Schlaflaborbesuch #4 in Osnabrück - Matheaufgaben und Schlafkommunikation

Datum11. Jun. 2015
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Auf gehts ins Schlaflabor nach Osnabrück. Die Studenteninitiative „Sleep and dream“ lädt zu einem Klartraumexperiment ein, speziell geht es um die Doktorarbeit von Kristoffer Appel im Bereich Schlafkommunikation / Klarträumen.

 

Kristoffer will herausfinden, ob man einfache Matheaufgaben in einen Klartraum schicken, lösen und anschließend die Antwort wieder aus dem Schlaf heraus in die Wachwelt senden kann. Vorab musste ich einige Zeichen eines Morsecodes auswendig lernen. Im Schlaflabor wird dann über Licht- oder Tonsignale die Matheaufgabe gemorst, während ich einen Klartraum habe. Diese Signale muss ich im Klartraum erkennen, z.B. könnte sich einfach die Umgebungsfarbe des Traumes ändern oder ein Traumgegenstand anfangen zu piepen, ausrechnen und zurück morsen.

Der Morsecode besteht aus zwei Elementen, kurz und lang. Eine Zahl setzt sich aus fünf Elementen zusammen.
Kurz Kurz Lang Lang Lang ist z. B. die Zahl 5.
Klingt kompliziert, ist aber recht simpel.

Im Klartraum muss ich dann das errechnete Ergebnis per Links-Rechts-Augensignal zurücksenden. Die Anzahl der Links-Rechts-Signale entspricht der Lösung, d. h. ist das Ergebnis 5 so gebe ich 5 x LR etc. Es gibt keine Minuszahlen.

 

Ein spannende Aufgabe und für mich eine große Herausforderung, doch ich bin guter Dinge :)

Fast 9 Stunden sitze ich insgesamt im Zug, doch es hat sich gelohnt! Das Schlaflabor ist der Hammer, das Haus (über 110 Jahre alt!) sieht einfach nur wunderschön aus!

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Ich treffe Kristoffer um 20:30 Uhr und übergebe ihm mein Gastgeschenk, ein Exemplar meines Buches Oneironaut – Das Klartraum-Praxishandbuch. Danach bekomme ich eine Führung durch das Gebäude.

Mehrere Studenteninitiativen haben hier eigenen Räume. Hier ist z. B. ein Vortragsraum:
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und ein Aufenthaltsraum:
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Besonders schön ist das denkmalgeschützte Badezimmer, was bedeutet, dass es kein warmes Wasser gibt (im Aufenthaltsraum ist eine Spüle, da wird dann Haare gewaschen) :
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Wir reden noch sehr viel über Klartraumexperimente und aktuelle Projekte von ihm, u. a. plant er, gemeinsam mit einem weiteren Doktoranden eine DIY- und OpenSource-Schlafmaske zu entwickeln. Diese soll Lichtsignale und Töne abgeben können und eventuell ein EEG enthalten, alles drahtlos über DodgeBluetooth mit Computer oder Handy verbunden.

 

Der Kontrollraum sieht so aus:
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und ist mit vielen interessanten Postern bestückt:
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Ein Poster fasst eine Arbeit von Kristoffer, Daniel Erlacher und Gordon Pipa zusammen:
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Das Haus wurde erst vor wenigen Wochen bezogen, es ist alles noch etwas spartanisch eingerichtet. Das Schlaflaborequipment ist teils von anderen Arbeitsgruppen wie der Neurobiopsychologie des Instituts für Kognitionswissenschaft, geliehen. Zum Beispiel das polysomnografische Gerät der Firma Neuroscan für die Schlafdaten, welches ca. lächerlich günstige 20.000 € wert ist.
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Hier ein Panoramafoto des Kontrollraumes.

Ich unterschreibe nun die Einverständniserklärung und beantworte zwei Fragebögen, u. a. einen der von Michael Schredl erstellt wurde.

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Der Styroporkopf gibt nun die Elektrodenhaube an mich weiter. Kristoffer meint, sie bräuchte noch einen Namen. Ich schlage Luci vor, schwenke dann aber zu Klara um. Ich hoffe mein Namensvorschlag wird angenommen :)

Kristoffer verkabelt die Elektroden, diesmal sind es 26 Stück (22 auf dem Kopf - EEG; 2 am Kinn - EMG und 2 für die Augenbewegungen - EOG), beim 3ten Schlaflaborbesuch im Max-Planck Institut für Psychiatrie waren es 128 Elektroden. Für Kristoffers Experiment reichen aber 26 mehr als aus.

