Gehirnwellen während der Meditation - Erster Versuch

Datum21. Feb. 2014
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ZEO_experimente.png

Ich habe vor einigen Tagen während meiner Meditation (ich habe bisher nur wenige male meditiert, siehe Meditaions-Tagebuch) den ZEO Schlafphasenwecker laufen lassen und meine Gehirnwellen aufgezeichnet.

blog_gehirnwellen_meditation_1.png

 

Zu Beginn befinde ich mich im Wachzustand, gegen 13:30 Uhr nehmen meine Theta- und Alpha-Wellen zu, siehe dazu folgenden Auszug aus dem Blogbeitrag Gehirnwellen

(ACHTUNG: Farben stimmen nicht überein!):

Theta-WellenTheta Gehirnwellen
4 – 8 Hertz

Theta 1: 4 – 6,5 Hertz

  • Wachträume
  • hypnagoges Bewusstsein
  • Hypnose

Theta 2: 6,5 – 8 Hertz

  • Tiefe Entspannung
  • Meditation
  • Schläfrigkeit
  • leichter Schlaf

Bei Kleinkinder entsprechen die Theta-Wellen dem Wachzustand.

 

 

Alpha-WellenAlpha Gehirnwellen
8 – 13 Hertz

  • Leichte Entspannung
  • entspannte Wachheit
  • Aufmerksamkeit nach innen gerichtet
  • Augen geschlossen
  • Übergang zum oder vom Schlaf.

 

Nach Beendigung der Meditation gegen 13:37 Uhr nehmen die Theta- und Alpha-Wellen ab, dann aber wieder zu. Ich vermute da ich noch wenig Erfahrung im meditieren habe, dass sich meine Gehirnwellen hier nicht groß unterscheiden.

Werde ich in der Meditation geübter, werden wohl auch meine Theta- und Alpha-Wellen stärker zunehmen.

Was mich noch sehr wundert: Im Wachzustand haben die Delt-Wellen im Vergleich zum Meditations-Zustand zugenommen, diese sollten eigentlich nur im Tiefschlaf und der Trance verstärkt vorkommen.

Umgekehrte Autosuggestion - Der Wunsch von innen

Datum 6. Jan. 2014
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Ich habe nun seit einiger Zeit mit dem Schreiben eines Traumtagebuches aufgehört. Es fehlt mir einfach morgens die Zeit und meine Traumerinnerung war auf seinem Höhepunkt sehr groß, ca. 6 Träume pro Nacht, dass ich mit dem Schreiben einfach nicht mehr fertig wurde.

Die letzten zwei Tage kam aber in mir der innere Wunsch hoch, doch wieder mit dem Traumtagebuch anzufangen, da mir meine Träume sehr wichtig sind und ich sie nicht vergessen will.

Dieser innere Wunsch war wie eine umgekehrte Autosuggestion:
Nicht ich habe eine Suggestion an mein Innerstes geschickt, sonder die Suggestion / der Wunsch kam aus meinem Inneren an mich.

Promt hatte ich heute morgen eine sehr gute aber ungezwungene Traumerinnerung. Die Träume kamen mir ins Gedächtnis, ohne dass ich dafür etwas tun musste.

Leider sehe ich keine direkten Möglichkeiten, diese umgekehrte Suggestion in eine anwendbare, universelle Technik zu packen. Inderekt ist dies nur möglich, wenn man etwas so begehrt, das eben dieses Begehren im Geiste Mechanismen auslöst, die diesen Wunsch umsetzen. 

Dieses Begehren kann man nur dadurch erreichen, wenn einem etwas sehr wichtig ist. Folgende Tipps können dies indirekt bewirken:

 

  1. Träume und Klarträume müssen dir wichtig sein. Wie schön ein Klartraum wirklich ist, weiß man leider erst zu 100%, wenn man einen Klartraum erlebt hat. Dennoch kann man sich die unglaubliche Freiheit vorstellen, die nur in einem Klartraum möglich ist.
    Ich gliedere dies als ersten Punkt, da dies wirklich die Grundlage ist. Alle weiteren Punkte stehen in keiner Reihenfolge.
  • Meditation - Lasse deinen Geist zur Ruhe kommen und verinnerliche deinen Wunsch.
  • Autosuggestion - Versuche durch Autosuggestion eine umgekehrte auszulösen.
  • Klarträume präsent halten - Dies passiert eigentlich von alleine: Ist dir etwas wichtig, beschäftigst du dich auch am Tag damit. Dennoch kann es auch umgekehrt klappen. Schreibe TTB, erzähle von deinen Klarträumen, führe Statistik.
  • Selbsthypnose - Bringe dich in einen hypnotischen Zustand und sage dir, dass die Klarträume wichtig sind.
  • Ziele setzen - Setze dir Ziele und erreiche sie. Sind sie zu hoch, setzte diese kleiner an.
Diese Tipps sind nur unterstützend und führen nicht zu 100% zu einer umgekehrten Autosuggestion. Dennoch wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit dadurch einen Klartraum haben, auch ohne umgekehrte Autosuggestion.

 

Voraussetzungen fürs Klarträumen

Datum 3. Okt. 2013
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Vorraussetzungen zum klarträumen

Jeder kann Klarträumen lernen, folgende Voraussetzungen müssen aber gegeben sein:

Voraussetzungen

  • REM-Schlafphasen müssen vorhanden sein
    Baldrian kann den REM-Schlaf unterdrücken (siehe REM-Rebound Methode). Im REM-Schlaf finden die meisten Klarträume statt.
    In den anderen Schlafphasen sind die Träume mehr Gedankengänge, im REM-Schlaf ist alles plastischer.

 

  • Genug Schlaf
    Wer zu wenig schläft, hat kurze bis garkeine REM-Schlafphasen
    6 - 8 Stunden sind optimal

Mehr zwingend nötige Voraussetzungen gibt es wirklich nicht. Dennoch sind gewisse Affinitäten und Eigenschaften wünschenswert und von Vorteil.

 

Vorteilhafte Eigenschaften und Affinitäten

  • Willen zur Arbeit
    Etwas Arbeit muss auch für das Klarträumen aufgebracht werden. Dazu gehört unter anderem:
    • Traumtagebuch schreiben
    • Techniken lernen
    • Techniken üben!
    • Reality Checks lernen, gewissenhaft und regelmäßig ausführen

 

  • Interesse an Träumen
    Deine Träume müssen dir wichtig sein. Klar- sowie Trübträume. Interessierst du dich nicht für beides, kann es mit dem Klarträumen schwierig werden

 

  • Meditation
    Dies ist kein Muss, ist aber von Vorteil. Meditierende Klarträumer haben mehr Klarträume, als solche, die nicht meditieren.

 

  • Neugierde und Spass
    Es ist vorteilhaft, wenn du Spass an der Sache hast und auch neugierig auf Neues in diesem Bereich bist.

 

Generell kann wie gesagt jeder Klarträumen, falls es zu Beginn also nicht so recht klappt, dran bleiben!
Es lohnt sich!

Tippfehler Tags: vorraussetzungen, vorrausetzungen

WBTB-FAQ - Wake Back To Bed Fragen

Datum21. Sep. 2013
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WBTB (Wake Back To Bed) FAQ

Hier einige Antworten auf gängige Fragen zur Klartraumtechnik WBTB:

 

Wie lange sollte ich schlafen?
Je länger der Schlaf desto länger ist die REM-Phase, was die haupt Klartraumphase ist.
In der Regel sollte die Schlafdauer ca. 6-8 Stunden dauern.

 

Wie lange sollte die Wachphase sein?
Diese kann von 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Es kommt auf den Klarträumer an, er sollte danach nicht zu wach sein was zu Einschlafproblemen führen kann, er darf aber auch nicht zu müde sein.

 

Was soll ich in der Wachphase machen?
Mache auf jeden Fall das Licht an, um nicht wieder einzuschlafen. Beschäftige dich mit (Klar)Träumen, lese in einem Klartraumbuch oder notiere dir die Träume, an die du dich erinnerst. Du kannst auch meditieren, was Klarträume fördert.
Wichtig ist, dass du das Thema Klarträume mit in den Schlaf nimmst.

 

Ich kann nicht mehr einschlafen nach der Wachphase?
Verkürze ggf. deine Wachphase. Oft ist es einfach dann schon zu hell, um wieder einzuschlafen. Dunkle dein Schlafzimmer reichlich ab. Siehe: Schlafmaske und Schlafumgebung vorbereiten.
Du kannst auch früh ins Bett gehen, sodass die Wachphase zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt findet. Hier hat man weniger Probleme, wieder einzuschlafen.

 

Welche Techniken kann ich mit WBTB verbinden?
Autosuggestion
Trauminkubation
Visualisieren
Reality Checks
Kritisches Bewusstsein

WBTB-FAQ - Wake Back To Bed Fragen

Datum21. Sep. 2013
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WBTB (Wake Back To Bed) FAQ

Hier einige Antworten auf gängige Fragen zur Klartraumtechnik WBTB:

 

Wie lange sollte ich schlafen?
Je länger der Schlaf desto länger ist die REM-Phase, was die haupt Klartraumphase ist.
In der Regel sollte die Schlafdauer ca. 6-8 Stunden dauern.

 

Wie lange sollte die Wachphase sein?
Diese kann von 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Es kommt auf den Klarträumer an, er sollte danach nicht zu wach sein was zu Einschlafproblemen führen kann, er darf aber auch nicht zu müde sein.

 

Was soll ich in der Wachphase machen?
Mache auf jeden Fall das Licht an, um nicht wieder einzuschlafen. Beschäftige dich mit (Klar)Träumen, lese in einem Klartraumbuch oder notiere dir die Träume, an die du dich erinnerst. Du kannst auch meditieren, was Klarträume fördert.
Wichtig ist, dass du das Thema Klarträume mit in den Schlaf nimmst.

 

Ich kann nicht mehr einschlafen nach der Wachphase?
Verkürze ggf. deine Wachphase. Oft ist es einfach dann schon zu hell, um wieder einzuschlafen. Dunkle dein Schlafzimmer reichlich ab. Siehe: Schlafmaske und Schlafumgebung vorbereiten.
Du kannst auch früh ins Bett gehen, sodass die Wachphase zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt findet. Hier hat man weniger Probleme, wieder einzuschlafen.

 

Welche Techniken kann ich mit WBTB verbinden?
Autosuggestion
Trauminkubation
Visualisieren
Reality Checks
Kritisches Bewusstsein

Gehirnwellen und ihre Frequenzbereiche

Datum11. Sep. 2013
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blog_gehirnwellen.png

Das Gehirn verarbeitet im Wachzustand 13 bis 38 elektrische Impulse pro Sekunde (Hertz). Dieser Frequenzbereich wird als Beta-Wellen bezeichnet. Diese können mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) gemessen werden.

Hier findet ihr eine Infografik mit den Frequenzbereichen der Gehirnwellen und ihren Effekten. Die Infografik enthält kompakte Informationen, nachfolgende werden die Frequenzbereiche und ihre Effekte detailreicher beschrieben:

 

infografik_gehirnwellen_ktforum.jpg

Gehirnwellen Infografik [0.8 Mb] (517 x heruntergeladen)

 

Gehirnwellen:

Delta-WellenDelta Gehirnwellen
0,5 – 4 Hertz

  • Tiefschlaf
  • Trance

 

 

Theta-WellenTheta Gehirnwellen
4 – 8 Hertz

Theta 1: 4 – 6,5 Hertz

  • Wachträume
  • hypnagoges Bewusstsein
  • Hypnose

Theta 2: 6,5 – 8 Hertz

  • Tiefe Entspannung
  • Meditation
  • Schläfrigkeit
  • leichter Schlaf

Bei Kleinkinder entsprechen die Teta-Wellen dem Wachzustand.

 

 

Alpha-WellenAlpha Gehirnwellen
8 – 13 Hertz

  • Leichte Entspannung
  • entspannte Wachheit
  • Aufmerksamkeit nach innen gerichtet
  • Augen geschlossen
  • Übergang zum oder vom Schlaf.

 

 

Beta-WellenBeta Gehirnwellen
13 – 38 Hertz

Niedrig: 13 – 15 Hertz

  • Aufmerksamkeit entspannt nach außen gerichtet.

Mittel: 15 – 21 Hertz

  • Hellwach
  • Aufmerksamkeit erhöht und nach außen gerichtet.

Hoch: 21 – 38 Hertz

  • Stress
  • Angst
  • Hektik

Beta-Wellen treten im REM-Schlaf auf.

 

 

Gamma-WellenGamma Gehirnwellen
38 – 70 Hertz

  • Hoher Informationsfluss
  • anspruchsvolle Tätigkeit

 

 

Es gibt visuelle (Dreammachine) und auditive (Brainwaves, Binaurale Beats - ob dies wirklich funktioniert wurde bis dato nicht bewiesen) Möglichkeiten, die Gehirnwellen zum Vorteil des Klarträumers zu verändern.

Auf beide Varianten werde ich in noch folgenden Blogbeiträgen eingehen.

Quellen: Wikipedia, Bluestwave
Tags: Brainwaves, Brain Waves, Bineurale Beats, binaurale beats

Angstfrei schlafen und träumen: Dakinis visualisieren

Datum29. Nov. 2012
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Tenzin Wangyal Rinpoche empfiehlt in seinem Buch Übungen der Nacht – Tibetische Medition in Schlaf und Traum, sich während des einschlafens Dakinis zu visualisierun, um behumtsam und entspannt zu Schlafen.

Die Dakinis, was Himmelstänzern / Himmelsreisende bedeuted, als schöne, weibliche Göttinen in grüner Farbe visualisieren.

Diese soll in seinem Schlafzimmer, um das Bett aber auch an den Fenster, Türen oder im Garten visualisieren. Die Dakinis sollen wie Mütter über einen wachen, während man schläft. Sie bleiben die ganze Nacht und spenden Schutz, ein schützendes Kraftfeld.

Dadurch schläft man entspannt und beruhigt. Angst oder Albträume bleiben so fern.

Karma und karmische Spuren / Die Erleuchtung ist das Ende unserer Träume

Datum 5. Nov. 2012
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blog_karma.png

Karma ist der Weg zum vollkommenen Glück.

Oft glauben wir, das die Antwort zu unserer Zufriedenheit in der Ausenwelt zu finden ist. Mehr Geld, eine größere Wohnung, andere Lebensumstände. Wer „träumt“ nicht oft von dem „fernen Ort“ der ja so viel besser ist, als der, an dem man sich gerade befindet. Der Traumjob. Die Traumfrau / der Traummann.

Doch die Antwort steckt nicht da draußen sondern in uns. Nicht die Dinge um uns herum sondern die Einstellungen zu Ihnen muss geändert werden. Karma ist hierzu der Schlüssel.

All unser Handeln hinterlässt karmische Spuren in unserem Bewusstseinsstrom, welcher unsere Zukunft beeinflusst. Eine karmische Spur wird von Tenzin Wangyal Rinpoche als Samen beschrieben. Entgegnet man Hass mit Hass, wird in uns der Samen des Hasses gepflanzt, eine karmische Spur, die in uns wächst und, wie sollte es auch anders sein, am Ende als Hass aufblüht. Diese Samen beeinflussen unsere Muster, wie wir emotional reagieren einfach unser „eingefleischtes Verhalten“.

Ob diese Reaktionen, wie wir uns verhalten, im Traum oder im Wachzustand passieren, macht keinen Unterschied. Beides hinterlässt solche Spuren.

Negative Reaktionen führen zu negativen Ereignissen in unserem Leben. Doch wie soll man nun auf Negatives reagieren? Wie verhält man sich gegenüber dem hasserfüllten Partner oder Boss? Ganz einfach:
Lasse in dir Mitgefühl aufkeimen.
Zu Anfang mag dies falsches Mitgefühl sein, ein erzwungenes Gefühl welches sich unnatürlich anfühlt. Mit der Übung wirst du dies aber irgendwann wirklich spüren.
Es ist kein leichter Weg, denn dies ist das Letzte was man in solch einer Situation tun will. Eine andere Betrachtungsweise kann hierbei helfen: Die hasserfüllte Person ist ein gefangener des negativen Karmas und seiner somit negativen karmischen Spuren. Die Muster sind festgefahren und die Person kann garnicht anders.
Sie ist ein Gefangener.

Mit einem Gefangenen lässt sich leichter Mitgefühl haben, denn er kann eben nicht anders, er kann nichts gegen seine Gefangenschaft tun.

Halte also bei der nächsten Standpauke inne und überlege, wie du darauf reagieren willst. Willst du Hass mit Hass erwidern oder Mitgefühl mit dem Gefangenen zeigen?

Tenzin Wangyal Rinpoche beschreibt sehr schön den Zusammenhang von Karma und unseren Träumen. Sinngemäß beschriebt er, dass die karmischen Spuren Fotos in unserem Inneren sind, die im Traum zu einem Film werden. Manche Fotos sind stärker zu sehen, manche schwächer oder man sieht sie garnicht. Bleiben wir im Traum klar, können wir die Samen der karmischen Spuren „verbrennen“, diese also „sich selbst auflösen lassen“. Irgendwann sind keine Samen mehr vorhanden, es gibt keine Bilder mehr in unsrem Inneren die zum Film und damit zum Traum werden können.
Die Erleuchtung, die auch als „Erwachen“ bezeichnet wird, ist das Ende unserer Träume.

Die meisten Informationen habe ich aus Tenzin Wangyal Rinpoches Buch „Übungen der Nacht – Tibetische Medition in Schlaf und Traum“. Ich hoffe alles richtig wiedergegeben zu haben, da ich selbst noch am Anfang dieses Weges stehe, habe ich vielleicht die Gesamtheit einiger Aussagen Rinpoches noch nicht verstanden, ich hoffe aber trotzdem hier alles richtig wiedergegeben zu haben. Sollte dies nicht so sein, bitte ich um eure Hilfe dies zu ändern.

Mehr Klarträume durch Meditation

Datum 2. Sep. 2012
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Wer meditiert, hat wahrscheinlicher einen Klartraum also der Klarträumer, der dies nicht tut. Meditieren aktiviert den präfrontalen Cortex, das “Logikzentrum” im Trübtraum. Mit aktiviertem Logikzentrum erkennt man, dass man gerade träumt und wird daraufhin klar. Es wurden schon viele Bücher über dieses Thema verfasst doch im Grunde ist meditieren nichts anderes als “nichts tun”.

So einfach es klingen mag so schwierig ist es. Wirklich nichts zu tun und an nichts zu denken ist, ohne Übung, kaum länger als ein paar Sekunden möglich. Schon blitzt das erste Bild oder der erste Gedanke wie zB “Jetzt an nichts denken” im Kopf auf.

In diesem Beitrag möchte eine einfache Methode der Meditation erklären:

  1. Muskeln entspannen:
    Zuerst müssen die Muskeln entspannt und gelockert werden. Einfache Dehnübungen erfüllen hier voll ihren Zweck.
  2. Suchen einen ruhigen Platz. Ein gemütlicher Sessel ist von Vorteil. Wichtig ist, dass der Rücken möglichst gerade ist. Der typische Lotus-Sitz ist nicht zwingend notwendig, dass ineinanderlegen der Hände und das verschränken der Beine symbolsiert jedoch sehr schön das “Nichts tuen” der Meditation. Die Beine sind verschränkt und die Arme ruhen auf den Oberschenkeln.
    Die Position sollte möglichst gemütlich sein.
  3. Mit geschlossenen Augen versucht man nun an “nichts” zu denken. Klappt dies nicht, sollte man sich nicht ärgern, dies ist völlig normal. Menschen machen Fehler, wichtig ist sich nicht aufzuregen sondern sich auf sein Ziel zu konzentrieren und einfach weiter zu machen.

    Man sollte mindestens 5 Minuten meditieren.

Bei der Meditation kann man sich auch einfach auf seine Atmung konzentrieren oder auf ein besonderes Wort, welches welches man innerlich ständig wiederholt. Es muss nicht klartraumrelevant sein.

Ein kleiner Trick um aufkommende Bilder zu vermeiden: Man starrt auf die Innenseite der geschlossenen Augenlider. Dort wird man “nichts” sehen, was genau die Absicht der Meditation ist.

Die Lehre der tibetischen Traum-Yogis

Datum31. Mai. 2012
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tibetischen_traum_yogis.png

Die sechs Lehren der Traum-Yogis

 

Folgende Lehren lernen die tibetischen Traum Yogis:

1. Die Prüfung der psychischen Wärme.
2. Die Lehre des trugvollen Körpers
3. Die Lehre vom Zustand des Traumes
4. Die Lehre vom reinen Licht
5. Die Lehre vom Zustand nach dem Tode.
6. Die Lehre der Bewußtseins-Übertragung

Auführliche Informationen zu den sechs Lehren der Traum-Yogis im KT-Forum

 

Yogis lernen klar zu Träumen und sollen auch hier erkennen, das die Bilder nicht real sind. Die ist die Vorbereitung auf den Bardo. Am Sterbebett soll jedem Yogi das Bardo Thödol vorgelesen werden. In diesem Buch sind Verse und Mantra enthalten, die dem Yogi den Weg zur Erkenntnis im Bardo weißen.

