Die 5 typischen Anfängerfehler beim Klarträumen

Datum30. Mär. 2013
Views: 5028 | Kommentare: 0


Diese 5 Tipps zeigen dir die typischen Anfängerfehler, die Klarträumer oft unbewusst machen und du lernst, wie du diese umgehen kannst.

 

1. Klarträume ohne Traumerinnerung
Die Traumerinnerung ist die Grundlage für jeden Klarträumer. Wer keine oder eine sehr schlechte Traumerinnerung hat, kann noch so viele Techniken erlernen und praktizieren, der Klartraum wird ausbleiben.

Ausführliche Tipps und Tricks zur Verbesserung der Traumerinnerung findet ihr hier im Forum:
Traumerinnerung verbessern

 

2. Falsche Technik
Nicht jeder Klarträumer ist für jede Technik gemacht. Es ist besonders wichtig, wirklich JEDE Technik auszuprobieren. Wer nur eine oder zwei Techniken testet, hat vielleicht zufällig genau die Techniken erwischt, mit denen er einfach keine Erfolge erzielt.
Jede Technik setzt anders an, versucht über einen anderen Weg zum Klartraum zu führen. Nicht jeder Weg ist für jeden Klarträumer geeignet.

Wichtig dazu ist auch der nächste Punkt:

 

3. Ausdauer bei den Techniken
Jede Klartraum Technik muss erlernt werden. Durch Übung verbessert man sich, Fehlschläge gehören unwillkürlich dazu. Nur so erkennt man, was man falsch macht und kann dies ändern.

Jede Technik, je nach Anspruch, sollte für mindestens 2 Wochen oder länger praktiziert werden. Nur so weiß der Klarträumer, ob dies die richte Technik und damit der richtige Weg, ist.
Klarträume sind immer ein wenig Arbeit, d. h. man muss auch den Willen mitbringen, diese Arbeit aufzubringen.
Der Aufwand steht in keinem Vergleich zum Lohn, den man als einen Klartraum erhält. Hier findet ihr einige Blogbeiträge rund um das Thema Motivation.

 

4. Reality Check falsch ausführen
Bei einem Reality Check überprüft Man kann so viele Reality Checks ausführen, wie man will. Tut man dies aber falsch, bringen diese kaum bis nur sehr wenig Erfolg.

Nicht die Anzahl ist wichtig, sondern die Einstellung, Erwartung und die Gedankengänge des Träumer.
Erwarte kein negatives Ergebnis sondern freue dich auf den Bevorstehenden Klartraum. Nimm dir Zeit und hinterfrage wirklich die Realität. Wusstest du, dass du dir NIE sicher sein kannst, ob du gerade träumst oder nicht? Behältst du diesen Hintergedanken im Kopf, änderst du deine Einstellung zu den Reality Checks und verstärkst dadurch deine Chance, diese auch im Traum erfolgreich auszuführen.

Beachte zusätzlich folgende 3 Regeln beim Ausführen eines Reality Checks und du wirst deine Klartraumrate enorm steigern.

Hier der ausführliche Blogbeitrag:

Drei goldene Reality Check Regeln

Hier die drei Regeln in Kurzform:

5. Motivation allgemein
Gerade durch die eben genannten Fehler, die der Klarträumer oft nicht kennt und sich dadurch keines Fehlers bewusst ist, sinkt schnell die Motivation.
Gerade beim einseitigen Anwenden von Techniken entsteht schnell Frustration. „Die Technik klappt nicht“ sind die ersten Gedanken oder „Das lerne ich nie!“

Es sei gesagt:

Jeder kann Klarträumen lernen! Wer ein wenig Arbeit investiert wird reich belohnt. Dennoch muss diese wenige Arbeit aufgebracht werden, von selbst kommen keine Klarträume!

Doch mit diesen 5 Tipps bist wird es dir um einiges leichter fallen, der erste Schritt ist praktisch schon geschafft!

