Klarheit gewinnende & Klarheit bewahrende Techniken

Datum21. Nov. 2013
Views: 4432 | Kommentare: 0


blog_klg_klb.png

Jede Klartraumtechnik lässt sich in eine von zwei Arten / Kategorien einteilen:

1. Klarheit gewinnende (klg) Techniken
2. Klarheit bewahrende (klb) Techniken

 

1. Klarheit gewinnende Techniken
Man gewinnt an Klarheit aus dem Traum heraus durch:

 

2. Klarheit bewahrende Techniken
Man nimmt die Klarheit mit in den Schlaf, bewahrt diese also während des Einschlafens

Klartraum auch ohne Reality Check?

Datum20. Nov. 2013
Views: 3792 | Kommentare: 0


blog_klartraum_ohne_reality_check.png

Nicht jedes Erkennen des Traumzustandes wird durch einen Reality Check ausgelöst.

Oft glauben Anfänger, dass man den Traumzustand nur durch einen RC erkennt. Man kann aber auch ohne ersichtlichen Grund oder durch kritisches Bewusstsein klar werden. Wird man während man träumt klar ist dies ein DILD-Klartraum. DILD ist keine Technik ansich, mehr die Art wie man klar wird: während eines Trübtraums.

Selbst mit Reality Ckeck kann die Klarheit ausbleiben. Gelegentlich reicht auch der RC nicht aus, den Träumer zu überzeugen, dass er träumt.
Welcher ist denn dann der beste und sicherste Reality Check? Das muss jeder Klarträumer für sich herrausfinden, dennoch hat der Nasen-RC einen Vorteil: Er implementiert Sinneseindrücke aus dem Wachleben.

Man sollte also nicht erwarten, dass man nur durch einen Reality Ckeck erkennt, dass man träumt.

Klartraum-Technik: Autosuggestion - Tipps & Tricks

Datum22. Feb. 2013
Views: 7637 | Kommentare: 5


blog_autosuggestion.png

Im Blogbeitrag Auosuggestion / DILD, der jetzt schon fast 1,5 Jahre her ist, bin ich u. a. auf die Technik der Autosuggestion eingegangen. Diese sehr effektive Klartraumtechnik möchte ich in diesem Beitrag ausführlicher behandeln.

 

Was ist Autosuggestion?
Bei der Autosuggestion trainiert man sein Unterbewusstsein an etwas zu glauben. Man programmiert sich sozusagen selbst.
Man spricht oder denkt sich das zu erreichende Ziel. Wann du die Suggestionen anwendest, ist dir überlassen: Entweder direkt vor dem Einschlafen oder unter Tags.

 

Wie muss ich mein Ziel formulieren?
Nach meiner Erfahrung ist die Formulierung, die sich gut „anfühlt“, die Richtige. Oft liest man, dass das Unterbewusstsein kein „Nein“ kennt. Belege hierfür gibt es aber keine.

Wenn dir die Suggestion „gut von der Zunge geht“ ist sie richtig formuliert. Dennoch sollte man immer eine positive Formulierung wählen.

Hier ein paar Beispiele die sich auf das Klarträumen beziehen:

Heute habe ich einen Klartraum!
Ich erkenne heute, dass ich träume!
Sobald ich träume, erkenne ich, dass ich träume!
Ich führe heute im Traum einen Reality Check aus!

oder

Ich habe heute eine gute Traumerinnerung!
Sobald ich aufwache, erinnere ich mich an meine Träume!

 

Beispiele für schlechte Suggestionen:

Ich werde heute nicht nur Trübträume haben, auch Klarträume!
(Of hört man, das Unterbewusstsein verstehe keine Verneinung. Bewiesen hat dies noch niemand. Dennoch denke ich, dass bei dieser hat der Formulierung “nur Trübträume” hängen bleiben kann.)

Ich hoffe heute auf einen Klartraum…
(hier fehlt es an Überzeugung, du hoffst nicht du HAST heute einen Klartraum!)

 

Was muss ich beim suggerieren beachten?
Wiederholung ist der Schlüssel. Hier ist nur wichtig, dass man dies bewusst tut. Sei davon überzeugt! Automatisches Aufsagen und unbewusstes Wiederholen führt zu keinem Klartraum. Dies muss ich hier besonders betonen: Viele Suggestionen scheitern einfach, weil sie unbewusst heruntergeleiert werden.

