Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Datum31. Mär. 2012
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Der heute Mensch steht leider nicht nur am Tag unter großem Stress, diesen nimmt man auch mit in die Nacht. Er wirkt sich auf und in den Träumen aus.

Erhöhter Stress lässt die Traumerinnerung stark schrumpfen, man erinnert sich an weniger oder keine Träume. Auch können die erinnerten Träume Detailarm, fast nur Fetzen sein. Stress wirkt sich auf den Schlafbedarf aus, je nach „Typ Mensch“ schläft man mehr oder weniger.

Eine große Rolle spielt das subjektive Empfinden des Schlafes, hier spielt sogar die Schlafdauer eine untergeordnete Rolle!. Dies bedeutet, dass man auch bei einer langen Schlafdauer den Schlaf subjektive als „schlecht“ empfinden kann, was sich auf das Wohlbefinden auswirkt.

Wie wirkt sich der Stress nun auf den Klarträumer und seine nächtlichen Abenteuer aus?
Ein schlechter Schlaf, wenn auch „nur“ subjektiv, wirkt sich wie bereits erwähnt auf die Anzahl der erinnerten Träume und deren Detailgehalt aus. Einen Klartraum durch DILD zu erziehen, wird so also fast unmöglich.

Ein kleiner Teufelskreis kann beginnen: „Ich habe zZ eh kaum Traumerinnerung, warum soll ich dann am Tag Reality Checks machen?!“ Schon sinkt die Wahrscheinlichkeit auf einen Traum noch mehr. Selbst wenn man daran denken würde, durch den Stress am Tag wird man aus der Bahn geworfen und vergisst sehr wahrscheinlich überhaupt Reality Checks durchzuführen.

Dennoch lässt sich Stress in kleinem Maße positiv nutzen, wie im Beitrag “Reality Checks und besondere Ereignisse” erwähnt: Ein Zahnarzttermin, die Prüfung am nächsten morgen, das Gespräch beim Chef – diese Dinge treten sehr wahrscheinlich in den Träumen auf. Bereitet man sich mit Rcs darauf vor und festigt seine Absicht, diese Dinge im Traum zu erkennen, so kann man dadurch einen Klartraum gewinnen.

Wie kann ich nun vermeiden, den Stress mit in den Schlaf zu nehmen?
Hier ein paar praktische Tipps:

  • Meditation
    Meditieren vor dem Schlafengehen, baut Stress ab und entspannt.
  • Den Tag rückwärts Revue passieren lassen
    Lege dich ins Bett und gehe in Gedanken JEDE Aktion rückwärts durch, die du heute erlebt hast. Du beginnst mit dem dem eben passierten und endest mit dem ersten Gedanken, mit dem du am heutigen Morgen aufgewacht bist.
  • Dehn-Übungen
    Entspannte deine Arm- und Beinmuskulatur, ganz wichtig:
    Kaumuskel entspannen
  • Sport
    Nicht übertreiben aber ein wenig sport entspannt, lässt die Gedanken zu ruhe kommen und schüttet Glücksgefühle aus.
  • Kein Fernsehen / keine Games vor dem Schlafen
    Dadurch nimmt man noch viel mehr neue Informationen zum verarbeiten in den Schlaf. Der Körper ist nicht auf das Schlafen eingestellt, er will verarbeiten, analysieren, diskutieren :)
  1. Avatar for maRC

    maRC

    Samstag, März 31, 2012 - 20:25:47

    Ja ganz wichtig MEDITATION. Mach ich auch oft vor dem Schlafen gehen oder gleich in der Wake Phase des WBTBs. Hilft ungemein (Y)

  2. Avatar for Wolf

    Wolf

    Montag, April 2, 2012 - 12:59:12

    Danke für den tollen Beitrag DS! ^^
    Also ich kann dem nur beipflichten… hab grad extrem viel Stress… und dafür praktisch 0 TE…
    Aber danke für die Tipps, vielleicht hilfts ja ;)

  3. Avatar for DreamState

    DreamState

    Sonntag, Juni 3, 2012 - 16:09:47

    Klaro Wolf, sehr gerne :) Hoffe deine TE hat sich mittlerweile verbessert :)