Klartraumbericht: Klartaum unter Alkoholeinfluss

Datum11. Okt. 2013
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Diesen Klartraum habe ich unter Alkoholeinfluss erlebt. Passend dazu: Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume

Ich liege im Bett und merke, dass ich wach bin (falsches Erwachen) ich warte irgendwie darauf, einzuschlafen.
Einen Nasen-RC will ich nicht ausführen, da ich mich nicht bewegen will. Ich mache dann aber doch einen Nasen-RC und werde klar:

Klartraum 136
Klar vor RC: Nein
Klarheit: Mittel
Kontrolle: Schlecht
Dauer: 30 Sekunden

Ich stehe aus dem Bett auf und habe starke Kopfschmerzen. Mein Kopf ist sehr schwer und füllt sich total geschwollen an. Ich sehe meine erhobenen Arme, spüre diese aber nicht. Es fühlt sich an, als wären dies garnicht meine Arme. Ich spüre aber meine anscheinend echten Arme (dies ist sehr unwahrscheinlich: Die meisten Klarträume hat man in der REM-Schlafphase, in welcher man gelähmt ist. War dieser klartraum nicht in der REM-Phase, wäre es möglich. Ich glaube aber eher, dass ich meine Arme nicht wirklich bewegt habe) und kann sie Bewegen. Es ist als hätte jemand ein Foto von meinen Armen in mein Blickfeld geklebt. Alles schwankt und ich kann mich nur schwer bewegen. Ich torkle langsam zum Spiegel und mein Kopf ist total groß, angeschwollen und deformiert. Ich fühle mich schwer und irgendwie glaube ich, etwas schwer atmen zu können.

Dies ist natürlich nur ein Beispiel eines Klartraums unter Alkoholeinfluss. Alkohol unterdrückt die REM-Phasen (Anmerkung: REM-Rebound Methode), wie sich dies aber auf das Traumgeschehen auswirkt, lässt sich nicht einheitlich sagen. Eventuell war die fehlende Kontrolle und Bewegungsfähigkeit einfach eine unterbewusste Suggestion von mir, da ich Alkohol mit erschwerter Bewegung, Schwanken etc. verbinde.

Klarträume und Drogen

Datum 1. Aug. 2013
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Vorab bitte ich darum, über dieses Thema sachlich zu diskutieren! Ich will hier keine Links zu Anleitungen, dorgenverherrlichenden Themen, Aufrufe zum Drogenkonsum, illegale Links etc.

Der Blogbeitrag ist in drei Bereiche aufgeteilt:

  1. Klarträume und der Drogenkonsum
  2. Drogen im Klartraum
  3. Körpereigene Drogen hervorrufen

 

 

1. Klarträume und der Drogenkonsum
Der Drogenkonsum harter und weicher Drogen wirkt sich, wie jeder wissen sollte, schlecht auf den Körper und Geist aus. Dementsprechend leiden auch die Klarträume. Generell sind negative Auswirkungen auf das Schlafhalten der Klartraumkiller schlechthin.

Aufputschende Substanzen verhindern den Schlaf und damit auch den REM-Schlaf. Wer hier an die REM-Reboundmethode denkt, kann dies auch ohne illegale Substanzen erreichen.

Andere Drogen bringen den Schlafrhythmus durcheinander und verhindern dadurch, zu Träumen und damit auch Klarträume zu erleben.

Gesunder Schlaf ist wichtig, es sollte dunkel sein, wenn man sich schlafen legt. Nur so wird reichlich Melatonin produziert, welches für gesunden Schlaf wichtig ist. Frühzeitiges Licht beendet die Melatoninproduktion. Siehe auch: Die Schlafumgebung für einen Klartraum vorbereiten

Alkohol ist auch eine Droge, dieser hemmt die REM-Schlafphase und verschlechtert die Traumerinnerung.

 

 

2. Drogen im Klartraum
Im Klartraum selbst handelt man völlig frei. Jegliche Erfahrungen können reproduziert werden. Ist eine Erfahrung noch nicht gemacht, kann diese im Klartraum nach den Erwartungen des Klarträumers simuliert werden.

Diese muss nicht der realen Erfahrung entsprechen und kann weit davon abweichen. Ein Selbstversuch im Klartraum, eine Droge zu testen, wirkte sich in interessanter Weise auf Traumfiguren in meiner Umgebung aus: Es verzerrten sich die Gesichter zu Fratzen.

Dies hängt mit meiner Einstellungen zu Drogen zusammen, von denen ich nichts halte.

 

 

3. Körpereigene Drogen hervorrufen
Hier kann man eigentlich nicht von Drogen sprechen. Adrenalin und Glücksgefühle produzieren sich im Klartraum wie von selbst. Der Geist hat hier Auswirkungen auf den Körper, wie sich beim Essen im Klartraum zeigt.

Isst man etwas im Klartraum, steigt der Säuregehalt im Magen an. Dies finde ich faszinierend, da dies ein direkter Beweis ist, dass man in der geistigen Welt der Klarträume, physische Veränderungen des eigenen Körpers hervorrufen kann.

