Ängste / Phobien im Klartraum bekämpfen?

Datum18. Aug. 2014
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Im Klartraum kann man Ängste / Phobien bekämpfen und loswerden.

Wer zum Beispiel Angst hat, vor Menschenmengen zu sprechen, kann dies im Klartraum üben und die Angst überwinden.

Dennoch kann dies je nach Angst nur in abgeschwächter Form funktionieren: Im Klartraum weis man ja, dass die Menschenmenge nicht real ist. Dies kann den “Realitätsgrad” verkleinern, man ist nicht so nervös, da man sich darüber im Klaren ist, dass es nur ein Traum ist.

Aber auch mit dem Wissen über die Traumwelt kann das Erlebte sehr real wirken und Einfluss auf unsere Wahrnehmung im Wachleben nehmen. Die haarige Spinne wirkt im Klartraum genauso eklig wie im Wachleben, im Klartraum hat man aber die Kontrolle: Die Spinne wird einem im Klartraum nie beissen! Diese Gewissheit bietet wiederum einen Vorteil der Phobiebekämpfung im Klartraum gegenüber dem Wachleben.

Auch die Menschenmenge vor der man eine Rede halten soll, ist vielleicht nicht real, dennoch kann einem dieses reale Darstellung die Schweisperlenen auf die Stirn treiben. Hier sollte man an die Stabi-Techniken denken.

Das Gehirn speichert diese Erfahrungen im Klartraum ab, man sammelt positive Erlebnisse mit der Phobie / Angst. Irgendwann verbindet man nur noch positive Erlebnisse mit dem Ereignis / Objekt das die Phobie auslöst - die Phobie ist besiegt!

So kann man zum Beispiel auch Phobien wie eine Angst vor Spinnen / Schlangen / Käfern bekämpfen uvm.

  • Phobien
    • Spinnen
    • Schlangen
    • Käfer etc.
  • Traumata
    • Autounfall
    • jegliche schlimmen Erlebnisse
  • Verlustängste
  • Höhenangst etc.

Im Klartraum setzt einem nichts Grenzen!

Über 10.000 Views - Der beliebteste Blogbeitrag!

Datum 1. Jul. 2014
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Im Mai diesen Jahres bin ich auf die beliebtesten 12 Blogbeiträge des KT-Forum Blogs eingegangen.

Die Nummer 1 hat nun ein neuen Rekord aufgestellt:

Über 10.000 Views!
Gefangen im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum aufwachen…

 

Damit ist der Blogbeitrag Gefangen im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum aufwachen… mit Abstand der beliebteste Blogbeitrag im KT-Forum Blog.

Wie man der Statistik der Top 12 entnehmen kann, rangieren die anderen Beiträge beachtlich unter der Hälfte, zwischen 3.000 - 4.000 Views.

Diese Tendez zeigt, dass immer noch eine große Angst bestehen zu scheint. Ich denke aber, dass dies nicht speziell am Klarträumen selbst liegt. Angst ist ein treibender Mechanismus in vielen Bereichen.

Ich hoffe euch die Angst vor dem Klarträumen nehmen zu können, jeder sollte einmal einen Klartraum erlebt haben! Vielen Dank für all eure Views und Kommentare!

Grüße
DreamState

Klartraum Mythen

Datum22. Jun. 2014
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Stirbt man im Klartraum, stirbt man auch im Wachleben
Nein, stirbt man im Klartraum, hat es keine Auswirkungen auf den Gesundheitszustand im Wachleben.
Wie hätten man auch je davon erfahren können? Würde man wirklich auch im Wachleben sterben, könnte man davon ja nicht berichten…

 

Blickfixation lässt einen erwachen.
FALSCH, man kann alles solange anstarren wie man will.

 

Klarträumen raubt den erholsamen Schlaf.
Nein, viele fühlen sich nach einem Klartraum sogar erholter.

 

Wer einmal klar träumt, erlebt nur noch Klarträume.
Nein, je nach Technik stellen Klarträume nur einen kleinen Teil der Träume pro Nacht dar. Mein persönlicher Rekord liegt bei 4 Klarträumen pro Nacht, hier erlebte ich aber zusätzlich viele weitere Trübträume.
Es besteht also nicht die Gefahr, dass man nur noch klar träumt.

 

Man kann im Klartraum seinen eigenen Namen nicht aussprechen?
Dies geht sehr einfach und ohne Probleme, Stephen LaBerge wiederlegte dieses Gerücht in eigenen Experimenten.

 

Lichtschalter machen immer Probleme im Klartraum.
Vermutlich reden sich dies viele Klarträumer ein. Da man oft davon im Internet liest, fällt es einem so schwer. Es findet eine selbsterfüllende Prophezeiung statt: Der Klarträumer glaubt so fest daran, dass Lichtschalter im Klartraum nicht funktionieren, dass eben dies genau passiert. Der Klartraum erfüllt die Erwartungen des Klarträumers.

