Töten / zerstören im Klartraum - Hat es Folgen?

Datum 9. Mär. 2014
Views: 5220 | Kommentare: 1


blog_toten_zerstoren_im_klartraum.png

Was passiert, wenn man im Klartraum eine Traumfigur tötet oder etwas symbolisch Wichtiges (oder auch scheinbar Unwichtiges) zerstört? Kann dies negative Konsequenzen haben?

 

1. Töten

Ich vertrete die Meinung, dass man nur im Klartraum absolut frei ist, darum kann man im Klartraum tun und lassen, was man will. Dennoch würde ich persönlich aus rein moralischen Gründen keine Traumfigur töten.

 

Umgang mit Traumfiguren:

Freundliche Traumfiguren

Freundlichen Traumfiguren sollte man immer freundlich gegenüber treten. Man kann große Vorteile daraus ziehen: Mache zum Beispiel die Traumfigur zu deinem Traumfreund und / oder bitte sie, dich in deinem nächsten Traum daran zu erinnern, dass du gerade träumst. So hilft dir die Traumfigur, aus einem Trübtraum einen Klartraum zu machen.

 

Aggressive Traumfiguren

Aggressiven Traumfiguren solltest du AUCH freundlich gegenüber treten:

  • Frage sie nach ihrem Namen, dadurch stellst du eine Beziehung mit der Traumfigur her
  • Frage, ob du ihr in irgendeiner Weiße helfen kannst
  • Frage, was sie will

Bleibt die Traumfigur aggressiv, blocke zuerst ab und bleibe neutral. Du hast die Kontrolle. Du kannst auch andere Traumfiguren um Hilfe bitten.
Ist die Traumfigur immer noch aggressiv und greift dich an, sollte das letzte Mittel die Gewalt sein. Die Senoi-Indianer beschreiben sehr schön, dass man in diesem Fall von der bezwungenen Traumfigur ein Geschenk fordern soll. (Mehr Infos zu den Senoi-Indianern im KT-Forum: Einblick in die Traumkontrolle der Senoi.)

Passieren kann hier aber nichts. Selbst wenn man sein Unterbewusstsein erscheinen lässt (welches ich nicht als etwas Eigenes abgrenze), und dieses angreifen oder zerstören würde, kann man nichts kaputt machen.

 

2. Zerstören

Zerstört man etwas im Traum, zerstört man nur ein Abbild, eine Spiegellung.

Wirft man einen Stein auf sein eigenes Spiegelbild in einem Teich, fügt man sich selbst keinen Schaden zu. Nur die Spiegelung wird zerstört, das eigene Selbst bleibt unangetastet.

Genauso verhält es sich im Traum. Es gibt also keinen Grund, Angst zu haben, man könne etwas kaputt machen.

Wie schon gesagt kann dies jeder Klarträumer für sich entscheiden und ist im Umgang mit den Traumfiguren völlig frei, dies sind nur meine eigenen Einschätzungen.

Augen schließen im Klartraum gefährlich?

Datum12. Dez. 2013
Views: 6258 | Kommentare: 0


blog_augen_schliessen.png

Klarträumer wachen oft ungewollt aus dem Klartraum auf. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, oft haben Klarträumer aber Angst, im Klartraum die Augen zu schließen.

Diese Angst ist unbegründet. Wichtig ist zu wissen, dass Träume unsere Erwartungen erfüllen. Haben wir Angst, dass etwas eintreten wird, wird dies auch mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten. In einem Albtraum zum Beispiel hoffen wir oft, dass uns der Verfolger in unserem Versteck nicht finden wird und prompt findet werden wir entdeckt.

Dies ist zwar eine negative Erwartung, dennoch aber eine Erwartung.

Rechnen wir also damit, dass wir aufwachen, sobald wir im Klartraum die Augen schließen, wird dies auch mit hoher Wahrscheinlichkeit passieren. Doch man könnte jetzt gegenargumentieren: “Warum gehen dann meine positiven Wünsche im Klartraum nicht so einfach in Erfüllung? Ich will den Ort wechseln, aber nichts passiert! Warum klappt es bei negativen Erwartungen wie von selbst und bei positiven Erwartungen ist es total schwer?”

Angst heißt nicht umsonst Angst. Diese treibt uns an, sie motiviert uns unterbewusst mehr, als die positiven Erwartungen.

Angst löst im Klartraum unbewusste Automatismen aus!

Vergleichen wir nur einmal im Wachleben Wünsche mit Ängsten und wie wir mit diesen umgehen:

  • Wünsche (positive Erwartungen) werden sehr oft, fast nebenbei, gedacht.
  • Ängste lösen eben Angst aus, sie sind uns leider bewusster im Gedächtnis.

Die Angst, dass am Ende des Monats das Geld nicht mehr reicht hinterlässt mehr Spuren, als das Hoffen auf einen Lottogewinn.

Zusammenfassen kann man also sagen, dass es ungefährlich ist, im Klartraum die Augen zu schließen. Wer erkennt, dass hiervon keine Gefahr ausgeht, braucht keine Angst zu haben.

