DILD - Dream Induced Lucid Dream VIDEO

Datum31. Jul. 2012
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Viel Spass mit dem Video zu der DILD-Technik, die eigentlich keine Technik an sich ist, aber mehr dazu im Video…

 

DILD Anleitung

Warum man nie sicher sein kann, ob man nicht gerade träumt…

Datum30. Jul. 2012
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Ist das, was ich gerade erlebe, wirklich real?

Die meisten Menschen würden diese Frage immer mit „Ja“ beantworten. Man weiß natürlich, dass man sich gerade in der Realität befindet, was denn sonst… Der Klarträumer reagiert da anders, denn er kennt die Tücken des Traumes.

Man kann sich (ohne Reality Check) nie wirklich sicher sein, ob man nicht gerade Träumt. Dies hat zwei einfache Gründe:

  1. Träume haben keinen „Anfang“ / man erinnert sich nicht daran
  2. Logisches Denken / der Sinn für Realität ist im Traum inaktiv
  3. Der Traum wird immer für die absolute Realit gehalten

Zu Punkt 1: Ein Traum hat keinen bestimmten Anfang, an dem man erkennen könnte „Ahh jetzt geht der Traum los!“ Beim Einschlafen verdichten sich die hypnagogen Bilder langsam zum Traumgeschehen. Diese Bilder bekommt man i. d. R. nicht mit und kann sich so nie an den „Anfang“ des Traumes erinnern.

Zu Punkt 2: Selbst bei den verrücktesten Dingen im Traum, erkennt man meist nicht, dass es sich um einen Traum handelt. Im Traum ist der Bereich des Gerhirns, der für logisches Denken zuständig ist, inaktiv. Nur im Klartraum bzw. wenn man den Traum als solchen erkennt, ist dieser Bereich aktiv. Als Klarträumer trainiert man seinen Sinn für Logik / Realität und dieser springt immer öfter an.

Zu Punkt 3: Während des Träumens ist man immer davon überzeugt, sich gerade in der Realität zu befinden.

Wenn man sich diese drei Punkte vor Augen hält, kann man sich also nie sicher sein, ob man nicht gerade Träumt. Es gibt keinen Anfang des Traumes, an den man sich erinnern könnte und selbst wenn, die absonderlichsten Ereignisse erscheinen einem völlig logisch. Man glaubt immer, es handle sich um die Realität.

Wer stellt denn schon die Realität in Frage? Dies mag für nicht Klarträumer mit Sicherheit befremdlich wirken und auch einer der Gründe sein, warum Klarträumen noch nicht im Mainstream angekommen ist. Der ein oder andere denkt vielleicht, eine Person welche die Realität in Frage stellt habe einen Knax weg. Doch wer schon einmal erlebt hat, dass sich der Klartraum so real wie das Wachleben anfühlt, der hat keine bedenken mehr und stellt die Realität gerne in Frage.

Einzig ein Reality Check gibt dem Klarträumer die Gewissheit, nicht gerade zu träumen.

Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume

Datum28. Jul. 2012
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Zu viel Alkohol hat immense Auswirkungen auf den Schlaf, die Traumerinnerung und auf Klarträume. Legt man sich mit zu viel Alkohol im Blut schlafen, unterdrückt dieser die REM-Phasen, welche die Haupttraumphase ist. Man träumt zwar in allen Phasen, in der REM-Phase sind diese aber am lebhaftesten.

Bleiben die REM-Phasen aus, bleiben also auch die Träume aus. Die Träume aus den NoneREM-Phasen ähneln mehr Überlegungen und Gedankengängen als plastisch erlebten Träumen. Dennoch kann man sich auch unter Alkoholeinfluss an seine Träume erinnern. Gegen Ende der Nacht und wenn Alkohol abgebaut wurde, holt der Körper seinen REM-Schlaf nach. Die RE;-Phasen verschieben sich nach hinten und werden dann meist an einem Stück nachgeholt. Der sogenannte REM-Rebound-Effekt entsteht. Natürlich sollte man dies nicht gezielt mit Alkohol versuchen auszulösen!

Traumerinnerung ist also auch unter Alkoholeinfluss möglich, auch wenn diese hier sehr schlecht ist. Man erinnert sich meist nur an „Fetzen“ ohne viele Details. Doch wie sieht es mit den Klarträumen aus? Ist ein Klartraum und übermäßigen Alkoholeinfluss möglich?

Ja, das ist es. Doch man erlebt den Klarträum ähnlich dem Wachleben unter Alkohol. Die Kontrolle über den Körper ist kaum vorhanden, alles schwankt und man geht sich sehr schwer. Ein Klartraum ist möglich aber viel hat man davon nicht.

Blog Geburtstag! 1 Jahr KT-Forum Blog

Datum27. Jul. 2012
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Alles Gute zum Blog-Geburtstag! Dieser Beitrag wurde eigentlich einen Tag zu spät erstellt, doch durch Zauberei steht als Datum der 27.7 oben links, obwohl der Blog am 27.7 seinen Geburtstag feiert :) Doch lieber zu spät gratulieren als garnicht :)

Am 27 Juli 2011 habe ich den ersten Blogbeitrag im KT-Forum Blog geschrieben. Mittlerweile ist viel passiert: 215 Beiträge mit 60.200 Wörtern. Im Druchschnitt wird der Blog am Tag von 36 Personen besucht. Bisher wurden im Blog 107 Kommentare verfasst.

So viel zur kleinen Statistik. Ich möchte mich bei allen Lesern und Kommentar-Schreibern bedanken und hoffe, euch macht das Lesen der Beiträge genauso viel Spass wie mir das Schrieben!

Grüße
DreamState

Tag(s): geburtstag, blog

Die absolute Freiheit lässt sich nur im Klartraum erleben

Datum23. Jul. 2012
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Nur ein Klartraum bietet die wirklich absolute Freiheit. Eine Freiheit, die im Wachleben einfach nier erreicht werden kann. Doch was bedeutet Freiheit?

Jeder definiert Freiheit für sich persönlich anders. Für den Einen ist Freiheit nicht eingesperrt zu sein, für den Anderen ist es die möglicht in ferne Länder zu reißen. Doch egal wie diese Definition aussehen mag, absolut ausleben kann man seine Freiheit nur im Klartraum. Was engt unsere Freiheit im Wachleben ein? Auf den Punkt gebracht lässt sich dies mit einem Wort beschreiben: Gesetze.

Zum einen sind es die Gesetze des Landes, in dem man lebt. Ein fremdes Grundstück darf man im Wachleben nicht betreten. Im Klartraum ist man frei von diesen Gesetzen, man kann gehen wohin man will. Man kann jeden Ort frei erkunden und seinen innerlichen Drang nach Abenteuer ausleben und seine Neugierde befriedigen. Jedes Haus steht zur Erkundung frei und kann viele Interessante Dinge oder Personen bergen. Zusätzlich ist man in seinen Mitteln nicht begrenz: Warum gehen wenn man fliegen kann? Autofahren ohne Führerschein? Möglich aber für einen Klartraum fast schon wieder zu langweilig.

Zum anderen sind es die sozialen Gesetze und Gepflogenheiten. So hat man sich in dieser Situation zu verhalten, so etwas spricht man nicht direkt an usw. Im Klartraum gelten diese sozialen Zwänge nicht. Niemand wertet ausser einem selbst. Man kann ungefragt Sex mit jeder Person haben, es ist kein „sozialer Tanz“, kein Flirten notwendig. (Sex im Klartraum: Techniken, Tipps & Erfahrungen)

Unmögliches ist im Klartraum möglich, eine Freiheit die man im Wachleben nicht erlangen kann. Es lassen Sich wundervolle Dinge im Klartraum erkunden und erleben, zu denen man im Wachleben nicht in der Lage ist. Verwandle dich in ein Tier deiner Wahl. z. B. ein Löwe. Das Beste am ganzen ist: Nichts hat Konsequenzen. Keine sozialen Zwänge, keine rechtlichen Folgen, keine Personen die bewerten und urteilen.

Beitrag dazu im KT-Forum.

Traumlogik - Logisches in Trübtraum und Klartraum

Datum20. Jul. 2012
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Im Trübtraum erscheinen uns die unwirklichsten Dinge als logisch. Da ist der Elefant auf dem Einrad das Alltäglichste der Welt.

 

Dies hat den Grund, da unser Logikzentrum im Traum nicht aktiv ist. Wir können einfach nicht zwischen „logisch“ und „unlogisch“ unterscheiden. Als Klarträumer trainiert man sein Logikzentraum. Erkennt man im Traum den Traumzsutand, so ist oft das Logikzentrum „kurz angesprungen“ und man wird stutzig. Im Klartraum scheint dies nun voll aktiv zu sein. Auch im Klartraum kann das Logikzentrum an Aktivität verlieren. So träumt man klar, hat aber plötzlich Angst vor einem Monster. Man ist sich nicht mehr voll bewusst, zu träumen. Die Angst ist zwar völlig unberechtigt, dessen ist man sich aber nicht bewusst.

 

Gerade beim Übergang von trübe zu klar scheint man sich die Dinge „logisch“ zu erklären. So wundert man sich zwar im ersten Moment über den Elefanten auf dem Einrad, doch dann sieht man dass ein Zirkus in der Stadt ist. Das merkwürdige Ereignis wird durch die eigene, erschaffene „Logik“ als möglich angesehen.

Verwandter Blogbeitrag:

Erweiterte Autosuggestion: Betonung & Freude auf Kommando

Datum16. Jul. 2012
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Im Blog findet sich bereits ein Thread zur Autosuggestion. Die Technik möchte ich nun um ein paar eigene Zusätze und Methoden erweitern.

Wähle zuerst deine Suggestion wie z. B.:

Heute habe ich einen Klartraum!

 

Betonung:
Achte auf die Betonung, wenn du die Suggestion innerlich denkst bzw. leise vor dich hin sprichst. Variiere die Betonung, im Beispielfall kannst du dich einmal auf das „heute“ und dann auf „Klartraum“ konzentrieren.

Erweiterungen:
Schiebe zwischen der gleichbleibenden Suggestion bestätigende Erweiterungen ein. Bsp.:

Heute habe ich einen Klartraum!
Natürlich habe ich heute einen!
Heute habe ich einen Klartraum!
Ja, der Klartraum wird klasse!

Diese Erweiterungen sollen deinem Wunsch Ausdruck verleihen und lassen sich mit dem nächsten Punkt kombinieren:

 

Freude:
Versuche eine (zu Beginn) künstliche Vorfreude zu erzeugen. Sei innerlich einfach überzeugt, dass es klappt und freue dich darauf! So wie du dich im Restaurant auf das leckere Essen freust, denn es gitb keinen Zweifel daran, dass das Essen nicht kommen sollte, so freust du dich auf den Klartraum. Diese gespielte Freude wird nach ein paar Suggestion zu richtigen Freude. Wirst richtig das Kribbeln im Bauch spüren. Streue ein paar „Juhus“ und „Yeahs“ bzw. deine Ausrufe der Freude, in Gedanken oder leise gesprochen.

Dies ist ein gutes Beispiel für die Kontrolle über unseren Körper und über unsere Gefühle haben und dies ist nur die Spitze des Eisbergs…

Nachtrag: AutosuggestionsPaket

Durch neue Schlafumgebung luzide Träumen…

Datum14. Jul. 2012
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Gewohnheiten und der Alltagstrott sind die Feinde des kritischen Bewusstseins und der DILD-Klarträume. Ist man in seinen Gewohnheiten gefangen, denkt man kaum bis garnicht daran, Reality Checks zu machen. Dadurch macht man diese auch unwahrscheinlicher im Traum und bekommt so keine bis wenige Klarträume durch DILD.

Eine Variante, aus diesem Trott auszubrechen, ist sich einen ungewohnten Schlafplatz zu suchen. Auf der Couch im Wohnzimmer, im Zelt im Garten oder bei einem Freund. Beim Einschlafen muss man sich voll auf den neuen Shclafplatz einlassen und diesen verinnerlichen. So kann man zum einen klar werden, wenn man A) im eigenen Bett erwacht. Es muss ein Traum sein, man hat sich ja bewusst an einen anderen Schlafort begeben… und B) wenn man an eben diesem neuen Ort erwacht, aber Details der Umgebung anders sind.

Autosuggestion vor dem Schlafen kann hier besonders hilfreich sein.

Tipp: Es muss nicht immer eine komplett neue Umgebung sein. Es kann auch schon reichen, sich mit dem Kopf an das Fußende des Bettes zu legen.

Review: Hellwach im Traum von Stephen LaBerge

Datum13. Jul. 2012
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Buch Review „Hellwach im Traum“

1987 erschien Stephen LaBerges Buch über Klarträume „Hellwach im Traum“. Heute vergriffen wird es zu völlig überzogenen Preisen bei eBay und Amazon verkauft. Oftmals werden an die 100 € verlangt.

„Hellwach im Traum“ ist 287 Seiten dick und enthält ohne Nachwort die folgenden 10 Kapitel:

1. Erwache in deinen Träumen
2. Ursprung und Geschichte des luziden Träumens
3. Die neue Welt des luziden Träumens
4. Die Traumwelt erforschen: Luzide Träume im Labor
5. Die Erfahrung des luziden Träumens
6. Lerne, luzide zu träumen
7. Der praktische Träumer: Anwendungen des luziden Träumens
8. Träumen: Funktion und Bedeutung
9. Traum, Illusion und Wirklichkeit
10. Traum, Tod und Trnszendenz

Auch wenn das Buch mit seinen 25 Jahren schon gut in die Jahre gekommen ist, lohnt sich der Kauf aufjedenfall. Vorrausgesetzt, man bezahlt keine 100€ dafür. Hier und da sind mittlerweile ein paar Theorien als falsch erweisen, ansonsten ist der Informationsgehalt sehr hoch.

