Stabilisations-Techniken im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum ungewollt erwachen

Datum 9. Sep. 2012
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Die sogenannten Stabilisations-Techniken (auch Stabi-Techniken genannt) sind Aktionen, die man im Klartraum ausführt, um nicht an Klarheit zu verlieren und / oder aus dem Klartraum ungewollt aufzuwachen.

Ob diese wirklich nötig sind oder ob wir uns diese nur einreden, das lässt sich nur schweer beantworten. Vielleicht sind Stabi-Techniken die Heilung für ein Leiden, das wir garnicht beistzen.

Dennoch können vielleicht gerade weil wir uns deren Wirkung einreden, diese TEchniken sehr hilfreich sein.

 

 

Hände reiben
Handflächen zusammenführen und reiben.
Konzentriere dich auf das Gefühl und die Wärme.

 

Fokus hin und her springen lassen
Betrachte deine Hand / eine nahes Objekt und fokussiere / stelle scharf. Nun schaue auf den Boden / ein etwas entferntes Objekt und fokussiere dieses neu.

Springe nun mit deinem Blick zwischen den Objekten hin und her, stelle immer wieder scharf.

 

Drehen
Dreh dich um die eigene Achse.
Hauptsache das Gehirn ist damit beschäftigt, die Drehung zu simulieren.

 

Augen hin und her bewegen
Schaue schnell nach links, nach rechts, nach links, nach rechts…

 

Falsches Erwachen erhoffen
Wünsche dir falsch zu erwachen.
Wichtig ist hier, dass man den RC nach dem falschen Erwachen nicht vergisst.

ACHTUNG: Hier läuft man Gefahr in einem normalen Trübtraum zu erwachen!
Nach dem falschen Erwachen ist oft die Kalrheit verloren.

 

Laut rufen
Rufe “Klahrheit sofort!” oder “mehr Klarheit!”

 

Singen
Singen, sich auf die Musik / Töne konzentrieren.
Ähnlich: Selbstgespräche führen.

 

Bezug zum Wachleben
Wissen aus dem realen Leben mitnehmen: Sag deine Handynummer auf, deine Straße, deine Lieblingsfilme o.ä.

 

Auf einen anderen Sinn konzentrieren
Schließe die Augen und versuche genauer zu hören, oder zu riechen. Reibe an einer rauen Wand entlang, streichle einen Baum, fahr dir mit den Händen durch dein Haar, kurz:
Konzentriere dich auf einen bestimmten Sinn.

 

Erwartung und Vertrauen
Einfach darauf vertrauen, dass man im Traum bleibt.
“Warum sollte ich aufwachen? Dieser KT ist lang und stabil”

 

Verantwortung übertragen
In eine KT hatte ich die “Verantwortung” für die Stabilität auf mein Handy übertragen, was super geklappt hat. Ich vermute, dass dies mit unsere Gewohnheit aus dem Wachleben zusammen hängt. Maschinen funktionieren i. d. R. im Wachleben zuverlässig. Diese “Zuverlässigkeit” wird nun auf die Klarheit übertragen.

  1. Avatar for bladerone

    bladerone

    Sonntag, September 9, 2012 - 13:13:25

    Du hast da einen Schreibfehler im Abschnitt “Achtung” bei “Falsch Erwachen wollen”.
    Sonst wie immer sehr gut geschrieben, schöner Überblick über die Stabitechniken.

  2. Avatar for DreamState

    DreamState

    Sonntag, September 9, 2012 - 13:18:00

    Hab es mal umformuliert :) Danke :) DIe Techniken waren hier im Blog auch schon lange überfällig^^

  3. Avatar for Jaguar

    Jaguar

    Dienstag, Oktober 23, 2012 - 17:09:50

    Ich hätte da noch einen Tipp. Ich mache es immer so, dass ich die Augen schließe, ganz fest an den Ort denke, an den ich will. dann wird mir zuerst total schlecht, ich leide unter Kopfschmerzen und meine Rippen tun mir weh. dann kann ich irgendwann ein bild erkennen, so, wie ich mir den Ort vorstelle. und dann kann ich da machen was ich will.
    also kurz: Auf den Ort konzentrieren, an nichts anderes mehr denken, müde genug sein, dann klappts!
    Jaguar

  4. Avatar for DreamState

    DreamState

    Dienstag, Oktober 23, 2012 - 17:10:41

    Danke für den Tipp, Jaguar :)

  5. Avatar for Jaguar

    Jaguar

    Mittwoch, Oktober 24, 2012 - 15:32:28

    Tja, ich bin mir nicht so sicher ob der Tipp gut war… :-@ Ist vielleicht nicht sonderlich hilfreich, wenn einem alles weh tut… oO
    Jaguar :angel: