Premiere der Klartraumdoku Painting Doors

Datum 7. Feb. 2016
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Painting Doors

Die Klartraumdoku PaintingDoors feierte am 28.01 im Rahmen der Media Night ihre Premiere und ich war live dabei!

Was für ein Event!

Für 18 Uhr war mein Ticket reserviert, um 17:30 trudelte ich ein. Vinzenz (Colour Grading) aus dem Painting Doors Team holte mich am Eingang ab. Ich verstaute meine Jacke im VFX-Raum und traf dort auf Oliver Kurle (Director).
Hier konnte ich auch einen Blick auf die wunderschönen Poster in gedruckter Form erhaschen.
Dann lernte ich Clare Johnson kennen. Wir hatten bisher nur E-Mail Kontakt (Clare, ich schulde dir noch meine InterviewFragen… | Clare, I still owe you some interview questions!)
Wir unterhielten uns über das Interview für Painting Doors (speziell die Hitze, die damals im Studio herrschte), das Klarträumen allgemein und warum es keine Wüste in die Doku geschafft hat…

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Clare Johnsons und Simon Rausch

Wir trafen auf Julia Kuhn (Producerin) und Timo (Visual Effects Supervisor). Wir erhielten unsere VIP Tickets und dann wurden wir ins Kino geleitet.

Es wurden mehrere gelungene Projekte gezeigt. Als vorletztes Projekt war es dann soweit: Painting Doors!

Der Opener erzeugte bei mir absolute Gänsehaut! Unbeschreiblich!
Besonders spannend war, dass die Doku zu Beginn wie ein Actionfilm wirkt und das Publikum dann völlig als Doku überrascht! Die Resonanz war nur positiv!

Direkt danach konnte man im Nebenraum einige MakingOf Szenen sehen. Da merkt man erst, wie viel Aufwand in einer solchen Produktion steckt!

Hier könnt ihr das MakingOf anschauen!

Besondere Grüße gehen an Mario (Foto, rechts) und Omar, die extra aus Berlin angereist sind!

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Die Flagge war ein beliebtes Fotomotiv :D

Danach traf ich auf alt bekannte Gesichter aus dem Painting Doors Team: Miriam, Anna, Marcel, Ines, Christian, Samu.
Das ganze Team war unschwer an ihren stylischen Painting Doors T-shirt zu erkennen.

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v.l.n.r.: Julia, Simon, Jano, Samu

Ich lernte auch Jano kennen, der die Hauptrolle der übergeordneten Geschichte spielte.
Wir beide waren sehr am letzten Painting Doors Team T-Shirt interessiert.

Da ein Kampf auf Leben und Tod nicht in Frage kam, einigten wir uns auf Stein-Schere-Papier:

Jano ging mit 1-0 in Führung und baute seinen Vorsprung sofort auf 2-0 aus.
Bei einem weiteren Sieg für Jano wäre das T-Shirt für mich verloren gewesen.
Doch noch gab ich mich nicht geschlagen: Ich konnte zu 2-1 aufholen und direkt zum Gleichstand 2-2 ausgleichen! Wow! Was für ein Match, spannender konnte es nicht werden! Stuttgart dein Wintermärchen!

Dann war es soweit: Die finale Taktik, ein letzter Zug, die letzte Entscfheidung: Stein, Schere oder Papier… und…

Jano landet den Treffer und holt das T-Shirt nachhause…

 

Alles in allem war es ein geiler Abend und ich bin total Dankbar, teil dieser genialen Produktion zu sein :) Danke an das ganze Team, an Clare und Melanie!

Wer will, kann sich die Doku vorbestellen. Ich sehe davon keinen Cent, alles Geld geht an das Painting Doors Team! Man will sich ja noch bei einigen Filmfestivals bewerben, dafür wird das Geld genutzt :)

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Eine weitere Nacht im Schlaflabor - Klartraum-Experiment 2

Datum 5. Apr. 2014
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Die Reise ins Schlaflabor beginnt um 12.30 Uhr. Mit ein wenig Verspätung trifft mein Zug ein. Um mir die 4,5 Stunden zu vertreiben höre ich zuerst Musik, dann lese ich das Buch Klartraum: Sind Sie schon mal geflogen? von F.P. Ich habe es sehr schnell durch, es hat nur 46 Seiten. Ein Review dazu wird noch folgen.

Weiter gehts mit einer geführten Meditation die ich vor langer Zeit auf meinem MP3-Player gespeichert hatte. Hier wähle ich als Mantra das Wort Klartraum.

So ohne Vollbart fühle ich mich irgendwie nackt. Dieser musste weichen, da unter anderem am Kinn Elektroden angebracht werden. “Kein Bart” ist auch ein Thema, welches in meinen Träumen vorkommen könnte.
Schlafen will ich im Zug nicht, da ich ja heute früh ins Bett muss.

In Mannheim angekommen treffe ich mich mit Honigpandabärchen aus dem KT-Forum in einem Kaffee. Wir reden übers Klarträumen.

Viel zu früh komme ich im ZI an. Ich lese noch ein wenig, diesmal nicht klartraumrelevant. Um kurz nach 20 Uhr bekomme ich von Melanie Schädlich, der Doktorandin die ihre Doktorarbeit zum Thema “Motor Learning” schreibt, eine SMS, sie ist schon vor Ort. Ich gehe ein Stockwerk tiefer ins Schlaflabor.
In meinem letzten Beitrag berichtete ich, dass das L von Schlaflabor weggekratzt wurde. Dies wurde nun ersetzt.

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Ich treffe auf Melanie und wir unterhalten uns übers Klarträumen, da es noch zu früh zum Schlafen ist. Wir reden unter anderem über WILD und das mir WILD einfach nicht liegt.
Schnell noch in den KT-Forum Chat schauen und schon gehts los.

Ich muss Fragebögen ausfüllen und danach mit meiner nicht dominanten Hand (links) Darts werfen.
Die Dartscheibe hängt im leeren Flur vor dem Schlaflabor. Ich stelle mich an die Markierung auf dem Boden und werfe meine Pfeile. Ich bemerke einen Linksdrall, es ist einfach ungewohnt mit Links etwas zu tun.

blog_sl2_dart.jpgblog_sl2_dart2.jpg

Dies muss ich dann im Klartraum und am nächsten Morgen wiederholen.
Es soll so ermittelt werden, ob man sich im Klartraum durch Übung verbessern kann.
Nun werde ich verkabelt, die 8 Elektroden werden meinem Kopf angebracht.

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Dieses kleine Kästchen liegt neben meinem Kissen, die Kabel führen zu den Elektroden an meinem Kopf.

Zuerst werden meine Augenbewegungen im Wachzustand getestet. Durch LinksRechtsLinksRechts-Blicke soll ich im Klartraum meine Klarheit signalisieren. Mache ich die Augenbewegungen im Klartraum, führe ich sie synchron im Wachleben aus. Dies wird von den beiden Elektroden neben meinen Augen registriert und aufgezeichnet.

Um 22:26 Uhr gehen die Lichter aus. Gefühlt kann ich 1 Stunde nicht schlafen. Wie sich herausstellt, bin ich innerhalb von 11 Minuten eingeschlafen.

Ich durchlaufe 3 REM-Phasen: 00:33 Uhr - 7 Minuten
02:42 Uhr - 11 Minuten
03:59 Uhr - 7 Minuten

Nach der dritten Phase weckt mich Melanie über die Sprechanlage. Ich glaube im ersten Moment nicht geschlafen zu haben. Dann erinnere ich mich an einen Traum: Ich muss Sprungfedern in einer Rastafarimütze anbringen, welche dann meinen Gleichgewichtssinn verbessert.
Die Mütze steht wohl für die Elektroden am Kopf.