Am Computer sieht man live die Leitfähigkeit der Elektroden, ohne Leitpaste ist der Widerstand natürlich zu hoch:
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Die Kopfhaut unter jeder Elektrode wird zuerst mit Alkohol gereinigt. Anschließend wird ein Kontakt zwischen Elektrode und Kopfhaut mittels einer leitenden und klebenden Paste hergestellt.

Zwischendurch mache ich einen „Haubenselfie“.
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Ich wundere mich über meinen Kartoffelkopf und mache einen Reality Check ;)

Wie bereits erwähnt werden auch die Augenbewegungen (nach Links, Rechts, Oben, Unten) und die Muskelspannung am Kinn gemessen.

Zwischendurch sehen die Widerstandswerke OK aus, fast alle müssen blau sein:
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Am Ende sieht es so aus:
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Jetzt bringt Kristoffer noch den ZEO Schlafphasenwecker, ein 1-Kanal-EEG, an.

Am Ende sitzt alles ziemlich straff:
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Es fehlt nur noch die Badekappe, damit ich das Gel nicht auf dem Kissen verteile.

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Der schwarze Streifen am Kopfende ist ein LED-Streifen über den zufällige Matheaufgaben gemorst werden. Auch Morsecode-Aufgaben über Pieptöne werden mir gestellt, die Reihenfolge erfahre ich natürlich nicht.

 

Jetzt lege ich mich in mein Schlafgemach und wir testen die Augensignale und weitere Punkte wie das Aufrichten des Kopfes, Zähneknirschen etc., dies dient zur Kalibrierung.

 

Jetzt übe ich noch Matheaufgaben, wir vereinbaren 2er Paare, da ich Angst habe, eventuell durcheinander zu kommen. Der optimale Ausgang ist, wenn ich die Matheaufgaben im Traum löse und dann diese natürlich auch richtig in meinem Traumbericht aufschreibe. Zur Einfachheit vereinbaren wir eben 2 Aufgaben, d. h. wenn ich zwei Aufgaben gelöst habe, weckt mich Kristoffer auf.

Zum Testen morst er mir nun zuerst zwei Lichtaufgaben, die ich im Kopf ausrechne und über die Augen beantworte. Danach folgen weitere Zweierpaare, danach Übungen mit Pieptönen. Es klappt alles sehr gut, nur ein oder zweimal komme ich durcheinander, ansonsten löse ich alles richtig und sende auch die richtige Antwort.

Ich lege mich gegen 22:50 Uhr schlafen, neben dem Bett habe ich eine Funkklingel, falls ich auf die Toilette muss.

 

Ich werde nachts wach und will klingeln, ich finde im Dunkeln die Klingel und versuche sie zu drücken, finde aber keinen Knopf. Dies tue ich gefühlt 30 Sekunden und mache zwischendurch immer wieder einen Nasen-RCs, da ich glaube zu träumen: “Es kann doch nicht sein, dass ich diesen Knopf nicht finde!” denke ich mir und drücke den eckigen kleinen Kasten jetzt überall. Jetzt klingelt es! Es war kein Traum, der Knopf war nur sehr flach :D

 

Ich schlafe sehr schnell ein, Kristoffer meint später das ich ca. 2 Minuten zum Einschlafen gebraucht habe.

 

Um kurz nach 4 Uhr mache ich im Traum einen Nasen-RC und werde klar. Ich liege im Bett im Schlaflabor und starre an die Decke. Ich stabilisiere den Klartraum durch Hände reiben. An der Decke kleben quadratische, vergilbte Tapetenstücke (diese gibt es im WL an der Decke nicht). Ich gebe das vorher ausgemachte LR-LR-LR-Augensignal, vergesse aber das letzte Rechts-Signal.

Die Umgebung blinkt nun gelblich und ich versuche die Zahl zu erkennen, die mir Kristoffer morst. Ich erkenne aber kein Muster und gebe ihm nochmal ein LR-LR-LR-Augensignal, wieder ohne das letzte Rechts-Signal, um ihm zu verstehen zu geben, dass ich diese Aufgabe nicht lösen kann. Danach wache ich direkt auf.

Kristoffer betritt den Raum und ich notiere den Traum. Die LR-Signale in meinem Traumbericht stimmen mit den von Kristoffer aufgezeichneten Signalen überein, wiedermal der Beweis für Klarträume. Ich erfahre, dass er KEINE Lichtsignale gegeben hat, sondern Töne. Diese habe ich im Klartraum nicht wahrgenommen. Die Lichtsignale habe ich selbst unbewusst (oder “der Klartraum”) produziert.

