Mindestalter fürs Klarträumen? Moralisch und physisch

Datum24. Nov. 2014
Views: 2428 | Kommentare: 0


blog_ab18.png

Gibt es ein Mindestalter, dass man erreicht haben muss um luzide zu Träumen?

Diese Frage kann man jetzt “moralisch” und “physisch” betrachten.

 

Moralisch

Moralisch sehe ich kein Mindestalter, dass man erreicht haben muss, um seien Träume klar zu erleben und zu steuern. Subjektiv glaube ich, dass Kinder mehr Klarträume erleben als Jugendliche und Erwachsene, ich denke sogar, dass es Kindern leichter fällt, klar zu träumen. Siehe Klarträume in der Kindheit. Warum? Meiner Ansicht nach sind Kinder kreativer und unvoreingenommener, was ihnen Klarträumen erleichtert.

 

Physisch

Physisch gesehen haben uns Babys sogar etwas vorraus: Ein Baby hat fast NUR REM-Schlaf Phasen, was die haupt Klartraumphase ist.

Man hat festgestellt, dass der Anteil an REM-Schlaf bei jüngeren Lebewesen höher ist. Beim Fötus im Frühstadium beträgt er nahezu 100 Prozent.

Quelle

Vielleicht haben wir ja als Babys nur Klarträume, lernen so unsere Umwelt kennen und werden so auf das Wachleben vorbereitet. Hier müsste die Frage beantwortet werden, warum wir Träumen

Wichtig ist, sich nicht in die Welt der Klarträume komplett zurück zu ziehen. Klarträume sollten als Urlaub angesehen werden, nicht als Zuflucht.

 

Egal ob man es moralisch oder physisch betrachtet, jeder sollte einmal einen Klartraum erlebt haben.

Eine weitere Nacht im Schlaflabor - Klartraum-Experiment 2

Datum 5. Apr. 2014
Views: 3396 | Kommentare: 2


Die Reise ins Schlaflabor beginnt um 12.30 Uhr. Mit ein wenig Verspätung trifft mein Zug ein. Um mir die 4,5 Stunden zu vertreiben höre ich zuerst Musik, dann lese ich das Buch Klartraum: Sind Sie schon mal geflogen? von F.P. Ich habe es sehr schnell durch, es hat nur 46 Seiten. Ein Review dazu wird noch folgen.

Weiter gehts mit einer geführten Meditation die ich vor langer Zeit auf meinem MP3-Player gespeichert hatte. Hier wähle ich als Mantra das Wort Klartraum.

So ohne Vollbart fühle ich mich irgendwie nackt. Dieser musste weichen, da unter anderem am Kinn Elektroden angebracht werden. “Kein Bart” ist auch ein Thema, welches in meinen Träumen vorkommen könnte.
Schlafen will ich im Zug nicht, da ich ja heute früh ins Bett muss.

In Mannheim angekommen treffe ich mich mit Honigpandabärchen aus dem KT-Forum in einem Kaffee. Wir reden übers Klarträumen.

Viel zu früh komme ich im ZI an. Ich lese noch ein wenig, diesmal nicht klartraumrelevant. Um kurz nach 20 Uhr bekomme ich von Melanie Schädlich, der Doktorandin die ihre Doktorarbeit zum Thema “Motor Learning” schreibt, eine SMS, sie ist schon vor Ort. Ich gehe ein Stockwerk tiefer ins Schlaflabor.
In meinem letzten Beitrag berichtete ich, dass das L von Schlaflabor weggekratzt wurde. Dies wurde nun ersetzt.

blog_sl2_schaflabor2.png

Ich treffe auf Melanie und wir unterhalten uns übers Klarträumen, da es noch zu früh zum Schlafen ist. Wir reden unter anderem über WILD und das mir WILD einfach nicht liegt.
Schnell noch in den KT-Forum Chat schauen und schon gehts los.

Ich muss Fragebögen ausfüllen und danach mit meiner nicht dominanten Hand (links) Darts werfen.
Die Dartscheibe hängt im leeren Flur vor dem Schlaflabor. Ich stelle mich an die Markierung auf dem Boden und werfe meine Pfeile. Ich bemerke einen Linksdrall, es ist einfach ungewohnt mit Links etwas zu tun.

blog_sl2_dart.jpgblog_sl2_dart2.jpg

Dies muss ich dann im Klartraum und am nächsten Morgen wiederholen.
Es soll so ermittelt werden, ob man sich im Klartraum durch Übung verbessern kann.
Nun werde ich verkabelt, die 8 Elektroden werden meinem Kopf angebracht.

blog_sl2_elektroden2_.jpg
blog_sl2_kabel2.jpg
Dieses kleine Kästchen liegt neben meinem Kissen, die Kabel führen zu den Elektroden an meinem Kopf.

Zuerst werden meine Augenbewegungen im Wachzustand getestet. Durch LinksRechtsLinksRechts-Blicke soll ich im Klartraum meine Klarheit signalisieren. Mache ich die Augenbewegungen im Klartraum, führe ich sie synchron im Wachleben aus. Dies wird von den beiden Elektroden neben meinen Augen registriert und aufgezeichnet.

Um 22:26 Uhr gehen die Lichter aus. Gefühlt kann ich 1 Stunde nicht schlafen. Wie sich herausstellt, bin ich innerhalb von 11 Minuten eingeschlafen.

Ich durchlaufe 3 REM-Phasen: 00:33 Uhr - 7 Minuten
02:42 Uhr - 11 Minuten
03:59 Uhr - 7 Minuten

Nach der dritten Phase weckt mich Melanie über die Sprechanlage. Ich glaube im ersten Moment nicht geschlafen zu haben. Dann erinnere ich mich an einen Traum: Ich muss Sprungfedern in einer Rastafarimütze anbringen, welche dann meinen Gleichgewichtssinn verbessert.
Die Mütze steht wohl für die Elektroden am Kopf.

Die Lichter gehen an und ich notiere meinen Traum.
Melanie beredet eine Anomalie meines Schlafes: Bei mir treten Alphawellen auf (typisch für Schlafphase 1) UND K-Komplexe und Spindeln (typisch für Stadium 2), beides zusammen sollte nicht auftreten.
34 Minuten bin ich wach und wir reden über Träume. Dann gehts ins Bett und MILDe. Jetzt brauche ich 26 Minuten um einzuschlafen, diesmal kommt es mir viel kürzer vor.

Um 06:38 und 10 Sekunden ist es so weit! Ich gebe das erste LRLRLR-Signal. 15 Sekunden später die Bestätigung! Das zweite LRLRLR-Signal! Was war in meinem Traum passiert?