Die Lichter gehen an und ich notiere meinen Traum.
Melanie beredet eine Anomalie meines Schlafes: Bei mir treten Alphawellen auf (typisch für Schlafphase 1) UND K-Komplexe und Spindeln (typisch für Stadium 2), beides zusammen sollte nicht auftreten.
34 Minuten bin ich wach und wir reden über Träume. Dann gehts ins Bett und MILDe. Jetzt brauche ich 26 Minuten um einzuschlafen, diesmal kommt es mir viel kürzer vor.

Um 06:38 und 10 Sekunden ist es so weit! Ich gebe das erste LRLRLR-Signal. 15 Sekunden später die Bestätigung! Das zweite LRLRLR-Signal! Was war in meinem Traum passiert?

Ich träume vom Schlaflabor. Melanie sitzt neben meinem Bett auf einer Bank. Sie will mir einen Trick verraten, wie ich WILD ganz einfach erlernen kann und mit dem es immer klappt. Während ich den RealityCheck mache, weiß ich schon des es ein Traum ist. Ich gebe das erste LRLRLR-Signal. Ich gehe aus dem Raum durch den im Traum viel kleineren Nebenraum raus auf den Flur. Die Dartscheibe ist da und auch die Markierung am Boden. Die Entfernung ist geschätzt der im WL gleich.

blog_schlaflabor_klartraum_EEG_LRLRLR_augenbewegungen.jpgIch werfe die ersten 5 Pfeile, es sind Luftpfeile die ich spüre aber nicht sehe. Dennoch weiß ich aber irgendwie, dass ich gut bin. Nach 5 Pfeilen gebe ich ein LR-Signal. Mir fällt auf, dass ich mit rechts geworfen habe, der falsche Hand…
Ich will nun die Pfeile auch sehen und greife sie mit der linken Hand aus der Luft. Sie sind dunkel und sehen wie die Pfeile aus mit denen ich am Abend geübt habe.

Nun werfe ich mit links und gebe nach je 5 Pfeilen ein LR-Signal. Plötzlich ist die Scheibe voll und ich gehe hin und wische die Pfeile weg. Einmal hole ich sie mir sogar von der Scheibe wieder, was ja eigentlich völlig unnötig ist.
Die Dartscheibe sieht für ein paar Augenblicke komisch aus: Die Mitte ist nun links oben und sieht wie ein Strudel aus. Blitze aus Plastik sind darauf. Ich ziele aber auf die wirkliche Mitte der Dartscheibe. Nun sieht die Scheibe wieder normal aus. Im Klartraum habe ich das Gefühl, besser zu werfen als am Abend im Wachleben. Ich fühle den gleichen Linksdrall.
Nach ca. 30 Pfeilen (ich zähle nicht mit, was ich aber sollte) fühlt sich mein Arm müde an. Aus der Scheibe wird nun ein Fernseher. Ich werfe noch 5 Pfeile auf den Fernseher und freue mich, dass es geklappt hat. Ich trübe ein und Träume von einer Soap und etwas von einem Motor (danke Panda!). Nun wache ich auf.

Ich berichte Melanie über die Sprechanlage von dem Klartraum. Vom ersten LRLRLR-Signal bis zum Aufwachen sind 5 Minuten vergangen.

Melanie bestätigt mir die Augensignale und auch die gegebenen Zwischensignale nach jeweils 5 Pfeilen. Ich bin total happy das es geklappt hat. Ich schlafe nun weiter bis halb 9, soll aber nicht mehr Dart spielen. Ich träume trübe von einer Jacke für 140 Euro.

Am Morgen werde ich abgestöpselt und wasche mir die Elektrodenpaste aus den Haaren (die klebt ganz schön, ist aber wasserlöslich)
Nun spiele ich erneut Dart. Es fühlt sich genauso an wie im Klartraum und am Abend zuvor.

Leider habe ich mich nicht verbessert, die Werte sind aber annähernd identisch. Dies macht aber nichts, da man erst nach vielen Probanden im Durchschnitt sagen kann, ob eine Verbesserung durch Üben im Klartraum möglich ist.
Ich habe aber das Gefühl am Morgen hektischer zu spielen als am Abend und als im Traum. Ich muss noch einen Fragebogen ausfüllen und dann sind wir fertig.

