Träume beeinflussen unser Gefühlsleben

Datum20. Jun. 2012
Views: 5657 | Kommentare: 2


blog_traume_glucksgefuhle.png

Träume wirken sich stark auf unser Gefühlsleben aus. Ein positiver Traum setzt im Körper Glücksgefühle frei. Diese können sich auf den ganze Tag auswirken. Mit dem richtigen Traum am morgen, startet es sich viel leichter.

Dies kann aber auch gegenteilig der Fall sein, eine Erklärung warum man manchmal mit dem “falschen Fuß aufsteht“. Diese Träume können also im positiven so wie im negativen starke Auswirkungen haben. Mein erster Klartraum lies mich kaum schlafen, Endorphine durchströmten meinen Körper und ich war einfach von dem Erlebnis überwältigt.

Als Beispiel hier die negative Seite dieser Beeinflussung: Ich träumte vor kurzem von einem nahen Bekannten, der mich im Traum töten wollte. Es war kein Albtraum, dennoch war ich nach dem Erwachen schokiert und irgendwie traurig darüber. Mir war bewusst, dass diese Trauer völlig irrational war, dennoch dauerte es ein paar Minuten, bis diese verflogen war. Ein gutes Beispiel welches zeigt, dass Träume auf Bereiche zugreifen und diese beeinflussen, welche wir im Wachleben nicht oder nur mir viel Übung kontrollieren können. Ich konnte die Trauer nicht einfach abstellen. Jedes Gefühl ist im Endeffekt eine chemische Reaktion im Körper und Träume haben darauf großen Einfluss.

Der Klartraum bietet durch seinen Möglichkeiten selbst einen Rausch an Glücksgefühlen. Wer einmal im Klartraum frei über weite Wiesen und Wälder geflogen ist, kann dies mehr als bestätigen.

  1. Avatar for Traum_Saphir

    Traum_Saphir

    Donnerstag, Juni 21, 2012 - 09:49:53

    Das was du da geschildert hast ist mir auch schon passiert.
    Bei dem Inuittraum, den ich auch im Forum gepostet habe, war ich den ganzen Tag gut drauf.
    Als ich aber geträumt habe, dass meine Katze gestorben war, war ich erst wieder gut drauf, als ich meine Katze gesehen und gestreichelt hatte.

    Ich denke anderen Träumern geht es genauso.

    T_S

  2. Avatar for Straßenköter

    Straßenköter

    Freitag, Februar 14, 2014 - 22:20:54

    Mir geht es sehr oft genauso, allerdings geht es noch weiter. Ich habe einmal geträumt, dass mein Freund mich töten will. Als ich ihn morgens gesehen habe, bin ich zurück geschreckt. Ich hatte auch mal einen schlimmen Traum von einer Lehrerin, die ich nie im Unterricht hatte, die aber ein paar Häuser weiter wohnt. Das war etwa in der 5. Klasse, aber ich habe seit dem irren Respekt vor ihr. Es geht so weit, dass es meine Einstellung zu anderen Menschen komplett verändert. Manchmal bin ich grundlos sauer auf jemanden. Der kann sich das nicht erklären, ich weiß, dass es ein Traum war, verbinde es aber trotzdem mit der Person. Schon irgendwie komisch… :p