Danach muss ich noch Fragen der „Lucid Scale“ beantworten, welche die Klarheit messen soll. Wir entscheiden uns direkt das WBTB zu machen, es ist jetzt kurz nach 4 Uhr.

Ich fülle weitere Fragebögen aus und gehe nochmal auf die Toilette. Schnell noch ein Foto vom ZEO:
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Ich träume dann von einem klingelden Telefon, dies könnten die Pieptöne sein, was ich aber im Trübtraum nicht realisiere. Ich träume auch noch von blinkenden Handys, was die Lichtsignale sein könnten – wieder erkenne ich diese nicht…

 

Im späteren Verlauf der Nacht werde ich mehrmals kurz wach und schlafe wieder ein.

Irgendwann mache ich mehrere Nasen-RCs und werde klar. Ich gebe das LR-LR-LR-Augensignal. Kristoffer fragt mich über die Sprechanlage, ob dies ein Augensignal war. Im WL gibt es keine Sprechanlage, ich bin eingetrübt und träume immer noch.
Dennoch bin ich bewusst genug und Antworte nicht verbal, sondern gebe erneut ein LR-LR-LR-Augensignal.

 

Ein Forscher betritt das Schlaflabor und gibt mir HighFive, er sagt „Super, geschafft!“ Ich wundere mich, warum wir jetzt keine Matheaufgaben üben. Jetzt trübe ich komplett ein. Nun muss ich das Haus über eine Straße ziehen, ich hebe es an der „Anhängerkuplung“ an und ziehe es eine Serpentinenstraße hinab, bergab muss ich richtige dagegen drücken, dass es mich nicht überrollt.

 

Kristoffer weckt mich (diesmal ist es real) und ich schreibe den Traum auf und fülle erneut die Lucid Scale aus.

Danach träume ich noch von einem Maschinengewehr, was rot-leuchtende Kugeln abfeuert, dies könnten wieder Lichtsignale sein, was ich aber nicht erkenne.

Am Morgen werde ich geweckt und kann mir das Gel aus den Haaren wachen. Die erste Nacht ist rum, zwei Klarträme sind eine grandiose Bilanz, auch wenn ich gerne die Matheaufgaben erkannt und gelöst hätte.

Vielleicht klappt es ja in Nacht 2 :)

Der Oneironaut hat auch schon ein Platz im Schlaflabor gefunden.
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Den Tag verbringe ich mit Simon Kern, der Kognitionswissenschaften in Osnabrück studiert. Wir kennen uns von einer OnlineStudie von ihm. Dazu wird auch noch ein extra Blogbeitrag folgen.

 

Gegen Abend findet im Garten der Schlaflabor-Villa eine FoodSharing Party statt, auf der ich spannende Mitstudenten von Kristoffer und Simon kennenlerne. Spannende Klartraumgespräche entstehen und ich lerne ein paar Klarträumer kennen.
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Ich trinke natürlich keinen Alkohol – Don’t drink and dream ;)

Um 22:00 Uhr ist die Musik aus und wir beginnen mit den Vorbereitungen. Kristoffer konnte für das Labor zwei zusätzliche Bildschirme auftreiben:

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Da alles recht straff angebracht ist, fällt das Lächeln sehr schwer, freundlicher bekomme ich nicht hin…

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Hier sieht man Kristoffers selbst programmiertes Aufzeichnungstool zur Auswertung der ZEO Daten.

Hier nochmal alle Daten (EOG, EEG; EMG) im Wachzustand:
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Alle Elektroden führen in diesen Transmitter, der in einen abgeschirmten Verstärker führt:

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Gegen 00:00 Uhr geht es ins Bett, wieder üben wir Matheaufgaben und machen die Biokalibrierung.

Ich schlafe erneut schnell ein.

Ich träume von einer Lagerhalle, in der ich und Freunde jemanden einen Streich spielen. Es ist dunkel und plötzlich blinkt das Licht. Ich erkenne nicht, dass es eine Matheaufgabe ist und wache dann auf.

Ausser ein paar Trübträumen ohne Hinweise passiert nichts mehr in der Nacht. Gegen 09:50 Uhr beenden wir die Nacht.

