Welt am Sonntag / Welt Kompakt Artikel über Klarträume / Albträume

Datum 2. Jun. 2014
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Hier findet ihr den Klartraum / Albtraum Artikel für die Welt am Sonntag und die Welt Kompakt, für den ich interviewed wurde:

Traum unter Kontrolle
Wie Forscher das Bewusstsein in Träume schleusen

Hier der Download:
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Welt am Sonntag Seite 2 [1.34 Mb] (252 x heruntergeladen)

Es hat wirklich Spass gemacht und der Artikel ist gut gelungen.

Grüße
DreamState

Was gegen Angst im Klartraum tun?

Datum19. Mär. 2014
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Auch wenn es keinen Grund gibt, in einem Klartraum Angst zu haben, tritt MANCHMAL bei Klarträumern ein Gefühl des Unwohlseins auf. Ich möchte es nicht Angst nennen, da man nach meiner Erfahrung keine ausgeprägte Angst im Klartraum erleben kann. Wenn man Angst erlebt, ist es kein Klartraum (Gibt es einen Alpklartraum?)

Was kann man nun gegen diese Unsicherheit, dieses ungute Gefühl, dieses Unwohlsein tun?

  • Man muss sich klar machen: Nicht hiervon ist real, nichts kann einen verletzen!
  • Der Klarträumer hat die volle Kontrolle! Über ALLES! Es kann also nichts passieren, was man nicht will!
  • Es ist ein Traum, wie gesagt, nichts ist real!

Spürt man immer noch eine leichte Angst, kann man sich “mentale Krücken” bauen.

Diese Krücken bekämpfen aber nur die Symptome, nicht die Ursache!

Folgendes hilft:

  • Man kann Traumhelfer holen, die einen “beschützen”
  • Schutzweste, Panzerung etc.
  • Licht - Der Mensch hat Angst vor dem Unbekannten, Licht ins Dunkle bringen schafft Klarheit

Trifft man auf aggressive Traumfiugren oder Traumfiguren die einem Angst einflösen, sollte man wie folgt reagieren:

  1. Ruhig bleiben, es gibt keinen Grund Angst zu haben!
  2. Der Angst einen Namen geben: Frage
    • nach dem Namen der Traumfigur
    • was er oder sie von dir möchte und
    • ob du helfen kannst
  3. Bleibe dabei immer freundlich und ruhig.

Ist es keine Traumfigur sondern z. B. ein Objekt, ein Nebel oder einfach etwas Undefinierbares, bitte das “Etwas” dass es seine wahre Gestalt zeigen soll. Auch hier gilt: Man hat meistens Angst vor dem Unbekannten, ist etwas bekannt, schwindet die Angst.

Ängste überwinden

Umarme und liebe das, was dir Angst macht. Dies kann auch im Klartraum unglaublich schwierig sein und viel Überwindung kosten. Erst wenn du deine Angst akzeptierst und überwindest, hast du sie besiegt.

Der Klartraum bietet einen sehr einfachen und direkten Weg, seine Ängste zu bekämpfen. Was im Wachleben tausend mal schwieriger wäre, kann im Klartraum um vieles einfacher bewältigt werden.

Die 4 Traumarten

Datum20. Sep. 2013
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Es gibt verschiedene Traumarten, die grundlegenden möchte ich euch hier näher beschreiben.

TrübtraumTrübtraum
Der Trübtraum beschreibt allgemein den normalen Traum, von welchem wir jede Nacht viele erleben. Jeder Mensch träumt jede Nacht, auch wenn er sich nicht daran erinnert. Meist sprechen nur Klarträumer von Trübträumen, da ihr Fokus auf der Unterscheidung von Klarheit oder Trübheit im Traum liegt. Ein Trübtraum ist aber nichts Anderes wie ein normaler Traum.

 

AlbtraumAlbtraum / Alptraum
Der Albtraum oder auch Alptraum geschrieben, beide Schreibweisen sind zulässig, ist eine Unterart des Trübtraumes. Er unterscheidet sich vom Trübtraum durch das Erleben von großer Angst. Oft träumt man von einer Bedrohung; man werde verfolgt oder es passiere einem etwas schreckliches.

