Was gegen Angst im Klartraum tun?

Datum19. Mär. 2014
Views: 3778 | Kommentare: 2


Auch wenn es keinen Grund gibt, in einem Klartraum Angst zu haben, tritt MANCHMAL bei Klarträumern ein Gefühl des Unwohlseins auf. Ich möchte es nicht Angst nennen, da man nach meiner Erfahrung keine ausgeprägte Angst im Klartraum erleben kann. Wenn man Angst erlebt, ist es kein Klartraum (Gibt es einen Alpklartraum?)

Was kann man nun gegen diese Unsicherheit, dieses ungute Gefühl, dieses Unwohlsein tun?

  • Man muss sich klar machen: Nicht hiervon ist real, nichts kann einen verletzen!
  • Der Klarträumer hat die volle Kontrolle! Über ALLES! Es kann also nichts passieren, was man nicht will!
  • Es ist ein Traum, wie gesagt, nichts ist real!

Spürt man immer noch eine leichte Angst, kann man sich “mentale Krücken” bauen.

Diese Krücken bekämpfen aber nur die Symptome, nicht die Ursache!

Folgendes hilft:

  • Man kann Traumhelfer holen, die einen “beschützen”
  • Schutzweste, Panzerung etc.
  • Licht - Der Mensch hat Angst vor dem Unbekannten, Licht ins Dunkle bringen schafft Klarheit

Trifft man auf aggressive Traumfiugren oder Traumfiguren die einem Angst einflösen, sollte man wie folgt reagieren:

  1. Ruhig bleiben, es gibt keinen Grund Angst zu haben!
  2. Der Angst einen Namen geben: Frage
    • nach dem Namen der Traumfigur
    • was er oder sie von dir möchte und
    • ob du helfen kannst
  3. Bleibe dabei immer freundlich und ruhig.

Ist es keine Traumfigur sondern z. B. ein Objekt, ein Nebel oder einfach etwas Undefinierbares, bitte das “Etwas” dass es seine wahre Gestalt zeigen soll. Auch hier gilt: Man hat meistens Angst vor dem Unbekannten, ist etwas bekannt, schwindet die Angst.

Ängste überwinden

Umarme und liebe das, was dir Angst macht. Dies kann auch im Klartraum unglaublich schwierig sein und viel Überwindung kosten. Erst wenn du deine Angst akzeptierst und überwindest, hast du sie besiegt.

Der Klartraum bietet einen sehr einfachen und direkten Weg, seine Ängste zu bekämpfen. Was im Wachleben tausend mal schwieriger wäre, kann im Klartraum um vieles einfacher bewältigt werden.

Die Schlafumgebung für einen Klartraum vorbereiten

Datum24. Jun. 2013
Views: 5537 | Kommentare: 0


Die Schlafumgebung für einen Klartraum vorbereiten

Mit der richtigen Schlafumgebung schließt man von vornherein Hindernisse aus, die einen vom Klartraum abhalten können.

Wo soll ich schlafen?
Die gewohnte Schlafumgebung wie das heimatliche Schlafzimmer können von vorne herein Probleme beim Einschlafen verhindern. Man fühlt sich sicher und wohl und schläft schnell ein. Dennoch kann gerade eine ungewohnte Schlafumgebung auch zum Klartraum führen, mehr dazu hier.

Vorbereitung:
Der Ort an dem man sich zu Ruhe bettet, sollte gut vorbereitet sein. Verwende frische Bettwäsche und nutze so viele Kissen wie du willst. Wer schlecht schläft, weil das einzelne Kissen völlig zusammengrdrückt und unbequem ist, bringt sich selbst um den Klartraum.

Dunkle den Raum, falls möglich, gut ab. So wirst du nicht vom Sonnenlicht frühzeitig geweckt oder aus einer REM-Phase  gerissen. Trifft Licht während des Schlafens auf die Augen, wird die Melatoninproduktion eingestellt. Melatonin ist wichtig für guten und gesunden Schlaf.
Du kannst auch eine Schlafmaske verwenden, falls sich der Raum nicht komplett abdunkeln lässt.

ACHTUNG:
Zu Beginn kann es schwer fallen, mit einer Schlafmaske zu schlafen. Trage die Maske einfach ein paar Nächte und du wirst sie nicht mehr bemerken.

Sorge dafür, störende Geräusche von vorne herein abzuschotten: Schalte dein Handy aus, lege das Haustelefon in ein anderes Zimmer und bringe falls nötig ein „Bitte nicht stören“ Schild an der Türe an. Ungewollte Besucher und Anrufer sind besonders ärgerlich, will man in die Welt der Träume eintauchen.

Lüfte vor dem Schlafen gut durch, lasse das Fenster aber nicht offen, da dich sonst Geräusche von draussen aufwecken könnten. Die frische Luft wird dir helfen, gut einzuschlafen.

Lege dir deinen Zettel und Stift bzw. dein Diktiergerät direkt neben das Bett. Dies sollte zum Ritual werden, so stimmst du dich auf den Klartraum ein und nimmst beim Einschlafen das Thema bewusst mit in den Traum. Lese vorher in einem Klartraumbuch oder hier im Blog, so ist das Thema präsent und es kann sein, dass du dadurch davon träumst.

Sorge für leicht erreichbare und nicht zu helle Lichtquellen um ggf. einen Traum zu notieren. Zu helles Licht lässt dich deine Träume vergessen, gehe diese deshalb nach dem Erwachen noch einmal mit geschlossen Augen durch. Schalte erst dann das Licht ein und notiere sie.

Diese Vorbereitungen alleine richten deinen Geist auf einen Klartraum aus und wirken zu den verschiedenen Klartraumtechniken wie z. B. Autosuggestion, WILD und DEILD unterstützend.