Wierhole die Suggestion deiner vollen Aufmerksamkeit, sei dabei bewusst. Sehe die Bilder in deinem Kopf, sehe dein Ziel!

Lasse innerlich eine Vorfreude aufkommen, denn du wirst dein Ziel erreichen, das steht ausser Frage!

Keine Klartraum-Technik funktioniert?

Datum 8. Aug. 2012
Views: 4226 | Kommentare: 5


blog_keine_technik_funktioniert.png

Du hast alles probiert und “keine Technik funktioniert?”

Bevor man die verschiedenen Techniken testet, ist es wichtig, sich eine gute Traumerinnerung aufzubauen. Was nützt einem der schönste Klartraum, wenn man sich nicht daran erinnern kann?

Im Forum findet ihr hier einen Thread mit vielen Tipps zur Verbesserung der Traumerinnerung.

Die Techniken, die man bereits praktizieren kann, bevor man eine gute Traumerinnerung besitzt, sind Reality Checks und das kritische Bewusstsein zu schärfen.

Erinnert man sich regelmäßig an seine Träume (Wichtig: Die Traumerinnnerung nimmt nicht konstant zu - Nächte ohne Traumerinnerung sind normal) und führt regelmäßig Reality Checks aus, kann man sich an die anderen Techniken wagen.

Gängige Techniken sind:

WILD
DILD
DEILD (Unterschied DILD / DEILD)
MILD
WBTB
Autosuggestion
Rhythm Napping

um nur ein paar zu nennen.

Jede Technik sollte man mindestens 2 Wochen testen.

Erst wenn sich nach dieser Zeitspanne keine Erfolge mit einer Technik einstellt, kann man davon sprechen das diese Technik nicht für einen geeignet ist.

Oft probieren Anfänger Techniken nur zwei bis drei mal aus und glauben sofort, diese TEchnike funktioniere nicht oder sei nichts für sie. Manchmal liegt es auch einfach an der schlechten Traumerinnerung, sodass man sich nicht an seine Erfolge erinnert…

Man darf auch nicht zu sehr verkrampfen. Will man unbedingt und zu angestrengt endlich den ersten Klartraum erleben, bleibt eben dieser oft aus. Freue dich auf deinen ersten KT, verkrampfe aber nicht zu sehr. Der Klartraum kommt wenn er eben kommt. Beim einen früher beim anderen später.

Geht wirklich gar nichts hilft oft etwas Abstand. Führe kein Traumtagebuch, teste keine Technik. Lasse einfach los und beschäftige dich eine festgelegte Zeit nicht mit Klar- oder Trübträumen. Oft kommt der Klartraum gerade dann von alleine. Dieses “los lassen” hat mir schon aus der ein oder anderen Klartraum-Trockenperiode geholfen…

DILD - Dream Induced Lucid Dream VIDEO

Datum31. Jul. 2012
Views: 3935 | Kommentare: 0


Viel Spass mit dem Video zu der DILD-Technik, die eigentlich keine Technik an sich ist, aber mehr dazu im Video…

 

DILD Anleitung

Kann man Klarträumen verlernen?

Datum29. Jun. 2012
Views: 4723 | Kommentare: 0


klartraumen_verlernen.png

Nein, Klarträumen kann man nicht verlernen.
„Verlernen“ ist hier auch der falsche Ausdruck, da Klarträumen keine Fähigkeit an sich ist. Nehmen wir als Beispiel Jonglieren. Hier wird man durch die Übung besser. Man lernt die Bewegungsabläufe, wiederholt diese und verbessert dadurch sein Können. Hat man einmal eine gewisse Stufe der Übung erreicht, verlernt man dies nicht mehr.

Klarträume funktionieren nicht auf diese Weiße, deshalb ist es falsch hier von verlernen zu sprechen. Um klar zu träumen übt und wiederholt man zwar auch (z. B. Techniken), aber verlernen kann man diese nicht.
Es gibt gewisse unbekannte Faktoren, die bei verschiedenen Klartraumtechniken einen Erfolg verhindern. Je nach Technik erzielt auch der geübtestet Klarträumer zu keinem Klartraum.

