Alte Erinnerungen im Klartraum erleben - Tipps

Datum17. Jan. 2016
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Geliebte Erinnerungen hat jeder, gerne erinnert man sich an diese zurück. Dieser magische Sommer aus der Kindheit, diese grandiose Party oder der Moment, in der man seine Passion gefunden hat - es gibt unzählige alte Erinnerungen, die man sich gerne ins Gedächtnis ruft. Doch warum nur erinnern, wenn man Sie neu erleben kann?
Im Klartraum ist das kein Problem! Ich möchte euch in diesem Blogbeitrag einige Tipps “Starthilfen” an die Hand geben.

Der Klartraum bietet den direkten und intensivsten Weg, alte Erinnerungen zu erleben. Statt unscharfen Gedanken erlebt man die Erinnerung klar und scharf - was könnte es besseres geben?

Wie geht man nun vor? Die Grundlagen, wie ihr einen Klartraum erlebt, findet ihr hier. Sobald ihr im Klartraum seid, gibt es viele Ansätze, eure Wunscherinnerung zu erleben.

 

Vorbereitung im Wachleben

  1. Entscheide dich für eine Erinnerung
    Im Klartraum könntest du sonst wertvolle Zeit vergeuden oder gar aufwachen, da du dich nicht entscheiden kannst.
  2. Details sammeln
    Erinnere dich an so viele Details wie möglich. Nutze Gegenstände (falls vorhanden) die aus der Zeit deiner Erinnerung stammen. Fertige auch einen Lageplan oder Zeichnungen an, um das Bild vor deinem inneren Auge zu festigen - dies erleichtert dir das Erschaffen des Ortes im Klartraum enorm!

 

Wo bin ich und wo will ich hin?

Nun gut, wo befindest du dich in deinem Klartraum gerade? In einem Haus oder im Freien? Kennst du die Umgebung?
Suche Ankerpunkte, um deine Umgebung zu deinem Vorteil zu nutzen! Du willst diesen schönen Tag am See erleben und bist im Klartraum in einem Wald? Erwarte hinter der Anhöhe eben diesen See zu finden.

Du bist in einem dir unbekannten Gebäude? Nutze die nächste Türe, um zu deinem Wunschort zu kommen. (Ist keine Türe da, nutze diesen einfachen Trick)

 

Hilfsmittel

oft hängt man unbewusst an den Gewohnheiten des Wachlebens fest, diese hindern einen daran, seine Ziele im Klartraum zu erreichen.

Sich von diesen Gewohnheiten zu lösen ist nicht immer leicht. Hilfsmittel (ich nennen sie gerne “Krücken”) helfen dir, deine Ziele im Klartraum zu erreichen.

Folgende “Krücken”, die ich auch nutze, habe ich hier aufgelistet:

  • Filmprojektor - Strahle deine Erinnerung an die Wand und steige direkt in das Bild ein
  • Orstwechsel - Wechsel durch eine Türe zu deiner Erinnerung
  • Umgebung verändern - Forme deine Umgebung so um, dass sie zu deiner Erinnerung passt. Achte auf Details, Gerüche, taktile Reize etc. Die Details werden sich von selbst “vermehren”…
  • Der Tourist - Lasse dich von einem “Tourguide” zu deiner Erinnerung führen! Warum solltest du immer die Arbeit im Klartraum erledigen, wenn es Traumfiguren für dich erledigen können. Sei hier aber bestimmend und zielgerichtet!

Ich hoffe diese Tipps helfen dir, alte Erinnerung im Klartraum neu zu erleben! Ich wünsche euch viel Spaß!

Trübträume - Verändert sich die Erinnerung rückwirkend?

Datum20. Jul. 2014
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Können sich Veränderungen im Traum rückwirkend auf das Traumgeschehen bzw. auf das, an was wir uns erinnern, auswirken?

Sagen wir, ich bin im Traum in einer Konzerthalle und sehe jemanden Klavier spielen. Gegen Ende des Traumes taucht ein Clown auf. Ich erwache und erinnere mich daran, von einem Clow in einem Zirkuszelt geträumt zu haben.

Ein Traumelement, ein kleines Detail, hat Rückwirkend den Traum bzw. das, an was wir uns erinnern, verändert. Kleine Details verändern oft die Richtung, in die sich der Traum weiter entwickelt. Ist dies auch rückwirkend der Fall?