MicroPodcast #3 - Den Ort im Klartraum wechseln

Datum 1. Dez. 2013
Views: 4308 | Kommentare: 4


MicroPodcast.png

 

MicroPodcast #3
Den Ort im Klartraum wechseln

Fällt dir im Klartraum ein Ortswechsel schwer, hilft ein einfacher Trick:
Male mit deinem Finger eine Türe an eine Wand und erwarte, dass sich dahinter der Ort befindedt, den du besuchen willst.

Blogbeitrag:

Ortswechsel im Klartraum: Eine Türe malen

Türe

Liste mit allen MicroPodcasts

Der 2 Sekunden Klartraum: Ungewolltes Aufwachen - Warum enden Klarträume oft so plötzlich?

Datum 3. Apr. 2013
Views: 5093 | Kommentare: 1


blog_2_sekunden_klartraum.png

Klarträume dauern oft nur wenige Sekunden. Nach dem Erkennen des Traumzustandes wacht der Klarträumer plötzlich auf, es bleiben ihm oft nur wenige Sekunden im Klartraum. Warum endet der Klartraum so schnell? Auf das sofortige Erwachen bin ich in diesem Blogbeitrag (Sofortiges Erwachen nach Reality Check / Erkennen des Traumzustandes?) eingegangen, jetzt möchte ich dieses Thema, was sich stark überschneidet, zum Teil neu aufgreifen und beleuchten.

Eine richtige Antwort kann im Moment niemand auf diese Frage geben, vielleicht helfen uns aber ein paar Theorien weiter:

 

Klarträumen widersprechen dem Sinn des Träumens
Warum wir träumen, ist nicht bekannt. Hier kann ich auch wieder nur auf Theorien und Vermutungen hinweisen.
Eine Theorie lautet, dass uns Träumen auf das Wachleben vorbereitet. Wir üben gefahrlos gefährliche Situationen. Der Klartraum nimmt uns die Angst, da wir ja wissen, es kann uns ja nichts passieren.
Vielleicht wachen wir umgehend auf, da unser Geist erkennt: „Halt, hier übt der Traum seine Funktion nicht mehr aus!“

 

Emotionen / Freude macht wach
Eine weitere Theorie, die ich zunehmender als unwahr ansehe (siehe Blogbeitrag verlinkt am Anfang des Artikels oder hier klicken), besagt, dass man durch starke Emotionen aus dem Klartraum erwachen soll. Ich denke das sich dies viele Klarträume einreden lassen, da sie dies immer und überall lesen und gesagt bekommen. Die selbsterfüllende Prophezeiung.

 

Weil es eben so ist
Es mag banal klingen, aber vielleicht dauern manche Klarträume so lange (bzw. so kurz) an, weil es eben so ist. Niemand weiß, durch was die Dauer des Klartraums festgelegt ist. Es kann die „Geisteststärke“ sein, der Will des Klarträumers… oder vielleicht ist es auch eine chemische Reaktion, die zufällig die Dauer bestimmt. Ich spekuliere hier wild, ich will damit nur sagen: Vielleicht liegt es eben in der „Beschaffenheit“ des Klartraums selbst, ein seiner Natur, die jedesmal variabel ist, das dieser eben nur so lange andauern kann…

MicroPodcast #2 - Trick: Gegenstände im Klartraum erschaffen / erzeugen

Datum26. Feb. 2013
Views: 4056 | Kommentare: 0


MicroPodcast.png

 

MicroPodcast #2
Trick: Gegenstände im Klartraum erschaffen

Dir fällt es im Klartraum schwer gegenstände zu erschaffen?
Gleite mit deiner Hand in deine Hosentasche und erwarte, den Gegenstand dort zu spüren.
Mit diesem einfachen Trick lässt sich jedes Objekt ohne Probleme erzeugen.

Liste mit allen MicroPodcasts

Die zweigeteilte Klarheit: Klarheit des Körpers und des Geistes

Datum 7. Feb. 2013
Views: 4275 | Kommentare: 1


blog_klarheit_korper_geist.png

In meinem Blogbeitrag Was ist Klarheit im Klartraum? habe ich das Thema behandelt, dass Klarheit nicht leicht zu definieren ist. Ein Klartraum von heute Nacht hat mir eine neue Theorie zur Klarheit aufgezeigt.

In diesem Klartraum erkannte ich eine zweigeteilte Klarheit:

 

  • Klarheit des Körpers

    Meine Wahnehmung war völlig klar, die Umgebung fühlte sich absolut real an. Ich hatte die volle Kontrolle über meinen Traumkörper und meine Bewegungen.

 

  • Klarheit des Geistes

    Bisher habe ich dies in meinen Blogbeiträgen als Blockaden bezeichnet. Klarheit des Geistes bedeutet, der Klarträumer hat die volle Kontrolle über sein Denken, Sprechen und die Planung seiner Handlung.

 

In diesem Klartraum herrschte zuerst die reine Klarheit des Körpers vor. Ich konnte mich frei bewegen, alles fühlte sich real an. Dennoch waren meine Gedanken nicht klar und sinnig, man könnte auch sagen mein Geist war präluzide. Mir schien etwas völlig Banales aus einem vorangegangen Trübtraum als unglaublich wichtig.