Albträume können aber auch hilfreich sein. Man kann seine wahren Ängste erkennen und durch sie sogar einen Klartraum erlebn, wie im folgenden Blogbeitrag erklärt wird: Vom Albtraum zum Klartraum - Albträume bekämpfen und loswerden

 

KlartraumKlartraum
Der Klartraum unterscheidet sich vom Trübtraum durch seine Kontrolle. Im Klartraum kann der Träumer, der Klarträumer, den Traum kontrollieren und nach seinen wünschen steuern.

Im KT-Forum findet ihr dazu eine Anfänger-Anleitung.

 

TagtraumTagtraum
Oft bemerken wir garnicht, wir wir am Tag abschweifen und in die Traumwelt gleiten. Beim Autofahren, im Bus oder in der Schlange an der Kasse. Wir gleiten in die Traumwelt vor unserem geistigen Auge, die Gedanken scheinen sich zu verselbstständigen.

Welche Traumarten fehlen eurer Meinung nach noch? Ich habe überlegt, ob ich präkognitive Träume auch mit aufnehme, fand dann aber, dass dadurch die Unterteilung zu klein würde. Man kann die Traumartrn noch weiter unterteilen z. B.in geträumte Klarträume, präluzide Träume etc.

Albträume - Warum haben wir Albträume?

Datum 7. Mär. 2013
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Warum haben wir Albträume?

Jeder kennt sie: Albträume / Alpträume. Sie lassen uns mit einem unbehaglichen Gefühl aus dem Schlaf erwachen oder reißen uns regelrecht in die Realität zurück. Trübträume so wie Albträume beeinflussen unser Gefühlsleben.

Doch warum werden wir oft von Albträumen heimgesucht?

Warum wir träumen, ist bisher noch ungeklärt. Es gibt hierzu bisher nur Theorien. Vielleicht erfahren wir nie, warum wir jede Nacht das Land der Träume besuchen.

 

Doch welchem Zweck dient nun der Albtraum?
Hier meine Theorien:

 

Mit der Angst umgehen
Der Albtraum könnte uns lernen, mit Angst umzugehen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie fand heraus, dass der REM-Schlaf u. a. dazu dient, Angst zu verlernen.

Der Albtraum könnte die Übung sein, durch die wir lernen sollen, mit der Angst umzugehen. Sei es nun die Angst vor dem Säbelzahntiger, durch die wir lernen schnell zu reagieren und Gefahren einzuschätzen, oder sei es die modernere Angst vor einem großen Publikum einen Vortrag zu halten.

 

Unterdrückte Ängste und Probleme
Vielleicht entstehen Albträume aus unterdrückten Problemen, einem Trauma, allgemein durch Dinge, die wir von uns wegschieben. Das Problem ist eben nicht ganz verschwunden und taucht vielleicht darum in vielen Formen als Albtraum wieder auf.

Hier würde der Albtraum sogar eine notwendige Funktion darstellen. Ängste und Problem lassen sich eben nicht durch Verdrägung lösen, so abgedroschen es auch klingen mag, man muss sich der Angst stellen.

Welchen Grund Albträume auch haben mögen, Sie lassen sich bekämpfen und können uns zu einem Klartraum verhelfen.

Sofortiges Erwachen nach Reality Check / Erkennen des Traumzustandes?

Datum 1. Feb. 2013
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Anfänger berichten oft, dass sie direkt nach einem erfolgreichen Reality Check, also dem erkennen des Traumzustandes, ungewollt erwachen.

In vielen Klartraumbüchern liest man das starke Emotionen zum Aufwachen führen. Ist dies wirklich der Fall oder reden wir uns dies nur selbst ein?