Lustig sind die “eingedeutschten” Abkürzungen, so wird MILD hier noch als MILT übersetzt (ASE= Aussersinnliche Erfahrung, EdK = Erfahrung der Körperlosigkeit etc.)

Zwei auch von mir oft genannte Punkte im 5.Kapitel sind die Bereiche “Motivation” und “Erwartungen”. Stephen LaBerge weißt darauf hin, dass Träume u. a. Wunscherfüllungen sind, natürlich aber nicht so strikt wie Siegmund Freud dies behauptet hat. Desweiteren wird auch auf den Sinn des Träumens eingegangen, wobei damals so wie heute nur Theorien genannt werden können. Warum träumen wir?
Auch auf die kreative Propremlösung durch den Traum wird in “Hellwach im Traum” behandelt, sowie gegen Ende des Buches die tibetischen Traum-Yogis erwähnt kompakt erwähnt werden.

Die WILD-Technik findet in LaBerges Buch keine Erwähnung. Gegen Ende werden kurz auch Shared Dreams, Nahtoderfahrungen und Übersinnliches genannt. LaBerge beschreibt diese Erfahrungen mehr als Klarträume, wobei er alles Erlebte als subjektiv bezeichnet, was die Bedeutung ausser Kraft setzt, ob es “nur” geträumt oder eine “wirkliche” Erfahrung ist. AKEs beschreibt er mehr als “Traumtelepathie” und er erwähnt, ein AKE-Experiment in welchem nur ein einziger Proband es schaffte, einen entfernten Raum durch eine AKE annähernd zu beschreiben.

Sterbeerlebnisse (SE abgekürzt) finden auch Erwähnung und LaBerge weißt deutlich darauf hin, das es keine Rolle spielt, ob diese Erlebnisse “real” sind, da einfach die Wirkung auf die Menschen, die diese erlebt haben, bleibende Eindrücke und eine veränderte, positive Sichtweise im Bezug auf den Tod hinterlässt.

Alles in Allem ist “Hellwach im Traum” auch heute noch lesenswert, keinesfalls aber bei einem Preis höher als 15€. Hier und da sind ein paar Aussagen heutzutage wiederlegt worden, was man aber LaBerge natürlich nicht ankreiden kann. Die völlig überzogenen Preise sind in keinster Weise gerechtfertigt. Ich empfehle bei den überhöhten Preisen eher LaBerges “Exploring the World of Lucid Dreaming” welches nur auf Englisch erhältlich ist. Wie bereits hier erwähnt, ist “Exploring the World of Lucid Dreaming” NICHT das Englische Pendant zu “Hellwach im Traum”, hier handelt es sich um unterschiedliche Bücher.

Mehrstimmiges Sprechen im Klartraum

Datum 9. Jul. 2012
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Durch einen aktuellen Klartraum entdeckte ich, dass man im selbigen nicht durch die eigene, einzige Stimme limitiert ist. Es wird alles im Inneren generiert, warum sollte man dann nicht mehrstimmig, gleichzeitig sprechen können?

In dem Klartraum gab ich einen Schrei von mir, zählte aber gleichzeitig. Beides waren eindeutig Stimmen, keine Gedanken. Doch wie unterscheidet man im Klartraum Stimme und Gedanke? Ich kann mich hier nur auf mein Gefühl verlassen, im Klartraum mich zählen gehört zu haben.

Im Bereich der Klänge bietet das Klarträumen noch riesiges Feld für Experimente, die im Wachleben unmöglich sind… Kann ich gleichzeitig verschieden Sätze sagen? Versuchen Sie mal im Wachleben wirklich gleichzeitig zwei Sätze in Ihrem Kopf ablaufen zu lassen… Dies scheint nicht zu funktionieren, vielleicht kann man diese im Klartraum aber gleichzeitig sprechen.

Kann man im Klartraum anderen Stimmen imitieren? Im Wachleben kann man in Gedanken sehr einfach die Stimme einer bekannten Person erklingen lassen. Wenn ich mich an bekannte Personen erinnere, die ich im Klartraum sprechen gehört habe, so entsinne ich mich, ihre echte Stimme gehört zu haben. Wenn also mein Unterbewusstsein (bzw. der Teil in meinem Geist, welcher Traumfiguren erschafft) dazu in der Lage ist, müsste ich als der Herrscher im Klartraum auch dazu in der Lage sein. Vielleicht sind es die Gewohnheiten aus dem Wachleben, die uns die Idee einer anderen Stimme im Klartraum nicht in den Sinn kommen lassen.

