Mein Wecker weckt mich nicht!

Datum28. Jan. 2014
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Was kann man tun wenn man seinen Wecker nicht hört? Folgende Tipps helfen dir, sicher wach zu werden.

Dies kann bei Rhythm Napping, CAT und WBTB sehr hilfreich sein.

  • Stelle den Wecker weit weg, dann musst du aufstehen.
  • Stelle den Wecker näher zu deinem Kopf, falls du ihn nicht hörst.
  • Ändere bei deinem Handywecker den Weckton. Man gewöhnt sich an den Weckton und wird darum nicht mehr wach.
  • Benutze Autosuggestion und suggeriere dir, dass du den Wecker hören wirst oder die Zeit, wann du aufwachen willst.
  • Stelle deine innere Uhr, deinen inneren Wecker.

Hier ein Beitrag dazu im KT-Forum.

Tippfehler Tags: Rythm Napping Rhytem Ryhthem

Moral im Klartraum

Datum23. Jan. 2014
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Im Klartraum hat man die volle Kontrolle über alles. Doch sollte man diese Kontrolle auch voll ausleben?

Die Moral diktiert uns im Wachleben, was wir tun sollten und was nicht. Im Klartraum jedoch fehlen jegliche Konsequenzen. Eine Entscheidung die vielleicht im Wachleben moralisch verwerflich ist, hat im Klartraum keine Folgen. Sollten wir uns aber dennoch an bestimmte moralische Regeln halten?

Einer der wunderbaren Aspekte eines Klartraums ist genau das Fehlen von Konsequenzen. Ob man sich selbst Regeln auferlegt, sollte jeder Klarträumer für sich selbst entscheiden. Ich vertrete die Ansicht, frei nach eigenem Willen im Klartraum zu entscheiden. Will man aber ein bestimmtes Ziel erreichen und ist dafür auf Traumfiguren angewiesen, sollte man immer freundlich bleiben.

Wirkt sich das Verhalten auf die Traumfiguren aus? Erkennen sie moralisch verwerfliches Verhalten und “merken” sie sich dieses? Ich denke dass Traumfiguren kein eigenes Bewusstsein und damit kein Gedächtnis haben. Es sind Projektionen aus zusammengewürfelten Erinnerungen. Passen dazu ein Blogbeitrag: Vermeindlich bekannte Traumfiguren

Jeder Klarträume sollte dies selbst für sich entscheiden und auch ausprobieren.

Wann sollte ich Reality Checks machen?

Datum16. Jan. 2014
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Bei einem Reality Check überprüft man, ob man gerade träumt oder nicht. Führt man den Reality Check oft und bewusst genug am Tag aus, macht man dies auch im Traum. Dadurch kann man aus dem Trübtraum einen Klartraum machen.

Doch wann sollte ich einen Reality Check ausführen? Mache einen RC wenn:

  • du gerade zufällig daran denkst
  • du ein Déjà-Vu hast
  • dir etwas komisch / “traumartig” vorkommt
  • dir ein großer Zufall auffällt
  • du dich mit anderen Leuten über Träume / Klarträume unterhältst
  • du ein DreamSign / Traumzeichen siehst

 

Sehr hilfreich sind auch die 3 goldenen Reality Check Regeln.

Die drei goldenen Reality Check Regeln

Tag(s): RC, reality check

Halbschlaf der Genialität - Ideen beim Einschlafen und Aufwachen

Datum12. Jan. 2014
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Im Halbschlaf kommen einem Ideen oder Traumerlebnisse oft besonders genial und bedeutend vor:

 

Aufwachen
Ich erwache aus dem Traum und befinde mich noch im Halbschlaf. Ich bin vom dem vorrangegangenen Traum total fasziniert. Es ist ein wahnsinniges Erlebnis, was ich unbedingt in einem Blogbeitrag nieder schrieben muss.

Schreibe ich diesen Traum nun auf und sehe ihn mir später an, fehlt jegliche Genialität. Die Idee ist sinnfrei oder zusammenhangslos, der erlebte Traum ist zu langweilig und ich sehe nicht, was mich hier noch am morgen so fasziniert hat.

Evtl. ist auch das Logikzentrum noch nicht voll aufgewacht. Dies könnte auch die Ursache für die fehlende Erinnerung an Wörter am Morgen sein.

 

Einschlafen
Beim Einschlafen wiederrum, kommen mir wirklch gute Ideen. Doch warum ist dass so?

