Gewolltes Aufwachen nach Schlafphase - Anker durch Autosuggestion setzen

Datum27. Jun. 2013
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Die Kraft der Autosuggestion sollte nicht unterschätzt werden. Macht man sich klar, dass man selbst die Kontrolle über seinen Körper hat, ist durch Autosuggestion vieles erreichbar.

Unabsichtlich wurde ich am Anfang meiner Klartraumkarriere immer nach einer REM-Phase wach. Ich wusste, dass nach der REM-Phase die Traumerinnerung am besten ist. Unbewusst habe ich so einen Anker gesetzt, der mich nach jeder REM-Phase erwachen ließ.

Dazu sei aber gesagt: Die eine Methode oder die eine Suggestion, welche bei jedem gleich wirkt, gibt es nicht.

Ich habe diesen Anker unbewusst gesetzt, es war einfach mein Wille, der mich richtig aufwachen ließ. Hier gilt es, Suggestionen auszuprobieren.

Mache dir bewusst, dass dein Geist im Schlaf aktiv ist und du ihn kontrollieren kannst. Vielleicht kennst du einen solchen Anker bereits: Du wachst vielleicht nur wenige Sekunden vor deinem Wecker auf.

Dein Geist und dein Körper haben sich daran gewöhnt, genau um diese Uhrzeit aufzuwachen.

Körper und Geist programmieren

  1. Suche dir eine Formulierung, die zu deinem Ziel passt und dir gut „von der Zunge geht“
    z. B.: „Ich wache heute nach jeder REM-Phase auf“
  2. Sagst oder denkst du dir diese Suggestion das erste mal, richte Sie dabei innerlich an deinen Geist. Visualisiere dabei einen Ort, der für dich am ehesten den Geist repräsentiert. Dies kann das Gehirn, aber auch jeder andere Ort in deinem Körper sein, den du mit deinem Geist verbindest.
  3. Bei zweiten Mal richtest du die Suggestion an deinen Körper. Suche auch hier einen Ort, der für deinen Körper steht. Dies kann in der Mitte deines Körpers sein, oder auch dein Herz, dein Bauch etc.
    Versuche dich in das Gefühl hineinzuversetzen, dass du hast, wenn du kurz vor dem Wecker aufwachst. Stelle die Suggestion mit diesem Gefühl gleich.
  4. Wiederhole nun diese zwei Suggestionen, abwechselnd richtest du den Befehl an deinen Geist und an deinen Körper.
  1. Avatar for Tillbo

    Tillbo

    Mittwoch, Dezember 18, 2013 - 11:42:43

    Ich arbeite nicht so viel mit Autosugg. aber bei den paar mal’en, die ich sie genutzt habe fiel mir auf, dass Negativ-Formulierungen nicht klappen; “Ich will nicht, dass XY…”. Das ‘nicht’ geht in der Suggestion unter, wenn man so will. Bewusstsein ist (wie Sartre sagt) immer ‘Bewusstsein von’. “Ich will nicht, dass XY…”, schafft der Argumentation nach, dennoch Bewusstsein von XY.
    Positiv-Formulierungen sind demnach empfehlenswert.
    LG

  2. Avatar for DreamState

    DreamState

    Mittwoch, Dezember 18, 2013 - 15:47:13

    Hi Tillbo

    Nach meiner Erfahrung ist es nur wichtig, dass dir die Formulierung gut von der Zunge geht, wie ich hier http://www.kt-forum.de/blog/?entry=entry130222-132214 schreibe :)
    Dies kann natürlich bei jedem Klarträumer anders sein :)
    Grüße
    DreamState