Traumfiguren - VIDEO School of Oneironautics

Datum12. Feb. 2017
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In diesem Video brabbel ich ein wenig über Traumfiguren, ob diese ein Eigenleben haben und ob sie “Gedanken lesen” können. Viel Spaß!

Video Link

Unbekanntes Fremdwort bei Traumfigur erfragen - Experiment & Klartraumbericht

Datum16. Apr. 2014
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2011 habe ich bereits einen Blogbeitrag zu diesem Thema verfasst: Traumfiguren & unbekannte Fremdwörter erfragen

Vor kurzem wurde ich im KT-Forum wieder durch eva wieder an dieses Experiment erinnert und hatte direkt darauf einen Klartraum, indem ich den Versuch weiter geführt habe.

Das Experiment zielt darauf ab, an Informationen aus dem Gedächtnis zu kommen, die im Wachleben nicht bewusst abrufbar sind. Es wird versucht, verschüttetes Wissen / Erinnerungen, die nur scheinbar vergessen sind, in einem Klartraum abzurufen.

Hierfür bittet man im Klartraum eine Traumfigur, ein Fremdwort zu nennen, das man kennt aber an welches man sich nicht erinnern könne.
Viele tausend Informationen prasseln täglich auf einen ein, viele davon, so scheint es, werden nicht gespeichert.
Dem ist aber nicht so!

Wenn jedes Atom im Universum eine Information darstellt, so ist das Menschliche Gehirn dazu in der Lage, diese Fülle an Informationen zu speichern.

Unter dieser prämise hat man in seinem Leben schon einige Fremdwörtzer und ihre Erklärung gehört oder gelesen und nur scheinbar vergessen. Irgendwo im Gehirn sind diese Informationen gespeichert und dieses Experiment zielt darauf ab, diese Informationen abzurufen.

Meine damaligen Experiemente waren nicht sehr erfolgreich:

  1. Versuche im Jahr 2011
    • Traumfigur 1 kennt kein Wort
    • Traumfiguren 2 & 3 nennen mir einen Geburtstag einer Person, den ich nicht überprüfen kann.
    • Traumfigur 4 nennt mir das Wort Eschbüschbe / Eschbischbe - Dieses Wort gibt es nicht.
    • Bei der 5ten Traumfigur verstehe ich das Wort nicht.

Nun zu meinem aktuellen Klartraum vom 14.04.2014:

Klarheit: Sehr Gut
Kontrolle: Sehr Gut
Klar vor RC: Ja
Dauer: 2 - 3 Minuten

Ich gehe durch die Straße in der ich wohne mit meinen Freunden. Darunter ist ein Freund, der sich den Fuß gebrochen hat. Ich wundere mich, dass er ohne Krücken gehen kann und werde klar.

Ich erinnere mich an das Experiment und Frage ihn nach einem Fremdwort. Er sieht jetzt ganz anders aus hat eine Glatze die ein paar Tage nicht rasiert wurde und eine sehr lange Nase. Die anderen vermeindlichen Freunde kenne ich nicht.
Wir biegen nach rechts ab und gehen eine Treppe hinunter, die es auch im Wachleben dort gibt. Er nennt mir das Wort turbimenmacher (kein Tippfehler) welches es im Wachleben nicht gibt.
Ich bin mit dieser Antwort nicht zufrieden und frage nochmal.
Er nennt mir das Wort freppe / freppé / frep (diese drei Schreibweisen kommen mir nach dem Aufwachen in den Sinn) und ich frage ihn, was es bedeutet. Er sagt es sei ein Cappuccino :D Als ich ihn Frage, wie man dieses Wort schreibt, antwortet er mir, dass er die Schreibweise nicht kennt.

Als ich freppe google, stoße ich auf den Frappé, einen Eiscafé den man mit Cappuccino aber auch mit Espresso zubereiten kann.
Dies ist für mich ein Teilerfolg: Ich kenne einen Frappuccino, könnte aber nicht genau sagen was es ist, irgendein Cappuccino halt… Dennoch hätte jemand in einem Kaffee einen Frappé bestellt, ich hätte es nicht gekannt und keine Kaffee zugeordnet.

Alles in allem ist dies für mich ein Teilbeweis. Sicher bin ich mir nicht, ob man wirklich zu 100% auf verschüttetes Wissen zugreifen kann. Ich werde hier noch weitere Versuche durchführen.

Im Forum findet sich hier der Thread zu den Experimenten.

Was gegen Angst im Klartraum tun?

Datum19. Mär. 2014
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Auch wenn es keinen Grund gibt, in einem Klartraum Angst zu haben, tritt MANCHMAL bei Klarträumern ein Gefühl des Unwohlseins auf. Ich möchte es nicht Angst nennen, da man nach meiner Erfahrung keine ausgeprägte Angst im Klartraum erleben kann. Wenn man Angst erlebt, ist es kein Klartraum (Gibt es einen Alpklartraum?)

Was kann man nun gegen diese Unsicherheit, dieses ungute Gefühl, dieses Unwohlsein tun?

  • Man muss sich klar machen: Nicht hiervon ist real, nichts kann einen verletzen!
  • Der Klarträumer hat die volle Kontrolle! Über ALLES! Es kann also nichts passieren, was man nicht will!
  • Es ist ein Traum, wie gesagt, nichts ist real!

Spürt man immer noch eine leichte Angst, kann man sich “mentale Krücken” bauen.

Diese Krücken bekämpfen aber nur die Symptome, nicht die Ursache!

Folgendes hilft:

  • Man kann Traumhelfer holen, die einen “beschützen”
  • Schutzweste, Panzerung etc.
  • Licht - Der Mensch hat Angst vor dem Unbekannten, Licht ins Dunkle bringen schafft Klarheit

Trifft man auf aggressive Traumfiugren oder Traumfiguren die einem Angst einflösen, sollte man wie folgt reagieren:

  1. Ruhig bleiben, es gibt keinen Grund Angst zu haben!
  2. Der Angst einen Namen geben: Frage
    • nach dem Namen der Traumfigur
    • was er oder sie von dir möchte und
    • ob du helfen kannst
  3. Bleibe dabei immer freundlich und ruhig.

Ist es keine Traumfigur sondern z. B. ein Objekt, ein Nebel oder einfach etwas Undefinierbares, bitte das “Etwas” dass es seine wahre Gestalt zeigen soll. Auch hier gilt: Man hat meistens Angst vor dem Unbekannten, ist etwas bekannt, schwindet die Angst.

Ängste überwinden

Umarme und liebe das, was dir Angst macht. Dies kann auch im Klartraum unglaublich schwierig sein und viel Überwindung kosten. Erst wenn du deine Angst akzeptierst und überwindest, hast du sie besiegt.

Der Klartraum bietet einen sehr einfachen und direkten Weg, seine Ängste zu bekämpfen. Was im Wachleben tausend mal schwieriger wäre, kann im Klartraum um vieles einfacher bewältigt werden.

Töten / zerstören im Klartraum - Hat es Folgen?

Datum 9. Mär. 2014
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Was passiert, wenn man im Klartraum eine Traumfigur tötet oder etwas symbolisch Wichtiges (oder auch scheinbar Unwichtiges) zerstört? Kann dies negative Konsequenzen haben?

 

1. Töten

Ich vertrete die Meinung, dass man nur im Klartraum absolut frei ist, darum kann man im Klartraum tun und lassen, was man will. Dennoch würde ich persönlich aus rein moralischen Gründen keine Traumfigur töten.

 

Umgang mit Traumfiguren:

Freundliche Traumfiguren

Freundlichen Traumfiguren sollte man immer freundlich gegenüber treten. Man kann große Vorteile daraus ziehen: Mache zum Beispiel die Traumfigur zu deinem Traumfreund und / oder bitte sie, dich in deinem nächsten Traum daran zu erinnern, dass du gerade träumst. So hilft dir die Traumfigur, aus einem Trübtraum einen Klartraum zu machen.