Der 300ste KT-Forum Blogbeitrag

Datum28. Mär. 2013
Views: 3102 | Kommentare: 5


blogbeitrag300.png

Eigentlich der 301ste, aber so genau nehmen wir das heute nicht :D

  • Dies ist der 300ste Blogbeitrag
  • Den Blog gibt es seit 27 Juli 2011
  • Pro Monat wurden 14 Beiträge gepostet, dass sind -4 Beiträge weniger pro Monat als zum 200 Blogbeitrag. Das Tempo hat sich also ein wenig verlangsamt :)
  • Buchstaben: 586.955  +71,45%
  • Wörter: 93.848  +71,56%
  • Besucher seit Beginn: 33.242 +305.90%
    Im Durchschnitt haben 52 Personen am Tag den KT-Forum Blog besucht +21 Personen / Tag
  • Zu jedem Beitrag werden vier ähnliche Beiträge mit kleinen Thumbnails angezeigt. Nicht jeder Beitrag hat ein eigenes Thumbnail. Aktuelle besitzen 93,7% der Beiträge ein individuelles Thumbnail.

Zu guter letzt die Top 6 der beliebtesten Beiträge anhand der Views:

  1. Gefangen im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum aufwachen… - 3597 Views
  2. Kaumuskel entspannen - Gut für WILD und schnelles Einschlafen - 1599 Views
  3. Entspannt aufwachen: Wecktöne Forest / Ocean DOWNLOAD - 1577 Views
  4. Sex im Klartraum: Erfahrungen, Tipps & Techniken, Austausch - 1438 Views
  5. Vom Albtraum zum Klartraum - Albträume bekämpfen und loswerden - 1421 Views
  6. Klarträumen lernen - Anleitung für Anfänger - 1406 Views
     

Da hat sich einiges getan, wenn man die Views beim 200ten Blogbeitrag betrachtet:

  1. Klarträumen lernen: Anleitung für Anfänger - 868 Views +112%
  2. Autosuggestion / DILD - 761 Views +102%
  3. Filme mit dem Thema Traum / Realität - 749 Views +52%
  4. Schnell einschlafen: Tipps, Tricks & Techniken - 727 Views +62%
  5. Inception - Parallelen, Mythen und Wahrheiten - 673 Views +140%
  6. Kaumuskel entspannen - Gut für WILD & schnelles Einschlafen - 594 Views

KT-Forum Rundbrief - Runde 3?

Datum27. Mär. 2013
Views: 2825 | Kommentare: 0


ktrb3.png

Es ist wieder so weit, der dritte KT-Forum Rundbrief geht bald auf seine Reiße. Eigentlich wäre es Runde 4 oder 5, ich habe den Überblick verloren, wie oft die Post unsere Briefe verloren hat :)

Beim KT-Forum Rundbrief sende ich den ersten Brief an ein KT-Forum Mitglied. Der Inhalt ist frei gewählt. Das Mitglied legt nun seinen Brief dazu und schickt das Paket an den nächsten usw. Am Ende kommt alles wieder zu mir, ich scanne alles ein und veröffentliche es im Forum.

Die Themen können aktuelle Träume, Klartraumziele oder sonst was sein.

Im Forum finden sich hier alle Informationen, jedes Mitglied kann sich eintragen.

Ich versende den ersten Brief am 07.04.2013.

Tag(s): rundbrief

Eine Nacht im Schlaflabor - Klartraum-Experiment

Datum26. Mär. 2013
Views: 3059 | Kommentare: 3


Ich sitze im Zug und bin auf dem Weg nach Mannheim zum Zentralinstitut für Seelische Gesundheit. Dort habe ich mich mit Tadas Stumbrys verabredet. Insgesamt bin ich ca. 6 Stunden unterwegs. Ich mache viele RCs um mich schon mal auf den heutigen Klartraum im Schlaflabor einzustimmen.

Endlich angekommen suche ich zuerst das Zentralinstitut und verschaffe mir eine grobe Orientierung. Danach streife ich noch ein wenig in Mannheim umher, kehre dann aber doch viel zu früh mit großer Vorfreude zum Zentralinstitut zurück.

Schlaflabor_Lageplan.jpgIch wähle Tor Nummer 1 und frage den Pförtner, ob ich für das Schlaflabor im richtigen Gebäude bin. Der Pförtner bejat und erklärt mir, ich müsste ein Stockwerk tiefer. Natürlich bin ich viel zu früh. 21:30 Uhr habe ich mit Tadas ausgemacht. Er ist Doktorand am Institut für Sportwissenschaften in Heidelberg.

Um die Zeit rum zu kriegen, lese ich ein wenig. Nichts klartraumrelevantes, ich will es ja nicht übertreiben. Gegen 21:00 Uhr gehe ich ein Stockwerk tiefer in das Untergeschoss. Die Tür zum Schlaflabor ist abgeschlossen, ich sehe einen Schalter mit der Aufschrift “Klingel”. Ich klingle und sofort kommt mir der Gedanke in den Sinn, dass ich ja ein Experiment stören könnte… aber wer schläft schon im 21:00 Uhr? Niemand öffnet, ich bin ja noch zu früh.

Als ich mich umsehe, entdecke ich, dass jemand am Informationsschild das erste L aus „Schlaflabor“ entfernt hatte.

Mit einem Filzstift wurde dies wieder hinzugefügt. Für ein Schaflabor hätte ich diese weite Reise nicht auf mich genommen, denn nur die dümmsten Kälber suchen sich ihre Metzger selber :)

Schlaflabor_Schaflabor.jpg

Gegen 21:15 Uhr schreitet Tadas, den ich anhand eines Fotos von seiner Website erkenne, und ein Kollege, die Treppe zum Schlaflabor hinab. Tadas vermutet bereits, dass ich der heutige Proband bin. Ich reiche ihm die Hand und stelle mich vor, ebenso tu ich dies bei seinem Kollegen. Dieser wirkt sehr verwundert und wie sich herausstellt, ist dies kein Kollege von Tadas… er kennt diese Person überhaupt nicht. Der unbekannte Herr verlässt das Untergeschoss und ich fühle mich doch ein wenig wie ein Schaf im Schaflabor.

Die Situation ist schnell geklärt und jetzt erst recht amüsant, kann ja mal passieren. Wir betreten das Schlaflabor, welches in mehrere kleine Zimmer aufgeteilt ist. Ich betrete mein Quartier für die Nacht und ich bekomme ein paar Fragebögen zum Ausfüllen. Ich sehe mich in meinem Zimmer um: An der Decke hängt eine Kamera, die natürlich auf mein Bett gerichtet ist. Neben dem Bett erklärt der King persönlich, wo die Elektroden angebracht werden.

Schlaflabor_Kamera.jpg  Schlaflabor_King.jpg
Schlaflabor_Bett.jpg

Es erfolgt nun ein Test, auf den ich nicht genau eingehen kann, da die Studie noch andauert. Ich will keine wichtigen Details verraten und vorab Leute beeinflussen. Ziel ist ist, die Verbesserung von motorischen Fähigkeiten durch Klarträume zu belegen. Diesen Test muss ich heute im Klartraum wiederholen und nach dem Erwachen erneut ausführen. Dadurch zeigt sich, ob ich mich durch das Üben im Klartraum verbessert habe.

Anschließend mache ich mich „Bettfertig“ und Tadas beginnt die Elektroden in meinem Gesicht und an meinem Kopf zu befestigen. Wir unterhalten uns sehr angeregt über das Klarträumen, er erzählt mir von seiner Arbeit mit Daniel Erlacher und einer Begegnung mit Stephen LaBerge (ausgesprochen mit „weichem Ä“, LaBärsch. Endlich! Die Unsicherheit bei der Aussprache hat ein Ende!). Wir unterhalten uns über die Faszination des Klarträumens und über unseren ersten Klartraum. Er erzählt mir u. a. von einem Experiment, bei dem bestimmte Gehirnregionen über leichte, elektrische Stimulation Klarträume auslösen soll.

Ein weiteres interessantes Thema das Tadas aufbrachte: Traumfiguren können zum Großteil “Gedanken lesen“. Der Klarträumer hat hinter seinem Rücken eine bestimmte Anzahl an Fingern ausgestreckt. In den meißten Fällen gaben die Traumfiguren die richtige Anzahl der Finger an. “Gedanken lesen” ist natürlich übertrieben, aber Traumfiguren scheinen Zugriff auf die Gedanken, das Wissen des Träumers zu haben.

Es fehlen noch zwei Elektroden am Oberkörper, um den Herzschlag zu messen. Die Zeit zum anbringen der Elektroden verstreicht mir natürlich viel zu schnell.