Warum solten uns starke Emotionen erwachen lassen? Um diese Frage beantworten zu können, müssten wir wissen, warum wir Träumen. Dazu gibt es bisher nur Theorien, zu findem im Blogbeitrag „Warum träumen wir?“. Eine dieser Theorien besagt, der Traum sei die Übung für das Wachleben.
Im Traum reagieren wir auf alle Situation so, als seien diese real. Wir flüchten vor dem bösen Tier, da wir es für real halten.
Sollte diese Theorie zutreffen, würde es dem Sinn der Träume entgegenwirken, wenn uns Emotionen erwachen lassen. Und wer kennt sie nicht: Albträume. Hier wäre es doch wunderbar, bei jeglicher Angst sofort zu erwachen…

Im Traum werden unsere Erwartungen erfüllt, ob positiv oder negativ. Vielleicht erwacht der Klartraumanfänger nur deshalb direkt nach dem RC, da er immer wieder davon liest. Die, wenn auch negative und vielleicht unbewusste Erwartung wird erfüllt.

Es ist die uralte Frage: Ändert das Wissen darüber das Ergebnis? Hat ein Klarträumer, die nie etwas von instabilen Klarträumen, ungewolltem Erwachen, nicht funktionierenden Lichtschalter gehört, die selben Probleme damit?

Was kann man dagegen tun?

  • Gehe die Sache gelassen an, mach dir keinen Stress
  • Du hast die Kontrolle, du bestimmst, ob du aufwachen willst oder nicht
  • Führe vor dem Schlafen die Autosuggestions-Technik aus: “Heute habe ich einen lange und stabilen Klartraum”

Vielleicht blockieren wir uns nur selbst. Doch wie sollte man dann damit umgehen?
Von einer „zu positiven Einstellung“ halte ich nichts, solche Sachen Neulingen vorzuenthalten und zu verschweigen sehe ich als falsch an. Dennoch ist es wichtig, wie man solche Themen an den Klarträumer bringt. Man sollte das Positive nicht blind über alles stellen, es aber hervorheben. Der Klarträumer soll möglichst neutral, vielleicht leicht positiv gestimmt selbst seine Erfahrungen machen.

Alptraum und Klartraum: Gibt es einen Alpklartraum?

Datum29. Dez. 2012
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Nein, vor so etwas braucht man keine Angst zu haben. Ein Alptraum-Klartraum, Alp-KT oder Alpklartraum, ist ein Widerspruch ansich:

Wer einen Klartraum hat, braucht vor nichts Angst zu haben, da nichts real ist.
Wer einen Alptraum hat, glaubt die Gefahr sei real.

Eine Mischung aus beidem ist also nicht möglich, da man bei voller Klarheit keinen Grund hat, vor etwas Angst zu haben.

Im Klartraum kann natürlich ein Gefühl der Angst aufkommen, hier ist man aber nicht mehr voll klar und schon eingetrübt. Es ist eben eines der schönsten Merkmale eines Klartraumst, vor nichts Angst haben zu müssen.

Eine gewisse Angst gehört aber auch in jeden Klartraum, das Gefühl des Fallens z. B., dies kennen und fürchten wir aus dem Wachleben :) Eine Angst kann also im Klartraum aufkommen, aber durch die Klarheit selbst kann man diese Überwinden. Ein Albtraum kann also nicht entstehen.

Man darf hier nicht die Schlafparalyse mit einem Klartraum “verwechseln”, die Phantomgeräusche, die Bewegungsunfähigkeit und die Halluzinationen können einem große Angst bereiten, auch wenn es dazu absolut keinen Grund gibt.

Siehe auch:

Träume erfüllen unsere Erwartungen

Datum24. Nov. 2012
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Betrachtet man unsere Träume allgemein, ungeachtet dem was der einzelne Traum bedeuted (Traumdeutung), bin ich von folgendem absolut überzeugt:

Träume erfüllen unsere Erwartungen.

In einem normalen Traum, ohne jegliche Kontrolle, tritt in gewisser Weiße das ein, was wir erwarten. Es handelt sich um kein bewusstes Erwarten, was ja Kontrolle und damit einen Klartraum bedeuten würde. Im Traum werden unsere positiven und negativen Erwartungen erfüllt.

Ein Beispiel das dir auch sicher bereits passiert ist, soll dies aufzeigen:

Du wirst in einem Alptraum von einer Person verfolgt. Schnell versteckst du dich hinter einer Ecke und denkst dir „Hoffentlich findet mich mein Verfolger nicht“ und prompt hat er dich gefunden.

Dies war eine solche negative Erwartung, die eingetreten ist. Natürlich war es nicht dein ausdrücklicher Wunsch, gefunden zu werden. Aber das Bild, die Erwartung, es kann eintreten, war vorhanden und hat dies dadurch ausgelöst.

Diese Erwartungen werden auch im positiven erfüllt. “Ich würde jetzt gerne schwimmen” und schon wird aus der Pfütze ein schöner See.

So wie man sich nun im Wachleben gibt, nur das negative sieht und dadurch auch “erwartet”, so begegnet man auch den Dingen im Traum. Wer negativ eingestellt ist, erntet negatives.
“Es klappt eh nicht mit den doofen Klarträumen” führt dazu, dass es eben nicht mit diesen doofen Klarträumen klappt.

Träume beeinflussen unser Gefühlsleben

Datum20. Jun. 2012
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Träume wirken sich stark auf unser Gefühlsleben aus. Ein positiver Traum setzt im Körper Glücksgefühle frei. Diese können sich auf den ganze Tag auswirken. Mit dem richtigen Traum am morgen, startet es sich viel leichter.

Dies kann aber auch gegenteilig der Fall sein, eine Erklärung warum man manchmal mit dem “falschen Fuß aufsteht“. Diese Träume können also im positiven so wie im negativen starke Auswirkungen haben. Mein erster Klartraum lies mich kaum schlafen, Endorphine durchströmten meinen Körper und ich war einfach von dem Erlebnis überwältigt.

Als Beispiel hier die negative Seite dieser Beeinflussung: Ich träumte vor kurzem von einem nahen Bekannten, der mich im Traum töten wollte. Es war kein Albtraum, dennoch war ich nach dem Erwachen schokiert und irgendwie traurig darüber. Mir war bewusst, dass diese Trauer völlig irrational war, dennoch dauerte es ein paar Minuten, bis diese verflogen war. Ein gutes Beispiel welches zeigt, dass Träume auf Bereiche zugreifen und diese beeinflussen, welche wir im Wachleben nicht oder nur mir viel Übung kontrollieren können. Ich konnte die Trauer nicht einfach abstellen. Jedes Gefühl ist im Endeffekt eine chemische Reaktion im Körper und Träume haben darauf großen Einfluss.

Der Klartraum bietet durch seinen Möglichkeiten selbst einen Rausch an Glücksgefühlen. Wer einmal im Klartraum frei über weite Wiesen und Wälder geflogen ist, kann dies mehr als bestätigen.

Die Lehre der tibetischen Traum-Yogis

Datum31. Mai. 2012
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Die sechs Lehren der Traum-Yogis

 

Folgende Lehren lernen die tibetischen Traum Yogis:

1. Die Prüfung der psychischen Wärme.
2. Die Lehre des trugvollen Körpers
3. Die Lehre vom Zustand des Traumes
4. Die Lehre vom reinen Licht
5. Die Lehre vom Zustand nach dem Tode.
6. Die Lehre der Bewußtseins-Übertragung

Auführliche Informationen zu den sechs Lehren der Traum-Yogis im KT-Forum

 

Yogis lernen klar zu Träumen und sollen auch hier erkennen, das die Bilder nicht real sind. Die ist die Vorbereitung auf den Bardo. Am Sterbebett soll jedem Yogi das Bardo Thödol vorgelesen werden. In diesem Buch sind Verse und Mantra enthalten, die dem Yogi den Weg zur Erkenntnis im Bardo weißen.

Wer mehr Erfahren will, kann sich den Bardo Thödol mit Anmerkungen kaufen. Ich werde ihn auch bei gelgenheit Lesen und berichten.