 

Aggressive Traumfiguren

Aggressiven Traumfiguren solltest du AUCH freundlich gegenüber treten:

  • Frage sie nach ihrem Namen, dadurch stellst du eine Beziehung mit der Traumfigur her
  • Frage, ob du ihr in irgendeiner Weiße helfen kannst
  • Frage, was sie will

Bleibt die Traumfigur aggressiv, blocke zuerst ab und bleibe neutral. Du hast die Kontrolle. Du kannst auch andere Traumfiguren um Hilfe bitten.
Ist die Traumfigur immer noch aggressiv und greift dich an, sollte das letzte Mittel die Gewalt sein. Die Senoi-Indianer beschreiben sehr schön, dass man in diesem Fall von der bezwungenen Traumfigur ein Geschenk fordern soll. (Mehr Infos zu den Senoi-Indianern im KT-Forum: Einblick in die Traumkontrolle der Senoi.)

Passieren kann hier aber nichts. Selbst wenn man sein Unterbewusstsein erscheinen lässt (welches ich nicht als etwas Eigenes abgrenze), und dieses angreifen oder zerstören würde, kann man nichts kaputt machen.

 

2. Zerstören

Zerstört man etwas im Traum, zerstört man nur ein Abbild, eine Spiegellung.

Wirft man einen Stein auf sein eigenes Spiegelbild in einem Teich, fügt man sich selbst keinen Schaden zu. Nur die Spiegelung wird zerstört, das eigene Selbst bleibt unangetastet.

Genauso verhält es sich im Traum. Es gibt also keinen Grund, Angst zu haben, man könne etwas kaputt machen.

Wie schon gesagt kann dies jeder Klarträumer für sich entscheiden und ist im Umgang mit den Traumfiguren völlig frei, dies sind nur meine eigenen Einschätzungen.

Moral im Klartraum

Datum23. Jan. 2014
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Im Klartraum hat man die volle Kontrolle über alles. Doch sollte man diese Kontrolle auch voll ausleben?

Die Moral diktiert uns im Wachleben, was wir tun sollten und was nicht. Im Klartraum jedoch fehlen jegliche Konsequenzen. Eine Entscheidung die vielleicht im Wachleben moralisch verwerflich ist, hat im Klartraum keine Folgen. Sollten wir uns aber dennoch an bestimmte moralische Regeln halten?

Einer der wunderbaren Aspekte eines Klartraums ist genau das Fehlen von Konsequenzen. Ob man sich selbst Regeln auferlegt, sollte jeder Klarträumer für sich selbst entscheiden. Ich vertrete die Ansicht, frei nach eigenem Willen im Klartraum zu entscheiden. Will man aber ein bestimmtes Ziel erreichen und ist dafür auf Traumfiguren angewiesen, sollte man immer freundlich bleiben.

Wirkt sich das Verhalten auf die Traumfiguren aus? Erkennen sie moralisch verwerfliches Verhalten und “merken” sie sich dieses? Ich denke dass Traumfiguren kein eigenes Bewusstsein und damit kein Gedächtnis haben. Es sind Projektionen aus zusammengewürfelten Erinnerungen. Passen dazu ein Blogbeitrag: Vermeindlich bekannte Traumfiguren

Jeder Klarträume sollte dies selbst für sich entscheiden und auch ausprobieren.

Traumfreunde finden – Mehr Klarträume

Datum 6. Mai. 2013
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Ein Traumfreund ist eine im Klar- oder Trübtraum wiederkehrende Traumfigur. Die Bindung ist enger als zu regulären Traumfiguren.

Warum Traumfreunde finden?
Ein Traumfreund steht einem mit Rat und Tat zur Seite. Im Trübtraum kann er dich daran erinnern, dass du träumst. Im Albtraum steht er dir helfend gegen alles böses zu Seite. Allgemein sind Traumfreunde gute Ratgeber und helfen dir dadurch auch in deinem Wachleben.

Wie eine Traumfreundschaft schließen?
Du kannst jede Traumfigur im Klartraum darum bitten, dass sie dein Traumfreund oder deine Traumfreundin wird.

Meiner Meinung nicht ist aber ein emotionale Bindung zu Traumfigur sehr wichtig. Entweder dir ist die Traumfigur aufgrund eines besonderen Traumes sehr wichtig oder die Traumfigur repräsentiert eine Person, die du aus dem Wachleben sehr gut kennst und der du nahe stehst. Dies kann z. B. ein Familienmitglied, dein Lebens- oder Ehepartner sein.