Schlaflabor_Elektroden.jpg

Natürlich trage ich ein KT-Forum T-Shirt, das bringt mir Glück :)

Jetzt werden erstmal die Elektroden überprüft. Tadas verlässt das Zimmer und kommuniziert mit mir über ein Intercom. Sitzt alles richtig, werdend die Augenbewegungen deutlich angezeigt usw. Ich muss nach oben schauen, nach unten, links und rechts, Augen öffnen, schließen, mit den Zähnen knirschen…

Danach ist Bettruhe. Ich schlafe sehr schwer ein, die Kabel sind ungewohnt und engen mich in meinen üblichen Drehmanövern beim Einschlafen ein. Drei mal erlebe ich das Bekannte „Zucken / Stolpern / Fallen“. Ich schlafe nach einer gefühlt viel zu langen Zeit ein und erlebe prompt einen Klartraum:

Es ist sonnenhell im Schlaflabor. Ein Mann betritt das Schlaflabor, er hat lange dunkle Haare. Er zockt auf einer Konsole. Ich sage ihm, ich müsste eigentlich träumen. Er ist überrascht und entschuldigt sich, mich von meiner Arbeit abzuhalten. Ich sitze ihm nun irgendwie gegenüber und er spuckt mir Cola ins Gesicht, es fühlt sich an wie Gummibärchen die auf meiner Haut kleben. (Dies sind eindeutig die Elektroden, die ich in das Traumgeschehen einbaue.) Er entschuldigt sich, dass er so reingeplatzt ist. Ich sage, es sei doch lustig wenn ich jetzt wirklich schon träumen würde. Ich mache einen Nasen Rc und werde klar.

 

Dauer: 2-3 Sekunden
Klarheit: Sehr Gut
Kontrolle: Gut

 

Ich freue mich über den KT und möchte meine Klarheit durch die LRLRLR (Links Rechts etc.) Augenbewegungen signalisieren. Ich bin sehr aufgeregt und wache auf.

Der Klartraum dauerte leider nur wenige Sekunden. Tadas meldet sich über das Intercom ob ich wach bin, ich erzähle ihm von meinem Klartraum und dass dieser leider zu kurz war. Tadas betritt den Raum, jetzt beginnt die Wachphase des WBTB. Es ist nun 4 Uhr und ich notiere meinen Traum. Ich suche nach DreamSigns und beschäftige mich mit dem Traum.

Ich bin guter Dinge, aber auch enttäuscht, es so kurz vor dem Ziel doch nicht geschafft zu haben… Ich lege mich nun wieder schlafen und praktiziere MILD. Wieder kommt es mir vor, als würde ich kaum schlafen. Tadas weckt mich nun mehrmals nach meinen REM-Phasen, ich erinnere mich an meine Träume, werde aber währenddessen nicht mehr klar.

Am Morgen um 8 ist alles vorbei. Tadas, der die ganze Nacht wach war, weckt mich. Die Elektroden werden entfernt. Ich wiederhole den Test vom vorangegangenen Abend. Die Daten sind dennoch brauchbar, ein kompletter Erfolg wäre aber mir und sicher auch Tadas lieber gewesen.

Interessiert frage ich Tadas, ob ich mir mal meine Schlafdaten ansehen darf.

Schlaflabor_Daten1.jpg

Immer noch im Haar: Wasserlöslicher Kleber für die Elektroden. Keine Sorge, einmal Haare waschen und es bleibt nichts zurück :)

Schlaflabor_Daten2.jpg

Die rote Linie im oberen Bild zeigt den Muskeltonus, der am Kin gemessen wird. Der Ausschnitt zeigt eine REM-Phase, in der ich gelähmt bin, darum gibt es keinen Ausschlag. Oberhalb der roten Liene sieht man die REM typischen Augenbewegungen. Unterhalb der roten Linie wird der Herzschlag angezeigt.

Tadas erklärt mir, das bis vor wenigen Jahren noch alle Kurven ausgedruckt wurden. Da kommt bei einer Nacht viel Papier zusammen und es war besonders viel Arbeit, einen bestimmten Zeitpunkt auf dem langen Ausdruck zu finden.

Ich bin etwas enttäuscht von meinem “halben Erfolg”. Es war aber dennoch einer super Erfahrung, ich habe mich sehr angeregt mit Tadas unterhalten und einen faszinierenden Einblick in die Schlafforschung erhalten.

Zum Abschied schenkt mir Tadas eine Schachtel mit Pralinen. Die Erfahrung im Schlaflabor war mir Geschenk genug. Ich bedanke mich bei ihm herzlich und mache mich auf die Heimreise.

Wer weiß, vielleicht versuche ich es ja nochmal… die Studie dauert noch an.

