Bogenschießen im Klartraum üben - Klartraumbericht

Datum13. Nov. 2013
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Heute habe ich im Klartraum das Bogenschießen geübt. Ich wurde klar, da mir auffiel, das Züge normalerweise nicht an Bushaltestellen halten und auch nicht auf der Straße fahren. Ich war bereits in den Zug bzw. die S-Bahn eingestiegen, als sich dies erkannte.

Sofort übte ich das Bogenschießen. Im Wachleben schieße ich seit ein paar Wochen Recurve. Zunächst war der Bogen und die Pfeile noch unsichtbar und ich feuerte die Pfeile auf kleinere Gegenstände, die in der S-Bahn auf einem Tisch standen. Die Mitfahrer begannen nun auch, mit einem Bogen zu schießen.

Nach kurzer Zeit wurde der Pfeil auch sichtbar. Nur der Bogen blieb unsichtbar, auch wenn sich alles andere wie echt anfühlte. Die Spannung beim ziehen und halten der Sehne, das lösen. Alles wie im richtigen Training. Nur das Zielen viel ohne Sehne etwas schwer. Die Pfeile griff ich einfach immer wieder aus der Luft.

Der Klartraum war ca 3 Minuten lang, ich konnte ca. 9 Pfeile schießen.

Ich werde dieses Projekt weiter verfolgen, die bisherigen Trainingsergebnisse aus dem Training im Wachleben und meinen Träumen, in denen Bogenschießen vorkommt, findet ihr im KT-Forum.

Teilnehmer gesucht: Bewegungslernen im Klartraum - Ein Schlaflaborexperiment

Datum18. Feb. 2013
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Die Universität Heidelberg sucht Klarträumer, die im Schlaflabor in Mannheim an einem Experiment teilnehmen.

Die Studie befasst sich mit dem “Bewegungslernen im Klartraum”. Der Klarträumer muss eine bestimmte Bewegung (Finger-Tapping) im Klartraum ausführen. Gesucht werden Klarträumer, die regelmäßig (mehrmals im Monat) klarträumen.

Sie verbringen dann eine Nacht im Schlaflabor (Termine sind flexibel, auch am Wochenende möglich) und versuchen über WBTB kombiniert mit MILD einen Klartraum zu erlangen.

Ich habe es mir erlaubt, die PDF hier anzuhängen. Schickt bei Interesse eine E-Mail an Herrn Tadas Stumbrys unter: tadas.stumbrys@issw.uni-heidelberg.de

Ich selbst habe bereits angefragt und hoffe auf darauf, am Experiment teilnehmen zu können. Ich wollte schon immer ein Schlaflabor von innen sehen und hoffe auf eine positive Antwort.

Traut auch, so eine Chance ergibt sich nicht jeden Tag!

PDF mit allen Infos (ggf. Rechtsklick -> Speichern unter)

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Du trainierst im Klartraum eine Sportarten oder spielst ein Musikinstrument?

Dann melde dich bei Dipl.-Psych. Melanie Schädlich. Frau Schädlich sucht Klarträumer die eine Sportart oder ein Musikinstrument im Wachleben trainieren / spielen und diese Fähigkeiten im Klartraum verbessern.

Ein Gespräch findet bei Interesse telefonisch oder per Skype statt.

PDF mit allen Infos (ggf. Rechtsklick -> Speichern unter)

 

Eine Nacht im Schlaflabor

Das Experiment ist vorrüber, hier findet ihr meinen Bericht aus dem Schlaflabor :)

50 Ideen / Ziele / Aktivitäten für deinen nächsten Klartraum

Datum26. Dez. 2012
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Keine Idee für den nächsten Klartraum? Hier eine Liste mit 50 Dingen, die du im Klartraum erleben kannst:

