Angst im Klartraum - Gewohnheiten aus dem Wachleben und alte Instinkte?

Datum 2. Feb. 2012
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Das große Mammut läuft auf dich zu und du bist nur mit einem kleinen Speer bewaffnet. Angst? Gut, Mammuts gibt es nicht mehr aber was wenn man auf einer Straße steht und ein LKW auf einen zu donnert? Angst? Ja, das ist natürlich völlig normal und der Gesundheit zuträglich (nicht vom LKW niedergemäht zu werden). Der Überlebensinstinkt sagt einem „Nichts wie weg hier!“ Mir ging es heute in einem Klartraum so, ich hatte Angst vor einem LKW und lief noch schnell über die Straße. Danach dachte ich mir „Was für ein Quatsch, warum hatte ich da jetzt Angst?“ In einem Klartraum kann einem nichts passieren, doch manchmal scheint man dies zu vergessen. Trübt man kurz ein? Oder nimmt einfach in solchen Klartraum-Situationen der Überlebensinstinkt überhand? Es ist immer noch ein Instinkt und Instinkte kann man eben nicht kontrollieren.

Das erste mal Fliegen im Klartraum, da kann es einem schon mulmig werden. Man weiß, nichts ist real und es kann nichts passieren… dennoch, das mulmige Gefühl ist dennoch da. Fliegen ist mittlerweile kein Problem, dennoch ist es interessant warum dieses Gefühl überhaupt auftaucht. Auch das der Klartraum dem Wachleben in seiner Wahrnehmung völlig gleicht, spielt diesem Verhalten zu. Wir sind es eben aus dem Wachleben gewöhnt vor einer vielbefahrene Straße „respekt“ zu haben und nicht blindlings einfach auf die andere Seite zu laufen.

Warum träumen wir?

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