MILD-Technik: Mnemonic Induced Lucid Dream

Datum20. Mär. 2013
Views: 4704 | Kommentare: 0


Mild steht, wie der Titel schon sagt, für Mnemonic Induced Lucid Dream. Mnemonic das Englische Wort für Gedächtnisstütze.

Die MILD Technik wurde von Dr. Stephen LaBerge entwickelt und in seinem Buch „Hellwach im Traum“ (im Deutschen mit MILT abgekürzt) das erste mal und danach in „Exploring the World of Lucid Dreaming“ vorgestellt.

Ziel ist es, sich daran zu erinnern, dass man träumt. Dies mag im ersten Moment der Autosuggestion sehr ähnlich sein, unterscheidet sich aber stark davon. Bei der MILD-Technik nutzt man das prospektives Gedächtnis um einen Klartraum zu erreichen.

 

Was ist das prospektives Gedächtnis?
Kurz gesagt, handelt sich dabei um die Fähigkeit, sich an ein Vorhaben / Ziel in der Zukunft von alleine zu erinnern.

Sagen wir es ist Montag und Donnerstag kommt die Müllabfuhr. Du sagt die also, dass du Mittwoch Abend nicht vergessen darfst, den Müll runter zu bringen.

Erinnerst du dich Mittwoch Abend daran, hast du erfolgreich ein Ziel in deinem prospektiven Gedächtnis abgelegt.

 

Genau diesen kognitiven Mechanismus zu „programmieren“, unterscheidet MILD von reiner Autosuggestion.

 

Anleitung:
Du kannst MILD mit einem erinnerten Traum kombinieren oder ohne bestimmten Traum anwenden.

  1. Wachst du aus einem Traum auf oder hast einen Traum, den du öfterst träumst, visualisieren in diesem Traum, wie du dich daran erinnerst, zu träumen.

    Ahme hier genau die Gefühlslage nach, wie du sich an ein Vorhaben im Wachleben erinnerst. Sicher kennst du das Gefühl, wenn dir plötzlich etwas wichtiges wieder einfällt.

  2. Suggeriere dir je nach Situation folgenden Satzt:

    „Im Traum XY erinnere ich mich daran, das dies ein Traum ist“
    „Im nächsten Traum, erinnere mich daran, dass ich träume“
    „Im nächsten Traum fällt mir ein, dass dies ein Traum ist“

  3. Wiederhole diese Schritte so lange, bis du das Gefühl hast, dein Vorhaben verinnerlicht zu haben.

Trainiere dein prospektives Gedächtnis
Setze dir für die Woche oder an einem Tag bestimmte Ziele / Dinge, an die du dich erinnern willst.

„Heute Abend erinnere mich mich, Buch XY neben mein Bett zu legen“
„Mittwoch denke ich daran, mein Bad zu putzen“

Kombiniere dies mit Reality Checks oder MILD selbst:

„Ich erinnere mich jeden Tag daran, 3 Reality Checks auszuführen“
„Vor dem Einschlafen erinnere ich mich daran, MILD zu üben“

Du kannst dir auch am Tag zwei klartraumunrelevante und ein klartraumrelevantes Ziel setzen:

„Ich erinnere mich daran, den Müll runter zu bringen, meine Bücher zu sortieren und ich werde in der Nacht erkennen, dass ich träume“

Tippfehler: Menomic, memonic

Ist Klarträumen gefährlich? Ist die natürliche Funktion der Träume gestört?

Datum14. Mär. 2013
Views: 4362 | Kommentare: 0


blog_klartraumen_gefahrlich.png

Klarträumen ist nach meiner Erfahrung völlig ungefährlich! Man kann nichts im Klartraum kaputt machen.

Klarträume sind wie ein Spiegelbild (das absolut real wirkt), veränderst du das Spiegelbild oder zerstörst du den Spiegel, geht nicht das gespiegelte Original kaputt.

Hindern Klarträume nicht die natürliche Funktion der Träume?
Welchen Zweck Träume erfüllen, ist nicht bekannt. Es gibt dazu mehrere Theorien.
Egal welche Theorie stimmt, folgende Gründe zeigen, das die natürliche Funktion nicht unterdrückt wird:

  • Träume sind meist am morgen vergessen. Jeder Nicht-Klarträumer hat i. d. R. am Morgen Probleme, sich an seine Träume zu erinnern. D. h. die Funktion der Träume muss bereits erfüllt sein, auch wenn man sich nacht an diese erinnern.
  • Klarträume nehmen nur einen kleinen Teil unserer Träume ein. In einer Nacht hat man meist mehr Trübträume als Klarträume. Diese nehmen also nicht die ganze Nacht ein und ersetzen alle geträumten Trübträume.
  • Auch im Klartraum kann Unerwartetes passieren / können Überraschungen auftreten. Elemente von Trübträumen tauchen also auch in den Klarträumen auf, welche Funktion diese dann auch erfüllen mögen.