Wer mehr Erfahren will, kann sich den Bardo Thödol mit Anmerkungen kaufen. Ich werde ihn auch bei gelgenheit Lesen und berichten.

Hier kann ich Patricia Garfields Buch “Kreativ Träumen” empfehlen, Kapitel 7 befasst sich mit den Traum-Yogis.

Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Datum31. Mär. 2012
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stress_im_klartraum.png

Der heute Mensch steht leider nicht nur am Tag unter großem Stress, diesen nimmt man auch mit in die Nacht. Er wirkt sich auf und in den Träumen aus.

Erhöhter Stress lässt die Traumerinnerung stark schrumpfen, man erinnert sich an weniger oder keine Träume. Auch können die erinnerten Träume Detailarm, fast nur Fetzen sein. Stress wirkt sich auf den Schlafbedarf aus, je nach „Typ Mensch“ schläft man mehr oder weniger.

Eine große Rolle spielt das subjektive Empfinden des Schlafes, hier spielt sogar die Schlafdauer eine untergeordnete Rolle!. Dies bedeutet, dass man auch bei einer langen Schlafdauer den Schlaf subjektive als „schlecht“ empfinden kann, was sich auf das Wohlbefinden auswirkt.

Wie wirkt sich der Stress nun auf den Klarträumer und seine nächtlichen Abenteuer aus?
Ein schlechter Schlaf, wenn auch „nur“ subjektiv, wirkt sich wie bereits erwähnt auf die Anzahl der erinnerten Träume und deren Detailgehalt aus. Einen Klartraum durch DILD zu erziehen, wird so also fast unmöglich.

Ein kleiner Teufelskreis kann beginnen: „Ich habe zZ eh kaum Traumerinnerung, warum soll ich dann am Tag Reality Checks machen?!“ Schon sinkt die Wahrscheinlichkeit auf einen Traum noch mehr. Selbst wenn man daran denken würde, durch den Stress am Tag wird man aus der Bahn geworfen und vergisst sehr wahrscheinlich überhaupt Reality Checks durchzuführen.

Dennoch lässt sich Stress in kleinem Maße positiv nutzen, wie im Beitrag “Reality Checks und besondere Ereignisse” erwähnt: Ein Zahnarzttermin, die Prüfung am nächsten morgen, das Gespräch beim Chef – diese Dinge treten sehr wahrscheinlich in den Träumen auf. Bereitet man sich mit Rcs darauf vor und festigt seine Absicht, diese Dinge im Traum zu erkennen, so kann man dadurch einen Klartraum gewinnen.

Wie kann ich nun vermeiden, den Stress mit in den Schlaf zu nehmen?
Hier ein paar praktische Tipps:

  • Meditation
    Meditieren vor dem Schlafengehen, baut Stress ab und entspannt.
  • Den Tag rückwärts Revue passieren lassen
    Lege dich ins Bett und gehe in Gedanken JEDE Aktion rückwärts durch, die du heute erlebt hast. Du beginnst mit dem dem eben passierten und endest mit dem ersten Gedanken, mit dem du am heutigen Morgen aufgewacht bist.
  • Dehn-Übungen
    Entspannte deine Arm- und Beinmuskulatur, ganz wichtig:
    Kaumuskel entspannen
  • Sport
    Nicht übertreiben aber ein wenig sport entspannt, lässt die Gedanken zu ruhe kommen und schüttet Glücksgefühle aus.
  • Kein Fernsehen / keine Games vor dem Schlafen
    Dadurch nimmt man noch viel mehr neue Informationen zum verarbeiten in den Schlaf. Der Körper ist nicht auf das Schlafen eingestellt, er will verarbeiten, analysieren, diskutieren :)

Schnell einschlafen Tipps, Tricks & Techniken

Datum20. Aug. 2011
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Wer nicht gut einschlafen kann oder schneller einschalfen will, sollte sich den dazugehörigen Forenthread anschauen.

Nach der Wake-Phase des WBTB, beim WILDen oder einfach so: schnelles Einschlafen will gekonnt sein. Deshalb hier ein paar Tipps und Techniken.

