Kann Klarträumen abhängig machen?

Datum23. Aug. 2014
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Wer klar träumt, braucht keine Angst zu haben, plötzlich in eine Anhängikeit zu rutschen oder nach dem ersten Klartraum süchtig zu sein.

Klarträume eröffnen eine neue Welt mit ungeahnten Vorteilen. Personen mit einer Affinität zur Realitätsflucht sollten hier aber vorsichtig sein! Die Klartraumwelt bietet Vorzüge, die man so im Wachleben nicht hat.
Es kommt also auf das Wesen und die Person an, Klarträume selbst machen nicht abhängig. Siehe dazu: Realitätsverlust durch Klarträume

Ein guter Vergleich ist der Sport. Wer ab und an Joggen geht, hat Spass daran und genießt die sportliche Betätigung. Vom Sport selbst geht keine Suchtgefahr aus.
Neigt man aber dazu, alles als einen Wettkampf anzusehen und immer gewinnen zu wollen, kann man auch vom Joggen abhängig werden und Sport betreiben, so dass es ungesund ist.

Eine körperliche Abhängigkeit kann durch das Klarträumen NICHT entstehen.

Ich betrachte Klarträume als einen Kurzurlaub: Eine schöne Zeit in der ich absolut frei bin und die ich genieße. Ich freue mich auf den nächsten Urlaub, wann auch immer diese kommen mag.

  1. Avatar for maRC

    maRC

    Samstag, August 23, 2014 - 16:35:35

    Ich betrachte Klarträume als einen Kurzurlaub: Eine schöne Zeit in der ich absolut frei bin und die ich genieße. Ich freue mich auf den nächsten Urlaub, wann auch immer diese kommen mag.

    Ein sehr schöner Vergleich :)

  2. Avatar for 5iMOn

    5iMOn

    Sonntag, August 24, 2014 - 05:55:45

    Sorry, aber in einem Punkt muss ich widersprechen. Sport im speziellen hier Joggen, was zum Laufsport wird und als Wettkampf betrieben wird kann freilich süchtig machen (ich bin so einer im Marathonbereich), aber ist keinesfalls ungesund. Leistungssport ist gesund! Ausgenommen der Weltklasseathleten, die wir aber alle nicht sind. Zum Glück.
    Würde dann noch eher das Beispiel mit ungesunder Sucht wie zB Lesen nehmen. Leseratten werden blind!

    Ps: soviele KTs hätte ich gerne, dass ich daraus eine Sucht entwickeln könnte :D

  3. Avatar for maRC

    maRC

    Sonntag, August 24, 2014 - 11:05:32

    Ob lesen das richtige(re) Beispiel ist? :D

    Lesen ist in vielerlei Hinsicht positiv zu bewerten und sofern man sich nicht zum lesen sich in einen abgedunkelten / dunklen Raum begibt, sollten die Augen nicht allzu sehr beeinträchtigt werden. Ich denke das Bild der typischen Leseratte mit den dicken Brillengläsern ist nur ein weit vebreitetes fehlerhaftes (Vor-) Urteil.

    Klarträumer leben, meiner unbedeutenden Meinung nach, recht sicher. Klar findet man gefallen daran und möchte so oft wie nur möglich einen Klartraum genießen, aber wenn es mal länger nicht klappt, kann man das gut ertragen ohne Zitteranfälle oder so zu bekommen :lol:

    Ich habe mal einen Artikel gelesen (ja, wo eigentlich nochmal?), in dem wurde behauptet, dass Klarträumer einen wesentlich höheren Hang zur Persönlichkeitsspaltung haben als Trübträumer. Besonders in der Hinsicht im (Klar)traum eine zweite Identität auszuleben. Einerseits wurde diese “Studie” schlecht bis gar nicht belegt und andererseits wird das wohl die wenigsten Klarträumer betreffen.

    Nur Leute mit tiefer Depression oder bereits vorhandener Persönlichkeitsspaltung (Shizophrenie) würde ich in dieser Gefahr sehen und davon abraten!

    Alle anderen können NUR vom Klarträumen profitieren (Y) :)