 

Im Spiegel kann ich mich selbst nicht betrachten, ich sehe entstellt aus.
Ich habe mich selbst im Klartraum in einem Spiegel betrachtet. Ich wusste von dem Mythos, dass das Spiegelbild verformt sein würde und so war es auch.
Als ich einige Zeit später unvoreingenommen an einen Spiegel heran trat, sah ich ganz normal aus. Der Unterschied war, im Spiegelbild hatte ich eine Mütze auf. Es liegt also an der eigenen Einstellung.
Blogbeitrag: Sind Spiegel gefährlich?

 

Kann man im Klartraum gefangen sein?
Nein, hier gibt es ein paar ausführliche Beiträg:
Gefangen im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum aufwachen…

 

Ich habe Stunden / Wochen im Klartraum verbracht!
Meiner Meinung nach, ist es nicht möglich mehrere Stunden oder gar Wochen im Klartraum zu erleben. Hier ein Blogbeitrag u.a. zu diesem Thema: Zeit im Klartraum und externe Reize im Trübtraum
Theoretisch kann man die ganze Nacht in allen Schlafphasen Klarträumen, es ist also auch für mich schwer einzuschätzen.

Das Unterbewusstsein ist dein Freund

Datum 2. Jan. 2014
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Mit diesem humoristischen Titel möchte ich auf das Thema eingehen, dass viele Klarträumer das Unterbewusstsein als etwas eigenes, autarkes ansehen, was unter anderem versucht zu verhindern, dass der Klarträumer einen Klartraum hat.

 

Das Unterbewusstsein ist kein autarkes Wesen
Es sollte nicht als etwas abgekapseltes, eigenständiges gesehen werden, was “neben” dem Bewusstsein getrennt steht.
Meiner Meinung nach, kann man das Unterbewusstsein nicht abgrenzen. Es ist keine geschlossene, vernebelte Blase, in die wir keinen Einblick haben. Das Unterbewusste lässt sich nicht vom Bewussten trennen. Oft sieht man Aussagen wie “Das Unterbewusstsein hat…”, dies ist nach meiner Persönlichen Meinung ein zu große Abgrenzung.
Das Unterbewusste wird als ein “das” abgegrenzt, als etwas eigenständiges, was es nicht ist. Bewusstsein und Unterbewusstsein gehen fließend ineinander über, diese Dinge sind nicht getrennt. Das Unterbewusstsein ist kein Raum, den man im Klartraum einfach betreten. Mann nicht seine Wünsche aussprechen, die dann einfach erfüllt werden.

 

Das Unterbewusstsein arbeitet nicht gegen dich
Gerne wird auch dem Unterbewusstsein die Schuld daran gegeben, dass man keinen Klartraum hat. Nach meiner Vermutung kann es schon Gründe geben, warum man keinen Klartraum hat:

Der Trübtraum ist nach meiner Ansicht eine Simulation des Lebens. Wir üben, vor dem Säbelzahntiger zu fliehen. Damit wir diese Übung auch mit vollem Einsatz vollenden,
muss uns ja auch alles real vorkommen. Wenn es uns nicht real vorkommt, verliert die Übung an seinem Lerneffekt und damit an seinem Zweck. Blogbeitrag: Warum träumen wir?

Hier setzt der Klartraum ein: Er würde nach meiner Theorie den Zweck des Trübtraumes aufheben.

Deshalb kann es sehr gut möglich sein, das ETWAS versucht zu verhindern, dass wir klarträumen. ABER ich würde dieses etwas nicht als Unterbewusstsein bezeichnen.
Durch diese Bezeichnung grenzt man das Unterbewusstsein zu sehr ab. Was dann versucht, KLarträume zu verhindern, kann ich nicht sagen.
Ich würde es eher als Mechanismus bezeichnen, als es als ein “etwas” zu definieren.

Diese Theorie stützt sich natürlich nur auf die Theorie, dass Träume eine Art Simulation, eine Übung sind.
Es stützt sich also eine Theorie auf eine Theorie. Es könnte also genauso gut sein, dass es diesen Meachnismus, der Klarträume verhindert, garnicht gibt.

Die Variable “Klarträumer”

Datum17. Dez. 2013
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Nicht jeder angehende oder erfahrene Klarträumer reagiert auf Techniken oder bestimmte Verhaltensweisen im Klartraum gleich.

 

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Ausserhalb des Klartraums - Techniken:
Autosuggestion ist hier ein gutes Beispiel. Zwei Klarträumer könnten synchron und völlig identisch Autosuggestion anwenden. Bei einem klappt es, bei dem anderen - oder sogar bei beiden - klappt es nicht.
WILD zum Beispiel hängt stark vom Klarträumer und seinen Fähigkeiten ab: Körpergefühl, Stärke der Visualisierung und die Grundeinstellung zur Technik selbst etc.

 

 

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Im Klartraum - Mind-Set:
Stabi-Techniken klappen bei dem einen Klarträumer besser als bei dem anderen. Ob wir Stabi-Techniken überhaupt brauchen, ist eine andere Frage…
Dinge erschaffen oder Orte wechseln klappt auch nicht immer gleich. Die Überzeugung vom Klarträumer spielt hier eine Rolle so wie unbekannte Faktoren, die man nicht bestimmen kann.

Im Klartraum und beim praktizieren der Techniken darf man dies nie ausser acht lassen.