Vergleichbar ist dies mit einem Pilot in einem Flugzeug. Das Flugzeug ist die Klarheit des Körpers und der Pilot ist die Klarheit des Geistes.
Das Flugzeug kann einwandfrei funktionieren, aber der Pilot will unwichtige Ziele ansteuern. Umgekehrt haben dies sicher auch schon viele Klarträumer wahrgenommen: Stabilisieren am Anfang eines Klartraums. Der Geist, der Pilot, ist klar, er will ein bestimmtes Ziel erreichen, aber der Traumkörper, das Flugzeug, will nicht so recht.
Die Beine sind schwer, alles schwankt, es fehlt einfach an Kontrolle über den Körper.

Dies kann natürlich nur eine  persönliche Wahrnehmung von mir sein. Klarheit definiert jeder Klarträumer für sich anders, vielleicht weil es eben keine einheitliche Definition gibt. So unterschiedlich wie unsere Träume sind, so verschieden ist unsere Wahrnehmung.

Die zweigeteilte Klarheit: Klarheit des Körpers und des Geistes

Datum 7. Feb. 2013
Views: 4275 | Kommentare: 1


blog_klarheit_korper_geist.png

In meinem Blogbeitrag Was ist Klarheit im Klartraum? habe ich das Thema behandelt, dass Klarheit nicht leicht zu definieren ist. Ein Klartraum von heute Nacht hat mir eine neue Theorie zur Klarheit aufgezeigt.

In diesem Klartraum erkannte ich eine zweigeteilte Klarheit:

 

  • Klarheit des Körpers

    Meine Wahnehmung war völlig klar, die Umgebung fühlte sich absolut real an. Ich hatte die volle Kontrolle über meinen Traumkörper und meine Bewegungen.

 

  • Klarheit des Geistes

    Bisher habe ich dies in meinen Blogbeiträgen als Blockaden bezeichnet. Klarheit des Geistes bedeutet, der Klarträumer hat die volle Kontrolle über sein Denken, Sprechen und die Planung seiner Handlung.

 

In diesem Klartraum herrschte zuerst die reine Klarheit des Körpers vor. Ich konnte mich frei bewegen, alles fühlte sich real an. Dennoch waren meine Gedanken nicht klar und sinnig, man könnte auch sagen mein Geist war präluzide. Mir schien etwas völlig Banales aus einem vorangegangen Trübtraum als unglaublich wichtig.

Vergleichbar ist dies mit einem Pilot in einem Flugzeug. Das Flugzeug ist die Klarheit des Körpers und der Pilot ist die Klarheit des Geistes.
Das Flugzeug kann einwandfrei funktionieren, aber der Pilot will unwichtige Ziele ansteuern. Umgekehrt haben dies sicher auch schon viele Klarträumer wahrgenommen: Stabilisieren am Anfang eines Klartraums. Der Geist, der Pilot, ist klar, er will ein bestimmtes Ziel erreichen, aber der Traumkörper, das Flugzeug, will nicht so recht.
Die Beine sind schwer, alles schwankt, es fehlt einfach an Kontrolle über den Körper.

Dies kann natürlich nur eine  persönliche Wahrnehmung von mir sein. Klarheit definiert jeder Klarträumer für sich anders, vielleicht weil es eben keine einheitliche Definition gibt. So unterschiedlich wie unsere Träume sind, so verschieden ist unsere Wahrnehmung.

Sofortiges Erwachen nach Reality Check / Erkennen des Traumzustandes?

Datum 1. Feb. 2013
Views: 1824 | Kommentare: 3


blog_erkennen_aufwachen.png

Anfänger berichten oft, dass sie direkt nach einem erfolgreichen Reality Check, also dem erkennen des Traumzustandes, ungewollt erwachen.

In vielen Klartraumbüchern liest man das starke Emotionen zum Aufwachen führen. Ist dies wirklich der Fall oder reden wir uns dies nur selbst ein?

Warum solten uns starke Emotionen erwachen lassen? Um diese Frage beantworten zu können, müssten wir wissen, warum wir Träumen. Dazu gibt es bisher nur Theorien, zu findem im Blogbeitrag „Warum träumen wir?“. Eine dieser Theorien besagt, der Traum sei die Übung für das Wachleben.
Im Traum reagieren wir auf alle Situation so, als seien diese real. Wir flüchten vor dem bösen Tier, da wir es für real halten.
Sollte diese Theorie zutreffen, würde es dem Sinn der Träume entgegenwirken, wenn uns Emotionen erwachen lassen. Und wer kennt sie nicht: Albträume. Hier wäre es doch wunderbar, bei jeglicher Angst sofort zu erwachen…

Im Traum werden unsere Erwartungen erfüllt, ob positiv oder negativ. Vielleicht erwacht der Klartraumanfänger nur deshalb direkt nach dem RC, da er immer wieder davon liest. Die, wenn auch negative und vielleicht unbewusste Erwartung wird erfüllt.

Es ist die uralte Frage: Ändert das Wissen darüber das Ergebnis? Hat ein Klarträumer, die nie etwas von instabilen Klarträumen, ungewolltem Erwachen, nicht funktionierenden Lichtschalter gehört, die selben Probleme damit?