  1. Schwerkraft verändern
  2. Eine neue Farbe sehen
  3. Dein Lieblingsessen essen
  4. Durch eine Wand gehen
  5. In ein Tier verwandeln
  6. Das eigene Geschlecht ändern
  7. Deinen Lieblingssong in bester Klangqualität hören
  8. Feuer erzeugen
  9. Ein Haus zerstören
  10. Eine Traumfigur erscheinen lassen
  11. In eine Flüssigkeit verwandeln
  12. Ein Ereignis deiner Vergangenheit erneut erleben
  13. Einen unbekannten Geschmack schmecken
  14. Sich unsichtbar machen
  15. Eis erzeugen
  16. Sich selbst befragen: Meine Stärken, Schwächen
  17. In eine andere Zeit reisen
  18. Deinem Chef / Lehrer die Meinung sagen
  19. Sich schrumpfen
  20. Ins Weltall fliegen
  21. Alles in Zeitlupe erleben
  22. Im Meer schwimmen
  23. Deine größte Angst erscheinen lassen und besiegen / Fragen, was sie will
  24. Das Wetter beherrschen (Hurricane?)
  25. Sex  mit deinem Traumpartner / Wunschpartner
  26. Eine vergessene Erinnerung hervorholen
  27. Eine Traumfigur bitten, dir im nächsten Trübtraum zu sagen, dass du gerade träumst
  28. Röntgenblick
  29. Mit Verstorbenen reden
  30. Eine Sportart, die du im Wachleben beherrscht, im Klartraum verbessern
  31. Unterwasser atmen
  32. Glücksgefühle hervorrufen
  33. Alles in einen Comicfilm verwandeln
  34. Rückwärts- / Vorwärtssalto
  35. Nach dem Sinn des Lebens fragen
  36. Die Umgebung erforschen
  37. Meditieren
  38. Ein fernes Land bereisen
  39. Verhält sich eine Kopie einer Person aus dem Leben so wie du sie kennst?
  40. Ein berauschendes Parfum riechen
  41. Traumfreunde finden
  42. Übernatürlich schnell Laufen
  43. Fallschirm springen
  44. Überzeuge Traumfiguren davon, das dies alles ein Traum ist.
  45. Werde zum Riesen
  46. Berühmte Persönlichkeiten aus der Vergangenheit treffen.
  47. Erschaffe ein Bild, welches du im Wachleben nachmalst.
  48. Vergrößere dein Blickfeld auf 360° Grad.
  49. Lasse einen Vulkan ausbrechen.
  50. Lasse dich zu etwas kreativem im Wachleben inspirieren.

 

Welche Ziele verfolgst du gerade? Schreibe einen Kommentar mit deinen aktuellen Zielen im Klartraum :)

Sportarten im Klartraum trainieren - Muskelgedächtnis

Datum 3. Jun. 2012
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Fast jede Sportart lässt sich im Klartraum trainieren und dadurch verbessern. Nehmen wir als Beispiel den Kampfsport. Die Techniken sind bestimmte Bewegungsabläufe, die es gilt zu trainieren. Trainiert man diese, gehen laufen sie immer schneller und fast „automatisch“ ab. Dies ist das Msukelgedächtnis. Bewegungsabläufe und Positionen werden dort gespeichert und können so schneller abgerufen werden. Man muss nicht erst nachdenken, wie denn diese eine Schlagtechnik funktioniert, sie wird wie automatisch abgerufen.

Im Klartraum gehen die Ausgeführten Bewegungen auch in das Muskelgedächtnis über. Das Training im Klartraum ist also genauso effektiv für das Muskelgedächtnis wie im Wachleben. Die Bewegungen muss man natürlich vorher im Wachleben ausgeführt haben.

Fast jede Sportart kann man durch Training / Wiederholen der Technik verbessern, sei es der Kampfsport, Sklateboradfahren, Skifahren etc.

Paul Tholey, der Autor des Klartraumbuches „Schöpferisch Träumen“ trainierte im Klartraum Skateboard fahren und Snowboarden.
Er konnte schon nach kurzer Zeit beachtliche Erfolge vorweisen: Er fing das Skateboardfahren mit 38 Jahren an und nahm bereits ein Jahr später an den Europameisterschafen 1975 Teil. Kaum zu glaube aber er gewann die Europameisterschaft.