WILD lässt sich meiner Vermutung nach nicht verlernen. Dennoch kann man aber aus der Übung kommen und auch mit den besten besten Vorraussetzungen klappt es nicht immer. DILD und Reality Checks führen nicht immer zuverlässig zum Erfolg, manchmal klappt es, manchmal nicht. Man kann dort also nicht von verlernen sprechen.
Generell gilt:
Wer sich wenig mit dem Thema beschäftigt hat in der Regel wenig bis keine Klarträume. Wenn man sich mehr mit dem Thema beschäftigt, nehmen die Klarträume meist zu.

Man darf Klarträumen nicht als Fähigkeit ansehen. Mehr als eine Einstellung, ein Mind-Set. Verlernen kann man es also nicht, nur braucht man vielleicht manchmal länger um wieder rein zu kommen

VILD-Variante: In den Schlaf zählen

Datum 6. Jun. 2012
Views: 5336 | Kommentare: 0


blog_in_den_schlaf_zahlen.png

Eine VILD (Visual Induced Lucid Dream) Variante ist es, sich in den Schlaf zu zählen. Das fortlaufende Zählen hält das Bewusstsein wach genug um nicht einzuschlafen aber unbewusst genug um dem Körper den Schlaf vorzugaukeln und direkt in den Traum einzusteigen. Gleichzeitig visualisiert man den Traum, in den man einsteigen möchte.

Man kann zB ein Treppenhaus visualisieren, in welchem man immer mehr Stockwerke nach oben steigt. In jedem Stockwert sieht man die Zahl an der Wand und führt einen RC aus. Irgendwann wird aus der Visualisierung ein Traum in welchem man durch den Reality Check einen Klartraum daraus macht.

Verzählt man sich, ist dies kein Problem. Einfach die Gedanken ordnen und mit der letzten Zahl weiter machen. Gelangt man bei 100 an, sollte man wieder von 0 starten, bei zu großen Zahlen nehmen die Fehler beim Zählen einfach überhand.

Auch wenn das bewusste Übergleiten in den Traum nicht klappt, so hat man doch viele Reality Checks ausgeführt und seinen Geist darauf getrimmt. Ein DILD Klartraum ist dann nicht sehr unwahrscheinlich…

VILD-Anleitung

Siehe C-WILD im KT-Forum

Das Muskelgedächtnis & Klarträume in der Kindheit

Datum17. Apr. 2012
Views: 4509 | Kommentare: 3


Viele vermuten dass Klarträumen etwas völlig natürliches ist, eine Fähigkeit, die wir eigentlich nicht lernen müssten – da wir diese vielleicht bereits von Geburt an beherrschen. Oft hört man Berichte über Personen, die in ihrer Kindheit ihre Träume bewusst gesteuert haben, ohne einen Namen für das Phänomen zu kennen.

Wie kann es sein, dass man ohne jede Technik, ohne überhaupt je von Klarträumen gehört zu haben, einen Klartraum erlebt? Zum einen kann ein DILD Klartraum auch ohne jegliche Technik elrebt werden. Es ist selten, aber möglich. Zum anderen liegt es nahe, dass uns das Klarträumen einfach in denen Genen liegt. Welche Funktion Träume haben, ist bis heute unbekannt doch die Tatsache dass Träume dem Schlafenden als absolut realistisch vorkommen (während des Traumes), legt die Funktion nahe, diese sind Übungen für das Wachleben.

Das wilde Raubtier im Traum fordert unsere Reaktionen und das Muskelgedächtnis. Dieses lässt sich auch über Klarträume trainieren. Es wird im Trübtraum eine bedrohliche Situation simuliert um im Wachleben besser dafür gerüstet zu sein.

Klarträume könnten uns also schon in jungen Jahren begleiten, doch warum ging dann diese Fähigkeit verloren, wenn dem der Fall war? Vielleicht liegt es daran, dass wir einfach immer behüteter aufwachsen. Kein Raubtier wartet (im Normalfall) auf einen, verlässt man sein Haus.