 

Als Oneironaut stößt man in unbekannte Gefilde vor, in denen es keine strikten Regeln gibt.
Tauchen wir ein in das Welltall des Unbekannten und lassen wir uns gemeinsam davon faszinieren.

Nasenbluten durch den Nasen-RC?

Datum14. Okt. 2013
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Im KT-Forum wurde kam die Frage auf, ob der Nasen-RC (ein Reality Check) Nasenbluten auslösen kann.

Vom Ablauf und der Art des Nasen-RCs alleine ist es unmöglich, Nasenbluten zu bekommen.

 

Was passiert beim Nasen-RC?
Der Klarträumer schließt den Mund und drückt die Nasenflügel mit Daumen und Zeigerfinger oberhalb der Nasenlöcher zusammen. Jetzt versucht er, durch die geschlossene Nase zu atmen.

Hier baut er beim ausatmen einen gewissen Druck auf. Dieser ist aber ungefährlich und kann kein Nasenbluten auslösen. Blutgefäße können dadurch nicht platzen.

 

Tipp:
Wer hier einen Druck auf den Ohren verspürt (von diesem sehr leichten Druck haben nur vereinzelte Klarträumer berichtet), kann beim Nasen-RC auch ein anstatt ausatmen.
So entsteht kein Druck auf den Ohren.

Der Nasen-RC ist also völlig ungefährlich und kann kein Nasenbluten auslösen. Ich selbst führe den Nasen

Nicht in Klartraumstimmung / Keine Lust aufs Klarträumen

Datum17. Sep. 2013
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Keine Lust aufs Klarträumen?

Gelegentlich passiert es mir, dass ich nicht in Klartraumstimmung bin. Ich habe einfach keine Lust, Techniken zu praktizieren, Reality Checks zu machen und mich allgemein mit (Klar)Träumen zu beschäftigen.

Was könnten die Ursachen für diese gelegntliche Unlust sein?

 

Ursachen

  • Stress
  • Andere Themen erscheinen (oder sind) wichtiger
  • Unlust, Arbeit in das Thema zu stecken

 

Abhilfe

  • TTB durchstöbern
    Lese dir dein Traumtagebuch durch und rufe dir die schönsten Klarträume aber auch die schönsten Trübträume wieder in Erinnerung. Lasse dich von den schönen Erinnerungen durchfluten und spüre das Kribbeln und die Freude, die du bei deinen Träumen verspürt hast.
  • Das Warum des Klarträumens wieder ins Gedächtnis rufen
    Warum willst du Klarträume erleben? Erstelle eine Liste mit Stichpunkten, was dir am Klarträumen so wichtig ist und was du nicht missen willst. Z. B.:
    • Die absolute Freiheit erleben
    • Unmögliches möglich machen
    • Sex
    • Fliegen

Kennst du dein Warum nicht, schau dir den oben verlinkten Blogbeitrag an. Das Warum sollte jeder Klarträumer kennen um nicht die Motivation und sein Ziel aus den Augen zu verlieren.

  • Klartraumrelevante Bücher lesen
    Lese in deinem Lieblingsbuch über Klarträume oder kaufe dir ein neues Buch, auf das du dich besonders freust. So kannst du deine Motivation und dein Interesse wieder neu entfachen.
  • Im KT-Forum stöbern / Austausch mit anderen Klarträumern
    Lese Klartraumberichte / Trübtraumberichte / Erlebnisse und neue Techniken im Klartraumforum. Tausche dich mit anderen Klarträumern aus.
  • Neue / besondere Ziele setzen
    Setze dir ein neues, spannendes Ziel im Klartraum. Etwas, was du schon immer machen wolltest.
    Einen Tornado erschaffen, ein Gebäude zerstören, dein Idol treffen etc.
    Dir fällt nichts ein? Hier findest du 50 Ideen für deinen Klartraum.

 

WICHTIG:
Versuche nichts zu erzwingen. Manchmal ist eine Pause vom Klarträumen wichtig und der einzige Weg, wie du zu deinen Träumen und deiner alten Stärke zurückfinden kannst. Oft lässt sich nur so eine Trockenphase bekämpfen.

Der 2 Sekunden Klartraum: Ungewolltes Aufwachen - Warum enden Klarträume oft so plötzlich?

Datum 3. Apr. 2013
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Klarträume dauern oft nur wenige Sekunden. Nach dem Erkennen des Traumzustandes wacht der Klarträumer plötzlich auf, es bleiben ihm oft nur wenige Sekunden im Klartraum. Warum endet der Klartraum so schnell? Auf das sofortige Erwachen bin ich in diesem Blogbeitrag (Sofortiges Erwachen nach Reality Check / Erkennen des Traumzustandes?) eingegangen, jetzt möchte ich dieses Thema, was sich stark überschneidet, zum Teil neu aufgreifen und beleuchten.