Was kann man dagegen tun?

  • Gehe die Sache gelassen an, mach dir keinen Stress
  • Du hast die Kontrolle, du bestimmst, ob du aufwachen willst oder nicht
  • Führe vor dem Schlafen die Autosuggestions-Technik aus: “Heute habe ich einen lange und stabilen Klartraum”

Vielleicht blockieren wir uns nur selbst. Doch wie sollte man dann damit umgehen?
Von einer „zu positiven Einstellung“ halte ich nichts, solche Sachen Neulingen vorzuenthalten und zu verschweigen sehe ich als falsch an. Dennoch ist es wichtig, wie man solche Themen an den Klarträumer bringt. Man sollte das Positive nicht blind über alles stellen, es aber hervorheben. Der Klarträumer soll möglichst neutral, vielleicht leicht positiv gestimmt selbst seine Erfahrungen machen.

Klartraumbericht und Fehleranalyse: In ein Tier verwandeln, Ablenkung

Datum15. Dez. 2012
Views: 4519 | Kommentare: 0


Klartraumbericht

Nach einer viel zu langen WBTB-Phase, ca. 2 Stunden, habe ich mich wieder schlafen gelegt. Nach einem langen WILD-Versuch habe ich aufgegeben und bin eingeschlafen.

Ich wurde nun irgendwann wach und wunderte mich über die Musik, es war Chiptune Musik. Ich vermute, es waren Phantomgeräusche denn die Musik ging in ein lautes Pfeifen über. In meinem Hals spürte ich Druck und ein starkes vibrieren.

Ich vermute das dies alle bereits der Traum war, da ich mich kurz darauf in meinem Bett drehte, auf den Boden glitt und dann erst aufstand. Ich war sofort klar!

Dauer: 3 Minuten
Klarheit: Gut
Kontrolle: Gut
Klar vor RC: Ja

Ich mache einfach so einen Nasen-RC und spüre das altbekannte, paradoxe Gefühl. Es sit dunkel und ich wünsche mir Helligkeit, was nicht eintritt. Ich sage mir “Wenn ich an meine Brust fasse, ist dort eine Lampe” was auch passiert, ich drehe den Eisenring der die Lampe aktiviert. Es ist hell. Ich gehe in die Küche und will mich in ein Tier verwandeln. Eine Katze. Leider klappt es nicht und sogar während des Traumes denke ich mir, das ich meine Wünsche bewusster aussprechen sollte.

Ich werde abgelenkt, draussen wird ein Bison von einem Jeep gejagt. Ich will den Körper des Bisons übernehmen und hechte durch die Fensterscheibe, gehe stufenlos in den Flug über und fliege durch das Dach in den Jeep. Hier bin ich wohl bereits etwas eingetrübt, da ich nicht das Bison anvisiere, sondern den Körper der Jeep-Fahrerin in Besitz nehme. Ich möchte so das Bison “einholen”.

———————————————————————

Vermutlich waren die Phantomgeräusche nicht real. Es ist natürlich schwer zu beurteilen, aber mich verwundert: Warum habe ich mich nicht versucht zu bewegen? Dann hätte ich die absolute Sicherheit gehabt, das ich mich in der Schlafparalyse befinde…

Was habe ich in diesem Klartraum falsch gemacht?
Ich gebe eindeutig zu schnell auf und spreche meine Wünsche nicht bewusst genug aus. Nach 1 Versuche wende ich mich bereits einem anderen Ziel zu. Vermutlich habe ich Angst, Zeit zu verplempern.
Dies MUSS ich in meinem kommenden Klarträumen ändern: Ruhe bewahren, bewusst Wünsche aussprechen.
Ich sollte mich auf 3 Ziele konzentrieren und nicht immer hin und her springen.

Klarträumen lernen: Keine stetig ansteigende Gerade

Datum 9. Okt. 2012
Views: 4326 | Kommentare: 2


blog_kt_lernen.png

Will man Klarträumen lernen, ist es wichtig zu wissen, dass man sich zwar durch üben verbessert, der Lernprozess aber keine stetig ansteigende Gerade ist.

Was im letzten Klartraum noch Problemlos geklappt hat, muss im nächsten Klartraum nicht auch problemlos von statten gehen.
Es ist leider nicht wie Fahrradfahren. Dass soll nicht heißen, man kann Klarträumen verlernen. Man muss sich nur bewusst machen, dass Dinge auch mal nicht klappen können und man sollte deshalb nicht enttäuscht sein oder an seinen Zielen zweifeln.

Durch die Übung wird man besser, dies bedeutet aber nicht, dass einem keine Fehler mehr unterlaufen. Auch der erfahrene Klarträumer trübt plötzlich ein, hat Probleme mit der Stabilität oder die Traumerinnerung will an manchen Tagen nicht wie gewohnt. Man verbessert sich durch die Übung, ist aber nicht unfehlbar. Das ist völlig normal und gehört dazu.

Es ist wie eine Achterbahnfahrt, es geht auf und ab. Manchmal mehr, manchmal weniger, davon sollte man nicht enttäuscht oder überrascht sein.