Ich träume vom Schlaflabor. Melanie sitzt neben meinem Bett auf einer Bank. Sie will mir einen Trick verraten, wie ich WILD ganz einfach erlernen kann und mit dem es immer klappt. Während ich den RealityCheck mache, weiß ich schon des es ein Traum ist. Ich gebe das erste LRLRLR-Signal. Ich gehe aus dem Raum durch den im Traum viel kleineren Nebenraum raus auf den Flur. Die Dartscheibe ist da und auch die Markierung am Boden. Die Entfernung ist geschätzt der im WL gleich.

blog_schlaflabor_klartraum_EEG_LRLRLR_augenbewegungen.jpgIch werfe die ersten 5 Pfeile, es sind Luftpfeile die ich spüre aber nicht sehe. Dennoch weiß ich aber irgendwie, dass ich gut bin. Nach 5 Pfeilen gebe ich ein LR-Signal. Mir fällt auf, dass ich mit rechts geworfen habe, der falsche Hand…
Ich will nun die Pfeile auch sehen und greife sie mit der linken Hand aus der Luft. Sie sind dunkel und sehen wie die Pfeile aus mit denen ich am Abend geübt habe.

Nun werfe ich mit links und gebe nach je 5 Pfeilen ein LR-Signal. Plötzlich ist die Scheibe voll und ich gehe hin und wische die Pfeile weg. Einmal hole ich sie mir sogar von der Scheibe wieder, was ja eigentlich völlig unnötig ist.
Die Dartscheibe sieht für ein paar Augenblicke komisch aus: Die Mitte ist nun links oben und sieht wie ein Strudel aus. Blitze aus Plastik sind darauf. Ich ziele aber auf die wirkliche Mitte der Dartscheibe. Nun sieht die Scheibe wieder normal aus. Im Klartraum habe ich das Gefühl, besser zu werfen als am Abend im Wachleben. Ich fühle den gleichen Linksdrall.
Nach ca. 30 Pfeilen (ich zähle nicht mit, was ich aber sollte) fühlt sich mein Arm müde an. Aus der Scheibe wird nun ein Fernseher. Ich werfe noch 5 Pfeile auf den Fernseher und freue mich, dass es geklappt hat. Ich trübe ein und Träume von einer Soap und etwas von einem Motor (danke Panda!). Nun wache ich auf.

Ich berichte Melanie über die Sprechanlage von dem Klartraum. Vom ersten LRLRLR-Signal bis zum Aufwachen sind 5 Minuten vergangen.

Melanie bestätigt mir die Augensignale und auch die gegebenen Zwischensignale nach jeweils 5 Pfeilen. Ich bin total happy das es geklappt hat. Ich schlafe nun weiter bis halb 9, soll aber nicht mehr Dart spielen. Ich träume trübe von einer Jacke für 140 Euro.

Am Morgen werde ich abgestöpselt und wasche mir die Elektrodenpaste aus den Haaren (die klebt ganz schön, ist aber wasserlöslich)
Nun spiele ich erneut Dart. Es fühlt sich genauso an wie im Klartraum und am Abend zuvor.

Leider habe ich mich nicht verbessert, die Werte sind aber annähernd identisch. Dies macht aber nichts, da man erst nach vielen Probanden im Durchschnitt sagen kann, ob eine Verbesserung durch Üben im Klartraum möglich ist.
Ich habe aber das Gefühl am Morgen hektischer zu spielen als am Abend und als im Traum. Ich muss noch einen Fragebogen ausfüllen und dann sind wir fertig.

Alles in Allem war der Besuch im Schlaflabor ein voller Erfolg!

PS. So sehe ich aus, wenn ich schlafe:
blog_sl2_schlafen_im_schlaflabor2.png

Ist zu viel Schlaf ungesund? Kann man zu viel schlafen?

Datum 1. Feb. 2014
Views: 3013 | Kommentare: 0


Man geht extra früher ins Bett und verlängert so die Schlafdauer, dennoch ist man am Morgen genauso gerädert, als hätte man viel weniger geschlafen.

Ist vielleicht zu viel Schlaf genauso schlecht wie zu wenig Schlaf? Kann man zu viel schlafen?

Es kommt nicht nur auf die Schlafdauer selbst an, sondern auch auf die Schlafphase, aus der man erwacht: Aus der Tiefschlafphase erwacht man geräderter als aus dem REM- oder dem leichten Schlaf.

Schläft man regelmäßig länger, gewöhnt sich der Körper an die längeren Pausen. Man wird dadurch träger und unkonzentrierter. Die oft gehörte Aussage “Der Körper holt sich nur so viel Schlaf wie er braucht” ist also falsch. Hat sich der Körper genug ausgeruht, fällt es einem zwar schwerer, wieder einzuschlafen, es ist aber nicht unmöglich. So tritt der oben genannte Fall ein: Der Körper gewöhnt sich an die längeren Pausen.

Zu wenig zu schlafen ist genauso ungesund und verkürzt die Lebenserwartung wie zu viel zu schlafen.

Wer genug schläft erhöht dadurch auch die Chancen auf einen Klartraum. Mehr Schlaf lässt einen den Schlafzyklus (welcher aus allen Schlafphasen besteht) öfters wiederholen.

schlafphasen.png

Mit jedem Zyklus verlängert sich die Dauer der REM-Phase was die haupt Traumphase und auch die haupt Klartraumphase ist. Doch wie lange muss man für einen Klartraum schlafen? Diese Frage wird im diesem Blogbeitrag beantwortet.

Wie lange muss man für einen Klartraum schlafen?

Datum23. Nov. 2013
Views: 3917 | Kommentare: 0


blog_schlafdauer_klartraum.png

Generell gilt:
Je mehr Schlaf, desto besser!

Je länger die Schlafdauer desto mehr REM-Phasen durchläuft man. Die REM-Phase ist die haupt Klartraumphase. Mann kann zwar in jeder Schlafphase einen Klartraum erleben, aber nur in der REM-Phase ist der Klartraum am realistischsten.

Je länger der Schlaf desto länger sind auch die REM-Phase: Am Anfang der Nacht ist diese nur ein bis zwei Minuten lang, gegen Ende der Nacht kann diese ca. 40 - 60 Minuten andauern.

Eine REM-Phase garantiert natürlich keinen Klartraum, die Wahrscheinlichkeit ist aber um einiges höher.

Man sollte also 6 - 8 Stunden schlafen, um gegen Ende ein lange REM-Phase zu erhalten. Natürlich kann ein Klartraum auch nach einer Stunde Schlaf auftreten, dennoch ist einfach die Wahrscheinlichkeit geringer.

Klarträume durch LUCI? Über Gehirnwellen und Audiostimmen zum Klartraum

Datum24. Okt. 2013
Views: 3629 | Kommentare: 4


Bei Kickstarter gibt es jetzt ein neues Projekt namens LUCI.

UPDATE 12.11.2013
Es scheint sich wohl einen Betrug zu sein, das Projekt wurde gestrichen!

LUCI ist ein Kopfband, dass spezielle Gehirnwellen erkennt, nur auftreten sollen, wenn wir träumen.
Werden diese erkannt, bekommt man eine Stimme über integrierte Kopfhörerstöpsel ins Ohr gesetzt: “This is a Dream” .
Dadurch soll man erkennen, dass man träumt.

Was haltet ihr davon? Ich glaube die Audiostimmen sind genauso zuverlässig / unzuverlässig wie Lichtsignale beim REM-Dreamer. Es KANN sein, dass man die Lichtsignale / Audiosignale in den Traum einbaut, es KANN aber auch sein, dass man dadurch klar wird…

Wer jetzt backed zahlt nur 150$, nach dem Kickstarter Projekt soll LUCI 299$ kosten.

Traumerinnerung - Abhängig von den Gehirnfunktionen?

Datum 6. Okt. 2013
Views: 3231 | Kommentare: 1


Möglicherweise hängt die Traumerinnerung - wie gut oder wie schlecht man sich an seine Träume erinnert - von den Hinfunktionen ab.

Personen die sich besser an ihre Träume erinnern, wachen während der Nacht öfters auf. Dies kann ich aus persönlicher Erfahrung teilweise bestätigen. Zu Beginn meiner Klartraumkarriere wurde ich nach fast jeder REM-Phase wach. Hier habe ich aber auch noch Traumtagebuch geführt, was ich nun nicht mehr tue. Aktuell erinnnere ich mich ohne Traumtagebuch kaum mehr an meine Träume und werde nur selten in der Nacht wach.

Auch reagieren diese Personen stärker auf ihren Namen, ob im Wachen oder im Schlaf.

In einer Studie des Lyon Research Centers in Frankreich wurden 36 Probanden für eine Nacht im Schlaflabor an das EEG angeschlossen. Über Nacht hörten Sie über Kopfhörer ihren eigenen und einen anderen Namen.

18 Probanden hatten eine schlechte Traumerinnerung, sie konnten sich an einen oder zwei Träume pro Monat erinnern. Die anderen 18 Probanden erinnerten sich fast jeden Tag an ihre Träume.

Die Personen mit guter Traumerinnerung reagierten stärker auf ihren Namen, was auf dem EEG deutlich wurde. Die Test wurden im Wachzustand und im Schlaf durchgeführt, in beiden Zuständen reagierten die Personen mit guter Traumerinnerung stärker auf ihre eigenen Namen.

Die Fähigkeit der Traumerinnerung kann also teilweise von der Person selbst abhängen. Eins ist aber sicher: Wer Traumtagebuch führt, verbessert seine Traumerinnerung gut genug, um Klarträumen zu können.

Quelle: 1 2

Voraussetzungen fürs Klarträumen

Datum 3. Okt. 2013
Views: 5114 | Kommentare: 5


Vorraussetzungen zum klarträumen

Jeder kann Klarträumen lernen, folgende Voraussetzungen müssen aber gegeben sein:

Voraussetzungen

  • REM-Schlafphasen müssen vorhanden sein
    Baldrian kann den REM-Schlaf unterdrücken (siehe REM-Rebound Methode). Im REM-Schlaf finden die meisten Klarträume statt.
    In den anderen Schlafphasen sind die Träume mehr Gedankengänge, im REM-Schlaf ist alles plastischer.

 

  • Genug Schlaf
    Wer zu wenig schläft, hat kurze bis garkeine REM-Schlafphasen
    6 - 8 Stunden sind optimal

Mehr zwingend nötige Voraussetzungen gibt es wirklich nicht. Dennoch sind gewisse Affinitäten und Eigenschaften wünschenswert und von Vorteil.

 

Vorteilhafte Eigenschaften und Affinitäten

  • Willen zur Arbeit
    Etwas Arbeit muss auch für das Klarträumen aufgebracht werden. Dazu gehört unter anderem:
    • Traumtagebuch schreiben
    • Techniken lernen
    • Techniken üben!
    • Reality Checks lernen, gewissenhaft und regelmäßig ausführen

 

  • Interesse an Träumen
    Deine Träume müssen dir wichtig sein. Klar- sowie Trübträume. Interessierst du dich nicht für beides, kann es mit dem Klarträumen schwierig werden

 

  • Meditation
    Dies ist kein Muss, ist aber von Vorteil. Meditierende Klarträumer haben mehr Klarträume, als solche, die nicht meditieren.

 

  • Neugierde und Spass
    Es ist vorteilhaft, wenn du Spass an der Sache hast und auch neugierig auf Neues in diesem Bereich bist.

 

Generell kann wie gesagt jeder Klarträumen, falls es zu Beginn also nicht so recht klappt, dran bleiben!
Es lohnt sich!

Tippfehler Tags: vorraussetzungen, vorrausetzungen

WBTB-FAQ - Wake Back To Bed Fragen

Datum21. Sep. 2013
Views: 3638 | Kommentare: 0


WBTB (Wake Back To Bed) FAQ

Hier einige Antworten auf gängige Fragen zur Klartraumtechnik WBTB:

 

Wie lange sollte ich schlafen?
Je länger der Schlaf desto länger ist die REM-Phase, was die haupt Klartraumphase ist.
In der Regel sollte die Schlafdauer ca. 6-8 Stunden dauern.

 

Wie lange sollte die Wachphase sein?
Diese kann von 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Es kommt auf den Klarträumer an, er sollte danach nicht zu wach sein was zu Einschlafproblemen führen kann, er darf aber auch nicht zu müde sein.

 

Was soll ich in der Wachphase machen?
Mache auf jeden Fall das Licht an, um nicht wieder einzuschlafen. Beschäftige dich mit (Klar)Träumen, lese in einem Klartraumbuch oder notiere dir die Träume, an die du dich erinnerst. Du kannst auch meditieren, was Klarträume fördert.
Wichtig ist, dass du das Thema Klarträume mit in den Schlaf nimmst.

 

Ich kann nicht mehr einschlafen nach der Wachphase?
Verkürze ggf. deine Wachphase. Oft ist es einfach dann schon zu hell, um wieder einzuschlafen. Dunkle dein Schlafzimmer reichlich ab. Siehe: Schlafmaske und Schlafumgebung vorbereiten.
Du kannst auch früh ins Bett gehen, sodass die Wachphase zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt findet. Hier hat man weniger Probleme, wieder einzuschlafen.

 

Welche Techniken kann ich mit WBTB verbinden?
Autosuggestion
Trauminkubation
Visualisieren
Reality Checks
Kritisches Bewusstsein

WBTB-FAQ - Wake Back To Bed Fragen

Datum21. Sep. 2013
Views: 3638 | Kommentare: 0


WBTB (Wake Back To Bed) FAQ

Hier einige Antworten auf gängige Fragen zur Klartraumtechnik WBTB:

 

Wie lange sollte ich schlafen?
Je länger der Schlaf desto länger ist die REM-Phase, was die haupt Klartraumphase ist.
In der Regel sollte die Schlafdauer ca. 6-8 Stunden dauern.

 

Wie lange sollte die Wachphase sein?
Diese kann von 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Es kommt auf den Klarträumer an, er sollte danach nicht zu wach sein was zu Einschlafproblemen führen kann, er darf aber auch nicht zu müde sein.

 

Was soll ich in der Wachphase machen?
Mache auf jeden Fall das Licht an, um nicht wieder einzuschlafen. Beschäftige dich mit (Klar)Träumen, lese in einem Klartraumbuch oder notiere dir die Träume, an die du dich erinnerst. Du kannst auch meditieren, was Klarträume fördert.
Wichtig ist, dass du das Thema Klarträume mit in den Schlaf nimmst.

 

Ich kann nicht mehr einschlafen nach der Wachphase?
Verkürze ggf. deine Wachphase. Oft ist es einfach dann schon zu hell, um wieder einzuschlafen. Dunkle dein Schlafzimmer reichlich ab. Siehe: Schlafmaske und Schlafumgebung vorbereiten.
Du kannst auch früh ins Bett gehen, sodass die Wachphase zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt findet. Hier hat man weniger Probleme, wieder einzuschlafen.

 

Welche Techniken kann ich mit WBTB verbinden?
Autosuggestion
Trauminkubation
Visualisieren
Reality Checks
Kritisches Bewusstsein

Gehirnwellen und ihre Frequenzbereiche

Datum11. Sep. 2013
Views: 10858 | Kommentare: 10


blog_gehirnwellen.png

Das Gehirn verarbeitet im Wachzustand 13 bis 38 elektrische Impulse pro Sekunde (Hertz). Dieser Frequenzbereich wird als Beta-Wellen bezeichnet. Diese können mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) gemessen werden.

Hier findet ihr eine Infografik mit den Frequenzbereichen der Gehirnwellen und ihren Effekten. Die Infografik enthält kompakte Informationen, nachfolgende werden die Frequenzbereiche und ihre Effekte detailreicher beschrieben:

 

infografik_gehirnwellen_ktforum.jpg

Gehirnwellen Infografik [0.8 Mb] (531 x heruntergeladen)

 

Gehirnwellen:

Delta-WellenDelta Gehirnwellen
0,5 – 4 Hertz

  • Tiefschlaf
  • Trance

 

 

Theta-WellenTheta Gehirnwellen
4 – 8 Hertz

Theta 1: 4 – 6,5 Hertz

  • Wachträume
  • hypnagoges Bewusstsein
  • Hypnose

Theta 2: 6,5 – 8 Hertz

  • Tiefe Entspannung
  • Meditation
  • Schläfrigkeit
  • leichter Schlaf

Bei Kleinkinder entsprechen die Teta-Wellen dem Wachzustand.

 

 

Alpha-WellenAlpha Gehirnwellen
8 – 13 Hertz

  • Leichte Entspannung
  • entspannte Wachheit
  • Aufmerksamkeit nach innen gerichtet
  • Augen geschlossen
  • Übergang zum oder vom Schlaf.

 

 

Beta-WellenBeta Gehirnwellen
13 – 38 Hertz

Niedrig: 13 – 15 Hertz

  • Aufmerksamkeit entspannt nach außen gerichtet.

Mittel: 15 – 21 Hertz

  • Hellwach
  • Aufmerksamkeit erhöht und nach außen gerichtet.

Hoch: 21 – 38 Hertz

  • Stress
  • Angst
  • Hektik

Beta-Wellen treten im REM-Schlaf auf.

 

 

Gamma-WellenGamma Gehirnwellen
38 – 70 Hertz

  • Hoher Informationsfluss
  • anspruchsvolle Tätigkeit

 

 

Es gibt visuelle (Dreammachine) und auditive (Brainwaves, Binaurale Beats - ob dies wirklich funktioniert wurde bis dato nicht bewiesen) Möglichkeiten, die Gehirnwellen zum Vorteil des Klarträumers zu verändern.

Auf beide Varianten werde ich in noch folgenden Blogbeiträgen eingehen.

Quellen: Wikipedia, Bluestwave
Tags: Brainwaves, Brain Waves, Bineurale Beats, binaurale beats

Gewolltes Aufwachen nach Schlafphase - Anker durch Autosuggestion setzen

Datum27. Jun. 2013
Views: 5826 | Kommentare: 2


blog_autosuggestion_anker.png

Die Kraft der Autosuggestion sollte nicht unterschätzt werden. Macht man sich klar, dass man selbst die Kontrolle über seinen Körper hat, ist durch Autosuggestion vieles erreichbar.

Unabsichtlich wurde ich am Anfang meiner Klartraumkarriere immer nach einer REM-Phase wach. Ich wusste, dass nach der REM-Phase die Traumerinnerung am besten ist. Unbewusst habe ich so einen Anker gesetzt, der mich nach jeder REM-Phase erwachen ließ.

Dazu sei aber gesagt: Die eine Methode oder die eine Suggestion, welche bei jedem gleich wirkt, gibt es nicht.

Ich habe diesen Anker unbewusst gesetzt, es war einfach mein Wille, der mich richtig aufwachen ließ. Hier gilt es, Suggestionen auszuprobieren.

Mache dir bewusst, dass dein Geist im Schlaf aktiv ist und du ihn kontrollieren kannst. Vielleicht kennst du einen solchen Anker bereits: Du wachst vielleicht nur wenige Sekunden vor deinem Wecker auf.

Dein Geist und dein Körper haben sich daran gewöhnt, genau um diese Uhrzeit aufzuwachen.

Körper und Geist programmieren

  1. Suche dir eine Formulierung, die zu deinem Ziel passt und dir gut „von der Zunge geht“
    z. B.: „Ich wache heute nach jeder REM-Phase auf“
  2. Sagst oder denkst du dir diese Suggestion das erste mal, richte Sie dabei innerlich an deinen Geist. Visualisiere dabei einen Ort, der für dich am ehesten den Geist repräsentiert. Dies kann das Gehirn, aber auch jeder andere Ort in deinem Körper sein, den du mit deinem Geist verbindest.
  3. Bei zweiten Mal richtest du die Suggestion an deinen Körper. Suche auch hier einen Ort, der für deinen Körper steht. Dies kann in der Mitte deines Körpers sein, oder auch dein Herz, dein Bauch etc.
    Versuche dich in das Gefühl hineinzuversetzen, dass du hast, wenn du kurz vor dem Wecker aufwachst. Stelle die Suggestion mit diesem Gefühl gleich.
  4. Wiederhole nun diese zwei Suggestionen, abwechselnd richtest du den Befehl an deinen Geist und an deinen Körper.

Klarträumen in allen Schlafphasen? Die haupt Klartraumphase: REM-Phase

Datum 1. Jun. 2013
Views: 4576 | Kommentare: 2


Kann man in allen Schlafphasen einen Klartraum erleben? Betrachten wir zuerst die Schlafphasen selbst, alle Informationen findet ihr hier: Schlafphasen.

schlafphasen.png

Die haupt „Klartraumphase“ ist der REM-Schlaf, welcher mit dem fortschreitenden Schlaf immer länger wird. Hier werden die meisten Klarträume erlebt. In den anderen Schlafphasen sind Klarträume auch möglich, hier sind diese aber nicht so plastisch und kontrolliert. In den None-REM-Phasen sind die Träume mehr Gedanken also real wirkende Erlebnisse.

Eine Nacht im Schlaflabor - Klartraum-Experiment

Datum26. Mär. 2013
Views: 3597 | Kommentare: 3


Ich sitze im Zug und bin auf dem Weg nach Mannheim zum Zentralinstitut für Seelische Gesundheit. Dort habe ich mich mit Tadas Stumbrys verabredet. Insgesamt bin ich ca. 6 Stunden unterwegs. Ich mache viele RCs um mich schon mal auf den heutigen Klartraum im Schlaflabor einzustimmen.

Endlich angekommen suche ich zuerst das Zentralinstitut und verschaffe mir eine grobe Orientierung. Danach streife ich noch ein wenig in Mannheim umher, kehre dann aber doch viel zu früh mit großer Vorfreude zum Zentralinstitut zurück.

Schlaflabor_Lageplan.jpgIch wähle Tor Nummer 1 und frage den Pförtner, ob ich für das Schlaflabor im richtigen Gebäude bin. Der Pförtner bejat und erklärt mir, ich müsste ein Stockwerk tiefer. Natürlich bin ich viel zu früh. 21:30 Uhr habe ich mit Tadas ausgemacht. Er ist Doktorand am Institut für Sportwissenschaften in Heidelberg.

Um die Zeit rum zu kriegen, lese ich ein wenig. Nichts klartraumrelevantes, ich will es ja nicht übertreiben. Gegen 21:00 Uhr gehe ich ein Stockwerk tiefer in das Untergeschoss. Die Tür zum Schlaflabor ist abgeschlossen, ich sehe einen Schalter mit der Aufschrift “Klingel”. Ich klingle und sofort kommt mir der Gedanke in den Sinn, dass ich ja ein Experiment stören könnte… aber wer schläft schon im 21:00 Uhr? Niemand öffnet, ich bin ja noch zu früh.

Als ich mich umsehe, entdecke ich, dass jemand am Informationsschild das erste L aus „Schlaflabor“ entfernt hatte.

Mit einem Filzstift wurde dies wieder hinzugefügt. Für ein Schaflabor hätte ich diese weite Reise nicht auf mich genommen, denn nur die dümmsten Kälber suchen sich ihre Metzger selber :)

Schlaflabor_Schaflabor.jpg

Gegen 21:15 Uhr schreitet Tadas, den ich anhand eines Fotos von seiner Website erkenne, und ein Kollege, die Treppe zum Schlaflabor hinab. Tadas vermutet bereits, dass ich der heutige Proband bin. Ich reiche ihm die Hand und stelle mich vor, ebenso tu ich dies bei seinem Kollegen. Dieser wirkt sehr verwundert und wie sich herausstellt, ist dies kein Kollege von Tadas… er kennt diese Person überhaupt nicht. Der unbekannte Herr verlässt das Untergeschoss und ich fühle mich doch ein wenig wie ein Schaf im Schaflabor.

Die Situation ist schnell geklärt und jetzt erst recht amüsant, kann ja mal passieren. Wir betreten das Schlaflabor, welches in mehrere kleine Zimmer aufgeteilt ist. Ich betrete mein Quartier für die Nacht und ich bekomme ein paar Fragebögen zum Ausfüllen. Ich sehe mich in meinem Zimmer um: An der Decke hängt eine Kamera, die natürlich auf mein Bett gerichtet ist. Neben dem Bett erklärt der King persönlich, wo die Elektroden angebracht werden.

Schlaflabor_Kamera.jpg  Schlaflabor_King.jpg
Schlaflabor_Bett.jpg

Es erfolgt nun ein Test, auf den ich nicht genau eingehen kann, da die Studie noch andauert. Ich will keine wichtigen Details verraten und vorab Leute beeinflussen. Ziel ist ist, die Verbesserung von motorischen Fähigkeiten durch Klarträume zu belegen. Diesen Test muss ich heute im Klartraum wiederholen und nach dem Erwachen erneut ausführen. Dadurch zeigt sich, ob ich mich durch das Üben im Klartraum verbessert habe.

Anschließend mache ich mich „Bettfertig“ und Tadas beginnt die Elektroden in meinem Gesicht und an meinem Kopf zu befestigen. Wir unterhalten uns sehr angeregt über das Klarträumen, er erzählt mir von seiner Arbeit mit Daniel Erlacher und einer Begegnung mit Stephen LaBerge (ausgesprochen mit „weichem Ä“, LaBärsch. Endlich! Die Unsicherheit bei der Aussprache hat ein Ende!). Wir unterhalten uns über die Faszination des Klarträumens und über unseren ersten Klartraum. Er erzählt mir u. a. von einem Experiment, bei dem bestimmte Gehirnregionen über leichte, elektrische Stimulation Klarträume auslösen soll.

Ein weiteres interessantes Thema das Tadas aufbrachte: Traumfiguren können zum Großteil “Gedanken lesen“. Der Klarträumer hat hinter seinem Rücken eine bestimmte Anzahl an Fingern ausgestreckt. In den meißten Fällen gaben die Traumfiguren die richtige Anzahl der Finger an. “Gedanken lesen” ist natürlich übertrieben, aber Traumfiguren scheinen Zugriff auf die Gedanken, das Wissen des Träumers zu haben.

Es fehlen noch zwei Elektroden am Oberkörper, um den Herzschlag zu messen. Die Zeit zum anbringen der Elektroden verstreicht mir natürlich viel zu schnell.

Schlaflabor_Elektroden.jpg

Natürlich trage ich ein KT-Forum T-Shirt, das bringt mir Glück :)

Jetzt werden erstmal die Elektroden überprüft. Tadas verlässt das Zimmer und kommuniziert mit mir über ein Intercom. Sitzt alles richtig, werdend die Augenbewegungen deutlich angezeigt usw. Ich muss nach oben schauen, nach unten, links und rechts, Augen öffnen, schließen, mit den Zähnen knirschen…

Danach ist Bettruhe. Ich schlafe sehr schwer ein, die Kabel sind ungewohnt und engen mich in meinen üblichen Drehmanövern beim Einschlafen ein. Drei mal erlebe ich das Bekannte „Zucken / Stolpern / Fallen“. Ich schlafe nach einer gefühlt viel zu langen Zeit ein und erlebe prompt einen Klartraum:

Es ist sonnenhell im Schlaflabor. Ein Mann betritt das Schlaflabor, er hat lange dunkle Haare. Er zockt auf einer Konsole. Ich sage ihm, ich müsste eigentlich träumen. Er ist überrascht und entschuldigt sich, mich von meiner Arbeit abzuhalten. Ich sitze ihm nun irgendwie gegenüber und er spuckt mir Cola ins Gesicht, es fühlt sich an wie Gummibärchen die auf meiner Haut kleben. (Dies sind eindeutig die Elektroden, die ich in das Traumgeschehen einbaue.) Er entschuldigt sich, dass er so reingeplatzt ist. Ich sage, es sei doch lustig wenn ich jetzt wirklich schon träumen würde. Ich mache einen Nasen Rc und werde klar.

 

Dauer: 2-3 Sekunden
Klarheit: Sehr Gut
Kontrolle: Gut

 

Ich freue mich über den KT und möchte meine Klarheit durch die LRLRLR (Links Rechts etc.) Augenbewegungen signalisieren. Ich bin sehr aufgeregt und wache auf.

Der Klartraum dauerte leider nur wenige Sekunden. Tadas meldet sich über das Intercom ob ich wach bin, ich erzähle ihm von meinem Klartraum und dass dieser leider zu kurz war. Tadas betritt den Raum, jetzt beginnt die Wachphase des WBTB. Es ist nun 4 Uhr und ich notiere meinen Traum. Ich suche nach DreamSigns und beschäftige mich mit dem Traum.

Ich bin guter Dinge, aber auch enttäuscht, es so kurz vor dem Ziel doch nicht geschafft zu haben… Ich lege mich nun wieder schlafen und praktiziere MILD. Wieder kommt es mir vor, als würde ich kaum schlafen. Tadas weckt mich nun mehrmals nach meinen REM-Phasen, ich erinnere mich an meine Träume, werde aber währenddessen nicht mehr klar.

Am Morgen um 8 ist alles vorbei. Tadas, der die ganze Nacht wach war, weckt mich. Die Elektroden werden entfernt. Ich wiederhole den Test vom vorangegangenen Abend. Die Daten sind dennoch brauchbar, ein kompletter Erfolg wäre aber mir und sicher auch Tadas lieber gewesen.

Interessiert frage ich Tadas, ob ich mir mal meine Schlafdaten ansehen darf.

Schlaflabor_Daten1.jpg

Immer noch im Haar: Wasserlöslicher Kleber für die Elektroden. Keine Sorge, einmal Haare waschen und es bleibt nichts zurück :)

Schlaflabor_Daten2.jpg

Die rote Linie im oberen Bild zeigt den Muskeltonus, der am Kin gemessen wird. Der Ausschnitt zeigt eine REM-Phase, in der ich gelähmt bin, darum gibt es keinen Ausschlag. Oberhalb der roten Liene sieht man die REM typischen Augenbewegungen. Unterhalb der roten Linie wird der Herzschlag angezeigt.

Tadas erklärt mir, das bis vor wenigen Jahren noch alle Kurven ausgedruckt wurden. Da kommt bei einer Nacht viel Papier zusammen und es war besonders viel Arbeit, einen bestimmten Zeitpunkt auf dem langen Ausdruck zu finden.

Ich bin etwas enttäuscht von meinem “halben Erfolg”. Es war aber dennoch einer super Erfahrung, ich habe mich sehr angeregt mit Tadas unterhalten und einen faszinierenden Einblick in die Schlafforschung erhalten.

Zum Abschied schenkt mir Tadas eine Schachtel mit Pralinen. Die Erfahrung im Schlaflabor war mir Geschenk genug. Ich bedanke mich bei ihm herzlich und mache mich auf die Heimreise.

Wer weiß, vielleicht versuche ich es ja nochmal… die Studie dauert noch an.

REM-Dreamer im Test - Unterschied zu Remee [Nova-Dreamer, Klartraum Schlafmaske]

Datum17. Feb. 2013
Views: 15018 | Kommentare: 9


rem-dreamer schlafmaske

Review

Der REM-Dreamer (ein Nachbau des Nova-Dreamers) ist eine Schlafmaske, mit deren Hilfe man gezielt Klarträume auslösen kann.
In der Schlafmaske befindet sich eine PLatine mit einem ein Sensor, der die für den REM-Schlaf typischen Augenbewegungen erkennt. Daraufhin gibt die Brille rote Lichtsignale ab.

Diese Signale treten evtl. im Traumgeschehen des Träumenden auf und zeigen ihm so, dass er gerade träumt. Die Brille soll also DILD-Klarträume auslösen.

Der REM-Dreamer kostet 147€ und enthält im Lieferumfang folgendes:

  • REM-Dreamer Platine mit Sensor, LEDs inkl. 2 Batterien.
  • Schlafmaske
  • Anleitung (in schlechtem Englisch) :)
  • Garantie Zettel

 

REM_Dreamer_Platine.jpg
Rechts über der Baterrie (2 Stück) befinden sich 2 Knöpfe, der obere schaltet das Gerät ein (Menu/On) und wechselt zwischen den Menüpunkten. Der Knopf darunter (Value) ändert den Wert zum aktuell gewählten Menüpunkt.

Der Knopf in der Mitte (mit RT = Reality Test betitelt, auf dem Foto nicht erkenntbar) lässt die roten LED kurz aufleuchten, ein Piepton ertönt und der Delay Timer wird um 10 min erhöht. Diese Zeit, die Rückwärts abläuft, gibt an ab wann der REM-Dreamer auf Augenbewegungen prüft.

So kann man zum einen testen, ob der REM-Dreamer funktioniert (bei meinen Tests habe ich oft nur geträumt, ich würde den Knopf drücken) und gelichzeitig die Zeitspanne, in welcher der REM-Dreamer auf Augenbewegungen prüft, um 10 Minuten pro Knopfdruck verlängern.

Wacht man in der Nacht auf, drückt man einfach mehrfach den RT Knopf. Wenn man 30 min zum einschlafen benötigt, drückt man den Knopf 3 mal (3 x 10 min)

REM_Dreamer_3_5_Klinke_Anschluss.jpg
Es können Kopfhörer / Lautsprecher über einen 3,5 Klinke Anschluss angeschlossen werden.


REM_Dreamer_Schlafmaske_innen.jpg
Die Schlafmaske ohne Platine, welche von oben eingeschoben wird.

REM_Dreamer_Schlafmaske_mit_Platine.jpg
Hier sieht man den REM Dreamer in seiner Maske. Links und rechts befinden sich die LED Leuchten, rechts darunter liegt der Bewegungssensor, der die Augenbewegungen erkennt.

Die Maske sitzt relativ komfortabel, leider lassen sich beim Band nur zwei „Größeneinstellung“ vornehmen. Die Bänder verbinden sich mit Klettverschluss, hier ist die Fläche aber einfach zu kurz.

Tipp:

Schlafmaske umbauen. Es gibt sehr angenehme Schlafmasken, die auch verhältnismäßig dick sind und sich daher besonders eigenen, die Platine zu verstauen. Auch ist hier oft, je nach Schlafmaske, die Einstellung der Bänder variabler.

Das Menü / Bedienung
1 mal kurz auf Menu / On drücken und der REM Dreamer schaltet sich ein.

Menüpunkte:
Drückt man Menu / On erneut, kommt man zum nächsten Menüpunkt, beim pressen des Value Knopfes wird der aktuelle Wert verändert.

1.Delay:
Beim Start wird eine verzögerung von 10 Minuten eingestellt, nach 10 Minuten beginnt der REM Dreamer auf Augensignale zu prüfen
Value: Rechnet 10 Minuten dazu.
Drückt man Value länger, wird der Timer auf 10 Minuten zurückgesetzt.

2.Preset For:
Voreinstellungen
Value: Light Sleep / Medium Sleep / Deep Sleep
Lichtintensität, Soundlautstärke etc. werden jeh nach gewähltem Profil eingestellt.

3. Flash Brightness:
Value: 0 - 9
Helligkeit der LEDs.

4. Sound Volume:
Value: 0 -9
Soundlautstärke des Pieptons.

5. Cue Lenght:
Value: 0,5 / 0,10 / 0,15 / 0,20 / 0,25 / 0,30 / 0,35 / 0,40 / 0,45 Sekunden
Aufblinkdauer, wie lange die LEDs aufleuchten / Sounddauer des Pieptons.

6. Cue Frequency:
Value: 2-9 mal pro Sekunde
Wie oft in der Sekunde die LEDs aufleuchten / der Piepton ertönt.

7. Length:
Value: 2 / 4 / 6 / 8 / 10 / 15 / 20 / 25 / 30 / 40 Sekunden
Dauer, wie lange die LEDs die “Cues” abgeben, wenn REM Schlaf entdeckt wurde. / Dauer der Piepton Cues.

8. Dream Alarm:
Value: On / Off
Weckt einen zu Beginn einer REM-Phase, man kann evtl. Träume aufschreiben, an die man sich erinnert oder direkt WILDen.

9. TWC (Two Way Communication = Zwei-Wege Kommunikation):
Value: ON / OFF
Ist TWC aktiv, kann man bei zu hellen Lichtsignalen die Augen nach oben und nach unten bewegen was die Intensität der Lichtsignale automatisch verringert. Man muss die Schlafmaske also nicht extra abnehmen und die Einstellungen ändern.

10. REM Detectors:

Value: Testet die REM Detektoren. Man hört es knacken, wenn sich etwas vor dem Sensor bewegt. Zum “ausschalten” zum nächsten Menüpunkt wechseln. Der Detektor ist dann natürlich nicht komplett ausgeschaltet, sobald die Delay Time abgelaufen ist, erkennt dieser die Augenbewegungen wie gewohnt.

11. Generatet Series:
Value: Keine Einstellungsmöglichkeiten
Zeigt an wie oft er in der Nacht Cues abgegeben wurden, also wie oft Augenbewegungen erkannt wurden.

12. REM Detector Sensitivity:
Value: 0-9
Je höher der Wert, desto feinere Augenbewegungen werden erkannt.

13. Turn Off The REM Dreamer:
Value: Schaltet den REM-Dreamer komplett aus.

 

Gehen wir nun ein fiktives Beispiel bei der Benutzung des REM-Dreamers durch:

Cue Lenght: 0,5 Sekunden
Cue Frequency: 2 (pro Sekunde)
Length: 25 Sekunden

Der REM Dreamer erkennt, dass du Träumst:

Jetzt gibt er 25 Sekunden lang, zweimal in der Sekunde ein Lichtsignal ab, welches für 0,5 Sekunden aufleuchtet.

 

Funktioniert der REM-Dreamer?
Dies ist wohl der große Knackpunkt des REM-Dreamers, denn dies variiert von Person zu Person. Ich konnte durch den REM-Dreamer bei 6 Versuchen keine Klarheit erlangen. Die Lichtsignale wurden bei mir immer in den Traum eingebaut:

Ich bin in einem Keller bei einem Boxkampf, jemand leuchtet mir mit einer Lampe ins Gesicht.

In einem anderen Traum:

Jemand zündet eine Kugel aus gepresstem Schwarzlichtpulver, welches mich stark blendet.

Evtl. erkennt man die Signale bei einer längeren Anwendung, garantiert ist aber nichts.

 

Remee als Alternative?

Der Remee ist eine ähnliche Schlafmaske, die es für knappe 70€ ohne Versandkosten und Zoll aus den USA zu kaufen gibt. Leider fehlen hier die Sensoren zur Erkennung des REM-Schlafes. Hier kann man nur eine Zeit einstellen, ab wann die Lichtsignale eintreten sollen z. B. 5 Stunden nach Starten des Timers.

Ich sehe den Remee also nicht als Alternative zum REM-Dreamer.

Die Schlafphasen / Schlafzyklen

Datum14. Feb. 2013
Views: 6762 | Kommentare: 0


Es gibt 4 bzw. 5 (Phase 3 und 4 wird oft zusammengefasst) Schlafphasen, die jeder Mensch jede Nacht mehrmals durchläuft:

1. Einschlafphase
2. Leichter Schlaf
3. / 4. Übergang in den Tiefschlaf / Tiefschlaf selbst
5. REM-Phase

schlafphasen.png

Diese 4 bzw. 5 Phasen stellen einen Schlfzyklus dar. Dieser dauert ca. 90 Minuten. Nach 90 Minuten beginnt der Zyklus von vorne, wobei bei voranschreiten der Nacht mit jedem Zyklus die REM-Phase zunimmt. Zu Beginn nur wenige Minuten lang, kann diese gegen Ende der Nacht bis zu 90 Minuten andauern.

Wie bei einer Kette wiederholt sich der oben dargestellte Zyklus, die Abbildung zeigt also ein Glied der Kette.

1. NREM Stadium 1 oder Einschlafphase
Thetawellen ca. 7 Herz, langsam rollende Augenbewegungen. Der Muskeltonus nimmt ab. Die Atmung wird ruhig und regelmäßig. Geräusche können noch wahr genommen werden.

2. NREM Stadium 2 oder leichter Schlaf
Niedrigamplitude, langsame Aktivität des EEGs. Bei Weckungen geben viele Versuchspersonen an, nicht geschlafen zu haben. Hier tritt oft das allgemein bekannte „Zucken“ oder „Gefühl des Fallens“ auf.

3. / 4. NREM Stadium 3-4 oder Tiefschlaf
Delta-Wellen mit hohen Amplituden und besonders geringen Frequenzen bis zu 2 Herz.
NREM3 & 4 unterscheiden sich nur in ihrem Anteil an Delta-Wellen. Skelet- und Augenmuskulatur ist sehr entspannt. Zellteilung findet statt und es werden Wachstumshormone ausgeschüttet.

5. Die REM-Phase / der REM-Schlaf
Traum- und Klartraumphase (Klarträume treten sehr selten auch in den NREM-Phasen auf) Entsteht in einem kleinen Teil des Stammhirns.
Gekennzeichnet ist der Schlaf von schnellen Augenbewegungen (rapid eye movement = REM)
Die Muskulatur ist komplett gelähmt, auch wenn Versuchspersonen vereinzelt bestimmte Muskeln anspannen können, dies sind aber seltene Ausnahmen. Nur die Augenmuskulatur ist nicht gelähmt, die Augenbewegungen stimmen zum größten Teil mit den Bewegungen im Traum überein. 100% sind diese aber nicht gleich. Diese Phase wird auch paradoxer Schlaf genannt, da der Körper zwar gelähmt ist, das Gehirn aber voll aktiv.

REM-Rebound Effekt: Längere und mehr REM-Phasen

Datum10. Feb. 2013
Views: 6103 | Kommentare: 0


REM-Rebound
blog_rem_rebound.png

Beim REM-Rebound wird der REM-Schlaf für eine gewisse Zeit entzogen was anschließend erhöhte REM-Phasen zur Folge hat. Der Körper holt sich den REM-Schlaf zurück. Mehr REM-Schlaf bedeuted nicht automatisch einen Klartraum, dennoch sind die Chancen durch die längeren REM-Phasen höher.

Zum Verständnis des REM-Rebound Effekts muss man sich mit den Schlafphasen auseinandersetzen:

Es gibt 4 bzw 5 (Phasen 3 und 4 werden oft in einer Phase zusammengefasst) Schlafphasen die jede Nacht mehrmals durchlaufen werden.

Die REM-Phasen sind die haupt Klartraumphasen, hier sind die Klarträume am intesivsten. Beim REM-Rebound werden diese Phasen unterdrückt, um danach in vermehrter Form aufzutreten.