Eine richtige Antwort kann im Moment niemand auf diese Frage geben, vielleicht helfen uns aber ein paar Theorien weiter:

 

Klarträumen widersprechen dem Sinn des Träumens
Warum wir träumen, ist nicht bekannt. Hier kann ich auch wieder nur auf Theorien und Vermutungen hinweisen.
Eine Theorie lautet, dass uns Träumen auf das Wachleben vorbereitet. Wir üben gefahrlos gefährliche Situationen. Der Klartraum nimmt uns die Angst, da wir ja wissen, es kann uns ja nichts passieren.
Vielleicht wachen wir umgehend auf, da unser Geist erkennt: „Halt, hier übt der Traum seine Funktion nicht mehr aus!“

 

Emotionen / Freude macht wach
Eine weitere Theorie, die ich zunehmender als unwahr ansehe (siehe Blogbeitrag verlinkt am Anfang des Artikels oder hier klicken), besagt, dass man durch starke Emotionen aus dem Klartraum erwachen soll. Ich denke das sich dies viele Klarträume einreden lassen, da sie dies immer und überall lesen und gesagt bekommen. Die selbsterfüllende Prophezeiung.

 

Weil es eben so ist
Es mag banal klingen, aber vielleicht dauern manche Klarträume so lange (bzw. so kurz) an, weil es eben so ist. Niemand weiß, durch was die Dauer des Klartraums festgelegt ist. Es kann die „Geisteststärke“ sein, der Will des Klarträumers… oder vielleicht ist es auch eine chemische Reaktion, die zufällig die Dauer bestimmt. Ich spekuliere hier wild, ich will damit nur sagen: Vielleicht liegt es eben in der „Beschaffenheit“ des Klartraums selbst, ein seiner Natur, die jedesmal variabel ist, das dieser eben nur so lange andauern kann…

Träume zeigen nicht IMMER die wahren Probleme

Datum12. Feb. 2013
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Als Klarträumer hegt man i. d. R. auch ein großes Interesse für seine Trübträume. Ob man will oder nicht, man sucht oft nach einer Bedeutung, das liegt einfach in der Natur des Menschen. Wir sehen etwas und wollen es verstehen und analysieren.

Es ist aber besonders wichtig zu Wissen, das Träume nicht immer eine Bedeutung haben, zusätzlich ist die Bedeutung in nur sehr selten offensichtlich erkennbar.

Will man mit seinen Träumen an eigenen Problemen arbeiten, ist eine gewisse Vorsicht geboten. Träume erfüllen unsere Wünsche und auch Ängste. Wer glaubt, ein Problem in sich entdeckt zu haben, sollte einen Traum darüber nicht als Bestätigung sehen.

Schnell redet man sich Probleme ein, da diese ja in seinen Träumen auftauchen, und „dann müssen diese ja auch wahr sein“.

Träume sind ein reicher Schatz an Kreativität, Ideen, Tipps und Ratschlägen, dennoch ist es wichtig nicht zu viel in die eigenen Träume hinein zu interpretieren.

Nicht jeder Traum hat eine
wichtige Bedeutung und Aussage.

Leider kann ich hier keine „handfesten“ Tipps und Stichpunktlisten geben, durch die der Träumer die Unterschiede erkennt. Ich kann nur sagen, dass es sehr Hilfreich ist, etwas Abstand zu nehmen. Man kann sich in der Traumanalyse verlieren und „überanalysieren“ wodurch man manchen Dingen mehr Bedeutung zumisst, als diesen zusteht.

Sofortiges Erwachen nach Reality Check / Erkennen des Traumzustandes?

Datum 1. Feb. 2013
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Anfänger berichten oft, dass sie direkt nach einem erfolgreichen Reality Check, also dem erkennen des Traumzustandes, ungewollt erwachen.

In vielen Klartraumbüchern liest man das starke Emotionen zum Aufwachen führen. Ist dies wirklich der Fall oder reden wir uns dies nur selbst ein?

Warum solten uns starke Emotionen erwachen lassen? Um diese Frage beantworten zu können, müssten wir wissen, warum wir Träumen. Dazu gibt es bisher nur Theorien, zu findem im Blogbeitrag „Warum träumen wir?“. Eine dieser Theorien besagt, der Traum sei die Übung für das Wachleben.
Im Traum reagieren wir auf alle Situation so, als seien diese real. Wir flüchten vor dem bösen Tier, da wir es für real halten.
Sollte diese Theorie zutreffen, würde es dem Sinn der Träume entgegenwirken, wenn uns Emotionen erwachen lassen. Und wer kennt sie nicht: Albträume. Hier wäre es doch wunderbar, bei jeglicher Angst sofort zu erwachen…

Im Traum werden unsere Erwartungen erfüllt, ob positiv oder negativ. Vielleicht erwacht der Klartraumanfänger nur deshalb direkt nach dem RC, da er immer wieder davon liest. Die, wenn auch negative und vielleicht unbewusste Erwartung wird erfüllt.

Es ist die uralte Frage: Ändert das Wissen darüber das Ergebnis? Hat ein Klarträumer, die nie etwas von instabilen Klarträumen, ungewolltem Erwachen, nicht funktionierenden Lichtschalter gehört, die selben Probleme damit?

Was kann man dagegen tun?