Diesen Überraschungen kann der Klarträumer ihren freien Lauf lassen oder sie natürlich nach seinen Wünschen ändern oder verschwinden lassen.

Visualisieren lernen und die Vorstellungskraft trainieren - Drei einfache Übungen

Datum10. Mär. 2013
Views: 22443 | Kommentare: 1


blog_visualisieren.png

Was bringt mir eine gute Vorstellungskraft?

Eine gute Vorstellungskraft ist unter anderem bei WILD, MILD, DILD und der Autosuggestion von großer Hilfe.

Wer sich seine Ziele bewusst vorstellt, sich diese vor Augen hält, erreicht diese auch!

Ob man nun visualisiert, wie man im Traum einen Reality Check macht, den Traumzustand als solchen erkennt oder wie die Traumerinnerung stark zunimmt, das Ziel spielt keine Rolle, solange es erreichbar ist.

Der Geist richtet sich auf das Ziel aus und hilft unterbewusst, es zu erreichen. Die komplette Einstellung ändert sich, man gib sich anders, handelt anders, hat andere Ideen und erlangt zu neuen Sichtweisen.

Bei vielen Menschen ist das Bild, das sie sich in ihrem Inneren vorstellen, oft undscharf und nicht „ganz da“. Mit ein paar Übungen kann man aber seine Vorstellungskraft trainieren, das Bild vor dem geistigen Auge wird klarer, realer und deutlicher. Damit hat man sein Ziel deutlicher vor Augen und wird dies auch schneller erreichen.

Wie stärke ich meine Vorstellungskraft?
Übung ist der Schlüssel. Leider gibt es hier keine Abkürzung. Wer täglich übt, verbessert seine Vorstellungskraft. Die folgenden 3 Übungen bauen im Anspruch aufeinander auf.

 

1. Übung - Das Bild / der Gegenstand
Nimm dir ein Bild z. B. ein Magazine oder ein Buch oder einen einfachen Gegenstand. Betrachte das Bild oder den Gegenstand ganz genau. Achte auf alle feinen Details. Schließe nun die Augen und visualisiere das Bild vor deinen Augen. Nimm dir ruhig 2-3 Minuten dafür Zeit.

  • Wie sind die Faben in deiner Vorstellung?
  • Wie liegt der Gegenstand räumlich, stimmt die Perspektive
  • Ist der Gegenstand größer oder kleiner?
  • Verändert sich das Bild / der Gegenständ vor deinem geistigen Auge?

Öffne hin und wieder die Augen und korrigiere so das Bild, das du in deiner Vorstellung siehst.

 

2. Übung - Umgebungen, Orte
Versuche in deiner Umgebung so viele Details wie möglich wahrzunehmen. Achte auf alle Details. Beginne am besten sofort: Schaue dich um und solltest du dich in einer dir vertrauten Umgebung befinden, suche nach etwas, das dir vorher noch nie aufgefallen ist.
Schnell tendiert man dazu, den Blick schweifen zu lassen. Gerade weil dir die Umgebung vertraut ist, rechnet man nicht mit etwas Unbekannten und überfliegt die Umgebung. Suche so lange, bis du etwas neues entdeckst.

Bist du an deinem dir neuen oder noch nicht so vertrauten Ort, versuche so viele Details wie möglich aufzusaugen. Hast du den Ort verlassen, nehme dir ein wenig Zeit und schließe die Augen. Versuche den Raum so detailreich wie möglich in deine Erinnerung zu rufen. Erinnere dich zuerst an die „Eckdaten“, den Grundriss des Raumes oder Ortes, die groben Details.
Fülle diese nun immer weiter mit mehr Details.

Tipp:
Spreche in Gedanken oder laut zu dir selbst und beschreibe einfach, an was du dich erinnerst. Die Bilder werden wie von selbst in deinem Kopf auftauchen!

