Traumerinnerung durch bekannte, monotone Abläufe auslösen

Datum 1. Jun. 2015
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Ich führe schon länger kein Traumtagebuch mehr, habe aber dennoch eine gute Traumerinnerung: ca. 3 Träume pro Nacht (hier sei angemerkt: Schreibe ich diese Träume nicht direkt auf, sobald ich mich erinnere, sind diese schnell gänzlich vergessen)

Bisher dachte ich nicht viel darüber nach, ich nahm an, dass ich einfach eine “gute Traumerinnerung besitze.”

Erst jetzt konnte ich ein Muster entdecken. Ich komme mir sehr töricht vor, warum mir das nicht schon eher aufgefallen ist. Ähnlich dem Gefühl, wenn man die Bedeutung eines Traumes erkennt, wundere ich mich, warum mur das nicht eher aufgefallen ist - es wirkt so logisch…

Ich erinnere ich mich immer dann an meine Träume, wenn ich monotone, mir sehr vertraute und alltägliche Dinge ausführe:

Zähne putzen, duschen, mich anziehen.

Ich tue dies so selbstvetständlich und unbewusst, das sich anscheinend mein Geist völlig entspannt. Durch diese Entspannung tauchen die Träume wie von alleine auf. Ich nehme nicht wirklich wahr, über was ich nachdenke und plötzlich sind die Träume da!

Ich sehe darin eine eigene Technik um die Traumerinnerung zu verbessern. Der dennoch schwierige Schlüssel besteht darin, die Tätigkeit zu finden, bei der man völlig entspannt ist und nicht über die Tätigkeit selbst nachdenkt.

Das kann natürlich bei jedem variieren und es sollte möglichst morgens durchführbar sein. Staubsaugen um 6 Uhr morgens bereitet den Nachbarn sicher keine Freude (ausserdem leidet dadurch sicher deren Traumerinnerung ;) )

Denkt ihr dies eignet sich als Technik?

  1. Avatar for Sosesia

    Sosesia

    Montag, Juni 1, 2015 - 11:57:31

    Das kenn ich auch. Kurz nachdem ich aufgestanden bin, habe ich, wenn überhaupt, nur ein paar Traum-Bruchstücke im Kopf. Erst, wenn ich mich im Bad routinemäßig fertig mache, fallen mir meine Träume ganz von alleine ein. Ich habe dann da einen Notizblock, um mir das aufzuschreiben, was mir einfällt. :)

  2. Avatar for sigmadragonis

    sigmadragonis

    Montag, Juni 1, 2015 - 20:29:30

    Hey sosesia das mit dem notizblock ist eine gute idee
    werde gleich eins bereitlegen :)

    Ansonsten kann ich mir vorstellen das es tatsächlich daran liegt dass der kopf sich bei solchen Situationen enstpannen kann und dadurch alles “rauslässt”(in unseren Fall die Träume in anderen vielleicht Gedanken über den tagesblauf??)

  3. Avatar for olivioline

    olivioline

    Donnerstag, Juni 4, 2015 - 13:45:30

    Wenn man im Ablauf des Tages ein Traumzeichen sieht, von dem man in der vorherigen Nacht geträumt hat, wird man sich vielleicht an den Traum (oder zumindest an den Teil mit dem Traumzeichen) erinnern. Ich würde dies aber nicht als Technik bezeichnen, da man sich ja nicht vornimmt, die Traumzeichen zu sehen. Wie auch, man weiß ja nicht welche es sind.

    Im Gegensatz dazu kann man seine Traumerinnerung durch monotone Abläufe sehr wohl bewusst hervorrufen, man tut dies absichtlich und deshalb würde ich es als Technik bezeichnen.
    Techniken sind für mich beabsichtigte Handlungen.

    ~ Olivia :)


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