Stabilisations-Techniken im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum ungewollt erwachen

Datum 9. Sep. 2012
Views: 6469 | Kommentare: 5


blog_stabitechniken.png

Die sogenannten Stabilisations-Techniken (auch Stabi-Techniken genannt) sind Aktionen, die man im Klartraum ausführt, um nicht an Klarheit zu verlieren und / oder aus dem Klartraum ungewollt aufzuwachen.

Ob diese wirklich nötig sind oder ob wir uns diese nur einreden, das lässt sich nur schweer beantworten. Vielleicht sind Stabi-Techniken die Heilung für ein Leiden, das wir garnicht beistzen.

Dennoch können vielleicht gerade weil wir uns deren Wirkung einreden, diese TEchniken sehr hilfreich sein.

 

 

Hände reiben
Handflächen zusammenführen und reiben.
Konzentriere dich auf das Gefühl und die Wärme.

 

Fokus hin und her springen lassen
Betrachte deine Hand / eine nahes Objekt und fokussiere / stelle scharf. Nun schaue auf den Boden / ein etwas entferntes Objekt und fokussiere dieses neu.

Springe nun mit deinem Blick zwischen den Objekten hin und her, stelle immer wieder scharf.

 

Drehen
Dreh dich um die eigene Achse.
Hauptsache das Gehirn ist damit beschäftigt, die Drehung zu simulieren.

 

Augen hin und her bewegen
Schaue schnell nach links, nach rechts, nach links, nach rechts…

 

Falsches Erwachen erhoffen
Wünsche dir falsch zu erwachen.
Wichtig ist hier, dass man den RC nach dem falschen Erwachen nicht vergisst.

ACHTUNG: Hier läuft man Gefahr in einem normalen Trübtraum zu erwachen!
Nach dem falschen Erwachen ist oft die Kalrheit verloren.

 

Laut rufen
Rufe “Klahrheit sofort!” oder “mehr Klarheit!”

 

Singen
Singen, sich auf die Musik / Töne konzentrieren.
Ähnlich: Selbstgespräche führen.

 

Bezug zum Wachleben
Wissen aus dem realen Leben mitnehmen: Sag deine Handynummer auf, deine Straße, deine Lieblingsfilme o.ä.

 

Auf einen anderen Sinn konzentrieren
Schließe die Augen und versuche genauer zu hören, oder zu riechen. Reibe an einer rauen Wand entlang, streichle einen Baum, fahr dir mit den Händen durch dein Haar, kurz:
Konzentriere dich auf einen bestimmten Sinn.

 

Erwartung und Vertrauen
Einfach darauf vertrauen, dass man im Traum bleibt.
“Warum sollte ich aufwachen? Dieser KT ist lang und stabil”

 

Verantwortung übertragen
In eine KT hatte ich die “Verantwortung” für die Stabilität auf mein Handy übertragen, was super geklappt hat. Ich vermute, dass dies mit unsere Gewohnheit aus dem Wachleben zusammen hängt. Maschinen funktionieren i. d. R. im Wachleben zuverlässig. Diese “Zuverlässigkeit” wird nun auf die Klarheit übertragen.

Klarträume in der Kindheit - Sind wir natürliche Klarträumer?

Datum26. Jun. 2012
Views: 6175 | Kommentare: 7


blog_klartraume_kindheit.png

In dem Blogbeitrag Das Muskelgedächtnis & Klarträume in der Kindheit bin ich bereits auf das Thema “Klarträume in der Kindheit” eingegangen, ich möchte es aber hier nochmal etwas ausführlicher behandeln.

Einen Traum nach seinen Wünschen zu kontrollieren, ist nur für sehr wenige Menschen etwas völlig natürliches und normales. Sie sind meist überrascht zu hören, dass nicht jeder Mensch seine Träume kontrollieren kann. Von dem Ausdruck „Klarträumen“ oder „luzides Träumen“ haben viele aber noch nie etwas gehört. Diese Personen träumen schon immer klar, es sind sozusagen “natürliche Klarträumer”…

Wie kommt es, dass die Traumkontrolle für manche Personen völlig selbstverständlich zu sein scheint und für andere nicht? Ohne jegliche Technik gelernt zu haben, können diese Personen scheinbar von klein auf ihre Träume kontrollieren. Gelegentlich berichten auch Personen von solchen „kontrollierten Träumen“ in ihrer Kindheit, ohne zu Wissen was es damals genau war. Träumen wir vielleicht alle klar und verlernen und vergessen es nur im heutigen Prozess des Erwachsenwerdens?

Der Entwicklungspsychologe Jean Piaget behauptet, Kinder erkennen erst im Alter von fünf bis acht Jahren, dass der erlebte  Traum völlig in ihren Köpfen stattgefunden hat. Im Alter davor wird der Traum nach dem Erwachem teilweise bzw. komplett für real gehalten, sie glauben also dass das geträumte Monster wirklich in ihrem Zimmer ist.

Nach meiner persönlichen Erfahrung spielt die Phantasie beim Klarträumen eine große Rolle. In jungen Jahren ist die Phantasie bei weitem ausgeprägter, hängt dies vielleicht mit Klarträumen zusammen?