  • Gehe die Sache gelassen an, mach dir keinen Stress
  • Du hast die Kontrolle, du bestimmst, ob du aufwachen willst oder nicht
  • Führe vor dem Schlafen die Autosuggestions-Technik aus: “Heute habe ich einen lange und stabilen Klartraum”

Vielleicht blockieren wir uns nur selbst. Doch wie sollte man dann damit umgehen?
Von einer „zu positiven Einstellung“ halte ich nichts, solche Sachen Neulingen vorzuenthalten und zu verschweigen sehe ich als falsch an. Dennoch ist es wichtig, wie man solche Themen an den Klarträumer bringt. Man sollte das Positive nicht blind über alles stellen, es aber hervorheben. Der Klarträumer soll möglichst neutral, vielleicht leicht positiv gestimmt selbst seine Erfahrungen machen.

Korrekte Traumdeutung bei bruchstückhaften Träumen möglich?

Datum14. Jan. 2013
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Träume sind oft nur vage Erinnerungen am Morgen. Man kann sich nicht sicher sein, ob man den ganzen Traum in Erinnerung hat, mehrere Träume durcheinander bringt, oder sich vielleicht auch falsch an einen Traum erinnert.

Hier wird es besonders bei der Traumdeutung interessant. Eine Traumdeutung nach festen Muster ist meiner Meinung nach nicht möglich. Jeder Träumer wurde durch andere Erlebnisse in seinem Leben geprägt, allgemein einem Objekt / einer Begebenheit eine einheitliche Bedeutung zuzuordnen, (ein Beispiel: „Baum“ bedeutet „fehlende Energie“) kann nur zur falschen Deutung führen.

Nur der Träumer selbst kann seine Träume deuten, niemand anderes kann dies für ihn tun. Doch wie soll man sich sicher sein, den ganzen Traum zu kennen? Vielleicht fehlt ja ein entscheidendes Detail, welches die Traumhandlung in ein völlig neues Licht rückt und zu einer anderen Deutung führen würde?

Bei der Traumdeutung sehe ich den Weg als Ziel. Sich mit seinen Träumen zu beschäftigen, zu reflektieren / darüber nachzudenken bringt einen bereits voran. Ich will nicht sagen, dass eine falsche Deutung ausgeschlossen ist, doch der Träumer wird an einer falschen Deutung (die zu falschen Entscheidungen im Wachleben führen kann), wachsen. Seine Träume werden ihm danach zeigen, wenn etwas nicht stimmt.

Nur wer seine Träume komplett ignoriert, begeht wirklich einen Fehler…

Mein WILD-Tagebuch, Teil1: Blockaden durch Autosuggestion lösen, Schlafatmung analysieren

Datum 7. Jan. 2013
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Teil 1 meines WILD-Tagebuchs:
Blockaden lösen und die Schlafatmung analysieren

Ich merke immer wieder das ich beim Klarträumen auf Bereiche stoße, in denen ich weniger als nur ein Anfänger bin. Das beste Beispiel: Ich beherrsche die WILD Technik nicht.

Durch dieses WILD-Tagebuch möchte ich die WILD-Technik erlernen und nicht nur die Theorie beherrschen. Gleichzeitig versuche ich den Bloglesern meine Erfahrungen und Lernprozesse als WILD-Anfänger näher zu bringen.

Mittlerweile bin ich mir sicher, das ich mir selbst Blockaden erschaffen habe, da ich immer wieder sage „WILD ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln.“ Darum wird dieses Buch jetzt geöffnet und die sieben Siegel werden geknackt. Die Theorie zu WILD ist bei mir vorhanden, jetzt wird geprüft ob dieses mit der Praxis übereinstimmt.

Als erstes werde ich mir am Tag meine “negative Einstellung” über Autosuggestion lösen.
WILD ist nich schwer.
Ich beherrsche WILD.
Durch meine Experimente werde ich WILD einach erlernen.

Mein zweites Problem bei WILD ist es, mein Bewusstsein herunter zu fahren. Ich bin entweder zu wach oder gleite unbewusst in den normalen Schlaf. Mein gestriger WILD-Versuch hat mir einen Problempunkt aufgezeigt: Meine Atmung.

Durch die Atmung kann man sich aus der Schlafparalyse lösen, also vermute ich, das man diese auch durch eben diese verhindern kann. Der Körper erkennt an meiner Atmung, dass ich noch nicht „schlafe“, was ich natürlich auch nicht tue aber eben dies will ich meinem Körper vorgaukeln.

Die Schlafatmung zu imitieren, ist eine Methode um den Körper zu täuschen und ihm zu sagen, „Ich schlafe!“
Bei meinem WILD-Versuch glitt ich mehrere male weg, wurde dann wieder bewusst. Bei diesem zurück kommen aus dem Unbewussten viel mir direkt die veränderte Atmung auf. Es ist schwer zu beschreiben, da ich eben nicht komplett bewusst war, aber ich hatte das Gefühl eine Stufe tiefer zu atmen, wenn ich unbewusst war. Bei jedem mal, als ich aus dem unbewussten zurück kam, war es, als würde meine Atmung eine „Stufe leichter“ werden.

Direkt danach habe ich mit meinem Diktiergerät meine Atmung aufgezeichnet. Am morgen habe ich mit einen Teil der Tonaufnahme herausgesucht, in der ich mit Sicherheit bereits eingeschlafen war.

Wer mal in die doch eher schlechte Aufnahme reinhören will:

Hier die eben gehörte Tonspur als Bild:

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Hier habe ich nun meine Atmung herausgefiltert. Wer ein kleines Ansteckmicro besitzt, diese sind bei jedem besseren Diktiergerät im Lieferumfang enthalten, tut sich bei der gezielten Aufnahme der Atemgeräusche leichter.

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Achte auf deine Atmung, präge dir den Rhythmus ein. Einatmen, austamen.
Atme snychron zu deiner Tonaufnahme. Ich habe gestellt, dass die Atmung sich zu meiner normalen Atmung unterscheidet. Dies war mir in der Theorie bereits bekannt, um so schöner wenn man das selbst in der Praxis bestätigen kann.

Im Wachleben atme ich kürzer und flacher.
Im Schlaf atme ich länger und tiefer.

Interessant wäre es hier noch zu erfahren, in welcher Schlafphase ich mich gerade befand. Im REM-Schlaf variiert die Amtemfrequenz und die Atemtiefe. Es gibt im REM-Schlaf als kein immer gleich bleibendes Atemmuster. Dennoch ist die Atmung im Wachleben anders als die während wir schlafen.

Mein aufgezeichnetes Schlafmuster habe ich mir als MP3 auf meinen MP3-Player kopiert. Über den Tag verteilt und direkt vor meinem nächsten WILD-Versuch werde ich den Rhythmus einstudieren.

Ich hoffe so meine Blockaden zu lösen und die WILD-Technik zu erlenen. Es werden bald weitere Teile meines WILD-Tagebuches folgen.

WILD-Tagebuch Übersicht:
Alle WILD-Tagebucheinträge

Gewohnheiten aus dem Wachleben gehen in den Klartraum über

Datum20. Dez. 2012
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Das Thema habe ich bereits in folgenden Blogbeiträgen angerissen, hier möchte detailreicher darauf eingehen:
Blockaden im Klartraum
Angst im Klartraum - Gewohnheiten aus dem Wachleben und alte Instinkte?

Was sind Gewohnheiten?

Konditionieren, wiederholende Tätigkeiten.
Körpergefühl, die Perspektive, Farben, phsikalische Gesetze.

Diese nehmen wir mit in unsere Träume. In unsere Trübträume aber auch besonders in unsere Klarträume.

Während wir trüb träumen, ist unser Logikzentrum inaktiv, im Klartraum ist es aktiv.
Blogbeitrag: Logisches im Trübtraum und Klartraum

Im Klartraum setzten wir also aus Gewohnehit die selben Maßstäbe an, erwarten das Selbe. Wir haben meist einen Körper, sehen alles aus der Ego-Perspektive, Wände sind i. d. R. undurchdringlich.
Erst wenn wir im Klartraum experimentieren, spielen wir mit diesen Erwartungen und versuchen sie zu überwinden.

Diese Gewohnheiten gilt es komplett abzuschütteln. Hier kann eine Suggestion zu Beginn des Klartraums hilfreichs ein:

Dies ist mein Klartraum, es gelten meine Gesetze. Ich habe die Kontrolle über alles!

Eine solche Suggestion kann man natürlich auch vor oder während des Einschlafens suggerieren.

Klartraumbericht und Fehleranalyse: In ein Tier verwandeln, Ablenkung

Datum15. Dez. 2012
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Klartraumbericht

Nach einer viel zu langen WBTB-Phase, ca. 2 Stunden, habe ich mich wieder schlafen gelegt. Nach einem langen WILD-Versuch habe ich aufgegeben und bin eingeschlafen.

Ich wurde nun irgendwann wach und wunderte mich über die Musik, es war Chiptune Musik. Ich vermute, es waren Phantomgeräusche denn die Musik ging in ein lautes Pfeifen über. In meinem Hals spürte ich Druck und ein starkes vibrieren.

Ich vermute das dies alle bereits der Traum war, da ich mich kurz darauf in meinem Bett drehte, auf den Boden glitt und dann erst aufstand. Ich war sofort klar!

Dauer: 3 Minuten
Klarheit: Gut
Kontrolle: Gut
Klar vor RC: Ja

Ich mache einfach so einen Nasen-RC und spüre das altbekannte, paradoxe Gefühl. Es sit dunkel und ich wünsche mir Helligkeit, was nicht eintritt. Ich sage mir “Wenn ich an meine Brust fasse, ist dort eine Lampe” was auch passiert, ich drehe den Eisenring der die Lampe aktiviert. Es ist hell. Ich gehe in die Küche und will mich in ein Tier verwandeln. Eine Katze. Leider klappt es nicht und sogar während des Traumes denke ich mir, das ich meine Wünsche bewusster aussprechen sollte.

Ich werde abgelenkt, draussen wird ein Bison von einem Jeep gejagt. Ich will den Körper des Bisons übernehmen und hechte durch die Fensterscheibe, gehe stufenlos in den Flug über und fliege durch das Dach in den Jeep. Hier bin ich wohl bereits etwas eingetrübt, da ich nicht das Bison anvisiere, sondern den Körper der Jeep-Fahrerin in Besitz nehme. Ich möchte so das Bison “einholen”.