Dies würde die Traumdeutung fast unmöglich machen. Ein Detail ließe einen ganze Träume vergessen und verändert den kompletten Inhalt.

Äußere Einflüsse könnten hier auch ihre Wirkung entfalten: Fängt es im Wachleben zu regenen an, so könnte aus der Konzerthalle / dem Zirkuszelt ein Wasserfall werden.

Wirkliche Gewissheit haben wir wohl erst, wenn sich Träume live aufzeichnen lassen, was vielleicht nicht mehr lange dauern wird…

Vergessene Kindheitserinnerungen im Klartraum erleben

Datum10. Mai. 2014
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Passend zu dem Versuch, vergessene Fremdwörter im Klartraum hervor zu holen, möchte ich hier eine Abwandlung des Experiments vorstellen:

Vergessene Kindheitserinnerungen im Klartraum erleben

  1. Frage deine Eltern / Verwandte nach einem Ausflug / einem besonderen Ereignis aus deiner frühen Kindheit.
    • Ausflug
    • Geburtstag
    • Kindergarten- oder Schulaufführung

    WICHTIG:

    • Du darfst dich selbst nicht oder nur sehr schlecht daran erinnern.
    • Deine Eltern / Verwandten müssen so viele Details wie möglich von diesem Tag wissen.
    • Lasse dir das Ereginis NICHT ausführliche erzählen. 
  2. Schreibe nun alle deine Erinnerungen zu diesem Ausflug /Ereignis auf. 
  3. Durchlebe nun dieses Ereignis in einem Klartraum erneut bzw. besuche einfach nur den Ort.
    Du kannst alles auch als Zuschauer betrachten, falls dir das leichter fällt.

    Hier gilt es, Dinge und Handlungen wahrzunehmen, die nur an diesem Ort vorhanden sind und auch nur hier stattgefunden haben:

    • Aussehen besonderer Gebäude
    • Farben
    • Kleidung der Eltern, Verwandten, von einem selbst oder die Mitarbeiterkleidung der Angestellten
    • Attraktionen (Freizeitpark) besonders deren Farben / Besonderheiten / Geräusche (der Roboter-Löwe der brüllt)
    • Besondere Handlungen, Abläufe, lustige oder intesive Ereignisse wie:
      • “als ich als Kind die Kamera meines Vaters kaputt gemacht habe”
      • “als Papa seinen Chef getroffen hat”
      • “als ich im Parkbrunnen nass wurde”
      • “zuerst gab es Kuchen, dann kam ein Clown, dann haben wir Topfschalgen gespielt”

        Dies ist sehr schwierig, da man ja diese Ereignisse nicht kennt. Man muss hier auf Dinge achten, die besonders sind und im Wachleben auch von den Eltern / Verwandten bestätigt werden könnten.

  4. Schreibe nach dem Aufwachen alle Details auf, an die du dich erinnerst.
  5. Gleiche diese Details nun mit deinen Eltern und Verwandten ab.

Im Optimalfall existiert ein Video dieses Ereignisses, das du noch NICHT gesehen hast.

Unbekanntes Fremdwort bei Traumfigur erfragen - Experiment & Klartraumbericht

Datum16. Apr. 2014
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2011 habe ich bereits einen Blogbeitrag zu diesem Thema verfasst: Traumfiguren & unbekannte Fremdwörter erfragen

Vor kurzem wurde ich im KT-Forum wieder durch eva wieder an dieses Experiment erinnert und hatte direkt darauf einen Klartraum, indem ich den Versuch weiter geführt habe.

Das Experiment zielt darauf ab, an Informationen aus dem Gedächtnis zu kommen, die im Wachleben nicht bewusst abrufbar sind. Es wird versucht, verschüttetes Wissen / Erinnerungen, die nur scheinbar vergessen sind, in einem Klartraum abzurufen.

Hierfür bittet man im Klartraum eine Traumfigur, ein Fremdwort zu nennen, das man kennt aber an welches man sich nicht erinnern könne.
Viele tausend Informationen prasseln täglich auf einen ein, viele davon, so scheint es, werden nicht gespeichert.
Dem ist aber nicht so!

Wenn jedes Atom im Universum eine Information darstellt, so ist das Menschliche Gehirn dazu in der Lage, diese Fülle an Informationen zu speichern.

Unter dieser prämise hat man in seinem Leben schon einige Fremdwörtzer und ihre Erklärung gehört oder gelesen und nur scheinbar vergessen. Irgendwo im Gehirn sind diese Informationen gespeichert und dieses Experiment zielt darauf ab, diese Informationen abzurufen.