  • Eventuell kann ich erst beim Einschlafen in Ruhe meine Gedanken sortieren.
  • Vielleicht sind es auch die fehlenden Sinneseindrücke
  • oder dass man sich auf das Innere konzentrieren kann und zur Ruhe kommt

Was letztendlich der Grund ist, kann ich selbst nicht zu 100% beantworten. Dennoch finde ich diese beiden Gegensätze sehr interessant.

Umgekehrte Autosuggestion - Der Wunsch von innen

Datum 6. Jan. 2014
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Ich habe nun seit einiger Zeit mit dem Schreiben eines Traumtagebuches aufgehört. Es fehlt mir einfach morgens die Zeit und meine Traumerinnerung war auf seinem Höhepunkt sehr groß, ca. 6 Träume pro Nacht, dass ich mit dem Schreiben einfach nicht mehr fertig wurde.

Die letzten zwei Tage kam aber in mir der innere Wunsch hoch, doch wieder mit dem Traumtagebuch anzufangen, da mir meine Träume sehr wichtig sind und ich sie nicht vergessen will.

Dieser innere Wunsch war wie eine umgekehrte Autosuggestion:
Nicht ich habe eine Suggestion an mein Innerstes geschickt, sonder die Suggestion / der Wunsch kam aus meinem Inneren an mich.

Promt hatte ich heute morgen eine sehr gute aber ungezwungene Traumerinnerung. Die Träume kamen mir ins Gedächtnis, ohne dass ich dafür etwas tun musste.

Leider sehe ich keine direkten Möglichkeiten, diese umgekehrte Suggestion in eine anwendbare, universelle Technik zu packen. Inderekt ist dies nur möglich, wenn man etwas so begehrt, das eben dieses Begehren im Geiste Mechanismen auslöst, die diesen Wunsch umsetzen. 

Dieses Begehren kann man nur dadurch erreichen, wenn einem etwas sehr wichtig ist. Folgende Tipps können dies indirekt bewirken:

 

  1. Träume und Klarträume müssen dir wichtig sein. Wie schön ein Klartraum wirklich ist, weiß man leider erst zu 100%, wenn man einen Klartraum erlebt hat. Dennoch kann man sich die unglaubliche Freiheit vorstellen, die nur in einem Klartraum möglich ist.
    Ich gliedere dies als ersten Punkt, da dies wirklich die Grundlage ist. Alle weiteren Punkte stehen in keiner Reihenfolge.
  • Meditation - Lasse deinen Geist zur Ruhe kommen und verinnerliche deinen Wunsch.
  • Autosuggestion - Versuche durch Autosuggestion eine umgekehrte auszulösen.
  • Klarträume präsent halten - Dies passiert eigentlich von alleine: Ist dir etwas wichtig, beschäftigst du dich auch am Tag damit. Dennoch kann es auch umgekehrt klappen. Schreibe TTB, erzähle von deinen Klarträumen, führe Statistik.
  • Selbsthypnose - Bringe dich in einen hypnotischen Zustand und sage dir, dass die Klarträume wichtig sind.
  • Ziele setzen - Setze dir Ziele und erreiche sie. Sind sie zu hoch, setzte diese kleiner an.
Diese Tipps sind nur unterstützend und führen nicht zu 100% zu einer umgekehrten Autosuggestion. Dennoch wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit dadurch einen Klartraum haben, auch ohne umgekehrte Autosuggestion.

 

Dinge im Klartraum erscheinen lassen / erschaffen

Datum 3. Jan. 2014
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Viele Klarträumer haben Probleme, Dinge im Klartraum erscheinen zu lassen.

Mit den folgenden einfachen Tricks wird das Erschaffen um einiges erleichtert:

 

1. Nicht sehen, erwarten!
Was ich im Klartraum nicht sehe, lässt sich leichter erschaffen. Starre nicht auf einen Punkt und erwarte, dass dort etwas erscheint. Du konzentrierst dich unbewusst auf das was nicht da ist, auf das nichts und nicht auf das, was du dort haben willst!

  • Verdecke dein Blickfeld mit der Hand und erwarte dort den Gegenstand!
  • Erwarte den Gegenstand hinter deinem Rücken.
  • Lasse den Gegenstand in deiner Hosentasche erscheinen oder greife hinein und erwarte, dass sich der Gegenstand dort befindet.
  • Greife hinter einen Vorhang oder in einen Schrank, ohne dass du direkt dahinter oder hinein blickst
  • Zeichne eine Türe, Luke oder den Vorhang, hinter der / dem sich der Gegenstand befinden wird

 

2. Taktiler Reiz - Fühlen!
Konzentriere dich darauf, wie sich der Gegenstand anfühlt, während du ihn z. B. hinter dem Vorhang erwartest. Man blendet hier gerne alle anderen Sinne aus, doch fühlen ist genauso wichtig wie sehen!