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Vermutlich waren die Phantomgeräusche nicht real. Es ist natürlich schwer zu beurteilen, aber mich verwundert: Warum habe ich mich nicht versucht zu bewegen? Dann hätte ich die absolute Sicherheit gehabt, das ich mich in der Schlafparalyse befinde…

Was habe ich in diesem Klartraum falsch gemacht?
Ich gebe eindeutig zu schnell auf und spreche meine Wünsche nicht bewusst genug aus. Nach 1 Versuche wende ich mich bereits einem anderen Ziel zu. Vermutlich habe ich Angst, Zeit zu verplempern.
Dies MUSS ich in meinem kommenden Klarträumen ändern: Ruhe bewahren, bewusst Wünsche aussprechen.
Ich sollte mich auf 3 Ziele konzentrieren und nicht immer hin und her springen.

Trockenphase: Die Ursache bekämpfen, nicht nur die Symptome

Datum 8. Dez. 2012
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Fast jeder Klarträumer kennt sie: Die Trockenphase, auch gerne „dry spell“ genannt. In einer Trockenphase will es einfach nicht mit den Klarträumen klappen, was natürlich auf auch auf die angewendeten Techniken ankommt.

Eine bereits im Blog erwähnte Möglichkeit, die Trockenphase zu beenden, ist es, Abstand von allen Techniken zu nehmen. Doch dies ist nicht immer hilfreich.

Es ist wichtig, nicht die Symptome zu Bekämpfen, sondern die Ursache der Krankheit selbst.

Anstatt noch mehr Reality Checks zu machen, oder verkrampft andere Techniken zu testen, sollte man die Ursache der Trockenphase herausfinden und ändern. Dies kann akuter Stress oder vielleicht zu wenig Schlaf sein.
Oft sind dies größere Änderungen, die aufwändig und vielleicht nur über einen längeren Zeitraum zu erreichen sind doch es lohnt sich. Generell verbessert man so sein Leben und hat zusätzlich auch noch wieder Klarträume.

Der Aufwand lohnt sich also doppelt.

Klartraum ToDo Liste: Ziele festhalten

Datum 2. Dez. 2012
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Ziele im Klartraum sind besonders wichtig. Auf das Thema bin ich u.a. bereits hier darauf eingegangen.

Beim durchstöbern meiner Klartraumunterlagen, wichtige PDFs, Grafiken etc. bin ich auf eine alte ToDo Liste gestoßen. In der Liste, die im folgenden zu sehen ist, habe ich meine Klartraumziele festgehalten (inkl. Tippfehler).

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Die Liste hatte ich lange nicht mehr betrachtet und heute würde ich dies ganz anders angehen. Eine Einteilung von leichten, mittleren und schweren Zielen sehe ich als ein Hindernis an, das man sich selbst baut. Man limitiert sich in gewisser Weiße dadurch selbst.

Eine Sortierung nach “Schwierigkeit” sollte also nicht erfolgen!

Ordnet man ein Ziel als schwer ein, wird es für einen auch schwieriger zu erreichen sein. Man nimmt sich selbst etwas Wind aus den Segeln.

Doch es ist wichtig, sich seine Ziele vor Augen zu halten. Blockaden im Klartraum hindern einen daran, sich an seine Ziele zu erinnern.

Sammle wenige Ziele, überfordere dich nicht selbst mit zu vielen Zielen auf einmal.

Träume erfüllen unsere Erwartungen

Datum24. Nov. 2012
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Betrachtet man unsere Träume allgemein, ungeachtet dem was der einzelne Traum bedeuted (Traumdeutung), bin ich von folgendem absolut überzeugt:

Träume erfüllen unsere Erwartungen.

In einem normalen Traum, ohne jegliche Kontrolle, tritt in gewisser Weiße das ein, was wir erwarten. Es handelt sich um kein bewusstes Erwarten, was ja Kontrolle und damit einen Klartraum bedeuten würde. Im Traum werden unsere positiven und negativen Erwartungen erfüllt.

Ein Beispiel das dir auch sicher bereits passiert ist, soll dies aufzeigen:

Du wirst in einem Alptraum von einer Person verfolgt. Schnell versteckst du dich hinter einer Ecke und denkst dir „Hoffentlich findet mich mein Verfolger nicht“ und prompt hat er dich gefunden.

Dies war eine solche negative Erwartung, die eingetreten ist. Natürlich war es nicht dein ausdrücklicher Wunsch, gefunden zu werden. Aber das Bild, die Erwartung, es kann eintreten, war vorhanden und hat dies dadurch ausgelöst.

Diese Erwartungen werden auch im positiven erfüllt. “Ich würde jetzt gerne schwimmen” und schon wird aus der Pfütze ein schöner See.

So wie man sich nun im Wachleben gibt, nur das negative sieht und dadurch auch “erwartet”, so begegnet man auch den Dingen im Traum. Wer negativ eingestellt ist, erntet negatives.
“Es klappt eh nicht mit den doofen Klarträumen” führt dazu, dass es eben nicht mit diesen doofen Klarträumen klappt.