Eine einfache Methode, körpereigene „Drogen“ hervorzurufen, ist folgende:

Lasse einen Regler für Adrenalin oder deine Glücksgefühle erscheinen.
Drehe den Regler nach belieben und spüre, wie sich deine Stimmung verändert.

Solltest du Angst haben, dadurch aufzuwachen, lese dir vorher folgenden Blogbeitrag durch:      
Keine Kontrolle und Stabilisation - Alles Einbildung?

Drogen sind ein heikles Thema, ob in der Realität oder im Klartraum. Ich rate jedem von Drogenkonsum ab, da die Auswirkungen auf den Körper und den Geist verheerend sind. Ob der Drogenkonsum im Klartraum völlig ohne Gefahr ist, kann ich nicht beantworten. Es könnten durchaus Auswirkungen auf die Psyche entstehen. Vergessene Ängste könnten ausgelöst werden. Dies sind natürlich nur reine Spekulationen, dennoch möchte ich diesen Blogbeitrag nicht ohne diese warnenden Worte beenden.

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REM-Rebound Effekt: Längere und mehr REM-Phasen

Datum10. Feb. 2013
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REM-Rebound
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Beim REM-Rebound wird der REM-Schlaf für eine gewisse Zeit entzogen was anschließend erhöhte REM-Phasen zur Folge hat. Der Körper holt sich den REM-Schlaf zurück. Mehr REM-Schlaf bedeuted nicht automatisch einen Klartraum, dennoch sind die Chancen durch die längeren REM-Phasen höher.

Zum Verständnis des REM-Rebound Effekts muss man sich mit den Schlafphasen auseinandersetzen:

Es gibt 4 bzw 5 (Phasen 3 und 4 werden oft in einer Phase zusammengefasst) Schlafphasen die jede Nacht mehrmals durchlaufen werden.

Die REM-Phasen sind die haupt Klartraumphasen, hier sind die Klarträume am intesivsten. Beim REM-Rebound werden diese Phasen unterdrückt, um danach in vermehrter Form aufzutreten.

Es gibt mehrere Wege den REM-Rebound Effekt auszulösen, folgende zwei Wege sehe ich als vertretbar an:

  • REM-Schlafentzug
  • Einnahme von Baldrian

 

REM-Schlafentzug
Beim REM-Schlafentzug wird man zu Beginn des REM-Schlafes geweckt, um die Schlafphase zu verschieben. Nach der Weckung zu Beginn des REM-Schlafes starten die Schlafphasen von vorne, bis zur nächsten REM-Phase bei der man erneut geweckt wird.

Dies kann man über den ZEO-Wecker hervorrufen oder über den REM-Dreamer.

 

Einnahme von Baldrian
Baldrian erhöht die Tiefschlafphase und verringert die REM-Phase. Nach Beendigung der Einnahme tritt der REM-Rebound effekt ein.

Folgende Mehtoden zur Auslösung des REM-Rebound Effekts halte ich für fragwürdig und ungesund und rate stark davon ab. Dennoch sollen diese nicht verschwiegen werden:

  • REM-Entzug durch Alkohol
  • kompletter Schlafentzug

Ich rate davon ab, so den REM-Rebound Effekt auszulösen. Alkohol sollte in Maßen genossen (Blogbeitrag: Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume) werden und kompletter Schlafentzug ist gesundheitsschädlich!

Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume

Datum28. Jul. 2012
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Zu viel Alkohol hat immense Auswirkungen auf den Schlaf, die Traumerinnerung und auf Klarträume. Legt man sich mit zu viel Alkohol im Blut schlafen, unterdrückt dieser die REM-Phasen, welche die Haupttraumphase ist. Man träumt zwar in allen Phasen, in der REM-Phase sind diese aber am lebhaftesten.

Bleiben die REM-Phasen aus, bleiben also auch die Träume aus. Die Träume aus den NoneREM-Phasen ähneln mehr Überlegungen und Gedankengängen als plastisch erlebten Träumen. Dennoch kann man sich auch unter Alkoholeinfluss an seine Träume erinnern. Gegen Ende der Nacht und wenn Alkohol abgebaut wurde, holt der Körper seinen REM-Schlaf nach. Die RE;-Phasen verschieben sich nach hinten und werden dann meist an einem Stück nachgeholt. Der sogenannte REM-Rebound-Effekt entsteht. Natürlich sollte man dies nicht gezielt mit Alkohol versuchen auszulösen!

Traumerinnerung ist also auch unter Alkoholeinfluss möglich, auch wenn diese hier sehr schlecht ist. Man erinnert sich meist nur an „Fetzen“ ohne viele Details. Doch wie sieht es mit den Klarträumen aus? Ist ein Klartraum und übermäßigen Alkoholeinfluss möglich?

Ja, das ist es. Doch man erlebt den Klarträum ähnlich dem Wachleben unter Alkohol. Die Kontrolle über den Körper ist kaum vorhanden, alles schwankt und man geht sich sehr schwer. Ein Klartraum ist möglich aber viel hat man davon nicht.