Natürliche Klarträumer können frei nach Wunsch jede Nacht Klarträume erleben. Probleme mit der Kontrolle scheinen sie keine zu haben, ein weiteres Indiz, dass man sich Dinge wie „Stabilisation“ und „keine Kontrolle“ nur einredet?

Keine Kontrolle und Stabilisation - Alles Einbildung?

Datum 1. Jun. 2012
Views: 5169 | Kommentare: 0


Was tun wenn man im Klartraum keine Kontrolle hat? Stabi-Techniken! Probleme mit dem Fliegen? Hier gibt es Flug-Tipps! Für jedes Problem gibt es Tipps und Herangehensweisen die helfen.

Oft sind dies aber nur „mentale Krücken“ die wir im Klartraum eigentlich nicht brauchen sollte. Warum wird der Klartraum instabil? Es ist mein Klartraum, ich habe die Kontrolle. Ist das einfach die Natur der Klarträume oder lesen wir so viel darüber und hören davon, dass diese „Symptome“ nur deshalb auftreten. Sind Stabi-Techniken die Heilung für eine Krankheit, die wir eigenlich gar nicht haben?

Im KT-Forum gibt es hierzu einen Thread, das Problem wird als Orakel-Effekt beschrieben.

Blogbeitrag: Blockaden im Klartraum

blockaden im Klartraum

Gefangen im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum aufwachen…

Datum20. Mär. 2012
Views: 44942 | Kommentare: 31


blog_gefangen_im_klartraum.png

Oft treffe ich auf die Frage, ob man in einem Klartraum gefangen sein kann. Ist es möglich, nicht mehr aus dem Klartraum aufzuwachen und gegen seinen Willen im Traumzustand festzusitzen?

Meiner Erfahrung nach, ist dies nicht möglich. Wie sollte es zusammenpassen, dass die einen den Klartraum um jeden Preis verlängern wollen, aber trotzdem aufwachen. Die anderen wollen unbedingt aufwachen und schaffen es nicht… Im Traum werden die Erwartungen des Träumers erfüllt, bewusste und unbewusste, positiv sowie negativ. Ich vermute, dass sich bei den Träumern, die von einem „Gefangen sein“ im Klartraum berichten, unterbewusst die Angst davor festgesetzt hat und darum eintrifft.

Muss jetzt jeder Klarträumer Angst haben, an etwas Falsches zu denken und schon nicht mehr aufwachen zu können?
Nein, mit Sicherheit nicht!

Betrachten wir die Fakten:

  • Klarträume finden meistens nur in den REM-Phasen statt, in den anderen Phasen können auch Klarträume auftreten, diese lassen sich aber schlechter kontrollieren und sind nicht so klar. Die Gefahr, dass man ungewollt erwacht (!) oder in einen Trübtraum übergeht, ist um Einiges größer als im Klartraum.
  • Die REM-Phasen dauern maximal um die 60 Minuten
  • Zeit vergeht im Klartraum genauso schnell, wie im Wachleben. Ein „unendliches“ oder ewig lange erscheinendes Festsitzen im Klartraum ist dadurch schon ausgeschlossen. Die Zeit kann einem zwar länger vorkommen, nutzt man diese aber aktiv um Dinge auszuführen, verläuft die Zeit normal.

    Bsp: Dir kommt es im Klartraum vor, als wäre eine Woche vergangen und erwachst. Hättest du aber in dieser Zeit von 1 an begonnen zu zählen, wärst du vielleicht nur bis zur Zahl 50 gekommen und wärst dann erwacht.

    Die gleiche Zeit ist verstrichen aber das Empfinden, wie viel Zeit es war, ist völlig unterschiedlich.

 

Was kann ich tun, um nicht in einem Klartraum gefangen zu sein?

Solltest du immer noch Angst habe, aus einem Klartraum nicht aufwachen zu können, hier ein paar Tipps:

  • Habe keine Angst, es gibt wirklich keinen Grund dafür!
  • Genieße es! Nutze die Zeit und erfülle dir alle deine Wünsche! Andere freuen sich, wenn ihr Klartraum 5 Minuten andauert, viele Klarträumer ist dies eine langer Klartraum… Du kannst NICHT im Klartraum gefangen sein, mache alles was du schon immer tun wolltest und freue dich über die Freikarte! Du wirst schneller aufwachen als die lieb ist :)
  • Zähle bis 100 / mache Liegestütze und zähle diese, gehe in deiner Umgebung umher und Zähle die Häuser, die du siehst. Beschäftige dich, dann kann dir die Zeit nicht länger vorkommen als sie in Wirklichkeit vergeht.
  • Wünsche dir, falsch zu erwachen bzw. aufzuwachen. Erwacht man falsch, passiert es oft, dass man in einem Trübtraum ohne Kontrolle landet. Verbinde diesen Wunsch mit einer leicht auszuführenden Aktion, um ihm noch mehr Ausdruck zu verleihen. Du könntest dir z. B. sagen: „Ich erwache aus meinem Traum, sobald ich mit dem Finger den Boden / meine Nase / den Türgriff berühre / mich dreimal im Kreis gedreht habe / bis 5 gezählt habe“ usw.
  • Starke Emotionen sollen einen aus dem Klartraum aufwachen lassen, ob das wirklich immer der Grund ist, ist schwer zu sagen. Finde und fordere es heraus! Fliege so schnell du kannst, lasse deinen Traumpartner erscheinen und schlafe mit ihm /ihr, rufe dir dein schönstes Erlebiss ins Gedächtnis und durchlebe es erneut…
  • Lasse dir was einfallen :) Lasse den „Aufwach-Knopf“ erscheinen oder gehe durch die „Aufwach / Ich habe einen Trübtraum“-Tür… Sei kreativ und hab Spass! Es gibt keinen Grund Angst zu haben!