Update:
Hier ein Blogbeitrag über das Training des Muskelgedächtnisses im Klartraum:

Muskelgedächtnis im Klartraum trainieren

Video: Kritisches Bewusstsein - Tipps, Tricks & Techniken

Datum13. Apr. 2012
Views: 3827 | Kommentare: 1


Kritisches Bewusstsein steigert die Klarträume durch DILD ungemein, hier findet Ihr ein Video mit Tipps & Tricks:

Den passenden Thread gibt es hier:
Kritisches Bewusstsein - Tipps, Tricks & Techniken

Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Datum31. Mär. 2012
Views: 7145 | Kommentare: 3


stress_im_klartraum.png

Der heute Mensch steht leider nicht nur am Tag unter großem Stress, diesen nimmt man auch mit in die Nacht. Er wirkt sich auf und in den Träumen aus.

Erhöhter Stress lässt die Traumerinnerung stark schrumpfen, man erinnert sich an weniger oder keine Träume. Auch können die erinnerten Träume Detailarm, fast nur Fetzen sein. Stress wirkt sich auf den Schlafbedarf aus, je nach „Typ Mensch“ schläft man mehr oder weniger.

Eine große Rolle spielt das subjektive Empfinden des Schlafes, hier spielt sogar die Schlafdauer eine untergeordnete Rolle!. Dies bedeutet, dass man auch bei einer langen Schlafdauer den Schlaf subjektive als „schlecht“ empfinden kann, was sich auf das Wohlbefinden auswirkt.

Wie wirkt sich der Stress nun auf den Klarträumer und seine nächtlichen Abenteuer aus?
Ein schlechter Schlaf, wenn auch „nur“ subjektiv, wirkt sich wie bereits erwähnt auf die Anzahl der erinnerten Träume und deren Detailgehalt aus. Einen Klartraum durch DILD zu erziehen, wird so also fast unmöglich.

Ein kleiner Teufelskreis kann beginnen: „Ich habe zZ eh kaum Traumerinnerung, warum soll ich dann am Tag Reality Checks machen?!“ Schon sinkt die Wahrscheinlichkeit auf einen Traum noch mehr. Selbst wenn man daran denken würde, durch den Stress am Tag wird man aus der Bahn geworfen und vergisst sehr wahrscheinlich überhaupt Reality Checks durchzuführen.

Dennoch lässt sich Stress in kleinem Maße positiv nutzen, wie im Beitrag “Reality Checks und besondere Ereignisse” erwähnt: Ein Zahnarzttermin, die Prüfung am nächsten morgen, das Gespräch beim Chef – diese Dinge treten sehr wahrscheinlich in den Träumen auf. Bereitet man sich mit Rcs darauf vor und festigt seine Absicht, diese Dinge im Traum zu erkennen, so kann man dadurch einen Klartraum gewinnen.

Wie kann ich nun vermeiden, den Stress mit in den Schlaf zu nehmen?
Hier ein paar praktische Tipps:

  • Meditation
    Meditieren vor dem Schlafengehen, baut Stress ab und entspannt.
  • Den Tag rückwärts Revue passieren lassen
    Lege dich ins Bett und gehe in Gedanken JEDE Aktion rückwärts durch, die du heute erlebt hast. Du beginnst mit dem dem eben passierten und endest mit dem ersten Gedanken, mit dem du am heutigen Morgen aufgewacht bist.
  • Dehn-Übungen
    Entspannte deine Arm- und Beinmuskulatur, ganz wichtig:
    Kaumuskel entspannen
  • Sport
    Nicht übertreiben aber ein wenig sport entspannt, lässt die Gedanken zu ruhe kommen und schüttet Glücksgefühle aus.
  • Kein Fernsehen / keine Games vor dem Schlafen
    Dadurch nimmt man noch viel mehr neue Informationen zum verarbeiten in den Schlaf. Der Körper ist nicht auf das Schlafen eingestellt, er will verarbeiten, analysieren, diskutieren :)

Sich vorher Klartraumziele setzen!

Datum 7. Feb. 2012
Views: 5244 | Kommentare: 0


ziele_setzen.png

Es ist sehr hilfreich, sich selbst bestimmte Ziele zu setzen, die man im Klartraum erreichen möchte. Dies hat gleich mehrere Vorteile, man ist zielstrebiger und auch motivierter, einen Klartraum zu erleben (sehr hilfreich, wird man hauptsächlich durch DILD klar. Hier hat man keinen direkten Einfluss, wann ein Klartraum auftritt. Ziele motivieren ungemein!)

