Probleme mit hypnagogen Bildern? Eine Übung

Datum 1. Nov. 2013
Views: 3438 | Kommentare: 0


Ich habe so meine Probleme mit den hypnagogen Halluzinationen, im speziellen die hypnagogen Bilder.

Versuche ich zu WILDen, schlafe ich entweder unbewusst ein, ohne etwas zu sehen oder zu hören, oder ich bleibe einfach wach.

Die folgende Übung ist sehr einfach aber gleichzeitig ein gutes Training, dem hypnagogen Zustand näher zu kommen.

 

Hypnagoge Bilder üben

 

Besonders wichtig ist,
diese Übung nur auszuführen,
wenn du
sehr müde,
aber nicht übermüdet
bist!


Dies ist der Knackpunkt bei dieser Übung, den ich selbst erst entdecken musste.

  1. Suche dir einen ruhigen Ort, wo du dich entspannt zurücklehnen kannst. Dies muss nicht dein Bett sein.
  2. Bringe dich in eine angnehme Haltung, sei es liegend auf dem Bett oder leicht zurückgelehnt in einem Stuhl.
  3. Schließe deine Augen und denke über deinen Tag nach bzw. an den ersten Gedanken, der dir einfällt.
    Dieser Gedanke wird sich langsam verselbstständigen, da du bereits müde bist.
  4. Folge nun diesem Gedanken bewusst genug, um nicht einzuschlafen. Versuche nicht die Gedanken / Bilder bewusst zu sehen / zu betrachten sondern lasse diese aufkeimmen und wieder verwelken. Hier hilft einfach nur üben üben üben…
    Die Bilder die nun entstehen, sind keine plastischen Bilder im eigentlichen Sinne. Es scheinen Formen zu sein, die aus Gedanken bestehen. Es ist wie ein Bild aus Worten, welches kein Bild ist.
    Versuchst du diese anzusehen, sind sie auch schon wieder weg und du blickst ins Schwarz deiner geschlossenen Augen.
  5. Versuche nun immer länger diesen Bildern zu folgen, ohne dass du einschläfst.

 

Ihr merkt bereits, wie einfach diese Übung ist. Der springende Punkt sei hier aber nochmal erwähnt: Ihr müsst müde sein, dürft aber nicht übermüdet sein!

Ich kam durch zufall auf diese Übung und konnte nach einem Training bereits mehr Erfolge mit den hypnagogen Halluzinationen erzielen, als bei all meinen anderen WILD-Versuchen.

Gehirnwellen und ihre Frequenzbereiche

Datum11. Sep. 2013
Views: 9528 | Kommentare: 10


blog_gehirnwellen.png

Das Gehirn verarbeitet im Wachzustand 13 bis 38 elektrische Impulse pro Sekunde (Hertz). Dieser Frequenzbereich wird als Beta-Wellen bezeichnet. Diese können mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) gemessen werden.

Hier findet ihr eine Infografik mit den Frequenzbereichen der Gehirnwellen und ihren Effekten. Die Infografik enthält kompakte Informationen, nachfolgende werden die Frequenzbereiche und ihre Effekte detailreicher beschrieben:

 

infografik_gehirnwellen_ktforum.jpg

Gehirnwellen Infografik [0.8 Mb] (455 x heruntergeladen)

 

Gehirnwellen:

Delta-WellenDelta Gehirnwellen
0,5 – 4 Hertz

  • Tiefschlaf
  • Trance

 

 

Theta-WellenTheta Gehirnwellen
4 – 8 Hertz

Theta 1: 4 – 6,5 Hertz

  • Wachträume
  • hypnagoges Bewusstsein
  • Hypnose

Theta 2: 6,5 – 8 Hertz

  • Tiefe Entspannung
  • Meditation
  • Schläfrigkeit
  • leichter Schlaf

Bei Kleinkinder entsprechen die Teta-Wellen dem Wachzustand.

 

 

Alpha-WellenAlpha Gehirnwellen
8 – 13 Hertz

  • Leichte Entspannung
  • entspannte Wachheit
  • Aufmerksamkeit nach innen gerichtet
  • Augen geschlossen
  • Übergang zum oder vom Schlaf.

 

 

Beta-WellenBeta Gehirnwellen
13 – 38 Hertz

Niedrig: 13 – 15 Hertz

  • Aufmerksamkeit entspannt nach außen gerichtet.

Mittel: 15 – 21 Hertz

  • Hellwach
  • Aufmerksamkeit erhöht und nach außen gerichtet.

Hoch: 21 – 38 Hertz

  • Stress
  • Angst
  • Hektik

Beta-Wellen treten im REM-Schlaf auf.