Was ist Klarheit im Klartraum?

Datum 5. Mär. 2012
Views: 5734 | Kommentare: 2


klarheit_ist_klar.png

Die Klarheit im Klartraum lässt sich nicht direkt in „Stufen“ einteilen, im Klartraum ist genau wie im Trübtraum alles fließend. Dennoch versucht man, die Klarheit in Gruppen / Bereiche einzuteilen. Hat man noch keinen Klartraum erlebt, lässt sich dies nicht so einfach beschreiben. Beginnt ein Klartraum, ist dieser nicht durchgehend klar. Manchmal verliert man an Klarheit, dh man geht in einen Trübtraum über und hat keine Kontrolle. Genauso kann die Klarheit auch etwas abnehmen, dh man ist sich bewusst zu träumen, hat die Kontrolle, agiert aber dennoch teilweise / in bestimmten Situationen unlogisch und so, als wäre dies ein Trübtraum.

Klarheit und Trübheit wechseln sich NICHT nacheinander ab, wie hier gezeigt:
(Blau steht für Klarheit und Grau für trübe Phasen)

klar_zu_trube_falsch.png

Die Übergänge sind fließend und natürlich. Versucht man es in Bild zu packen, würde es am ehesten noch so aussehen:

klar_zu_trube_richtig.png

Thread im Forum: Zwischenzustand von trübe zu klar

Man ist nicht immmer durchgehend Klar oder hat die volle Kontrolle und ist sich voll Bewusst, was man im Klartraum tut. Man darf sich den Klartraum aber auch nicht als zu wilde Achterbahnfahrt vorstellen, mit Übung und Erfahrung (bei manchen Oneironauten klappt dies auch ohne Übung) hat man einen langen und stabilen Klartraum.

 

Was ist ein präluzider Traum?
Präluzider Traum, präluzide = Man erkennt den Traum als solchen, ist aber nicht 100% / nur teilweise überzeugt, dass es sich um einen Traum handelt. Auch kurze Klarheit gehören dazu: “Oh ich träume ja! Oh nein, ein Monster!” Man war kurz klar, hatte dann aber vor dem Monster Angst, wozu es ja keinen Grund im Klartraum gibt.

 

Was ist ein geträumter Klartraum?
Man träumt, einen Klartraum zu haben, erkennt aber nach dem erwachen, dass man so normalerweise nicht in einem Klartraum handeln würde.

zB Du willst unbedingt fliegen im Klartraum.
Nun erlebst du deinen Klartraum, tust aber völlig andere Dinge. Dinge, die du normalerweise im Klartraum nicht tun würdest.

Der geträumte Klartraum wird meist fast genauso real erlebt, wie der richtige Klartraum. Auch ist die Erinnerung an einen geträumten Klartraum oft genauso gut wie an einen normalen Klartraum. Deshalb ist es manchmal etwas schwer, einen geträumten Klartraum zu erkennen.
“War das ein Klartraum?“-Thread
Der geträumte Klartraum

Reality Check zur Stabilisation / als Stabi-Technik & Anzeichen für einen instabilen Klartraum

Datum 2. Mär. 2012
Views: 4744 | Kommentare: 2


Neben den gängigen Stabilisationstechniken kann man auch einen Reality Check zur Stabilisation ausführen. Oft dient die Stabilisation nur als „mentale Stütze“ / als “Eselsbrücke”, den Klartraum stabil zu halten, auch wenn dies gar nicht nötig ist. Ob es nun eine Placebo-Pille ist oder nicht, ist nicht ganz klar, Stabis helfen aber meistens den Klartraum zu verlängern. „Ich kann ja gar nicht aus dem Klartraum aufwachen, da ich ja die Stabilisationstechnik anwende“

Ich nutze des öfteren den Nasen-RC als Stabilisationstechnik. Im Traum führe ich den Reality Check nebenbei aus und versichere mir dadurch innerlich: „Das ist immer noch ein Traum!“ Oft sind keine Anzeichen für einen instabilen Traum vorhanden, das der Traum instabil ist, ich tue dies aus reiner Gewohnheit. Ich festige dadurch einfach den Gedanken, in einem Traum zu sein.

