KT-Forum Gastbeitrag - Klartraumbericht bei Jonathan Dilas

Datum28. Dez. 2011
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Ich durfte für Jonathan Dilas (Autor von “Träume, Traumanalysen und alternative Realitäten”) und seinen Webblog meinen liebsten Klartraumbericht zur Verfügung stellen. Zu finden ist dieser Gasbeitrag auf Jonathans Webblog. An dieser Stelle nochmal vielen Dank!

Ich konnte mich nur sehr schwer für meinen “liebsten” Klartraum entscheiden. Es wurde letztendlich genau mein 50er Klartraum. Den Beitrag findet ihr hier in Jonathans Webblog oder einfach weiter lesen…

 

“Fremderfahrungen” sind Erfahrungen von Besuchern meines Traumtagebuchs. Wer immer gern seine luzide Traumerfahrung, außerkörperliche Erfahrung oder gar eine sehr interessante Erfahrung aus seinem Alltag einmal im Internet veröffentlicht sehen möchte, kann diese gern an mich senden und ich werde sie hier publizieren. Die nächste Erfahrung eines Besuchers, mit dem Namen Simon aka DreamState, erzählt von einem seiner interessantesten luziden Träume:

“Ich freue mich, euch von einem meiner liebsten Klarträume berichten zu dürfen. Ich kann gar nicht genau sagen warum dieser Klartraum, genau mein fünfzigster, so wunderschön war. Ich denke, es war die gesamte Stimmung, etwas was man nicht so recht in Worte fassen kann. Eine solche grandiose Stimmung habe ich bisher nur zwei mal erlebt.

Ich wurde aus einem Trübtraum heraus klar. Ich war mit einem Freund an einem Fluss in der Nähe unserer Heimatstadt. Ich hatte gerade einen Stein in der Hand, den ich übers Wasser hüpfen lassen wollte. Ich dachte mir: „Lasse ich den Stein nun über Wasser hüpfen und er geht unter, muss das ein Traum sein!“ Die Logik ist mir bis heute ein Rätsel, aber im Trübtraum ist die Logik ja meist gut versteckt oder hat Urlaub. Ich musste den Stein nun nicht mehr hüpfen lassen, ich war sofort klar.

Die Szene veränderte sich sofort, aus dem Flussufer wurde ein Feld mit etwa kniehohem, goldenem Korn. Es sah magisch aus und war wunderschön. Die Sonne war gerade aufgegangen und hatte ihre volle Kraft noch nicht erreicht. Das feuchte Korn dampfte, aus der Nacht noch kalt und feucht, vom Tau. Leichter Dampf stieg auf. Einfach magisch!

Ich wollte nun mit meinem Unterbewusstsein sprechen und rief einfach „Hey Unterbewusstsein!“ Ich bekam aber keine Antwort. Ich hätte vielleicht etwas freundlicher fragen sollen. Nun sprintete ich durch das Feld, sprang und hechtete nach vorne, um zu fliegen. Ich sprang etwas höher als im Wachleben möglich, aber verlor beim Hechten an Höhe. Ich streifte das Korn mit meinem Oberkörper, konnte mich aber fangen. Ein Bauchklatscher ins Feld blieb mir erspart. Ich raste knapp über das golden glänzende Kornfeld hinweg. Ich streifte das Korn und spürte den Tau auf meinem Gesicht. Die Stimmung war irgendwie vor Freude geladen.

Nach 1-2 Minuten erwachte ich falsch, erkannte dies aber nicht und informierte mein Diktiergerät über meinen Klartraum. Ich erwachte daraufhin wirklich und freute mich über den wunderschönen Klartraum.

 
Spiegelung des Textes