Das Gefühl des ersten Klartraums

Datum20. Jan. 2015
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Am 10 Januar 2011 hatte ich meinen ersten Klartraum. Durch Autosuggestion und RealityChecks schaffte ich es, den Traumzustand zu erkennen.

Ich kann mich noch gut an das Gefühl in der Zeit davor erinnern: Dieser Unglaube, ob es sich wirklich so real anfühlt, die Vorfreude auf all die Möglichkeiten…  

Wenn ich an diese Zeit und meine Nacht des ersten KTs denke, wird es mir mollig warm, es lässt sich schwer Beschreiben. Es ist eine Mischung aus Glück, Neugierde, Zufrieden- und Geborgenheit. Es fühlt sich so an, als wäre in dieser Zeit ein Knistern und eine Wärme in der Luft gelegen.

Und dann: der erste Klartraum! Die Welt kippt aus ihren Angeln, alles wird anders… Überall hatte ich gelesen, dass sich der Klartraum real anfühlt, doch irgendwo, tief in meinem Inneren, wollte es ein Teil nicht glauben. Dieser Teil war jetzt verschwunden.

Damals wusste ich noch nicht, wie sehr sich dieses Ereignis auf mein Leben auswirken wird…

Schwerelos schwamm ich durch mein Zimmer und ich konnte es einfach nicht glauben, wie real sich alles anfühlt. Ich drehte mich, stieß mich von Wand zu Wand, dann von der Decke kopfüber zu Boden. 

Mein Blut schoss mir in den Kopf, ein Detail, welches ich nie vergessen werde. Ich war so verblüfft über diese Tatsache, dass der Klartraum dieses typische Gefühl unaufgefordert simuliert, obwohl ja mein realer Körper flach im Bett liegt, nicht kopfüber von der Decke hängt.

Auch fast vier Jahre später erfüllen mich diese Gedanken an meinen ersten Klartraum, an den Anfang meines Weges zum Oneironauten, mit wohlig warmen Gefühlen. 

Damals war alles so neu, ein Aufbruch ins Ungewisse, der Start eines Abenteuers, welches bis heute andauert…