Meine damaligen Experiemente waren nicht sehr erfolgreich:

  1. Versuche im Jahr 2011
    • Traumfigur 1 kennt kein Wort
    • Traumfiguren 2 & 3 nennen mir einen Geburtstag einer Person, den ich nicht überprüfen kann.
    • Traumfigur 4 nennt mir das Wort Eschbüschbe / Eschbischbe - Dieses Wort gibt es nicht.
    • Bei der 5ten Traumfigur verstehe ich das Wort nicht.

Nun zu meinem aktuellen Klartraum vom 14.04.2014:

Klarheit: Sehr Gut
Kontrolle: Sehr Gut
Klar vor RC: Ja
Dauer: 2 - 3 Minuten

Ich gehe durch die Straße in der ich wohne mit meinen Freunden. Darunter ist ein Freund, der sich den Fuß gebrochen hat. Ich wundere mich, dass er ohne Krücken gehen kann und werde klar.

Ich erinnere mich an das Experiment und Frage ihn nach einem Fremdwort. Er sieht jetzt ganz anders aus hat eine Glatze die ein paar Tage nicht rasiert wurde und eine sehr lange Nase. Die anderen vermeindlichen Freunde kenne ich nicht.
Wir biegen nach rechts ab und gehen eine Treppe hinunter, die es auch im Wachleben dort gibt. Er nennt mir das Wort turbimenmacher (kein Tippfehler) welches es im Wachleben nicht gibt.
Ich bin mit dieser Antwort nicht zufrieden und frage nochmal.
Er nennt mir das Wort freppe / freppé / frep (diese drei Schreibweisen kommen mir nach dem Aufwachen in den Sinn) und ich frage ihn, was es bedeutet. Er sagt es sei ein Cappuccino :D Als ich ihn Frage, wie man dieses Wort schreibt, antwortet er mir, dass er die Schreibweise nicht kennt.

Als ich freppe google, stoße ich auf den Frappé, einen Eiscafé den man mit Cappuccino aber auch mit Espresso zubereiten kann.
Dies ist für mich ein Teilerfolg: Ich kenne einen Frappuccino, könnte aber nicht genau sagen was es ist, irgendein Cappuccino halt… Dennoch hätte jemand in einem Kaffee einen Frappé bestellt, ich hätte es nicht gekannt und keine Kaffee zugeordnet.

Alles in allem ist dies für mich ein Teilbeweis. Sicher bin ich mir nicht, ob man wirklich zu 100% auf verschüttetes Wissen zugreifen kann. Ich werde hier noch weitere Versuche durchführen.

Im Forum findet sich hier der Thread zu den Experimenten.

Das Unterbewusstsein ist dein Freund

Datum 2. Jan. 2014
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Mit diesem humoristischen Titel möchte ich auf das Thema eingehen, dass viele Klarträumer das Unterbewusstsein als etwas eigenes, autarkes ansehen, was unter anderem versucht zu verhindern, dass der Klarträumer einen Klartraum hat.

 

Das Unterbewusstsein ist kein autarkes Wesen
Es sollte nicht als etwas abgekapseltes, eigenständiges gesehen werden, was “neben” dem Bewusstsein getrennt steht.
Meiner Meinung nach, kann man das Unterbewusstsein nicht abgrenzen. Es ist keine geschlossene, vernebelte Blase, in die wir keinen Einblick haben. Das Unterbewusste lässt sich nicht vom Bewussten trennen. Oft sieht man Aussagen wie “Das Unterbewusstsein hat…”, dies ist nach meiner Persönlichen Meinung ein zu große Abgrenzung.
Das Unterbewusste wird als ein “das” abgegrenzt, als etwas eigenständiges, was es nicht ist. Bewusstsein und Unterbewusstsein gehen fließend ineinander über, diese Dinge sind nicht getrennt. Das Unterbewusstsein ist kein Raum, den man im Klartraum einfach betreten. Mann nicht seine Wünsche aussprechen, die dann einfach erfüllt werden.

