Mehr Klarträume durch Meditation

Datum 2. Sep. 2012
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Wer meditiert, hat wahrscheinlicher einen Klartraum also der Klarträumer, der dies nicht tut. Meditieren aktiviert den präfrontalen Cortex, das “Logikzentrum” im Trübtraum. Mit aktiviertem Logikzentrum erkennt man, dass man gerade träumt und wird daraufhin klar. Es wurden schon viele Bücher über dieses Thema verfasst doch im Grunde ist meditieren nichts anderes als “nichts tun”.

So einfach es klingen mag so schwierig ist es. Wirklich nichts zu tun und an nichts zu denken ist, ohne Übung, kaum länger als ein paar Sekunden möglich. Schon blitzt das erste Bild oder der erste Gedanke wie zB “Jetzt an nichts denken” im Kopf auf.

In diesem Beitrag möchte eine einfache Methode der Meditation erklären:

  1. Muskeln entspannen:
    Zuerst müssen die Muskeln entspannt und gelockert werden. Einfache Dehnübungen erfüllen hier voll ihren Zweck.
  2. Suchen einen ruhigen Platz. Ein gemütlicher Sessel ist von Vorteil. Wichtig ist, dass der Rücken möglichst gerade ist. Der typische Lotus-Sitz ist nicht zwingend notwendig, dass ineinanderlegen der Hände und das verschränken der Beine symbolsiert jedoch sehr schön das “Nichts tuen” der Meditation. Die Beine sind verschränkt und die Arme ruhen auf den Oberschenkeln.
    Die Position sollte möglichst gemütlich sein.
  3. Mit geschlossenen Augen versucht man nun an “nichts” zu denken. Klappt dies nicht, sollte man sich nicht ärgern, dies ist völlig normal. Menschen machen Fehler, wichtig ist sich nicht aufzuregen sondern sich auf sein Ziel zu konzentrieren und einfach weiter zu machen.

    Man sollte mindestens 5 Minuten meditieren.

Bei der Meditation kann man sich auch einfach auf seine Atmung konzentrieren oder auf ein besonderes Wort, welches welches man innerlich ständig wiederholt. Es muss nicht klartraumrelevant sein.

Ein kleiner Trick um aufkommende Bilder zu vermeiden: Man starrt auf die Innenseite der geschlossenen Augenlider. Dort wird man “nichts” sehen, was genau die Absicht der Meditation ist.

  1. Avatar for TheRiddler

    TheRiddler

    Donnerstag, September 6, 2012 - 16:23:59

    Hi DS, schön, dass du auch mal etwas über Meditation schreibst, auch wenn ich diese Aufgabe eher Astral Garden zugetraut hätte :). Alles in allem finde ich ist alles, was du schreibst richtig, allerdings machst du am Anfang wieder aussagen, ohne, dass du dich auf irgendeine Quelle stützen könntest.

    Wer meditiert, hat wahrscheinlicher einen Klartraum also der Klarträumer, der dies nicht tut.

    Vielleicht änderst du das ja wieder wie beim letzten mal. :) Weiterhin hast du die Meditation wirklich nur kurz angerissen, Meditation hat natürlich viel mehr Aspekte, als nur “Nicht denken”. Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation, das könntest du vielleicht auch noch unten schreiben, einige Helfen auch beim Klarträumen, speziell Buddhistische Traumyoga Meditation.

    Das einzige, was mir bei deinem Beitrag inhaltlich nicht gefällt ist dieser Teil hier:

    Schließen Sie Ihre Augen und versuchen Sie nun an nichts zu denken. Klappt dies nicht, ärgern Sie sich nicht darüber, dies ist völlig normal.

    Es geht nicht darum aktiv zu versuchen nicht zu denken, sondern es geht darum passiv zu sein. Es ist mehr ein kommen und gehen der Gedanken, man lässt die Gedanken oder Bilder erscheinen und lässt sie dann wieder gehen, indem man sich wie du es richtig beschrieben hast auf die Augenlider konzentriert, oder auf seinen Atem, danach kehrt man wieder dazu zurück die Gedanken loszulassen. Auf keinen Fall sollte man jedoch zwanghaft versuchen die Gedanken auszublenden oder aus dem Kopf zu “schlagen” das frustriert nur, und so macht die Praxis auch keinen Sinn. Es gibt ein schönes Buddhistisches Sprichwort: “Derjenige, der sich gut Entspannen kann wird eine gute Praxis haben, derjenige der das nicht kann wird eine mittelmäßige Praxis haben”. Also sollte vor der Meditation immer ein ganz kurzes Sitzen und eine Rekapitulation über den Tag stattfinden, es ist auch hilfreich wenn man vorher nicht viel isst, mit vollem Magen sitzt es sich nicht gut ;). Je länger und intensiver man dies praktiziert, desto einfacher fällt es einem Gedanken gar nicht mehr aufkommen zu lassen. Einfacher finde ich es noch mit einem äußeren Fixationspunkt, das kann eine Kerze, ein bestimmter Punkt oder eine kleine Statue sein. Auf diesen Punkt konzentriert man sich, man kann ruhig blinzeln und immer wenn man bemerkt, dass man abschweift kommt man zur Statue zurück. Meditation an sich fördert Achtsamkeit, was uns beim Klarträumen, speziell beim WILDen sehr hilfreich ist, man bemerkt, wenn man abschweift beim einschlafen, oder man bemerkt eben wenn im Traum etwas ungewöhnliches passiert. Achtsamkeit am Tag zu praktizieren (Emotionen beobachten, wann tritt Ärger auf) Hilft uns ebenfalls beim Klarträumen.

    Jetzt habe ich aber viel geschrieben :) Ich hoffe es hilft jemandem.

    Lg TheRiddler

  2. Avatar for DreamState

    DreamState

    Donnerstag, September 6, 2012 - 19:11:10

    Das Klarträumer die meditieren, mehr KTs haben, also solche die es nicht tun, hat LaBerge festgestellt. Müsste in “Exlploring the World of Lucid Dreaming” stehen.

    Zum zweiten Zitat: Ich wollte damit aussagen, dass man sich nicht damit aufhalten soll, wenn dies doch einmal passiert. Es gehört dazu und man soll dem nicht nocht extra Beachtung ala “Oh mann, wieder an was gedacht” schenken :)

  3. Avatar for MC KT

    MC KT

    Freitag, Oktober 5, 2012 - 21:53:15

    Das stimmt schon alles, ich hab auch eine größere TE und ewntuel einen KT.

  4. Avatar for BCAA

    BCAA

    Freitag, Juni 19, 2015 - 17:19:13

    Meditationstipp: Mantra rezitieren, wer im 3-5sec Takt “Om” sagt, kann nicht mehr denken, bzw. das Nichtdenken wird erleichtert. Es muss nicht “Om” sein, es kann auch ein Klang sein, der keine Bedeutung hat, wie “Elong”, “Nazim” oder “Isim” als Beispiele, es darf bloss keine semantische Bedeutung haben.

    Ansonsten mal Googlen: “binaurale beats, meditation” und die einschhlägigen Seiten studieren. Thomas Campbell sei noch hier hervorzuheben, für die Englischsprachigen (OBE & binaural beat Guru).

  5. Avatar for Madleen

    Madleen

    Donnerstag, Juli 9, 2015 - 12:26:48

    Und wie soll man dann bei Bewusstsein bleiben? :cookie: :O :knaller: