REM-Rebound Effekt: Längere und mehr REM-Phasen

Datum10. Feb. 2013
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REM-Rebound
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Beim REM-Rebound wird der REM-Schlaf für eine gewisse Zeit entzogen was anschließend erhöhte REM-Phasen zur Folge hat. Der Körper holt sich den REM-Schlaf zurück. Mehr REM-Schlaf bedeuted nicht automatisch einen Klartraum, dennoch sind die Chancen durch die längeren REM-Phasen höher.

Zum Verständnis des REM-Rebound Effekts muss man sich mit den Schlafphasen auseinandersetzen:

Es gibt 4 bzw 5 (Phasen 3 und 4 werden oft in einer Phase zusammengefasst) Schlafphasen die jede Nacht mehrmals durchlaufen werden.

Die REM-Phasen sind die haupt Klartraumphasen, hier sind die Klarträume am intesivsten. Beim REM-Rebound werden diese Phasen unterdrückt, um danach in vermehrter Form aufzutreten.

Es gibt mehrere Wege den REM-Rebound Effekt auszulösen, folgende zwei Wege sehe ich als vertretbar an:

  • REM-Schlafentzug
  • Einnahme von Baldrian

 

REM-Schlafentzug
Beim REM-Schlafentzug wird man zu Beginn des REM-Schlafes geweckt, um die Schlafphase zu verschieben. Nach der Weckung zu Beginn des REM-Schlafes starten die Schlafphasen von vorne, bis zur nächsten REM-Phase bei der man erneut geweckt wird.

Dies kann man über den ZEO-Wecker hervorrufen oder über den REM-Dreamer.

 

Einnahme von Baldrian
Baldrian erhöht die Tiefschlafphase und verringert die REM-Phase. Nach Beendigung der Einnahme tritt der REM-Rebound effekt ein.

Folgende Mehtoden zur Auslösung des REM-Rebound Effekts halte ich für fragwürdig und ungesund und rate stark davon ab. Dennoch sollen diese nicht verschwiegen werden:

  • REM-Entzug durch Alkohol
  • kompletter Schlafentzug

Ich rate davon ab, so den REM-Rebound Effekt auszulösen. Alkohol sollte in Maßen genossen (Blogbeitrag: Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume) werden und kompletter Schlafentzug ist gesundheitsschädlich!