Muskelaufbau ist im Klartraum nicht möglich, da während des Klarträumens und dem Trainieren im Klartraum keine Muskeln bewegt werden.

Das Muskelgedächtnis & Klarträume in der Kindheit

Datum17. Apr. 2012
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Viele vermuten dass Klarträumen etwas völlig natürliches ist, eine Fähigkeit, die wir eigentlich nicht lernen müssten – da wir diese vielleicht bereits von Geburt an beherrschen. Oft hört man Berichte über Personen, die in ihrer Kindheit ihre Träume bewusst gesteuert haben, ohne einen Namen für das Phänomen zu kennen.

Wie kann es sein, dass man ohne jede Technik, ohne überhaupt je von Klarträumen gehört zu haben, einen Klartraum erlebt? Zum einen kann ein DILD Klartraum auch ohne jegliche Technik elrebt werden. Es ist selten, aber möglich. Zum anderen liegt es nahe, dass uns das Klarträumen einfach in denen Genen liegt. Welche Funktion Träume haben, ist bis heute unbekannt doch die Tatsache dass Träume dem Schlafenden als absolut realistisch vorkommen (während des Traumes), legt die Funktion nahe, diese sind Übungen für das Wachleben.

Das wilde Raubtier im Traum fordert unsere Reaktionen und das Muskelgedächtnis. Dieses lässt sich auch über Klarträume trainieren. Es wird im Trübtraum eine bedrohliche Situation simuliert um im Wachleben besser dafür gerüstet zu sein.

Klarträume könnten uns also schon in jungen Jahren begleiten, doch warum ging dann diese Fähigkeit verloren, wenn dem der Fall war? Vielleicht liegt es daran, dass wir einfach immer behüteter aufwachsen. Kein Raubtier wartet (im Normalfall) auf einen, verlässt man sein Haus.

Update:
Hier ein Blogbeitrag über das Training des Muskelgedächtnisses im Klartraum:

Muskelgedächtnis im Klartraum trainieren

Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Datum31. Mär. 2012
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Der heute Mensch steht leider nicht nur am Tag unter großem Stress, diesen nimmt man auch mit in die Nacht. Er wirkt sich auf und in den Träumen aus.

Erhöhter Stress lässt die Traumerinnerung stark schrumpfen, man erinnert sich an weniger oder keine Träume. Auch können die erinnerten Träume Detailarm, fast nur Fetzen sein. Stress wirkt sich auf den Schlafbedarf aus, je nach „Typ Mensch“ schläft man mehr oder weniger.

Eine große Rolle spielt das subjektive Empfinden des Schlafes, hier spielt sogar die Schlafdauer eine untergeordnete Rolle!. Dies bedeutet, dass man auch bei einer langen Schlafdauer den Schlaf subjektive als „schlecht“ empfinden kann, was sich auf das Wohlbefinden auswirkt.

Wie wirkt sich der Stress nun auf den Klarträumer und seine nächtlichen Abenteuer aus?
Ein schlechter Schlaf, wenn auch „nur“ subjektiv, wirkt sich wie bereits erwähnt auf die Anzahl der erinnerten Träume und deren Detailgehalt aus. Einen Klartraum durch DILD zu erziehen, wird so also fast unmöglich.

Ein kleiner Teufelskreis kann beginnen: „Ich habe zZ eh kaum Traumerinnerung, warum soll ich dann am Tag Reality Checks machen?!“ Schon sinkt die Wahrscheinlichkeit auf einen Traum noch mehr. Selbst wenn man daran denken würde, durch den Stress am Tag wird man aus der Bahn geworfen und vergisst sehr wahrscheinlich überhaupt Reality Checks durchzuführen.