 

Das Unterbewusstsein arbeitet nicht gegen dich
Gerne wird auch dem Unterbewusstsein die Schuld daran gegeben, dass man keinen Klartraum hat. Nach meiner Vermutung kann es schon Gründe geben, warum man keinen Klartraum hat:

Der Trübtraum ist nach meiner Ansicht eine Simulation des Lebens. Wir üben, vor dem Säbelzahntiger zu fliehen. Damit wir diese Übung auch mit vollem Einsatz vollenden,
muss uns ja auch alles real vorkommen. Wenn es uns nicht real vorkommt, verliert die Übung an seinem Lerneffekt und damit an seinem Zweck. Blogbeitrag: Warum träumen wir?

Hier setzt der Klartraum ein: Er würde nach meiner Theorie den Zweck des Trübtraumes aufheben.

Deshalb kann es sehr gut möglich sein, das ETWAS versucht zu verhindern, dass wir klarträumen. ABER ich würde dieses etwas nicht als Unterbewusstsein bezeichnen.
Durch diese Bezeichnung grenzt man das Unterbewusstsein zu sehr ab. Was dann versucht, KLarträume zu verhindern, kann ich nicht sagen.
Ich würde es eher als Mechanismus bezeichnen, als es als ein “etwas” zu definieren.

Diese Theorie stützt sich natürlich nur auf die Theorie, dass Träume eine Art Simulation, eine Übung sind.
Es stützt sich also eine Theorie auf eine Theorie. Es könnte also genauso gut sein, dass es diesen Meachnismus, der Klarträume verhindert, garnicht gibt.

MikroErwachen in der Nacht

Datum20. Aug. 2013
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Als MikroErwachen werden sehr kurze Wachphasen in der Nacht bezeichnet.

Diese können wenige Momente bis einige Sekunden andauern. Solch MikroErwachen kann bis zu 10 mal pro Nacht auftreten. Während dieser kurzen Wachphasen befindet sich das Gehirn im Wachzustand. Dennoch erinnert man sich am Morgen nicht an diese kurzen Wachphasen.

Früher dachte man, dass Klarträume einfach die wahrgenommenen Eindrücke während dieser kurzen Wachphasen sind. Stephen LaBerge bewies aber 1980 in seiner Doktorarbeit (siehe Geschichte des Klarträumens) dass Klarträume wissenschaftlich belegbar sind und existieren.

Tippfehler Tags: Micro Erwachen, Microerwachen

Traumerinnerung verbessern: Trauminhalt durch Akronym abkürzen

Datum12. Nov. 2012
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Wer morgens oder in der Nacht erwacht und keine Möglichkeit hat, seine Träume festzuhalten, dem hilft eventuell dieser Tipp:

Versuche das Traumgeschehen, zumindest das was dir in dem Moment als das Wichtigste erscheint, abzukürzen. Dein Traum lautet z.B. wie folgt:

Ich gehe über eine Brücke und treffe einen Hund. Dieser gibt mir einen roten Ball und fragt mich nach meinem Vater.

Die “wichtigen” Elemente, die das Traumgeschehen beschreiben bzw. die Handlung gut zusammenfassen, sind:

  • Brücke

  • Hund

  • (roter) Ball

  • Vater

Kürze das Geschehen nun in Gedanken ab. Finde einen Rhytmus, die Abkürzung muss “gut klingen”, so merkst du sie dir besser.

BH rB V

Gehe die wichtigen Elemente in Gedanken durch und wiederhole dazu die Abkürzungen. Falls möglich, kannst du dir die Abkürzung auch notieren, dies ist aber kein muss.

Stell dir die Buchstabenfolge vor deinem geistigen Auge vor, mache also aus dem “Text” ein “Bild”.

Nachteil dieser Technik: Es lassen sich nicht viele Träume damit merken, da man schnell durcheinander kommen kann.

Kein Klartraum trotz offensichtlicher Anzeichen für einen Traum

Datum21. Okt. 2012
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Man erwacht aus einem Traum und die Enttäuschung ist groß. Man hat die doch so eindeutigen Zeichen dafür, dass es sich um einen Traum handelte, einfach nicht erkannt.

Doch dies ist nicht unüblich und keinesfalls ungewöhnlich! Die „offensichtlichen” Zeichen sind erst im Nachhinein, nachdem man erwacht ist, so offensichtlich.

Im Trübtraum ist der Bereich des Gehirns, der für das logische Denken verantwortlich ist, meist inaktiv.

Nach dem Erwachen scheint das Geschehen dann natürlich völlig unlogisch, da ja im Wachzustand der genannte Bereich aktiv ist. Die richtige Bewertung kann also meist erst nach dem Erwachen statt finden.