Spürst du die Veränderung unter deinen Fingern?

 

3. Der Ton macht die Musik
Unterstütze deine Absicht mit den dazu passenden Geräuschen, auch wenn du diese selber erzeugst und imitierst. So wie der selbst erzeugte “Woosh!” Sound dir beim Fliegen helfen kann, so kann der richtige Sound dir auch beim erschaffen von Objekten helfen.
Ist der Gegenstand groß, muss demensprechend ein Grollen entstehen etc.

 

4. Realistisches Verhalten - Einfluss auf die Umgebung!
Wie würde der Gegenstand die Umgebung beeinflussen? Entsteht dadurch Wind oder Wasser, wird es dunkler weil der Gegensgtand wie ein Haus die Sonne verdeckt oder etwa heller? Erschüttert der Gegenstand die Erde, wenn er sich aus dem Boden erhebt bzw. wenn er entsteht? Achte auf Details und erwarte diese auch! Diese Erwartung und Liebe zum Detail wird dir das erschaffen des Gegenstandes erleichtern.

 

5. Aus alt mach neu!
Es muss nicht immer ein Gegenstand aus dem nichts sein! Nutze etwas, das rumliegt und forme es um. Ein Ast, ein Stein oder einfach nur ein Stück von deiner Kleidung. Verdecke den Gegenstand in deiner Hand und erwarte, dass er sich verwandelt, das er wächst.

Genauso kannst du auch eine Traumfigur in einen Gegenstand verwandeln, im Klartraum setzt nur DU die Grenzen!

Das Unterbewusstsein ist dein Freund

Datum 2. Jan. 2014
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Mit diesem humoristischen Titel möchte ich auf das Thema eingehen, dass viele Klarträumer das Unterbewusstsein als etwas eigenes, autarkes ansehen, was unter anderem versucht zu verhindern, dass der Klarträumer einen Klartraum hat.

 

Das Unterbewusstsein ist kein autarkes Wesen
Es sollte nicht als etwas abgekapseltes, eigenständiges gesehen werden, was “neben” dem Bewusstsein getrennt steht.
Meiner Meinung nach, kann man das Unterbewusstsein nicht abgrenzen. Es ist keine geschlossene, vernebelte Blase, in die wir keinen Einblick haben. Das Unterbewusste lässt sich nicht vom Bewussten trennen. Oft sieht man Aussagen wie “Das Unterbewusstsein hat…”, dies ist nach meiner Persönlichen Meinung ein zu große Abgrenzung.
Das Unterbewusste wird als ein “das” abgegrenzt, als etwas eigenständiges, was es nicht ist. Bewusstsein und Unterbewusstsein gehen fließend ineinander über, diese Dinge sind nicht getrennt. Das Unterbewusstsein ist kein Raum, den man im Klartraum einfach betreten. Mann nicht seine Wünsche aussprechen, die dann einfach erfüllt werden.

 

Das Unterbewusstsein arbeitet nicht gegen dich
Gerne wird auch dem Unterbewusstsein die Schuld daran gegeben, dass man keinen Klartraum hat. Nach meiner Vermutung kann es schon Gründe geben, warum man keinen Klartraum hat:

Der Trübtraum ist nach meiner Ansicht eine Simulation des Lebens. Wir üben, vor dem Säbelzahntiger zu fliehen. Damit wir diese Übung auch mit vollem Einsatz vollenden,
muss uns ja auch alles real vorkommen. Wenn es uns nicht real vorkommt, verliert die Übung an seinem Lerneffekt und damit an seinem Zweck. Blogbeitrag: Warum träumen wir?

Hier setzt der Klartraum ein: Er würde nach meiner Theorie den Zweck des Trübtraumes aufheben.

Deshalb kann es sehr gut möglich sein, das ETWAS versucht zu verhindern, dass wir klarträumen. ABER ich würde dieses etwas nicht als Unterbewusstsein bezeichnen.
Durch diese Bezeichnung grenzt man das Unterbewusstsein zu sehr ab. Was dann versucht, KLarträume zu verhindern, kann ich nicht sagen.
Ich würde es eher als Mechanismus bezeichnen, als es als ein “etwas” zu definieren.

Diese Theorie stützt sich natürlich nur auf die Theorie, dass Träume eine Art Simulation, eine Übung sind.
Es stützt sich also eine Theorie auf eine Theorie. Es könnte also genauso gut sein, dass es diesen Meachnismus, der Klarträume verhindert, garnicht gibt.