Leider konnte ich keine Erfolge verbuchen, dennoch bin ich mit meinen zwei Klarträumen und den doch im Traum angekommen Signalen (auch wenn ich sie nicht erkannt habe und klar wurde) mehr als zufrieden :)

Ich fülle nochmal einen Fragebogen aus und mache mich dann auf den Heimweg. Alles in allem war es wieder eine grandiose Erfahrung und ich habe viele nette Leute kennengelernt und viel über den Ablauf im Schlaflabor und die Traumforschung erfahren :)

Danke Kristoffer und Simon und an all die anderen für die spanneden Tage in Osnabrück!

Klartraumbericht: Matheaufgaben und falsches Erwachen

Datum15. Jan. 2015
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Heute Nacht hatte ich einen längeren und abwechslungsreichen Klartraum.

Umstände: Ich habe bis 3 Uhr morgens vorm TV gepennt, bin dann ins Bett und konnte dann nicht schlafen. War wohl ein ungeplantes WBTB :)

 

Ich höre Person A im Bad und will Person A sehen. Ich habe mich gerade hingelegt und will WILDen, bin hin und her gerissen, ob ich aufstehen soll oder nicht.

Ich stehe auf und gehe in den dunklen Gang. Ich sehe Person A und mache das Licht an. Es ist nicht Person A sondern eine dunkelhäutige, im Gesicht eingefallene Frau. Ich mache einen Nasen-RC und bin klar.

 

Klarheit: Sehr gut
Kontrolle: Sehr gut
Klar vor RC: Nein
Dauer: 4 Minuten

Wie immer kann ich mich an keine Ziele im KT erinnern, ich gehe etwas planlos durch die Wohnung und dann auf den Balkon. Meine Sicht ist etwas trübe, da wische ich es mit der Hand vor meinem Sichtfeld weg. Alles ist sofort klarer und stabiler. Ich entscheide mich mit Traumfiguren zu reden. Ich gehe in die Wohnung und gleite durch den Erker auf die Straße. Es ist dämmrig, irgendwie Nacht. Zwei comicartige, dicke, blonde Zwillinge in Lederhosen sind auf der Straße. 

Ich rufe Ihnen eine Matheaufgabe zu: “Was ist 4 x 20?” Ich rechne, was mir selbst etwas schwer fällt und ich komme auf 120… :D 

Der eine Antwortet 544. Ich frage nach 2 x 80 und erhalte vom anderen Zwilling 543.

Ich erwache falsch und will wissen ob ich träume, ich kratze Material aus dem Kopfende meines Bettes, was viel zu leicht geht, dann stecke meine Hand in die Wand und hole Wandmaterial heraus. Ich bin wieder klar. 

Ich gehe auf den Balkon. Hier ist eine Glaswand. Ich trübe ein und nutze meinen Finger als Glasschneider. Es tut weh und ich ziehe den Finger zurück.

Ich sage mir “Hey, das ist doch ein Traum” und bin klar. Ich schneide ohne Schmerzen das Glas weg. Rechts von mir ist mein Balkon weggesprengt. Dort steht ein Asiate, mit einem Zahn. Ich kenne ihn von einem Werbeplaket, auf dem er genauso aussieht.

Ich will fliegen, aber das Wetter ist verschneit, es ist dunkel. Ich wünsche mir schönes Wetter und sofort zieht die warme Sonne auf. Es ist sonnengelb aber auch blaues Licht. Die Stimmung dadurch ist elektrisierend und wohlig schön. Ich mache zur Sicherheit noch einen Nasen-RC und springe vom Balkon, es geht nahtos in den Flug über. Alles ist zugeschneit, die blaugelbe Sonne strahlt, ich spüre sie auf meiner Haut. Nach 300 Metern, die Umgebung sieht teilweise anders aus, erwache ich falsch in meinem Bett.

Ich höre wieder Person A im Bad und will Person A sehen. Ich gehe in den Gang, mache das Licht an und da ist wieder die dunkelhäutige Frau. Ich trübe ein.

BuchReview “Klartraum: Sind Sie schon mal geflogen?” von F. P.

Datum 9. Apr. 2014
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Das Buch “Klartraum: Sind Sie schon mal geflogen?” von F. P. gibt es nun seit einigen Wochen auf Amazon zu kaufen. Neue Klartraumliteratur ist rar gesäht, neben Jens Thiemann Buch “Klartraum: Wie Sie Ihre Träume bewusst steuern können” gibt es nicht viel am neuer deutschsprachiger Klartraumliteratur.