Grundlegende Tipps:

  • Sport, aber nicht direkt vorm Schlafen (Adrenalin)
  • Kein Koffein
  • Frische Bettwäsche, aufgeschüttelt
  • Dunkles und ruhiges Zimmer
  • Kein Stress

 

Umgekehrtes Blinzeln
Wer schnell einschlafen will, sollte einmal die Technik des umgekehrten Blinzelns testen. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Wow! Hätte ich nie gedacht das das so gut klappt!

Lege dich in dein Bett und schließe die Augen. Öffne die Augen nun alle 5 Sekunden für den Bruchteil einer Sekunde. Wirklich so kurz, wie als würdest du blinzeln nur eben genau umgekehrt! Nimm in diesem kurzen Moment deine Umgebung war. Auch wenn es dunkel ist, diese Dunkelheit ist meist anders als die mit geschlossenen Augen. Oft erkennt man auch nur verschwommene Formen und ungenaue Schatten, dies ist aber in Ordnung. Du wirst nach 5-10 Minuten die Augen immer schwerer aufbekommen…

 

Geschlossene Augen
Schaue mit geschlossenen Augen leicht nach oben / versuche mit geschlossenen Augen “wach zu bleiben”
Klingt paradox, lässt einen aber schlummern wie ein Baby…

 

Details visualisieren
Versuche dir etwas im Detail vorzustellen und konzentriere dich auf die Details zB viele kleine Kugeln, einen schwarm Fliegen, das Muster der Tapete deiner Oma usw.

Muskeln entspannen
Progressive Muskelentspannung, beginne bei deinen Zehen und arbeite dich bis zum Kiefer nach oben: Spanne einen Muskel an und lasse ihn dann erschlaffen. Dies kann man auch mehrmals pro Muskelgruppe machen.

 

Rückwärts denken
Zu viele Gedanken beim Einschlafen verhindern das Selbige. Gehe deinen Tag vom Punkt des zu Bett Gehens rückwärts durch, bis zum Zeitpunkt des Aufstehens. Lasse kein Detail aus. Kommst du am morgen bei dem Moment des Aufwachens an denke darüber nach, wie deine Stimmung in diesem Moment war. Glücklich, traurig, wütend, genervt etc. Der Sinn besteht darin, mit allem “abzuschließen” und den Kopf frei zu bekommen.
Die soll auch noch zu strukturierteren Trübträumen führen.

Ähnlich: Meditiere, dies entspannt und kanalisiert deine Gedanken in die richtige Richtung

 

Ein heißes Bad nehmen
Wirkt manchmal Wunder, alle Muskeln können sich durch die Wärme entspannen. Danach gut abtrockenen und die Haare trocknen.

 

Kiefer entspannen
Entspannte Muskeln helfen beim Einschlafen, verspannt is, schläft nicht gut ein.Der stärkste Muskel im ganzen Körper wird am wenigsten entspannt. Dies ist der Kaumuskel. Verspannt kann dieser sogar zu Zähneknischern im Schlaf führen.
Ziehe deine Zeigefinger ein und drücke die Spitze deines zweiten Fingergelenkes (von der Handfläche aus gesehen) in den Muskel etwas vor und unterhalb deiner Ohren. Dort wo Unter- und Oberkiefer auf und zu klappen. Öffne deinen Mund und wirst merken, wie der Muskel dicker wird und etwas heraus steht.

Baldrian
Baldrian gibt es auch in höher dosierten Dragees oder als Tee. Dieser wirkt entspannend. Nimm Baldrian am besten schon ca. 2 Stunden vor dem Schlafen und dann erneut, wenn du dich direkt schlafen legst.

Bild:

Kaumuskel entspannen
Drücke nun so fest du kannst gegen diesen Muskel. Es wird ein wenig weh tun, aber lieber zu fest als zu leicht.
ACHTUNG: Gehe hier mit Bedacht vor, jeder muss selbst wissen, wie fest er drücken muss / kann. Bei Folgeschäden wird keine Haftung übernommen :)

 

61-Punkte-Entspannungstechnik

Entspannen und dadurch schnell Einschlafen. Einfach auf die Überschrift klicken.

Hier gehts zu den Tipps & Tricks

Der Thread wird immer erweitert.

Viel Spass!