Nicht in Klartraumstimmung / Keine Lust aufs Klarträumen

Datum17. Sep. 2013
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Keine Lust aufs Klarträumen?

Gelegentlich passiert es mir, dass ich nicht in Klartraumstimmung bin. Ich habe einfach keine Lust, Techniken zu praktizieren, Reality Checks zu machen und mich allgemein mit (Klar)Träumen zu beschäftigen.

Was könnten die Ursachen für diese gelegntliche Unlust sein?

 

Ursachen

  • Stress
  • Andere Themen erscheinen (oder sind) wichtiger
  • Unlust, Arbeit in das Thema zu stecken

 

Abhilfe

  • TTB durchstöbern
    Lese dir dein Traumtagebuch durch und rufe dir die schönsten Klarträume aber auch die schönsten Trübträume wieder in Erinnerung. Lasse dich von den schönen Erinnerungen durchfluten und spüre das Kribbeln und die Freude, die du bei deinen Träumen verspürt hast.
  • Das Warum des Klarträumens wieder ins Gedächtnis rufen
    Warum willst du Klarträume erleben? Erstelle eine Liste mit Stichpunkten, was dir am Klarträumen so wichtig ist und was du nicht missen willst. Z. B.:
    • Die absolute Freiheit erleben
    • Unmögliches möglich machen
    • Sex
    • Fliegen

Kennst du dein Warum nicht, schau dir den oben verlinkten Blogbeitrag an. Das Warum sollte jeder Klarträumer kennen um nicht die Motivation und sein Ziel aus den Augen zu verlieren.

  • Klartraumrelevante Bücher lesen
    Lese in deinem Lieblingsbuch über Klarträume oder kaufe dir ein neues Buch, auf das du dich besonders freust. So kannst du deine Motivation und dein Interesse wieder neu entfachen.
  • Im KT-Forum stöbern / Austausch mit anderen Klarträumern
    Lese Klartraumberichte / Trübtraumberichte / Erlebnisse und neue Techniken im Klartraumforum. Tausche dich mit anderen Klarträumern aus.
  • Neue / besondere Ziele setzen
    Setze dir ein neues, spannendes Ziel im Klartraum. Etwas, was du schon immer machen wolltest.
    Einen Tornado erschaffen, ein Gebäude zerstören, dein Idol treffen etc.
    Dir fällt nichts ein? Hier findest du 50 Ideen für deinen Klartraum.

 

WICHTIG:
Versuche nichts zu erzwingen. Manchmal ist eine Pause vom Klarträumen wichtig und der einzige Weg, wie du zu deinen Träumen und deiner alten Stärke zurückfinden kannst. Oft lässt sich nur so eine Trockenphase bekämpfen.

Albträume - Warum haben wir Albträume?

Datum 7. Mär. 2013
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Warum haben wir Albträume?

Jeder kennt sie: Albträume / Alpträume. Sie lassen uns mit einem unbehaglichen Gefühl aus dem Schlaf erwachen oder reißen uns regelrecht in die Realität zurück. Trübträume so wie Albträume beeinflussen unser Gefühlsleben.

Doch warum werden wir oft von Albträumen heimgesucht?

Warum wir träumen, ist bisher noch ungeklärt. Es gibt hierzu bisher nur Theorien. Vielleicht erfahren wir nie, warum wir jede Nacht das Land der Träume besuchen.

 

Doch welchem Zweck dient nun der Albtraum?
Hier meine Theorien:

 

Mit der Angst umgehen
Der Albtraum könnte uns lernen, mit Angst umzugehen. Das Max-Planck-Institut für Psychiatrie fand heraus, dass der REM-Schlaf u. a. dazu dient, Angst zu verlernen.

Der Albtraum könnte die Übung sein, durch die wir lernen sollen, mit der Angst umzugehen. Sei es nun die Angst vor dem Säbelzahntiger, durch die wir lernen schnell zu reagieren und Gefahren einzuschätzen, oder sei es die modernere Angst vor einem großen Publikum einen Vortrag zu halten.