Hier kann ich Patricia Garfields Buch “Kreativ Träumen” empfehlen, Kapitel 7 befasst sich mit den Traum-Yogis.

Haben Traumfiguren Zugriff auf unsere Gedanken?

Datum26. Mai. 2012
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Ein Klartraum brachte mich auf die Frage ob Traumfiguren Zugriff auf unsere Gedanken haben. In dem Klartraum bekam ich von einer Traumfigur keine Antwort auf eine Rechenaufgabe. Ich dachte dabei bewusst nicht an das Ergebnis. Als mir dies ungewollt in den Kopf schoss, nannte in ebenso schneller Geschwindigkeit mir die Traumfigur das selbe Ergebnis.
Bedeutet dies also, dass Traumfiguren im Klartraum, drücken wir es überspitzt aus, „unsere Gedanken lesen“ können?

Es klingt zuerst befremdlich ist aber durchaus logisch: Traumfiguren entstammen aus unserem Unterbewusstsein, wir erschaffen Sie unbewusst. So die Vermutung, wirklich bewiesen ist hier natürlich nichts. Ist dem der Fall, so sind wir auch unbewusst dafür verantwortlich, was eine Traumfigur weiß und was nicht. Dadurch kann eine Traumfigur über das selbe Wissen wir wir selbst verfügen.

Dies würde auch in Albträumen das Verhalten der „bösen“ Traumfiguren erklären:

Man wird verfolgt und versteckt sich. Oft gehen einem Gedanken durch den Kopf wie: „Hoffentlich findet er / sie / es mich nicht in diesem Versteck / Hoffentlich schaut er nicht hinter diesen Kisten nach etc…“ und prompt wird man entdeckt. Im Trübtraum werden einfach auch die Erwartungen des Träumenden erfüllt, ob positiv oder negativ spielt keine Rolle.
Was glaubt ihr, sind wir für das Wissen der Traumfiguren verantwortlich? Entstammen die Traumfiguren überhaupt unserem Unterbewusstsein?

Diskussion im KT-Forum

Vom Albtraum zum Klartraum - Albträume bekämpfen und loswerden

Datum28. Feb. 2012
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Wer öfters Albträume hat, sollte sich das Thema Klarträumen näher ansehen. Albträume sind ein guter Weg, den Traumzustand zu erkennen und daraus einen Klartraum zu machen. Befolgt man die Tipps für das kritische Bewusstsein, fällt einem im Traum irgendwann auf: „Hey, das kann doch gar nicht sein! Monster gibt es nicht / Warum stehe ich an einer Klippe in der Wüste, bei uns gibt es keine Wüste!“ oder andere, doch meist abstruse Albtraumsituationen. Man erkennt, dass dies entweder nicht möglich ist oder sehr unwahrscheinlich und zweifelt an der Situation. Führt man jetzt einen Reality Check aus, wird man meist klar und kann den Traum kontrollieren.

Aber auch Albträume welche man nicht als solche erkennt, kann man abändern. Ist es ein wiederkehrender Albtraum, sollte man sich am Abend suggerieren, man erkenne den Albtraum und habe keine Angst.
„Wenn ich im Traum verfolgt werde, drehe ich mich um und stelle mich meiner Angst!“ Wichtig ist, dass man auch zu den Albtraumfiguren freundlich ist. „Wie heißt du? Wie kann ich dir helfen?“

In einem Albtraumbericht drehte sich der Träumer um und fragte den Verfolger: „Was willst du von mir?“
Sein Verfolger antwortet: „Was was ich, das ist doch dein Albtraum!”

Eine weitere Methode ist es, den Albtraum mit einem besseren Ende / Inhalt umzuschreiben. Man webt in den Albtraum ein, dass man sich zB umdreht und keine Angst mehr hat. Diese Geschichte sollte man dann jeden Tag vor dem Schlafen viseuell durchleben, sich also den ganzen Albtraum mit dem geänderten Teilen bildlich vorstellen. So festigt sich diese abgeänderte Version nach einiger Zeit und der Albtraum wird durch diese ersetzt. Michael Schredl hat mit dieser Methode erfolgreich Albträumer therapiert (Kognitive Verhaltenstherapie). Hier ein Link zu einem Video mit Michael Schredl und einem Albtraumbericht, bei welcher die Therapie erfolgreich anschlug.