Im Klartraum ist auch oft die Erinnerung an das Wachleben, und damit an die Absichten und Ziele die man im selbigen ausführen will, blockiert. Oft wollte mir keines meiner vielen Ziele einfallen. Schnell kommt man ins grübeln, driftet mit den Gedanken ab. Meist bin ich dann erwacht oder in einen unkontrollierten Trübtraum abgedriftet. Setze dir ein paar wenige, vielleicht 2 oder 3, Ziele. Nicht zu groß und nicht zu klein, je nach Klartraumerfahrung. Notiere diese Ziele schriftlich, das hilft sie zu verinnerlichen. Lege dir diese Ziele neben dein Bett und sehe sie dir vor dem Schlafen an. Stelle dir vor, wie du diese Ziele im Klartraum erreichst, und wie es sich anfühlt.

Das Zauberwort ist wie so oft die Motivation. Ohne Motivation geht auch beim Klarträumen meist nichts. Die Ziele alleine sollten eine gut Motivation sein, es sollten Dinge sein, die du unbedingt erleben willst. Versuche zusätzlich die Ziele mit etwas positiven, etwas „greifbaren“ aus dem Wachleben zu verbinden. Erreichst du dein Ziel im Klartraum, erreichst dadurch auch etwas im Wachleben. Ich persönlich habe mir zu Beginn kleine „Achievement Bilder“ am Computer gestaltet. Hatte ich ein Ziel erreicht, belohnte ich mich selbst und konnte das Bild im Klartraumforum in einem Achievement Thread als erreicht präsentieren und abhaken.

Hier muss man etwas finden, was man beherrscht und was einem im Wachleben Spaß macht. Zeichnet man nicht gerne am Computer, ist dies alles andere als motivierend. Hier ein paar kleine Beispiele:

  • Achievements Thread in einem Forum (auch ohne Bilder)
  • Liste, von Hand geschrieben im Zimmer aufhängen und abhaken
  • Wettbewerbe mit anderen Klarträumern (Wettbewerb, spaßige Konkurrenz)

Lasse deine erreichten Ziele auch nicht aus den Augen und notiere, was du schon alles erreicht hast. Keine „Arbeit“ macht auf Dauer Freude, wenn man nicht sieht, was man erreicht und geleistet hat. Führe eine Liste mit deinen erreichten Zielen, streiche Erreichtes durch. Berichte in Foren über deine Klarträume und damit über deine erreichten Ziele. Feedback, Lob, Interesse, Fragen und auch Kritik an deinen Methoden sind ungemein motivierend und geben wieder etwas „greifbares“, etwas im Wachleben verankertes aus.

Setze dir also wenige, überschaubare Ziele. Hake ab, was du erreicht hast und versuche auch Feedback / etwas „greifbares“ aus dem Wachleben durch oder mit deinen Klartraumzielen zu erreichen.

Unterschied von DILD / DEILD

Datum17. Jan. 2012
Views: 5380 | Kommentare: 0


Schreibt sich ähnlich, klingt gleich: DILD und DEILD, doch worin unterscheiden sich die klartraumverwandten Begriffe?


DILD (Dream Induced Lucid Dream)

Übersetzt bedeutet dies trauminduzierter luzider Traum. Tholey beschreibt die zwei Wege einen Klartraum herbeizuführen, DILD gehört zur KLG-Technik (Klarheit gewinnenden Technik)

DILD bedeutet nichts anders als das man im Trübtraum klar wird, die Klarheit also nicht wie bei WILD (Wake Induced Lucid Dream) bewusst mit in den Traum nimmt, sondern diese erst im Trübtraum erlangt / aus dem trüben Zustand heraus gewinnt. Wird man also im Trübtraum zB durch einen ausgeführten RealityCheck klar, wurde man durch DILD klar.


