnitte fallen nicht beim ersten Sehen auf, lassen den Zuschauer aber mit einem komischen Gefühl zurück. 

Man weiß, irgendetwas ist hier anders, man kann es aber nicht zuordnen. Wer sich den Film mit Audiokommentar ansieht, wird hier einige interssante Informationen erfahren. 

Es sind im Film wirklich unendlich viele kleine Hinweise versteckt, die man aber unmöglich beim ersten sehen deuten kann.

Stay ist ein sehr unkonventioneller und damit unzugänglicher Film. Mann muss sich darauf einlassen und bei der Sache bleiben, denn genau dann entfalltet sich der Film zu einem wahren Erlebnis, das man wohl nicht mehr vergessen wird. 

Freunde von Memento, Der Machinist und Jacobs Ladder sind bei Stay genau richtig aufgehoben.

Alles was Sie wissen ist eine verdammte Lüge!