Sportarten im Klartraum trainieren - Muskelgedächtnis

Datum 3. Jun. 2012
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Fast jede Sportart lässt sich im Klartraum trainieren und dadurch verbessern. Nehmen wir als Beispiel den Kampfsport. Die Techniken sind bestimmte Bewegungsabläufe, die es gilt zu trainieren. Trainiert man diese, gehen laufen sie immer schneller und fast „automatisch“ ab. Dies ist das Msukelgedächtnis. Bewegungsabläufe und Positionen werden dort gespeichert und können so schneller abgerufen werden. Man muss nicht erst nachdenken, wie denn diese eine Schlagtechnik funktioniert, sie wird wie automatisch abgerufen.

Im Klartraum gehen die Ausgeführten Bewegungen auch in das Muskelgedächtnis über. Das Training im Klartraum ist also genauso effektiv für das Muskelgedächtnis wie im Wachleben. Die Bewegungen muss man natürlich vorher im Wachleben ausgeführt haben.

Fast jede Sportart kann man durch Training / Wiederholen der Technik verbessern, sei es der Kampfsport, Sklateboradfahren, Skifahren etc.

Paul Tholey, der Autor des Klartraumbuches „Schöpferisch Träumen“ trainierte im Klartraum Skateboard fahren und Snowboarden.
Er konnte schon nach kurzer Zeit beachtliche Erfolge vorweisen: Er fing das Skateboardfahren mit 38 Jahren an und nahm bereits ein Jahr später an den Europameisterschafen 1975 Teil. Kaum zu glaube aber er gewann die Europameisterschaft.

Muskelaufbau ist im Klartraum nicht möglich, da während des Klarträumens und dem Trainieren im Klartraum keine Muskeln bewegt werden.

Warum träumen wir?

Datum 7. Mai. 2012
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Zu dieser Frage gibt es leider bisher keine sichere Antwort, nur Theorien.

Theorie 1: Erlebnisse verarbeiten
Wir Träumen um die am Tag erlebten Dinge zu verarbeiten und zu sortieren. Wichtiges und unwichtiges wird aussortiert, bunt gemischt und erneut im Traum durchlebt. Für diese Theorie spricht das Vergessen der Träume am Morgen, da sich ansonsten ja die Informationen „anstauen“ würden.

Theorie 2: Simulator
Der Trübtraum erscheint einem immer als absolut real. Dies bestärkt die Theorie, dass der Traum eine Art Simulator / eine Übung für das Leben ist. Situationen werden simuliert und im Traum wird darauf reagiert. Das Muskelgedächtnis wird im Traum trainiert, wer zB im Traum zu Boden fällt, speichert das Verhalten der Muskeln bei einem Sturz. Stürzt man nun im Wachleben, ist es so als habe man bereits im WL einen Sturz erlebt. Man ist besser vorbereitet.

Theorie 3: Zufällige Impulse
Die letzte Theorie besagt, Träume seien nichts als zufällige Impulse, Überschuss und „Gedanken Abfall“ ähnlich den aussortierten Informationen.

Meiner Meinung nach trifft Theorie 2 am ehesten zu. Welche Theorie haltet ihr für zutreffend? Was denkt ihr, warum wir träumen?

 

UPDATE 18.02.2013
Angst verlernen durch Träume
In einer Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie fand Victor Spoormaker herraus, das der REM-Schlaf und damit der Haupttraumschlaf hilft, Angst zu verlernen.

Ein vereinfachtes Beispiel: Wer einen Autounfall hatte, muss nicht vor jedem Auto das am Straßenrand parkt, angst haben. Dieses Unterscheiden, dieses “verlernen der Angst”, lernen wir im REM-Schlaf.

Das Muskelgedächtnis & Klarträume in der Kindheit

Datum17. Apr. 2012
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Viele vermuten dass Klarträumen etwas völlig natürliches ist, eine Fähigkeit, die wir eigentlich nicht lernen müssten – da wir diese vielleicht bereits von Geburt an beherrschen. Oft hört man Berichte über Personen, die in ihrer Kindheit ihre Träume bewusst gesteuert haben, ohne einen Namen für das Phänomen zu kennen.

Wie kann es sein, dass man ohne jede Technik, ohne überhaupt je von Klarträumen gehört zu haben, einen Klartraum erlebt? Zum einen kann ein DILD Klartraum auch ohne jegliche Technik elrebt werden. Es ist selten, aber möglich. Zum anderen liegt es nahe, dass uns das Klarträumen einfach in denen Genen liegt. Welche Funktion Träume haben, ist bis heute unbekannt doch die Tatsache dass Träume dem Schlafenden als absolut realistisch vorkommen (während des Traumes), legt die Funktion nahe, diese sind Übungen für das Wachleben.

Das wilde Raubtier im Traum fordert unsere Reaktionen und das Muskelgedächtnis. Dieses lässt sich auch über Klarträume trainieren. Es wird im Trübtraum eine bedrohliche Situation simuliert um im Wachleben besser dafür gerüstet zu sein.

Klarträume könnten uns also schon in jungen Jahren begleiten, doch warum ging dann diese Fähigkeit verloren, wenn dem der Fall war? Vielleicht liegt es daran, dass wir einfach immer behüteter aufwachsen. Kein Raubtier wartet (im Normalfall) auf einen, verlässt man sein Haus.

Update:
Hier ein Blogbeitrag über das Training des Muskelgedächtnisses im Klartraum:

Muskelgedächtnis im Klartraum trainieren