Gewohnheiten aus dem Wachleben gehen in den Klartraum über

Datum20. Dez. 2012
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Das Thema habe ich bereits in folgenden Blogbeiträgen angerissen, hier möchte detailreicher darauf eingehen:
Blockaden im Klartraum
Angst im Klartraum - Gewohnheiten aus dem Wachleben und alte Instinkte?

Was sind Gewohnheiten?

Konditionieren, wiederholende Tätigkeiten.
Körpergefühl, die Perspektive, Farben, phsikalische Gesetze.

Diese nehmen wir mit in unsere Träume. In unsere Trübträume aber auch besonders in unsere Klarträume.

Während wir trüb träumen, ist unser Logikzentrum inaktiv, im Klartraum ist es aktiv.
Blogbeitrag: Logisches im Trübtraum und Klartraum

Im Klartraum setzten wir also aus Gewohnehit die selben Maßstäbe an, erwarten das Selbe. Wir haben meist einen Körper, sehen alles aus der Ego-Perspektive, Wände sind i. d. R. undurchdringlich.
Erst wenn wir im Klartraum experimentieren, spielen wir mit diesen Erwartungen und versuchen sie zu überwinden.

Diese Gewohnheiten gilt es komplett abzuschütteln. Hier kann eine Suggestion zu Beginn des Klartraums hilfreichs ein:

Dies ist mein Klartraum, es gelten meine Gesetze. Ich habe die Kontrolle über alles!

Eine solche Suggestion kann man natürlich auch vor oder während des Einschlafens suggerieren.

Angst im Klartraum - Gewohnheiten aus dem Wachleben und alte Instinkte?

Datum 2. Feb. 2012
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instinkt_im_klartraum.png

Das große Mammut läuft auf dich zu und du bist nur mit einem kleinen Speer bewaffnet. Angst? Gut, Mammuts gibt es nicht mehr aber was wenn man auf einer Straße steht und ein LKW auf einen zu donnert? Angst? Ja, das ist natürlich völlig normal und der Gesundheit zuträglich (nicht vom LKW niedergemäht zu werden). Der Überlebensinstinkt sagt einem „Nichts wie weg hier!“ Mir ging es heute in einem Klartraum so, ich hatte Angst vor einem LKW und lief noch schnell über die Straße. Danach dachte ich mir „Was für ein Quatsch, warum hatte ich da jetzt Angst?“ In einem Klartraum kann einem nichts passieren, doch manchmal scheint man dies zu vergessen. Trübt man kurz ein? Oder nimmt einfach in solchen Klartraum-Situationen der Überlebensinstinkt überhand? Es ist immer noch ein Instinkt und Instinkte kann man eben nicht kontrollieren.

Das erste mal Fliegen im Klartraum, da kann es einem schon mulmig werden. Man weiß, nichts ist real und es kann nichts passieren… dennoch, das mulmige Gefühl ist dennoch da. Fliegen ist mittlerweile kein Problem, dennoch ist es interessant warum dieses Gefühl überhaupt auftaucht. Auch das der Klartraum dem Wachleben in seiner Wahrnehmung völlig gleicht, spielt diesem Verhalten zu. Wir sind es eben aus dem Wachleben gewöhnt vor einer vielbefahrene Straße „respekt“ zu haben und nicht blindlings einfach auf die andere Seite zu laufen.

Warum träumen wir?

Warum träumen wir?