Blogbeitrag: Traumlogik - Logisches in Trübtraum und Klartraum

Es ist, als würde man sich am Tag über das fehlende Sehvermögen ärgern, dass man gestern Nacht ohne Licht hatte…

Doch wie kann man aus dem Trübtraum doch einen Klartraum machen? Ein Patentrezept einen solchen Klartraum durch DILD (Dream Induced Lucid Dream - „Trauminduzierter luzider Traum) hervorzurufen, gibt es wie so oft nicht. Gesagt sei aber, dass man durch das Klarträumen und die damit verbundenen Techniken das Zentrum für das logische Denken so trainiert, das es öfters im Trübtraum „anspringt“. Man erkennt den Traumzustand und wird dadurch klar.

Folgende Techniken helfen, aus dem Trübtraum einen Klartraum zu machen:

  • Reality Checks (Blogbeiträge über die verschiedenen Reality Checks)
    Gewöhne dir am Tag Reality Checks an, und du wirst diese auch in der Nacht im Traum ausführen.
  • Kritisches Bewusstsein
    Hinterfrage die Realität während des Alltags und du wirst dies auch im Traum tun.
  • DreamSigns / Traumzeichen
    Achte auf Traumzeichen in deinen Träumen. Wiederkehrende Elemente, Personen etc. Führe einen Reality Check aus, falls du diese am Tage siehst. Du wirst den RC dann auch im Traum bei einem solchen Ereignis ausführen.

Ich möchte nochmals darauf aufmerksam machen, dass im Nachhinein das Geschehen des Traumes natürlich abstrus und „traumtypisch“ wirkt, da man erst im Nachhinein, im Wachen, die Fähigkeit besitzt, dies als logsich und unlogisch zu differenzieren.

Ärgert euch also nicht darüber, sondern freut euch über den Traum und die Traumerinnerung. Der nächste Klartraum ist nicht weit, denn ihr macht euch am Tag eure Gedanken und dies geht zwangsläufig auch in den Schlaf über…

Roter Faden im Traum nur Einbildung?

Datum23. Sep. 2012
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Träume werden oft als ein Traum erinnert, welche durch einen „roten Faden“ miteinander verbunden sind. Eine scheinbar nahtlose und zusammenpassende Geschichte. Das Chaos der träume scheint hier geordnet.

Heute hatte ich einen oder mehrere Träume, welche mir nach dem erwachen wie ein einziger langer Traum vorkam. Ich habe viele Dinge an verschiedenen Orten auf der Welt erlebt, von eiskaltem Schnee bis tropischer Hitze habe ich im Traum viel erlebt. Gegen Ende traf ich auf einen Bösewicht und plötzlich, so scheint es mir jetzt, wurde aus den einzelnen Träume ein großer Traum.

Es fühlt sich mittlerweile so an, als wäre der „rote Faden“, der mir sagt: “alles ist ein Traum”, eine Lüge. Eine Art Effekt, der im Nachhinein zusammenhangslose Träumen als einen verbunden Traum erscheinen lassen.

Natürlich ist bei solchen Träumen oft die Geschichte zusammenhängend, was den roten Faden von alleine sichtbar macht. Hier waren die Orte und Erlebnisse so unterschiedlich, das ich dieses Gefühl eines Traumes für trügerisch halte.

Ist diese Zusammengehörigkeit der Träume, wenn sie nicht durch die Geschehnisse selbst klar sichtbar ist, vielleicht nur ein Gefühl das sich nach dem erwachen, also im Nachhinein, ergibt?

Kennt jemand von euch ähnliche Erlebnisse?

Was beeinflusst den Inhalt unserer Träume?

Datum20. Sep. 2012
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Oft tauchen in unseren Träumen besondere Ereignisse der letzten tage vor. Die emotionale Schwere des Ereignisses spielt eine große Rolle. Je stärker die Emotionen, negativ oder positiv, desto wahrscheinlicher taucht dieses Ereignis in unseren Träumen auf.

Aber auch monotone Erlebnisse beeinflussen das Traumgeschehen, wenn diese über einen größeren Zeitraum ausgeführt werden. Dies ist mein persönlicher, subjektiver Eindruck. Dinge wie die tägliche Fahrt mit dem Zug / Bus taucht selten im Traum aufm auch wenn diese täglich erlebt wird. Es scheint die Zeitspanne zu sein, die hier eine rolle Spielt.