F.P.’s Buch habe ich auf meinem Weg ins Schlaflabor gelesen, mit nur 46 Seiten ist das Werk leider sehr kurz geraten. In nur 30 Minuten hatte ich das Buch gelesen. Der Autor springt zwischen Erklärungen von Klartraumtechniken und “Tagebucheinträgen” hin und her. Dies fand ich sehr angenehm, dadurch entsteht beim Lesen eine sehr schöne Dynamik und Abwechslung.
Bei dem Thema WILD fand ich die Idee, sich mit Matheaufgaben wach zu halten, sehr gut. Es hält das Bewusstsein genau zwischen “zu wach sein” und “unbewusst einschlafen.”

Leider war dies auch schon alles, was ich dem doch sehr kurzen Werk abgewinnen konnte. Für 46 Seiten ist der Preis von 7,99 € viel zu hoch. Anscheinend hat der Autor reagiert, aktuell kostet das Buch nun nur mehr 4,99 €. Als Anfänger mag man vielleicht ein paar nützliche Informationen erhalten, diese rechtfertigen aber auch nicht den neuen Preis.

Da ich selbst ein Klartraumbuch schreibe, kann ich mich in ein paar Punkten und auch Problemen des Autors wiederfinden, so konnte ich ein paar wenige Rechtschreibfehler entdecken und ich ertappte mich bei dem Gedanken “Hoffentlich passiert mir das nicht!”
Ich verstehe also sehr gute beide Seiten: Die des Buchautors, welcher das Buch nach seinen Vorstellungen erstellt und diesen auch gerecht werden will, und die Endkonsumenten der für sein Geld ein informationsreiches und feinpoliertes Produkt erwartet.

Alles in allem kann ich leider keine Kaufempfehlung für “Klartraum: Wie Sie Ihre Träume bewusst steuern können” aussprechen.

Teil 2: Mathematik / Rechnen im Klartraum

Datum26. Mai. 2012
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Weiter geht die Rechnerei im Klartraum… Hier geht es zu Teil 1.

Die ersten beiden Rechnungen wurden noch korrekt beantwortet:

6×6 = 36
An die zweite Rechnung kann ich mich leider nicht mehr erinnern, doch das Ergebnis war richtig. Die dritte Rechenaufgabe, wieder eine sehr leichte, wurde dann aber zuerst nicht beantwortet.

Ich stellte die Aufgabe 17 mal 2 zu nehmen und dachte bestimmt nicht an das Ergebnis, ich wiederholte Stumpf „17 mal 2, 17 mal 2, 17 mal 2….“ Ich bekommt zuerst einen Laut und keine Zahl von der Traumfigur als Antwort. Plötzlich schoss mir aber das Ergebnis 34 in den Kopf und genauso schnell erhielt ich die richtig Antwort von der Traumfigur gesagt.

Hier finden registrierte User im KT-Forum den ganzen Klartraumbericht.

Dieses letzte Ereignis hatte eine Diskussion im Forum und folgenden Blogbeitrag zur Folge: Haben Traumfiguren Zugriff auf unsere Gedanken?

Mathematik / Rechnen im Klartraum

Datum22. Mai. 2012
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Auf wie viel und welche Bereiche unseres Gehirns können wir während eines Klartraumes zugreifen? Zum einen bieten sich schie unendliche Möglickeiten, Emotionen intesiv erleben, Unmögliches erreichen, Sinneseindrücke kombinieren und neu elreben. Doch wie sieht es mit den alltäglichen Dingen aus?

Rechnen im Klartraum, ist es möglich und wie weit? Teilweise kann im Klartraum die Erinnerung an das Wachleben fehlen, Dinge / Ziele wollen einem einfach nicht einfallen. Ist unser Verständnis für Mathematik davon auch betroffen und wenn ja, wie weit?

In einem aktuell erlebten Klartraum (21 – 22.05.2012) habe ich dies getestet. Der Klartraum war leider sehr kurz, folgende Rechnungen konnte ich ausführen:

2 x 2 = 4
4 x 8 = 32
6 x 7 = 42

Bei der letzten Rechnung musste ich doch etwas länger überlegen, das Ergebnis erschien mir irgendwie falsch. Ich war mir mit 42 dann aber sicher und bin kurz darauf erwacht.

Diskussion im KT-Forum: Zahlen / Rechnen im Klartraum

Das Experiment muss natürlich noch mehrmals wiederholt und auch mit größeren Rechnungen ausgeführt werden. Dennoch kann man sicher sagen, einfache Rechnungen sind auch im Klartraum kein Problem.

Wer also mit dem kleinen Einmaleins Probleme hat, kann dies im Klartraum üben :)

Klartraumbericht dazu im Forum (nur für registrierte Mitglieder sichtbar)

Rechnen im Klartraum Teil 2