DEILD (Dream Exit Induced Lucid Dream)

“Traum-austiegs-induzierter Klartraum” so könnte man DILD frei ins Deutsche übersetzen. Bei dieser Technik nutzt man den Umstand aus, gerade frisch aus einem Traum zu erwachen. Erkennt man diesen Umstand, sollte man sich nicht bewegen. So soll dem Körper vorgegaukelt werden, man schlafe noch. Der Körper leitet nun die Schlafstarre ein. Schaff man es hier, genau wie bei WILD, das Bewusstsein wach zu halten, kann man direkt in einen Traum einsteigen (KLB-Technik = Klarheit bewahrende Technik). DEILD ist nichts anderes wie ein WILD den man direkt nach dem Aufwachen aus einem Traum durchführt. Die Vorteile sind das man die “Schläfrigkeit” des Körpers ausnutzt, was es einfacher gestaltet als zB einen WILD in wacherem Zustand.

DILD Klartraum: RealityCheck im BuchUniversum visualisieren

Datum13. Dez. 2011
Views: 4128 | Kommentare: 0


Vor ein paar Tagen kam mir während des lesen eines Buches eine Idee. Ich machte einen Realty Check, einfach aus Gewohnheit. Mir kam die Idee, dies mit der Geschichte des Buches zu verbinden. Ich lies also in Gedanken den Hauptcharakter in der gerade im Buch beschriebenen Umgebung einen RC ausführen, gleichzeitig führte ich selbst auch einen RC aus.

Der Gedanke dahinter ist, das die gelesenen Inhalte evtl im Traum vorkommen und so eine Verbindung zu RealityChecks hergestellt wird. Dies sollte natürlich auch mit anderen Medien wie Filmen, Hörspielen, PC- und Videospielen möglich sein, ich denke das es aber gerade bei Büchern und Hörspielen besonders leicht fällt. Hier gibt es keine visuelle Komponente, man muss also in Gedanken keine Szene aus einem Film „abändern“, die Szene ist so im Kopfe leichter veränderbar.

Ob und wie sich das Experiment auswirkt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich denke das es speziell bei ungelesenen Büchern besser klappen sollte, da die Eindrücke neu und noch unbekannt sind. Das erhöht meinen Vermutungen nach die Wahrscheinlichkeit, das diese Informationen im Traum erscheinen.

Im Forum findet ihr hier den passenden Thread.

Autosuggestion / DILD

Datum 3. Aug. 2011
Views: 7792 | Kommentare: 0


 

bett.png

Autosuggestion ist eine sehr einfache und effektive Technik, um den besten Traumzustand überhaupt zu erreichen: Den Klartraum!

Autosuggestion und DILD werden oft durcheinander geworfen und ähnlich beschrieben. DILD selbst ist keine Technik, sondern beschreibt nur den Vorgang, den Autosuggestion auslösen soll. DILD steht für “Dream Induced Lucid Dream”. Erkennt der Träumer während er träumt, den Zustand des Traumes, ist dies ein DILD Klartraum. Das Gegenstück ist WILD. Hier wird das Erkennen nicht im Traum ausgelöst, sondern die Person versucht die Klarheit mit in den Traum zu nehmen. Der Vorgang beginnt also nicht im Traum, sondern schon vor dem Einschlafen.

Über Autosuggestion versucht sich der Klarträumer nun zu suggerieren, den Traumzustand als solchen zu erkennen. Hier kann jede Formulierung verwendet werden. Das Gerücht, das Unterbewusstsein versteht keine Verneinung ist nicht bewiesen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man einfach weiß, ob eine Formulierung gut ist oder nicht. Man formuliert den Satz automatisch so, wie er am besten sein sollte. Hier ein paar Beispiele:

  • “Sobald ich träume, erkenne ich das ich träume!”

  • “Ich habe heute einen (langen und stabilen) Klartraum!”

  • “Ich träume heute klar!”

  • “Ich werde im Traum einen Nasen-RC ausführen”

Diese “Mantras” sollte man so lange wie möglich wiederholen. Versuche eine Vorfreude zu erzeugen, was wirklich einfacher ist, als man glaubt. Stelle dir vor, wie du erkennst zu träumen und wie sich ein Grinsen auf deinem Gesicht ausbreitet. Sobald dein Körper Glücksgefühle ausschüttet, hast du den Klartraum schon fast sicher in deiner Hand!

Weitere Techniken findest du im Bereich “Techniken / Tipps / Hilfsmittel