Der Abstand zwischen dem Erlebnis und dem Traum variiert. Ob gerade erlebt oder vor zwei bis drei Tagen, hier verarbeitet jeder Mensch und Träumer das Erlebte anders. Auch die Zukunft wirkt sich auf unsere Träume aus. Steht etwas wichtiges in den nächsten Tagen, formt dies auch unsere Träume. Hier spielt wieder die emotionale Schwere eine Rolle.

Siehe: Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Liebe und Angst scheinen besonders Große Zahlen in dieser Gleichung zu sein, welche das Traumgeschehen formt.

Was letztendlich aus dem Alltag in den Traum findet, lässt sich nicht 100% bestimmen. Dennoch ist fast jeder Traum ein eigenes kleines Abenteuer.

Partiell blockierte Erinnerung direkt nach dem Erwachen

Datum 8. Jul. 2012
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Ich spreche meine Träume direkt nach dem Erwachen auf mein Diktiergerät. Später am Tag übertrage ich das ganze in Schriftform auf meinen Computer.

Interessanterweise scheint direkt nach dem Erwachen ein Teil des Gedächtnisses blockiert zu sein. Formuliere ich am Morgen oder in der Nacht nach dem Erwachen meine Träume aus, wollen mir gewisse Wörter nicht einfallen. Oft vertausche ich auch Wörter, ohne dies zu bemerken. Statt „Ampel“ spreche ich das Wort „Laterne“ auf mein Diktiergerät. Aus dem Zusammenhang des Traumes und aus meiner Erinnerung bin ich mir abersicher, das ich aber Ampel aufsprechen wollte.

Zu Beginn meiner Traumaufzeichnung habe ich alle Träume schriftlich auf Papier festgehalten, hier hatte ich keinerlei Blockaden. Beim schriftlichen notieren ist man aber auch wacher, die Blockaden sind dann wohl bereits gelöst.

Passend dazu der Thread im KT-Forum: Blockierte Wörter am Morgen

Eine kleine Anekdote zum Schluss: Am 06.07.2012 hatte ich einen Traum am frühen morgen auf mein Diktiergerät gesprochen. Ich hatte den Satz noch nicht fertig gesprochen und wurde nach einem Wort plötzlich still. Ich war von einer Sekunde auf die andere eingeschlafen. Es folgen mehrere Sekunden Stille, dann ein lauter Schnarcher und ein „Oh bin wohl eingeschlafen“

Ich konnte mich daran nicht mehr erinnern und war beim Abtippen meiner Träume sehr amüsiert :D

Trick: Reality Check nicht vergessen - Erinnerung

Datum 2. Jul. 2012
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Gerne vergisst man im gewohnten Alltag, einen Reality Check auszuführen. Gerade am Anfang bedarf es einer Umstellungsphase. Neue Dinge gewöhnt man sich eben nicht übernacht an.

Ein hilfreicher Tipp um den Reality Check nicht zu vergessen, ist es hier, sich eine Markierung auf die Hand zu malen. Trägt man eine Armband-Uhr, sollte man die Markeirung auf dieser Hand anbringen. Auch kann man auf seine Uhr einen farbigen Punkt als Erinnerung kleben.

Die Markierung ist am besten auf dem Muskel auf dem Handrücken unterhalb von Daumen und Zeigefinger sichtbar. Greift man nach etwas oder schreibt man am Computer, sieht man in der Regel die ungewohnte Markierung. Fällt einem die Markierung auf, soll man sofort einen RC ausführen.

Am Anfang führt man dadurch sehr viele Reality Checks aus. Wichtig ist aber, den Punkt nur als Hilfe zu sehen. Man darf sich davon nicht abhängig machen. Im Traum kann die Hand keine Markierung aufweisen. Schaut man nun im Traum auf die Hand, macht man vielleicht keinen Reality Check, weil die Markierung fehlt. Am besten ist es, immer einen RC zu machen, wenn man nur an die Markierung oder die Hand selbst denkt. Gerade wenn man keine Markeirung auf der Hand angebracht hat, sollte man einen Reality Check ausführen.

Zusätzlich kann man diesen Vorgang auch mit anderen Dingen verbinden. Hat man z. B. eine schlechte Haltung, kann man einen RC machen und gleich eine gerade Haltung einnehmen, wenn einem die Markierung auffällt.