Partiell blockierte Erinnerung direkt nach dem Erwachen

Datum 8. Jul. 2012
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Ich spreche meine Träume direkt nach dem Erwachen auf mein Diktiergerät. Später am Tag übertrage ich das ganze in Schriftform auf meinen Computer.

Interessanterweise scheint direkt nach dem Erwachen ein Teil des Gedächtnisses blockiert zu sein. Formuliere ich am Morgen oder in der Nacht nach dem Erwachen meine Träume aus, wollen mir gewisse Wörter nicht einfallen. Oft vertausche ich auch Wörter, ohne dies zu bemerken. Statt „Ampel“ spreche ich das Wort „Laterne“ auf mein Diktiergerät. Aus dem Zusammenhang des Traumes und aus meiner Erinnerung bin ich mir abersicher, das ich aber Ampel aufsprechen wollte.

Zu Beginn meiner Traumaufzeichnung habe ich alle Träume schriftlich auf Papier festgehalten, hier hatte ich keinerlei Blockaden. Beim schriftlichen notieren ist man aber auch wacher, die Blockaden sind dann wohl bereits gelöst.

Passend dazu der Thread im KT-Forum: Blockierte Wörter am Morgen

Eine kleine Anekdote zum Schluss: Am 06.07.2012 hatte ich einen Traum am frühen morgen auf mein Diktiergerät gesprochen. Ich hatte den Satz noch nicht fertig gesprochen und wurde nach einem Wort plötzlich still. Ich war von einer Sekunde auf die andere eingeschlafen. Es folgen mehrere Sekunden Stille, dann ein lauter Schnarcher und ein „Oh bin wohl eingeschlafen“

Ich konnte mich daran nicht mehr erinnern und war beim Abtippen meiner Träume sehr amüsiert :D

1. KT-Forum Geburtstag

Datum 6. Jul. 2012
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Kaum zu glauben, das KT-Forum feiert seinen ersten Geburtstag! Genau heute vor einem Jahr habe ich das KT-Forum gestartet. Ich hätte mir nie erträumt :), dass sich das Forum so entwickelt.

Ich möchte mich für das erste super Jahr bedanken, einige User sind fast seit Anfang an dabei und dem Forum immer noch treu :) Mein Ziel ist es, Klarträume so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Hoffentlich konnte ich ein paar Leuten über das Forum und den Blog das Thema “Klarträume” näher bringen:)

Vielen Dank an alle für das erste grandiose Jahr, auf noch viele mehr :)

Danke, euer DreamState

Trick: Reality Check nicht vergessen - Erinnerung

Datum 2. Jul. 2012
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Gerne vergisst man im gewohnten Alltag, einen Reality Check auszuführen. Gerade am Anfang bedarf es einer Umstellungsphase. Neue Dinge gewöhnt man sich eben nicht übernacht an.

Ein hilfreicher Tipp um den Reality Check nicht zu vergessen, ist es hier, sich eine Markierung auf die Hand zu malen. Trägt man eine Armband-Uhr, sollte man die Markeirung auf dieser Hand anbringen. Auch kann man auf seine Uhr einen farbigen Punkt als Erinnerung kleben.

Die Markierung ist am besten auf dem Muskel auf dem Handrücken unterhalb von Daumen und Zeigefinger sichtbar. Greift man nach etwas oder schreibt man am Computer, sieht man in der Regel die ungewohnte Markierung. Fällt einem die Markierung auf, soll man sofort einen RC ausführen.

Am Anfang führt man dadurch sehr viele Reality Checks aus. Wichtig ist aber, den Punkt nur als Hilfe zu sehen. Man darf sich davon nicht abhängig machen. Im Traum kann die Hand keine Markierung aufweisen. Schaut man nun im Traum auf die Hand, macht man vielleicht keinen Reality Check, weil die Markierung fehlt. Am besten ist es, immer einen RC zu machen, wenn man nur an die Markierung oder die Hand selbst denkt. Gerade wenn man keine Markeirung auf der Hand angebracht hat, sollte man einen Reality Check ausführen.

Zusätzlich kann man diesen Vorgang auch mit anderen Dingen verbinden. Hat man z. B. eine schlechte Haltung, kann man einen RC machen und gleich eine gerade Haltung einnehmen, wenn einem die Markierung auffällt.