 

 

Gamma-WellenGamma Gehirnwellen
38 – 70 Hertz

  • Hoher Informationsfluss
  • anspruchsvolle Tätigkeit

 

 

Es gibt visuelle (Dreammachine) und auditive (Brainwaves, Binaurale Beats - ob dies wirklich funktioniert wurde bis dato nicht bewiesen) Möglichkeiten, die Gehirnwellen zum Vorteil des Klarträumers zu verändern.

Auf beide Varianten werde ich in noch folgenden Blogbeiträgen eingehen.

Quellen: Wikipedia, Bluestwave
Tags: Brainwaves, Brain Waves, Bineurale Beats, binaurale beats

Klartraumbericht und Fehleranalyse: In ein Tier verwandeln, Ablenkung

Datum15. Dez. 2012
Views: 3455 | Kommentare: 0


Klartraumbericht

Nach einer viel zu langen WBTB-Phase, ca. 2 Stunden, habe ich mich wieder schlafen gelegt. Nach einem langen WILD-Versuch habe ich aufgegeben und bin eingeschlafen.

Ich wurde nun irgendwann wach und wunderte mich über die Musik, es war Chiptune Musik. Ich vermute, es waren Phantomgeräusche denn die Musik ging in ein lautes Pfeifen über. In meinem Hals spürte ich Druck und ein starkes vibrieren.

Ich vermute das dies alle bereits der Traum war, da ich mich kurz darauf in meinem Bett drehte, auf den Boden glitt und dann erst aufstand. Ich war sofort klar!

Dauer: 3 Minuten
Klarheit: Gut
Kontrolle: Gut
Klar vor RC: Ja

Ich mache einfach so einen Nasen-RC und spüre das altbekannte, paradoxe Gefühl. Es sit dunkel und ich wünsche mir Helligkeit, was nicht eintritt. Ich sage mir “Wenn ich an meine Brust fasse, ist dort eine Lampe” was auch passiert, ich drehe den Eisenring der die Lampe aktiviert. Es ist hell. Ich gehe in die Küche und will mich in ein Tier verwandeln. Eine Katze. Leider klappt es nicht und sogar während des Traumes denke ich mir, das ich meine Wünsche bewusster aussprechen sollte.

Ich werde abgelenkt, draussen wird ein Bison von einem Jeep gejagt. Ich will den Körper des Bisons übernehmen und hechte durch die Fensterscheibe, gehe stufenlos in den Flug über und fliege durch das Dach in den Jeep. Hier bin ich wohl bereits etwas eingetrübt, da ich nicht das Bison anvisiere, sondern den Körper der Jeep-Fahrerin in Besitz nehme. Ich möchte so das Bison “einholen”.

———————————————————————

Vermutlich waren die Phantomgeräusche nicht real. Es ist natürlich schwer zu beurteilen, aber mich verwundert: Warum habe ich mich nicht versucht zu bewegen? Dann hätte ich die absolute Sicherheit gehabt, das ich mich in der Schlafparalyse befinde…

Was habe ich in diesem Klartraum falsch gemacht?
Ich gebe eindeutig zu schnell auf und spreche meine Wünsche nicht bewusst genug aus. Nach 1 Versuche wende ich mich bereits einem anderen Ziel zu. Vermutlich habe ich Angst, Zeit zu verplempern.
Dies MUSS ich in meinem kommenden Klarträumen ändern: Ruhe bewahren, bewusst Wünsche aussprechen.
Ich sollte mich auf 3 Ziele konzentrieren und nicht immer hin und her springen.

Hypnagoge und hypnopompe Halluzinationen - WILD, Schlafparalyse

Datum15. Okt. 2012
Views: 16769 | Kommentare: 9


blog_visuelle_auditive_halluzintionen.png

Hypnagoge bzw. hypnopompe Halluzinationen sind visuelle und auditive Reize, welche beim Einschlafen bzw. beim Erwachen auftreten können:

Hypnagog = beim Einschlafen
Hypnopomp = beim Erwachen

Visuelle Reize:
Visuelle hypnagoge / hypnopompe Halluzinationen sind Farben, Formen, Muster, die sich zu Gegenständen, Personen einfach zu der kompletten Traumszene verdichten können.

Diese Halluzinationen (nur visuell) sind auch als hypnagoge bzw. hypnopompe Bilder bekannt.

Auditive Reize
Auditive hypnagoge / hypnopompe Halluzinationen beschreiben die sogenannten Phantomgeräusche. Man hört Stimmen, Explosionen, einfach laute Geräusche. Oft wird von einem fahrenden Zug berichtet während man einschläft bzw. erwacht.

Üblicherweise ist man nicht bewusst während diese Ereignisse auftreten. Besonders bei der WILD-Technik kommt man aber mit diesen Reizen in Kontakt. Hier sollte auch die Schlafparalyse erwähnt werden.