Übe dies mit deinem Arbeitsplatz wenn du zu Hause bist und umgekehrt. Kehrst du nun an den visualisieren Ort zurück, kannst du überprüfen, wie gut deine Visualisierung war.

 

3. Übung - Gefühle einbauen / Traum mit Reality Check visualisieren
Spüre nun in deine Vorstellungen auch Gefühle, Geräusche, Gerüche und sensorische Eindrücke ein – sollte dies zu deinem Ziel passen.

Hast du z. B. einen Traum, der öfters auftritt, visualisiere diesen Traum. Wo befindest du dich? Drinnen oder draussen? Ist es warm oder kalt? Geht Wind? Wie fühlst du dich, bist du glücklich, traurig oder neutral eingestellt? Was machst du? Wenn du etwas anfasst, spüre wirklich wie du es berührst. Ist es hart, weich, rau etc.?

Baue nun in diesen dir altbekannten Traum einen Reality Check ein bzw. wie du den Traumzustand erkennst. Was ist das für ein Gefühl? Du freust dich, über den erreichten Klartraum?

Visualisiere nur einen Ausschnitt des Traumes, sollte dieser sehr lang sein. Beginne am Ende des Traumes / des Traumausschnittes wieder von vorne.

Solltest du abdriften, ist das kein Problem, richte deine Gedanken einfach wieder auf den Traum.

Albträume - Warum haben wir Albträume?

Datum 7. Mär. 2013
Views: 4419 | Kommentare: 1


Warum haben wir Albträume?

Jeder kennt sie: Albträume / Alpträume. Sie lassen uns mit einem unbehaglichen Gefühl aus dem Schlaf erwachen oder reißen uns regelrecht in die Realität zurück. Trübträume so wie Albträume beeinflussen unser Gefühlsleben.

Doch warum werden wir oft von Albträumen heimgesucht?

Warum wir träumen, ist bisher noch ungeklärt. Es gibt hierzu bisher nur Theorien. Vielleicht erfahren wir nie, warum wir jede Nacht das Land der Träume besuchen.

 

Doch welchem Zweck dient nun der Albtraum?
Hier meine Theorien:

 

Mit der Angst umgehen
Der Albtraum könnte uns lernen, mit Angst umzugehen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie fand heraus, dass der REM-Schlaf u. a. dazu dient, Angst zu verlernen.

Der Albtraum könnte die Übung sein, durch die wir lernen sollen, mit der Angst umzugehen. Sei es nun die Angst vor dem Säbelzahntiger, durch die wir lernen schnell zu reagieren und Gefahren einzuschätzen, oder sei es die modernere Angst vor einem großen Publikum einen Vortrag zu halten.

 

Unterdrückte Ängste und Probleme
Vielleicht entstehen Albträume aus unterdrückten Problemen, einem Trauma, allgemein durch Dinge, die wir von uns wegschieben. Das Problem ist eben nicht ganz verschwunden und taucht vielleicht darum in vielen Formen als Albtraum wieder auf.

Hier würde der Albtraum sogar eine notwendige Funktion darstellen. Ängste und Problem lassen sich eben nicht durch Verdrägung lösen, so abgedroschen es auch klingen mag, man muss sich der Angst stellen.

Welchen Grund Albträume auch haben mögen, Sie lassen sich bekämpfen und können uns zu einem Klartraum verhelfen.

Aktuelle Kommentare im Blog - KommentarBlase

Datum 4. Mär. 2013
Views: 2846 | Kommentare: 2


Im Blog werden nun rechts die letzten 5 Kommentare angezeigt.

blog_aktuelle_kommentare.png

Fährt man mit der Maus darüber, sieht man den Autor des Kommentars und den Titel des Beitrages, zu welchem der Kommentar abgegeben wurde.

Viel Spass :)

Tag(s): blog

Sneak Peek auf das kommende Video

Datum 3. Mär. 2013
Views: 2871 | Kommentare: 0


Im nächsten Video werde ich auf die Top 5 Anfängerfehler beim Klarträumen eingehen. Mein Mic macht noch Probleme, aber so wie es bisher aussieht, werde ich alles einsprechen :)

top5_anfanger_fehler.png

 

Update 30.03.2013:

Hier nun das Video, viel Spass :)

Tag(s): sneak peek

Reality Check Zusammenfassung / Übersicht

Datum 1. Mär. 2013
Views: 6776 | Kommentare: 0


Diese Übersicht zeigt alle gängigen Reality Checks und erklärt diese kurz.

