Töten / zerstören im Klartraum - Hat es Folgen?

Datum 9. Mär. 2014
Views: 5144 | Kommentare: 1


blog_toten_zerstoren_im_klartraum.png

Was passiert, wenn man im Klartraum eine Traumfigur tötet oder etwas symbolisch Wichtiges (oder auch scheinbar Unwichtiges) zerstört? Kann dies negative Konsequenzen haben?

 

1. Töten

Ich vertrete die Meinung, dass man nur im Klartraum absolut frei ist, darum kann man im Klartraum tun und lassen, was man will. Dennoch würde ich persönlich aus rein moralischen Gründen keine Traumfigur töten.

 

Umgang mit Traumfiguren:

Freundliche Traumfiguren

Freundlichen Traumfiguren sollte man immer freundlich gegenüber treten. Man kann große Vorteile daraus ziehen: Mache zum Beispiel die Traumfigur zu deinem Traumfreund und / oder bitte sie, dich in deinem nächsten Traum daran zu erinnern, dass du gerade träumst. So hilft dir die Traumfigur, aus einem Trübtraum einen Klartraum zu machen.

 

Aggressive Traumfiguren

Aggressiven Traumfiguren solltest du AUCH freundlich gegenüber treten:

  • Frage sie nach ihrem Namen, dadurch stellst du eine Beziehung mit der Traumfigur her
  • Frage, ob du ihr in irgendeiner Weiße helfen kannst
  • Frage, was sie will

Bleibt die Traumfigur aggressiv, blocke zuerst ab und bleibe neutral. Du hast die Kontrolle. Du kannst auch andere Traumfiguren um Hilfe bitten.
Ist die Traumfigur immer noch aggressiv und greift dich an, sollte das letzte Mittel die Gewalt sein. Die Senoi-Indianer beschreiben sehr schön, dass man in diesem Fall von der bezwungenen Traumfigur ein Geschenk fordern soll. (Mehr Infos zu den Senoi-Indianern im KT-Forum: Einblick in die Traumkontrolle der Senoi.)

Passieren kann hier aber nichts. Selbst wenn man sein Unterbewusstsein erscheinen lässt (welches ich nicht als etwas Eigenes abgrenze), und dieses angreifen oder zerstören würde, kann man nichts kaputt machen.

 

2. Zerstören

Zerstört man etwas im Traum, zerstört man nur ein Abbild, eine Spiegellung.

Wirft man einen Stein auf sein eigenes Spiegelbild in einem Teich, fügt man sich selbst keinen Schaden zu. Nur die Spiegelung wird zerstört, das eigene Selbst bleibt unangetastet.

Genauso verhält es sich im Traum. Es gibt also keinen Grund, Angst zu haben, man könne etwas kaputt machen.

Wie schon gesagt kann dies jeder Klarträumer für sich entscheiden und ist im Umgang mit den Traumfiguren völlig frei, dies sind nur meine eigenen Einschätzungen.

Wirkt sich eine Krankheit auf das Traumgeschehen aus?

Datum13. Jun. 2012
Views: 5139 | Kommentare: 5


blog_krankheit_u_traumfiguren.png

Letzt Nacht wurde ich überraschend krank. Ich wurde mitten in der Nacht wach und hatte starkes Fieber. Dementsprechen konnte ich nur wenig Schlafen, hatte aber interessanterweise eine gute Traumerinnern. Der erste Traum, direkt nach dem ich bemerkte krank geworden zu sein, war besonders interessant. Ich traf mehrere Traumfiguren / Traumcharaktere, welche mir gegenüber besonders feindlich gesonnen waren. Die Traumfiguren waren schnell gereizt und wurd mir gegenüber sehr aggressiv.

Leider wurde ich nicht klar, ich hätte sehr gerne gewusst was der Grund für ihre Agressivität war. Mein Verhalten im Traum hatte dies nicht gerechtfertigt, wobei natürlich meistens nichts im Traum „logisch“ und den normalen Normen des sozialen Zusammenlebens entspricht.

Eine Deutung (mehr kann es aufgrund eines Traumes nicht sein) wäre, dass die Aggressivität der Traumfiguren für die Krankheit steht. Die Traumfiguren könnten den Virus wieder spiegeln, der mein Fieber ausgelöst hatte und ihn mir wütet.

Ist euch bei Träumen während einer Krankheit eine ähnliche Aggressivität der Traumfiguren aufgefallen?

UPDATE 14.06.2012:

So, die zweite Nacht krank, kaum Traumerinnerung und wenn, war keine der Traumfiguren aggressiv. Mal schauen wie es heute im Traum aussieht…