Dennoch lässt sich Stress in kleinem Maße positiv nutzen, wie im Beitrag “Reality Checks und besondere Ereignisse” erwähnt: Ein Zahnarzttermin, die Prüfung am nächsten morgen, das Gespräch beim Chef – diese Dinge treten sehr wahrscheinlich in den Träumen auf. Bereitet man sich mit Rcs darauf vor und festigt seine Absicht, diese Dinge im Traum zu erkennen, so kann man dadurch einen Klartraum gewinnen.

Wie kann ich nun vermeiden, den Stress mit in den Schlaf zu nehmen?
Hier ein paar praktische Tipps:

  • Meditation
    Meditieren vor dem Schlafengehen, baut Stress ab und entspannt.
  • Den Tag rückwärts Revue passieren lassen
    Lege dich ins Bett und gehe in Gedanken JEDE Aktion rückwärts durch, die du heute erlebt hast. Du beginnst mit dem dem eben passierten und endest mit dem ersten Gedanken, mit dem du am heutigen Morgen aufgewacht bist.
  • Dehn-Übungen
    Entspannte deine Arm- und Beinmuskulatur, ganz wichtig:
    Kaumuskel entspannen
  • Sport
    Nicht übertreiben aber ein wenig sport entspannt, lässt die Gedanken zu ruhe kommen und schüttet Glücksgefühle aus.
  • Kein Fernsehen / keine Games vor dem Schlafen
    Dadurch nimmt man noch viel mehr neue Informationen zum verarbeiten in den Schlaf. Der Körper ist nicht auf das Schlafen eingestellt, er will verarbeiten, analysieren, diskutieren :)

Warum Klarträume unrealistisch sind

Datum28. Nov. 2011
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Obwohl der Klartraum die Realität exakt imitiert, ist er keine zweite Realität. Die Umgebung mag zwar real erscheinen, es gehört aber mehr als das zur Realität. Ein Grund dafür ist der Klarträumer selbst. Er ist sich über den Zustand bewusst, das dies nicht real ist. Der Klarträumer muss mit keinen Konsequenzen rechnen. Wer also zB Angst hat, vor vielen Leuten einen Vortrag zu halten, kann dies nur bedingt im Klartraum üben bzw. die Angst bekämpfen. Wer mit einer ernsten Einstellung an die Sache ran geht, dem nicht realen Publikum „Bedeutung“ schenkt, kann vermutlich seine Scheu überwinden. Auf der anderen Seite ist das Publikum nicht real, versiebt man seinen Vortrag hat es keine Konsequenzen und ist somit kein Grund nervös zu sein.

Ich vermute das handfeste Phobien sich im Klartraum besser bekämpfen lassen. Eine Phobie ist eine unrationelle Angst vor etwas. Alleine der Anblick einer Schlange oder das so real wirkende Gefühl auf der Haut sollten genug sein, eine Angst auszulösen und das Erlebnis nahe an die Realität heran führen.

Zusätzlich untersteht die Welt des Klartraumes dem Träumenden. Will er etwas an der Welt ändern ist dies meist kein Problem. Auch wenn Traumfiguren oft interessante “Eigenheiten” haben, am Ende unterstehen sie dem Klarträumer.

Der Klartraum simuliert die Realität vielleicht perfekt, ist aber keine perfekte Kopie.

Ein Vorwärtssalto, im Wachleben nie probiert, fiel mir im Klartraum sehr leicht. Ich bin mir aber sicher das ich dadurch jetzt nicht besser geworden bin. Mit mehr Übung, einem ernsten herangehen kann es mir evtl. gelingen, das Erlebnis des Saltos realistischer ablaufen zu lassen und mich dadurch auch im Wachleben zu verbessern.

Gleichzeitig ist dies aber auch das was Klärträume so grandios macht: Keine Konsequenzen! Der Entdeckertrieb wird dadurch nur noch mehr entfacht. Fremde Häuser betreten, sich verhalten wie man will, alles ohne mit Konsequenzen rechnen zu müssen!

So theatralisch es auch klingen mag, ein wirkliches Gefühl von Freiheit kann man nur im Klartraum erleben.