Wer zu den einzelnen Reality Checks eine ausführliche Erklärung lesen möchte, findet sie in dieser BlogSerie oder klickt auf die Namen der Reality Checks.

 

Nasen-RC

Nasen_RC.pngHalte dir mit deinen Fingern die Nase zu. Achte darauf, dass auch dein Mund geschlossen ist.

Versuche nun durch die verschlossene Nase zu atmen.

 

Im Traum bist du dazu in der Lage. Das paradoxe Gefühl lässt dich erkennen, dass du gerade träumst.

 

Dreh-RC

Dreh_RC.pngDrehe dich schnell im Kreis. Verlage dien Gewicht auf einen deiner Fuballen.

Halte nun abrupt an.

 

Dreht sich die Umgebung weiter? Dann bist du in einem Traum.

 

Finger-RC

Finger_RC.pngVersuche mit dem Finger der einen Hand durch die Handfläche der anderen Hand oder durch ein festes Objekt zu stechen. Keine Angst, Schmerzn wirst du keine empfinden!

 

Dringt dien Finger durch deine Handfläche oder in ein Objekt ein? Dann träumst du gerade!

 

Hand-RC

Hand_RC.pngBeim Hand-RC überprüfst du, ob die Anzahl deiner Finger korrekt ist.

Zähle die Finger einer Hand, blicke nun weg und wieder auf deine Hand.


Ist die Anzahl der Finger gleich geblieben? Sind es 5 Finger? Im Traum können deine Finger auch merkwürdig verbogen sein, oder ein Finger wächst aus einem anderen herraus.

 

Lese-RC

Lese_RC.pngTexte zu lesen fällt Klarträumern im Traum oft schwer.

Suche dir einen kurzen Text, ein Werbeplakat, eine Zeitung etc. und lesen einen Satz. Wende den Blick ab und lese dann den Satz erneut.


Ist der Text gut lesbar? Siehst du Buchstaben oder einafch nur merkwürdige Zeichen? Hat sich der Satz verändert? Falls ja, dann träumst du!

 

Sprung-RC

Sprung_RC.pngSpringe in die Luft und achte dabei auf Folgendes:

• Ist die Sprunghöhe realistisch oder springst du viel zu hoch?

• Fällst du realistisch zu Boden oder gleitest du sanft und viel zu langsam nach unten?

Im Traum kann beides zutreffen.

Wichtig: Dieser Reality Check klappt nicht immer. Oft erkennt man nicht, dass die Sprunghöhe nicht realistisch ist.

 

Uhren-RC

Uhren_RC.pngSchau auf deine Armbanduhr oder eine Uhr in deinem Traum. Ob es eine Digitaluhr oder eine Analoguhr ist, spielt keine Rolle. Lese nun die Uhrzeit, die dir angezeigt wird. Auch hier kannst wieder den Blick abewenden und dann die Zeit erneut lesen.


Sind richtige Zahlen zu sehen oder nur merkwürdige Symbole? Ist die Uhrzeit
überhaupt möglich? (68:45 Uhr) Hat die Analoguhr zu viele oder zu wenig Zeiger?

 

Wo war ich zuvor?-RC

Wo_war_ich_zuvor_RC.pngVersuche dich zu erinnern, wo du vor 10 Minuten warst? Wo warst du vor 30 Minuten? Wenn sich die Orte unterscheiden, ist dies in der Zeitspanne möglich? Wie bist du an diesen Ort gekommen?

Träume verändern sich ständig, in der einen Minute ist man in seinem Zimmer in der anderen an seinem Traumstrand. Hinterfragt man unter Tags, ob der Ortswechsel möglich ist, tut man dies auch im Traum und erkennt so gelegentlich unmögliche Ortswechsel.

 

Abschließend sei gesagt, dass nicht jeder Reality Check bei jedem gleich gut funktioniert. Welcher Reailty Check wie gut den Traumzustand aufzeigt, dass muss jeder für sich durch ausprobieren herausfinden.

 

Folgende Links zum Thema Reality Checks kann ich noch empfehlen:

Den besten RealityCheck finden…
Reality Check / Realitätstest | Welchen? Wann? Wie?
Reality Checks und besondere Ereignisse
Trick: Reality Check nicht vergessen - Erinnerung
Mehr Klarträume durch mehr Reality Checks am Tag?
Die 3 goldenen Reality Check Regeln