Vermeindlich bekannte Traumfiguren

Datum23. Apr. 2012
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Wer kennt es nicht? Man träumt einen Trübtraum und trifft auf eine bekannte Traumfigur. Man kennt diese Person. Woher, lässt sich im Trübtraum nicht feststellen doch da ist dieses Gefühl als hätte man sich schon immer gekannt.

Nach dem Aufwachen lässt sich die Traumfigur aber keiner bekannten Person zuordnen. Woran liegt das?

Zum einen spielen Gefühle im Traum eine große Rolle. Zu jeder Situation kann jedes Gefühl auftreten. Ob dies dazu passt, liegt (im Trübtraum) nicht in der macht des Träumenden. Der Trübtraum bestimmt unsere Stimmung und unserer Gefühle.

Die Traumfigur selbst muss nicht unbedingt eine bekannte Person sein, das Gefühl kann einem einfach vorgegaukelt werden. Vielleicht wird dies auch nur unterbewusst ausgelöst: Die Traumfigur besitzt ein Merkmal einer uns im WL bekannten Person, welches uns glauben lässt, wir kennen die Person. Man verbindet die Eigenschaften, Erfahrungen und Erinnerungen, kurz: Die Einstellung wie wir eine Person aus dem Wachleben sehen, mit der Traumfigur.

Dies wirft eine weitere interessante Frage auf: Wie wird das Aussehend er Traumfiguren bestimmt? Würfeln wir uns bekannte Gesichter und Körper zu einer Person zusammen? Vielleicht ist diese eine Traumfigur uns aber so bekannt, da wird diese für einen Moment in der überfüllten Fußgängerzone entdeckt haben. Eine Antwort darauf zu finden, gestaltet sich wohl sehr schwierig und aufwändig: Man müsste kontrollieren und dokumentieren, welche Gesichter ein Proband in seinem Leben gesehen hat und sehen wird. Zusätzlich verwässert sich das Ergebnis, wie der Proband die Person / das Gesicht beschreibt. Vielleicht wird nach dem Erwachen, ähnlich den traumlöschenden Mechanismen, einfach unsere Erinnerung an das Gesicht verwässert. Aus dem im Traum bekannten Gesicht wird nach dem Erwachen ein generisches Bild. Dies würde der Theorie zutragen, dass wir in unseren Träumen Dinge verarbeiten. Wie sollten wir etwas verarbeiten, wenn wir uns jeden Morgen daran erinnern? Verarbeitung ist natürlich nicht gleich Verdrängung, dennoch ist das Eine auf das Andere entfernt angewiesen und hängt zusammen.

“Shared Dreams” / “Shared Dreaming” / “Träume gemeinsam erleben” wäre ein weiterer Begriff, den man zu diesem Thema aufgreiffen kann. Vielleicht teilen wir uns alle auf einer Ebene Träume und diese Traumfigur gibt es irgendwo auf der Welt als wirkliche Person. Dann könnte man wirklich eine Fremdsprache im Schlaf lernen ;) Ob Shared Dreaming wirklich möglich ist, wurde leider bis heute noch nicht eindeutig bewiesen.

Ob wir nun die Traumfigur kennen, oder ob sie aus unserem Wunderwerk „Gehirn“ entsprungen ist, eins ist sicher: Traumfiguren sind Facettenreich, Interessant und besitzen Ihre Eigenarten und Ihren Reiz. Ein Trübtraum wäre ohne sie bei weitem nicht so interessant…

Bekannte Unbekannte Traumcharaktere

Klarträume besser erinnern / nicht vergessen

Datum11. Apr. 2012
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Nicht immer wird man nach einem Klartraum direkt wach, manchmal folgt ein Trübtraum. Dadurch kann die Erinnerung an den Klartraum verblassen.

Um dem entgegen zu wirken, sollte man bereits während der Klartraum noch andauert, das Erlebte zusammenfassen. Gehe alles in Gedanken nochmal durch und versuche dir alles besonders gut zu merken. Baue dir selbst Eselsbrücken, einzelne Wörter mit denen du die geschehen Ereignisse verbindest.

Nutze die Möglichkeiten des Klartraums und lasse das Geschehen einfach nochmal vor deinen Augen ablaufen.

So hast du viel mehr von deinem Klartraum, da du dich an wirklich alle Details erinnerst.