Schlafmaske - Hilfe zum Klarträumen?

Datum26. Mai. 2013
Views: 5268 | Kommentare: 2


blog_schlafmaske.png

Ich nutze nun seit einiger Zeit eine Schlafmaske. Diese kann besonders Hilfreich beim WILDen sein, worauf ich später noch eingehen werde.

Wichtig für guten und gesunden Schlaf ist Melatonin in unserem Körper. Dieses wird nur in der Nacht produziert, nicht wenn es hell ist. Trifft im Schlaf bzw. am frühen Morgen Licht auf unsere Augen, wird die Produktion eingestellt. Hier kann eine Schlafmaske die Phase der Produktion verlängern.

Die Schlafmaske hilft also auch, länger zu schlafen. Eine längere Schlafdauer bringt mehr Schlafphasen und dadurch mehr und längere REM-Phasen und damit die haupt Klartraumphase mit sich.

Beim WILDen ist die Schlafmaske auch hilfreich, da man einen RC ohne große Bewegung ausführen kann:
Öffnet man seine Augen und man erkennt etwas oder es ist hell, befindet man sich im Traum. Man muss so z. B. keinen Nasen-RC ausführen, der mehr Muskelbewegung erfordert.
Dieser „Sicht-RC“ ist natürlich 100% zuverlässig, da das logische Denken im Traum inaktiv ist: Auch wenn man trotz Maske etwas sieht, kann man durch das inaktive Logikzentrum sich eine Erklärung „zusammenreimen“.

Was sind traumlöschende Mechanismen?

Datum 1. Mai. 2012
Views: 5308 | Kommentare: 0


traumloschende_mechanismen.png

Fragt man Freunde und Bekannte nach Ihren Träumen, sind sicher ein paar dabei, welche behaupten nicht zu träumen. Fakt ist aber, dass jeder Mensch jede Nacht (wenn genug REM-Phasen und kein  Alkohol vorhanden sind / ist) träumt.

Personen die glauben nicht zu träumen, können sich einfach nicht daran erinnern.

Wachen wir am Morgen auf, werde unsere Träume „gelöscht“. Warum dies passiert, ist noch unbekannt. Diese Löschung kann man durch Übung vermindern oder meistens komplett umgehen. Doch halten wir erst einmal fest, was so alles unsere erlebten Abenteuer der Nacht aus unserer Erinnerung wischt:

Schnelles aufwachen, wer aus dem Schlaf reißt, tut sich mit dem Erinnern schwer
Grelles Licht
Ein Lauter Wecker, welcher einen eben aus dem Schlaf reißt

Auch die Geduld des Träumers spielt eine Rolle, etwas im Gedächtnis graben bringt oft die nächtlichen Träume hervor. Hier finden sie noch mehr Tipps & Tricks um Ihre Traumerinnerung zu verbessern.

Doch warum sollen unsere Träume am Morgen verschwinden? Vielleicht verarbeiten wir in unseren Träumen Erlebtes und in diesem Prozess vielleicht die Erinnerung unterdrückt werden. Warum wir genau Träumen ist bis heute unbekannt. Die eine Theorie besagt, es sei eine Übung für das Wachleben, die andere dass wir Erlebtes in unseren Träumen verarbeiten und unwichtiges aussortieren.

Egal welche der Theorien zutrifft, am Morgen fällt es den einen schwer ihre Träume zu erinnern, die anderen schwelgen in interessanten Geschichten der Nacht.

Hat das Umgebungslicht Einfluss auf die Helligkeit im Klartraum?

Datum 7. Jan. 2012
Views: 4875 | Kommentare: 0


Jeder Klarträumer kennt es. Manchmal ist im Klartraum sehr dunkel. Abhilfe schaffen Lichtschalter (die bei mir in letzter Zeit immer besser funktionieren), das rufen von „Mehr Licht!“ oder andere Sinnbilder wie zB das Erschaffen und Drehen des „Klartraum-Helligkeitsreglers“.

Aber warum sind manche Klarträume dunkler? Viele Erfahrungen aus dem Wachleben nimmt man mit in das Klartraum-Universum: Wasser ist nass, der Boden ist hart. Die meiste Zeit verbringen wir ja auch im hellen, warum dann diese Dunkelheit in Klarträumen.

Vielleicht liegt es an dem Umgebungslicht. Oft erlebe ich helle Klarträume am morgen, wenn die Sonne schon mein Schlafzimmer leicht erhellt. Meine Rollladen aus hellem Holz erzeugen auch bei wenig Licht von außen den Eindruck, draußen würde die Sonne in voller Kraft scheinen. Ich werde nun in Zukunft notieren, wann die Helligkeit im Klartraum und im WL, wenn ich aufwache, gleich oder unterschiedlich ist. Ausnahmen bilden natürlich die Klarträume, die ausschließlich in geschlossenen Räumen statt finden. Aber auch hier kann man einen gewissen Vergleich ziehen, wie hell die Lampen im Raum strahlen.

Im Forum gibt es zu diesem Thema bereits einen Thread.

Projekt “Atlantis” - Update: Klartraum 3

Datum24. Dez. 2011
Views: 4417 | Kommentare: 0


atlantis.png

Hier gehts zur Zusammenfassung, auch ohne Anmeldung / Registrierung sichtbar.

Teil 1: Auf der Suche nach Atlantis

  • Finger-Maltechnik, um einen Zugang nach Atlantis zu erschaffen
  • Wärmeempfinden
  • Wasser schmelzen
  • Unterwasser atmen

Teil 2: Der Sprung nach Atlantis

  • Probleme mit dem Licht
  • Höhenangst, Beine aus Gummi

Teil 3 - Die Toilette nach Atlantis

  • verschiedene Traumfiguren tauchen auf
  • Lichtschalter