Flucht ist keine Lösung, man sollte seine Angreifer konfrontieren und am besten befragen, was er denn von einem möchte. Ist man freundlich, sind die Verfolger / Angreifer auch freundlich.Natürlich kann man dies nur, wenn man die Kontrolle über den Albtraum hat also aus dem Albtraum bereits einen Klartraum gemacht hat.
Dennoch, suggeriert man sich dieses Vorhaben intensiv ein, kann man so etwas auch bei nicht 100%er Klarheit ausführen. Es geschieht dann irgendwie von selbst… Also die 100%ige Kontrolle ist kein Muss. Wer noch keinen Klartraum hatte, braucht nicht zu glauben er oder sie könne keine Albträume abwenden - dies klappt auch ohne Klartraumerfahrung.

Am 28.02 hatte ich einen Albtraum, indem ich verfolgt wurde. Plötzlich wurde mir bewusst: “Ich träume!” Ich drehte mich um und wusste, ich muss keine Angst haben. Trotz dieses Wissen war es kein Klartraum, ich kann mich nur schwer an alles erinnern und Kontrolle hatte ich keine. Dennoch habe ich den Albtraum abgewandt und einen schönen Traum daraus gemacht. Was genau passiert ist, weiß ich nicht mehr genau, ich erinnere mich nur noch daran, dass es danach ein lustiger Traum war.

Ich möchte noch anmerken das ich, seit ich mich mit dem Thema Klarträumen beschäftige, kaum mehr Albträume hatte. Davor hatte ich keine regelmäßigen Albträume, dennoch nicht wenige (soweit ich mich erinnern kann) aber seit ich klar Träume habe ich fast keine Albträume mehr. Die Albträume die ich habe, sind eher spannend oder wie ein Nervenkitzel aber bei weitem nicht mehr beängstigend. Klarträume haben also meine „Albtraumrate“ drastisch gesenkt und die restlichen Albträume abgeschwächt.

Albträume können also wunderbar Auslöser für einen Klartraum sein und man kann sie aber auch komplett mit Klarträumen los werden. Hier alles zusammengefasst:

  • Kritisches Bewusstsein: Dinge im Wachleben hinterfragen, dann tut man dies auch im Traum
  • Suggestion vor dem Schlafen: Heute erkenne ich den Albtraum und habe keine Angst / werde klar
  • Albträume umschreiben: Das schlimme Ende / Teile des Albtraums umschreiben und dieses gute Ende täglich visualisieren

 

Blogbeitrag: Warum haben wir Albträume?

 

PS. Ob man Albtraum oder Alptraum schreibt, beide Schreibweisen sind zulässig.

Körper&Psyche - Den Albträumen auf der Spur VIDEO / Michael Schredl - Träume BUCH

Datum29. Jul. 2011
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Video entfernt

Ein sehr interessanter Beitrag über Albträume. Der Begriff “Klarträume” fällt zwar nicht direkt, es wird aber oft von Traumkontrolle / in Träume eingreiffen und der Regisseur der Träume sein, genannt. Das ganze betrachtet mehr die therapeutischen Aspekte.

 

Michael Schredl ist auch wieder mit von der Partie, ein sehr sympathischer Kerl. Sein Buch “Träume” lese ich gerade und ich bin sehr begeistert. Michael Schredl ist einer der renommiertesten, deutschen Klartraumforscher und das was er schreibt hat Hand und Fuß.

Ein weiteres Buch Names “Traum” befindet sich noch nicht in meiner Sammlung, ich werde es mir aber sicher zulegen. Bei dem Mann kann man einfach nichts falsch machen :)

Mehr Infos zu Klartraumbüchern und “Träume” von Michael Schredl