Blockaden im Klartraum

Datum15. Nov. 2011
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Jeder Mensch folgt seinen gewohnten Mustern. Dinge werden als Selbstverständlich hingenommen, weil sie eben so sind. Der Himmel ist blau, Feuer ist heiß und mit einer Wand führt man keine Gespräche…

Für meinen letzten Klartraum hatte ich mir vorgenommen, eine Traumfigur um etwas zu bitten: Sie solle mich daran erinnern, wenn ich in der nächsten Nacht trüb Träume, das dies ein Traum sei. Der Clou, der mich aus meinem Muster führt, ist das die Traumfigur jegliche Form annehmen kann. Bisher war ich bei meinen Versuchen darauf fixiert, die Traumfigur in eben dieser Form wieder zu sehen. Da aber alles im Klartraum von mir erschaffen ist und nicht den Regeln und Mustern des Wachlebens unterworfen ist, war diese Fixierung nur hemmend.

In meinem Klartraum betrat ich den leeren Raum und überlegte, ob ich nicht die Wand bitten sollte, mich das nächste mal auf den Zustand des Traumes hinzuweisen. Ich tat es leider nicht… warum? Eine Wand ist sogar viel besser geeignet. Wände kommen in fast jedem meiner Träume vor. Ich hätte die Wand noch bitten können, all ihren Wand-Freunden Bescheid zu sagen. Warum auf eine bestimmte Traumfigur warten, wenn die Traumwand fast immer zugegen ist.

Trotzdem habe ich es nicht getan. Ich vermute das im Klartraum manche Muster aus dem Wachleben mit übernommen werden. Mit Wänden redet man nicht. Es ist fast so als würde bestimmte Erinnerungen, Handlungen im Klartraum mit einer Wand vor mir abgeschirmt werden. Ein “roter Bereich” im Gehirn, der einfach nicht zugänglich ist. So kmmt es mir persönlich zumindest manchmal vor… Merkwürdig ist, das ich absolut klar bin. Es ist ausgeschlossen das es nur ein trüber Traum oder geträumter Klartraum war, dessen Kennzeichen ja unlogische Handlungen sind, die nur im Nachhinein als unlogisch erkannt werden. Was hindert uns nun daran, aus diesen vom Wachleben geprägten Mustern auszubrechen?

Oft liest man das man Ziele für einen Klartraum vorher definieren soll. Habe ich meine Ziele nicht verinnerlicht, hatte ich des öfteren im Klartraum Probleme mich an diese zu erinnern. Es ist als fällt einem der Vorname dieses einen Schauspielers nicht ein, es liegt einem auf der Zunge…

Ich vermute das ich die „absolute“ Klarheit wohl noch nicht erreicht habe, ein Ziel auf das ich mich sehr freue.

Traumfiguren & unbekannte Fremdwörter erfragen

Datum28. Sep. 2011
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Träume, kreatives und verschlüsseltes Chaos. Durch das inaktive Logikzentrum während des Traumes kommt es zu bizarren, lustigen, interessanten und meist auch merkwürdigen Träumen. Orte verändern sich plötzlich. Es fällt das Wort „Wasser“ und aus dem Zimmer wird ein Badesee. Nochdazu nimmt man es hin, als sei dies völlig normal. Personen und ihre Charakterzüge vermischen. Man weiß Dinge über eine Traumfigur, wenn man sie nur ansieht und es ist das Normalste auf der Welt.

 

Ein sehr interessanter „Bereich“ des Traumes sind neue Wörter. Andere Traumfiguren oder man kreiert neue Wörter, über deren Bedeutung und genaue Verwendung man natürlich absolut bescheid weiß.

 

Fabreni war schon immer ein Gummi/Plastikgranulat, welches man aus Jeepreifen herstellt. Das war es schon immer und wird es immer sein…

Viele interessante Wortkombinationen werden im Traum zusammengewürfelt, die meist unlogisch erscheinen. Da macht es richtig Spass, herauszufinden, wie diese Kombination wohl entstanden sind. Nun kann man die Wörter Googlen, in allen gängigen Sprachen suchen lassen oder bei Wikipedia nach Treffern forschen. Interessanterweise ist einem die Schreibweise des Wortes nach dem Erwachen meist sonnenklar.

 

Weitere Wortkombinationen sind im dazugehörigen Thread Traumduden - Worterfindungen aus Traum&Halbschlaf zu finden.

 

P.S.: Frage eine Traumfigur nach einem Fremdwort, das du nicht kennst. Hier entstehen auch meist interessante Wortschöpfungen.

Thread: Traumfiguren & unbekannte Fremdwörter erfragen