Kein Klartraum trotz offensichtlicher Anzeichen für einen Traum

Datum21. Okt. 2012
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Man erwacht aus einem Traum und die Enttäuschung ist groß. Man hat die doch so eindeutigen Zeichen dafür, dass es sich um einen Traum handelte, einfach nicht erkannt.

Doch dies ist nicht unüblich und keinesfalls ungewöhnlich! Die „offensichtlichen” Zeichen sind erst im Nachhinein, nachdem man erwacht ist, so offensichtlich.

Im Trübtraum ist der Bereich des Gehirns, der für das logische Denken verantwortlich ist, meist inaktiv.

Nach dem Erwachen scheint das Geschehen dann natürlich völlig unlogisch, da ja im Wachzustand der genannte Bereich aktiv ist. Die richtige Bewertung kann also meist erst nach dem Erwachen statt finden.

Blogbeitrag: Traumlogik - Logisches in Trübtraum und Klartraum

Es ist, als würde man sich am Tag über das fehlende Sehvermögen ärgern, dass man gestern Nacht ohne Licht hatte…

Doch wie kann man aus dem Trübtraum doch einen Klartraum machen? Ein Patentrezept einen solchen Klartraum durch DILD (Dream Induced Lucid Dream - „Trauminduzierter luzider Traum) hervorzurufen, gibt es wie so oft nicht. Gesagt sei aber, dass man durch das Klarträumen und die damit verbundenen Techniken das Zentrum für das logische Denken so trainiert, das es öfters im Trübtraum „anspringt“. Man erkennt den Traumzustand und wird dadurch klar.

Folgende Techniken helfen, aus dem Trübtraum einen Klartraum zu machen:

  • Reality Checks (Blogbeiträge über die verschiedenen Reality Checks)
    Gewöhne dir am Tag Reality Checks an, und du wirst diese auch in der Nacht im Traum ausführen.
  • Kritisches Bewusstsein
    Hinterfrage die Realität während des Alltags und du wirst dies auch im Traum tun.
  • DreamSigns / Traumzeichen
    Achte auf Traumzeichen in deinen Träumen. Wiederkehrende Elemente, Personen etc. Führe einen Reality Check aus, falls du diese am Tage siehst. Du wirst den RC dann auch im Traum bei einem solchen Ereignis ausführen.

Ich möchte nochmals darauf aufmerksam machen, dass im Nachhinein das Geschehen des Traumes natürlich abstrus und „traumtypisch“ wirkt, da man erst im Nachhinein, im Wachen, die Fähigkeit besitzt, dies als logsich und unlogisch zu differenzieren.

Ärgert euch also nicht darüber, sondern freut euch über den Traum und die Traumerinnerung. Der nächste Klartraum ist nicht weit, denn ihr macht euch am Tag eure Gedanken und dies geht zwangsläufig auch in den Schlaf über…

Klarträumen lernen: Keine stetig ansteigende Gerade

Datum 9. Okt. 2012
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Will man Klarträumen lernen, ist es wichtig zu wissen, dass man sich zwar durch üben verbessert, der Lernprozess aber keine stetig ansteigende Gerade ist.

Was im letzten Klartraum noch Problemlos geklappt hat, muss im nächsten Klartraum nicht auch problemlos von statten gehen.
Es ist leider nicht wie Fahrradfahren. Dass soll nicht heißen, man kann Klarträumen verlernen. Man muss sich nur bewusst machen, dass Dinge auch mal nicht klappen können und man sollte deshalb nicht enttäuscht sein oder an seinen Zielen zweifeln.

Durch die Übung wird man besser, dies bedeutet aber nicht, dass einem keine Fehler mehr unterlaufen. Auch der erfahrene Klarträumer trübt plötzlich ein, hat Probleme mit der Stabilität oder die Traumerinnerung will an manchen Tagen nicht wie gewohnt. Man verbessert sich durch die Übung, ist aber nicht unfehlbar. Das ist völlig normal und gehört dazu.

Es ist wie eine Achterbahnfahrt, es geht auf und ab. Manchmal mehr, manchmal weniger, davon sollte man nicht enttäuscht oder überrascht sein.

Keine Erfolge? Abstand vom Klarträumen nehmen, eine Pause einlegen

Datum27. Sep. 2012
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Wer mit aller Kraft versucht, einen Klartraum zu erleben, erreicht oft genau das Gegenteil. Der eigene Druck ist so groß, dass nichts klappen will. Keine Technik scheint zu funktionieren, die Traumerinnerung lässt nach oder bleibt ganz aus.

Anfängern passiert das besonders oft. Der Wunsch den ersten Klartraum zu erleben, kann oft schon zu groß sein und man steht sich selbst im Weg.

Lege hier einfach eine Pause ein:

  • Lese KEINE Klartraumliteratur
  • Führe KEINE Techniken aus
  • Mache KEINE Reality Checks
  • Besuche NICHT das KT-Forum
  • Führe KEIN Traumtagebuch

Wenn du dich schlafen legst, freue dich einfach nur auf den Schlaf. Denke nicht an deine Träume, notiere sie auch nicht, solltest du nachts wach werden.

So nimmst du dir den Druck. Bei meinem ersten “Loslassen” nach einer längern Trockenphase ohne Klarträume hatte ich in eben dieser Nacht einen Klartraum.