Anzeichen für einen instabilen Klartraum (persönliche Erfahrung, dies ist vielleicht bei jedem etwas anders):

  • Schwanken (wie auf einem Schiff bei hohem Seegang)
  • Keine “Kontrolle” über die Beine
  • Schlechte Kontrolle über die Bewegungen des Kopfes
  • Sichtfeld unscharf
  • Verengte Sicht / schwarze Umrandung

Thread zu den Stabi-Techniken / Stabilisationstechniken

Vom Albtraum zum Klartraum - Albträume bekämpfen und loswerden

Datum28. Feb. 2012
Views: 13565 | Kommentare: 4


blog_albtraum_monster.png

Wer öfters Albträume hat, sollte sich das Thema Klarträumen näher ansehen. Albträume sind ein guter Weg, den Traumzustand zu erkennen und daraus einen Klartraum zu machen. Befolgt man die Tipps für das kritische Bewusstsein, fällt einem im Traum irgendwann auf: „Hey, das kann doch gar nicht sein! Monster gibt es nicht / Warum stehe ich an einer Klippe in der Wüste, bei uns gibt es keine Wüste!“ oder andere, doch meist abstruse Albtraumsituationen. Man erkennt, dass dies entweder nicht möglich ist oder sehr unwahrscheinlich und zweifelt an der Situation. Führt man jetzt einen Reality Check aus, wird man meist klar und kann den Traum kontrollieren.

Aber auch Albträume welche man nicht als solche erkennt, kann man abändern. Ist es ein wiederkehrender Albtraum, sollte man sich am Abend suggerieren, man erkenne den Albtraum und habe keine Angst.
„Wenn ich im Traum verfolgt werde, drehe ich mich um und stelle mich meiner Angst!“ Wichtig ist, dass man auch zu den Albtraumfiguren freundlich ist. „Wie heißt du? Wie kann ich dir helfen?“

In einem Albtraumbericht drehte sich der Träumer um und fragte den Verfolger: „Was willst du von mir?“
Sein Verfolger antwortet: „Was was ich, das ist doch dein Albtraum!”

Eine weitere Methode ist es, den Albtraum mit einem besseren Ende / Inhalt umzuschreiben. Man webt in den Albtraum ein, dass man sich zB umdreht und keine Angst mehr hat. Diese Geschichte sollte man dann jeden Tag vor dem Schlafen viseuell durchleben, sich also den ganzen Albtraum mit dem geänderten Teilen bildlich vorstellen. So festigt sich diese abgeänderte Version nach einiger Zeit und der Albtraum wird durch diese ersetzt. Michael Schredl hat mit dieser Methode erfolgreich Albträumer therapiert (Kognitive Verhaltenstherapie). Hier ein Link zu einem Video mit Michael Schredl und einem Albtraumbericht, bei welcher die Therapie erfolgreich anschlug.

Flucht ist keine Lösung, man sollte seine Angreifer konfrontieren und am besten befragen, was er denn von einem möchte. Ist man freundlich, sind die Verfolger / Angreifer auch freundlich.Natürlich kann man dies nur, wenn man die Kontrolle über den Albtraum hat also aus dem Albtraum bereits einen Klartraum gemacht hat.
Dennoch, suggeriert man sich dieses Vorhaben intensiv ein, kann man so etwas auch bei nicht 100%er Klarheit ausführen. Es geschieht dann irgendwie von selbst… Also die 100%ige Kontrolle ist kein Muss. Wer noch keinen Klartraum hatte, braucht nicht zu glauben er oder sie könne keine Albträume abwenden - dies klappt auch ohne Klartraumerfahrung.

Am 28.02 hatte ich einen Albtraum, indem ich verfolgt wurde. Plötzlich wurde mir bewusst: “Ich träume!” Ich drehte mich um und wusste, ich muss keine Angst haben. Trotz dieses Wissen war es kein Klartraum, ich kann mich nur schwer an alles erinnern und Kontrolle hatte ich keine. Dennoch habe ich den Albtraum abgewandt und einen schönen Traum daraus gemacht. Was genau passiert ist, weiß ich nicht mehr genau, ich erinnere mich nur noch daran, dass es danach ein lustiger Traum war.

Ich möchte noch anmerken das ich, seit ich mich mit dem Thema Klarträumen beschäftige, kaum mehr Albträume hatte. Davor hatte ich keine regelmäßigen Albträume, dennoch nicht wenige (soweit ich mich erinnern kann) aber seit ich klar Träume habe ich fast keine Albträume mehr. Die Albträume die ich habe, sind eher spannend oder wie ein Nervenkitzel aber bei weitem nicht mehr beängstigend. Klarträume haben also meine „Albtraumrate“ drastisch gesenkt und die restlichen Albträume abgeschwächt.

Albträume können also wunderbar Auslöser für einen Klartraum sein und man kann sie aber auch komplett mit Klarträumen los werden. Hier alles zusammengefasst:

  • Kritisches Bewusstsein: Dinge im Wachleben hinterfragen, dann tut man dies auch im Traum
  • Suggestion vor dem Schlafen: Heute erkenne ich den Albtraum und habe keine Angst / werde klar
  • Albträume umschreiben: Das schlimme Ende / Teile des Albtraums umschreiben und dieses gute Ende täglich visualisieren

 

Blogbeitrag: Warum haben wir Albträume?

 

PS. Ob man Albtraum oder Alptraum schreibt, beide Schreibweisen sind zulässig.