 

Unterdrückte Ängste und Probleme
Vielleicht entstehen Albträume aus unterdrückten Problemen, einem Trauma, allgemein durch Dinge, die wir von uns wegschieben. Das Problem ist eben nicht ganz verschwunden und taucht vielleicht darum in vielen Formen als Albtraum wieder auf.

Hier würde der Albtraum sogar eine notwendige Funktion darstellen. Ängste und Problem lassen sich eben nicht durch Verdrägung lösen, so abgedroschen es auch klingen mag, man muss sich der Angst stellen.

Welchen Grund Albträume auch haben mögen, Sie lassen sich bekämpfen und können uns zu einem Klartraum verhelfen.

Was beeinflusst den Inhalt unserer Träume?

Datum20. Sep. 2012
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Oft tauchen in unseren Träumen besondere Ereignisse der letzten tage vor. Die emotionale Schwere des Ereignisses spielt eine große Rolle. Je stärker die Emotionen, negativ oder positiv, desto wahrscheinlicher taucht dieses Ereignis in unseren Träumen auf.

Aber auch monotone Erlebnisse beeinflussen das Traumgeschehen, wenn diese über einen größeren Zeitraum ausgeführt werden. Dies ist mein persönlicher, subjektiver Eindruck. Dinge wie die tägliche Fahrt mit dem Zug / Bus taucht selten im Traum aufm auch wenn diese täglich erlebt wird. Es scheint die Zeitspanne zu sein, die hier eine rolle Spielt.

Der Abstand zwischen dem Erlebnis und dem Traum variiert. Ob gerade erlebt oder vor zwei bis drei Tagen, hier verarbeitet jeder Mensch und Träumer das Erlebte anders. Auch die Zukunft wirkt sich auf unsere Träume aus. Steht etwas wichtiges in den nächsten Tagen, formt dies auch unsere Träume. Hier spielt wieder die emotionale Schwere eine Rolle.

Siehe: Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Liebe und Angst scheinen besonders Große Zahlen in dieser Gleichung zu sein, welche das Traumgeschehen formt.

Was letztendlich aus dem Alltag in den Traum findet, lässt sich nicht 100% bestimmen. Dennoch ist fast jeder Traum ein eigenes kleines Abenteuer.

Klarträume ohne Traumtagebuch?

Datum15. Sep. 2012
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Kann man ohne Traumerinnerung und ohne Traumtagebuch zu schreiben, weiter Klarträume haben?

Klarträume sind intensiver als normale Träume aber erinnert man sich dadurch automatisch eher an einen Klartraum als an einen Trübtraum? Ich überlege, ob ich mein Traumtagebuch aufgeben soll. Ich führe nun schon genau 628 Tage Traumtagebuch. Jeden Tag habe ich bisher mehrere Einträge notiert. Doch die letzte Zeit habe ich kaum mehr Traumerinnern. Selbst wenn ich etwas Träume, finde ich keine Zeit mehr diese in meinem Traumtagebuch zu notieren bzw. fehlt mir einfach der Elan dazu.

Dennoch weiß ich irgendwie, dass mir das Traumtagebuch fehlen würde und ich es nicht aufgeben will. Jetzt stellen sich mir folgende Fragen: Hätte ich ohne TTB auch eine dauerhafte Traumerinnerung? Hätte ich trotzdem Klarträume?

In der Regel kann ich mich nach dem Aufwachen gut an meine Träume erinnern. Dennoch sind diese meist weg, sobald ich sie auf mein Diktiergerät gesprochen habe. Würde dies ausreichen, um mich an einen Klartraum zu erinnern? Hier ein Thread im KT-Forum, ob man einen Klartraum vergessen kann.

Vielleicht habe ich auch mit wenig Traumerinnerung Klarträume, vielleicht finde ich aber auch wieder in “meine alte Form” und erinnere mich wieder an mehr Träume.

Ich werde dieses Experiment nicht wagen und weiter Traumtagebuch führen, auch wenn ich nur am Wochenende dazu komme und nicht viel zu notieren habe.

Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Datum31. Mär. 2012
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Der heute Mensch steht leider nicht nur am Tag unter großem Stress, diesen nimmt man auch mit in die Nacht. Er wirkt sich auf und in den Träumen aus.

Erhöhter Stress lässt die Traumerinnerung stark schrumpfen, man erinnert sich an weniger oder keine Träume. Auch können die erinnerten Träume Detailarm, fast nur Fetzen sein. Stress wirkt sich auf den Schlafbedarf aus, je nach „Typ Mensch“ schläft man mehr oder weniger.

Eine große Rolle spielt das subjektive Empfinden des Schlafes, hier spielt sogar die Schlafdauer eine untergeordnete Rolle!. Dies bedeutet, dass man auch bei einer langen Schlafdauer den Schlaf subjektive als „schlecht“ empfinden kann, was sich auf das Wohlbefinden auswirkt.

Wie wirkt sich der Stress nun auf den Klarträumer und seine nächtlichen Abenteuer aus?
Ein schlechter Schlaf, wenn auch „nur“ subjektiv, wirkt sich wie bereits erwähnt auf die Anzahl der erinnerten Träume und deren Detailgehalt aus. Einen Klartraum durch DILD zu erziehen, wird so also fast unmöglich.

Ein kleiner Teufelskreis kann beginnen: „Ich habe zZ eh kaum Traumerinnerung, warum soll ich dann am Tag Reality Checks machen?!“ Schon sinkt die Wahrscheinlichkeit auf einen Traum noch mehr. Selbst wenn man daran denken würde, durch den Stress am Tag wird man aus der Bahn geworfen und vergisst sehr wahrscheinlich überhaupt Reality Checks durchzuführen.

Dennoch lässt sich Stress in kleinem Maße positiv nutzen, wie im Beitrag “Reality Checks und besondere Ereignisse” erwähnt: Ein Zahnarzttermin, die Prüfung am nächsten morgen, das Gespräch beim Chef – diese Dinge treten sehr wahrscheinlich in den Träumen auf. Bereitet man sich mit Rcs darauf vor und festigt seine Absicht, diese Dinge im Traum zu erkennen, so kann man dadurch einen Klartraum gewinnen.

Wie kann ich nun vermeiden, den Stress mit in den Schlaf zu nehmen?
Hier ein paar praktische Tipps:

  • Meditation
    Meditieren vor dem Schlafengehen, baut Stress ab und entspannt.
  • Den Tag rückwärts Revue passieren lassen
    Lege dich ins Bett und gehe in Gedanken JEDE Aktion rückwärts durch, die du heute erlebt hast. Du beginnst mit dem dem eben passierten und endest mit dem ersten Gedanken, mit dem du am heutigen Morgen aufgewacht bist.
  • Dehn-Übungen
    Entspannte deine Arm- und Beinmuskulatur, ganz wichtig:
    Kaumuskel entspannen
  • Sport
    Nicht übertreiben aber ein wenig sport entspannt, lässt die Gedanken zu ruhe kommen und schüttet Glücksgefühle aus.
  • Kein Fernsehen / keine Games vor dem Schlafen
    Dadurch nimmt man noch viel mehr neue Informationen zum verarbeiten in den Schlaf. Der Körper ist nicht auf das Schlafen eingestellt, er will verarbeiten, analysieren, diskutieren :)

Traumerinnerungs-Killer - Dinge, die man vermeiden sollte [Video]

Datum16. Feb. 2012
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Hier nun das Video welches ich vor ein paar Wochen versprochen hatte.

Im KT-Forum gibt es hier einen Thread zur Verebesserung der Traumerinnerung. Doch was sollte man von vorne herein vermeiden, um keine schlechte Traumerinnerung zu bekommen? Die Antworten findest du im Video aber natürlich auch im Forum oben bereits erwähnten Thread zur Verbesserung der Traumerinnerung.

Der Grundstein für eine gute Traumerinnerung ist das Traumtagebuch. Gerade am Anfang soltle man regelmäßig und gewissenhaft Traumtagebuch führen. Hier findest du Tipps wie du sinnvoll Traumtagebuch führst.