Es gibt mehrere Wege den REM-Rebound Effekt auszulösen, folgende zwei Wege sehe ich als vertretbar an:

  • REM-Schlafentzug
  • Einnahme von Baldrian

 

REM-Schlafentzug
Beim REM-Schlafentzug wird man zu Beginn des REM-Schlafes geweckt, um die Schlafphase zu verschieben. Nach der Weckung zu Beginn des REM-Schlafes starten die Schlafphasen von vorne, bis zur nächsten REM-Phase bei der man erneut geweckt wird.

Dies kann man über den ZEO-Wecker hervorrufen oder über den REM-Dreamer.

 

Einnahme von Baldrian
Baldrian erhöht die Tiefschlafphase und verringert die REM-Phase. Nach Beendigung der Einnahme tritt der REM-Rebound effekt ein.

Folgende Mehtoden zur Auslösung des REM-Rebound Effekts halte ich für fragwürdig und ungesund und rate stark davon ab. Dennoch sollen diese nicht verschwiegen werden:

  • REM-Entzug durch Alkohol
  • kompletter Schlafentzug

Ich rate davon ab, so den REM-Rebound Effekt auszulösen. Alkohol sollte in Maßen genossen (Blogbeitrag: Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume) werden und kompletter Schlafentzug ist gesundheitsschädlich!

Der MittagsWILD - WILDen beim Mittagsschlaf möglich?

Datum11. Aug. 2012
Views: 9675 | Kommentare: 5


blog_mittagswild.png

Mittags WILDen? Geht das überhaupt?

Abends zu WILDen wird von vielen Seiten immer als schwieriger beschrieben. Doch trifft dies wirklich auf jede Person zu? Kann man diese Aussage so allgemein tätigen?

Der theoretische Grund, welcher den WILD-Vorgang erschwert, liegt in den Schlafphasen: Abends muss man erst alle anderen Schlafphasen durchlaufen, bis man in die REM-Phase gelangt. Laut der Theorie dauert ein Schlafzyklus, in dem alle Schlafphasen durchlaufen werden, ca. 90 Minuten. Am Ende des Zyklus tritt die REM-Phase auf, die haupt Traum und haupt Klartraumphase.

Doch wie ist es dann möglich, dass man auch nur bei einem 30 minütigen Mittagsschlaf intensiv und lebhaft träumt? Das die Theorie eben nur Theorie ist und nicht immer 100% zutrifft, zeigt sich hier sehr gut.

Ein MittagsWILD bringt viele Vorteile: Wer sich einen Mittagsschlaf gönnen möchte, ist in der Regel sehr Müde und schläft somit sehr schnell ein (falls nicht, hier ein paar Tipps um schnell einzuschlafen). Kein langes herumwälzen im Bett, dies ist für den WILD sehr von Vorteil. Zusätzlich ist ein Mittagsschlaf einfach erfrischend und man bekommt Energie für den Tag. Ein MittagsWILD hat also auch Vorteile, selbst wenn der WILD nicht klappt.

Informationen zu WILD-Technik sind hier im KT-Forum zu finden.

Alkohol - Einfluss auf die Traumerinnerung und Klarträume

Datum28. Jul. 2012
Views: 11793 | Kommentare: 4


blog_alkohol_te.png

Zu viel Alkohol hat immense Auswirkungen auf den Schlaf, die Traumerinnerung und auf Klarträume. Legt man sich mit zu viel Alkohol im Blut schlafen, unterdrückt dieser die REM-Phasen, welche die Haupttraumphase ist. Man träumt zwar in allen Phasen, in der REM-Phase sind diese aber am lebhaftesten.

Bleiben die REM-Phasen aus, bleiben also auch die Träume aus. Die Träume aus den NoneREM-Phasen ähneln mehr Überlegungen und Gedankengängen als plastisch erlebten Träumen. Dennoch kann man sich auch unter Alkoholeinfluss an seine Träume erinnern. Gegen Ende der Nacht und wenn Alkohol abgebaut wurde, holt der Körper seinen REM-Schlaf nach. Die RE;-Phasen verschieben sich nach hinten und werden dann meist an einem Stück nachgeholt. Der sogenannte REM-Rebound-Effekt entsteht. Natürlich sollte man dies nicht gezielt mit Alkohol versuchen auszulösen!

Traumerinnerung ist also auch unter Alkoholeinfluss möglich, auch wenn diese hier sehr schlecht ist. Man erinnert sich meist nur an „Fetzen“ ohne viele Details. Doch wie sieht es mit den Klarträumen aus? Ist ein Klartraum und übermäßigen Alkoholeinfluss möglich?

Ja, das ist es. Doch man erlebt den Klarträum ähnlich dem Wachleben unter Alkohol. Die Kontrolle über den Körper ist kaum vorhanden, alles schwankt und man geht sich sehr schwer. Ein Klartraum ist möglich aber viel hat man davon nicht.

Warum träumen wir?

Datum 7. Mai. 2012
Views: 6969 | Kommentare: 4


warum_traumen_wir.png

Zu dieser Frage gibt es leider bisher keine sichere Antwort, nur Theorien.

Theorie 1: Erlebnisse verarbeiten
Wir Träumen um die am Tag erlebten Dinge zu verarbeiten und zu sortieren. Wichtiges und unwichtiges wird aussortiert, bunt gemischt und erneut im Traum durchlebt. Für diese Theorie spricht das Vergessen der Träume am Morgen, da sich ansonsten ja die Informationen „anstauen“ würden.

Theorie 2: Simulator
Der Trübtraum erscheint einem immer als absolut real. Dies bestärkt die Theorie, dass der Traum eine Art Simulator / eine Übung für das Leben ist. Situationen werden simuliert und im Traum wird darauf reagiert. Das Muskelgedächtnis wird im Traum trainiert, wer zB im Traum zu Boden fällt, speichert das Verhalten der Muskeln bei einem Sturz. Stürzt man nun im Wachleben, ist es so als habe man bereits im WL einen Sturz erlebt. Man ist besser vorbereitet.

Theorie 3: Zufällige Impulse
Die letzte Theorie besagt, Träume seien nichts als zufällige Impulse, Überschuss und „Gedanken Abfall“ ähnlich den aussortierten Informationen.

Meiner Meinung nach trifft Theorie 2 am ehesten zu. Welche Theorie haltet ihr für zutreffend? Was denkt ihr, warum wir träumen?

 

UPDATE 18.02.2013
Angst verlernen durch Träume
In einer Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie fand Victor Spoormaker herraus, das der REM-Schlaf und damit der Haupttraumschlaf hilft, Angst zu verlernen.

Ein vereinfachtes Beispiel: Wer einen Autounfall hatte, muss nicht vor jedem Auto das am Straßenrand parkt, angst haben. Dieses Unterscheiden, dieses “verlernen der Angst”, lernen wir im REM-Schlaf.

Gelähmt jede Nacht | Video zu den Schlafphasen

Datum13. Aug. 2011
Views: 3932 | Kommentare: 0


Jeder Mensch ist jede Nacht komplett gelähmt! Mehr zu den Schlafphasen, REM-Schlaf und NREM-Schlaf im Video oder im Forum: Schlafphasen

schlafphasen.png