Alles in Allem war der Besuch im Schlaflabor ein voller Erfolg!

PS. So sehe ich aus, wenn ich schlafe:
blog_sl2_schlafen_im_schlaflabor2.png

Morgen gehts wieder ins Schlaflabor!

Datum27. Mär. 2014
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Morgen ist es wieder so weit, wie bereits berichtet geht es zum zweiten mal ins Schlaflabor!
Ich freue mich schon sehr auf das Experiment und habe mir schon einige Frage überlegt. (Y)

Hier findet ihr meinen letzten Besuch im Schlaflabor. Natürlich werde ich auch ausführlich von diesem Besuch berichten :)

Ab ins Schlaflabor… die Zweite!

Datum11. Mär. 2014
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ticket_gekauft.jpg

Auf ein Neues ins Schlaflabor nach Mannheim! Wieder geht es für mich ins Zentralinstitut für Seelische Gesundheit nach Mannheim. Mein letzter Besuch im Schlaflabor war schon sehr aufschlussreich, ich freue mich auf den Nächsten!

Diesmal für Melanie Schädlich, welche für ihre Doktorarbeit luzide Träumer benötigt. Wer noch teilnehmen will, kann ihr gerne eine E-Mail schreiben, alle Infos findet ihr hier.
Auch nicht-Klarträumer können teilnehmen :)

Natürlich werde ich auch dieses mal ausführlich von meiner Nacht im Schlaflabor berichten.

Klarträumer fürs Schlaflabor gesucht!

Datum 2. Mär. 2014
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Die Diplom-Psychologin Melanie Schädlich sucht Klarträumer und Nicht-Klarträumer für eine Klartraumstudie in Mannheim. Wer also eine Nacht im Schlaflabor verbringen will, sei herzlich eingeladen eine E-Mail an Frau Schädlich zu schreiben:

melanie.schaedlich@issw.uni-heidelberg.de

Die Studie läuft bis Herbst evtl. bis Ende des Jahres, wie mir Frau Schädlich mitteilte. Ich mache natürlich wieder mit, das Schlaflabor im Zentralinstitut für Seelische Gesundheit kenne ich ja bereits: Eine Nacht im Schlaflabor - Klartraum-Experiment.

Hier ein Auszug aus dem E-Mail Verkehr mit Frau Schädlich:

Die Studie läuft ab jetzt bis Herbst oder sogar bis Ende des Jahres. Das Schlaflabor zieht leider demnächst aus dem ZI aus, deswegen gibt es einen Zeitraum, in dem ich keine Daten erheben kann. Außerdem erhebe ich nur an Wochenenden (Freitag- und Samstagnacht) - es ist also noch viel Zeit.

In der Studie geht es darum, zu schauen, ob das Üben motorischer Aufgaben im Klartraum einen Effekt hat. Es gibt drei Gruppen: eine Gruppe Klarträumer und zwei Kontrollgruppen. Alle Probanden spielen abends und morgens Darts mit der nicht-dominanten Hand. Die Klarträumer sollen versuchen im Klartraum zu üben und davor und danach Augensignale geben. Um das Klarträumen zu erleichtern, werden sie aus einer REM-Phase geweckt und mind. 30 Minuten wach gehalten (WBTB). Sie können dann mit dem zuvor berichteten Traum arbeiten oder sich auf ihre eigene Art auf das Klarträumen vorbereiten. In den beiden Kontrollgruppen werden die Probanden auch nachts geweckt und üben in der einen Gruppe physisch, die andere Gruppe übt gar nicht. Das Schlaflabor ist in Mannheim und das Experiment dauert von ca. 21.30 Uhr bis max. 11 Uhr des Folgetags. Die Probanden schlafen mit EEG-Elektroden am Kopf und ich sitze im Nachbarzimmer und überwache die Aufzeichnung. Fahrtkosten werden erstattet und es gibt eine Aufwandsentschädigung von 30 €.