Je größer die emotionale Bindung, desto zuverlässiger ist der Traumfreund.

Bitte einer Traumfigur deine Hilfe an, erledige für sie eine Aufgabe mit der Bedingung, dass ihr dann Traumfreunde seid. Ganz nach dem Motto „eine Hand wäscht die andere“.
Wirst du in einem Albtraum klar und kannst eine Traumfigur retten, ist dies auch ein sehr guter Ausgangspunkt für eine Traumfreundschaft. Genauso kannst du, wie die Senoi-Indianer, einen bezwungenen Gegner zu deinem Traumfreund machen. Ich persönlich halte aber Gewalt bei Traumfiguren für den letzten Ausweg aus einem Konflikt.

Experiment
Bitte deinen Traumfreund, dich im nächsten Trübtraum, daran zu erinnern, dass du träumst. Sage ihm oder ihr z. B.:

Bitte finde mich in meinem nächsten Trübtraum und sage zu mir: “Blogleser, dass ist ein Traum. Führe einen Reality Check aus!” Gehe nicht, bevor ich nicht erkenne, dass ich träume.

Auch wenn die Traumfreundschaft zu schließen nicht beim ersten Versuch klappt, gib nicht auf! Eine Traumfreud ist eine wahre Bereicherung für dein Traum- und Wachleben!

Video: Traumfiguren - Arten, Umgang und Traumfreunde + Wallpaper

Datum 1. Jan. 2013
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Auf in ein neues Jahr. Auf dem KT-Forum Youtubekanal findet ihr ein neues Video, mit dem Thema Traumfiguren:


Bonus: Hintergrund des Videos als Klartraum-Wallpaper

Die Arten der Traumfiguren findet ihr nochmal hier aufgelistet:

  1. Identische
    Die Traumfigur ist mit einer Person identisch, die du aus dem Wachleben kennst.
  2. Ähnliche
    Die Traumfigur ähnelt einer Person, die du aus dem Wachleben kennst. Die Ähnlichkeiten können im Aussehen, dem Charakter / Eigenschaften und der Ausstrahlung bestehen.
  3. Vermischte
    Die Traumfigur ähnelt mehreren Personen, die du aus dem Wachleben kennst.
  4. Unbekannte
    Die Traumfigur ähnelt keiner Person aus dem Wachleben, sie ist dir scheinbar völlig unbekannt.

 

Was ist ein Traumfreund?
Traumfreunde oder Traumhelfer sind wiederkehrende Traumfiguren, welche euch in euren Klarträumen bei bestimmten Vorhaben unterstützen, euch Tipps und Ratschläge für euer Wachleben geben können oder euch im Trübtraum daran erinnern können, dass ihr gerade träumt.

Experiment zu Traumfreunden im KT-Forum

Sneak Peek zum neuen Video “Traumfiguren”

Datum30. Dez. 2012
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Im neuen Jahr (also bald :D ) kommt ein neues Video. Vorab schon mal einen kleinen Ausblick auf den Style des Videos:

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Das Video hat “Traumfiguren” zum Thema und ist für Anfänger ausgerichtet. Allgemein bin ich der Meinung, dass in einem Video die Informationen kurz und prägnant vermittelt werden müssen, was es schwierig macht, ein ansprechendes Video für erfahrene Klarträumer zu erstellen.

Was denkt ihr darüber?

Zusätzlich würden mich eure verrückten, interessanten und ungewöhnlichen Begegnungen und Erfahrungen mit Traumfiguren interessieren. Hinterlasst einfach einen Kommentar mit eurer Geschichte :)

Körper und Persönlichkeit im Trübtraum

Datum17. Aug. 2012
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Ein wunderbarer Aspekt der Träume ist ihre Vielseitigkeit.

Besonders Trübträume bieten oft atemberaubende Erlebnisse, die auch nach dem Erwachen noch Nachwirkungen zeigen. Es sind oft die einfachen Dinge, die Träume zu etwas spannendem und vielseitigem machen.

So muss man nicht in jedem Traum einen Körper besitzen, der die eigene Persönlichkeit darstellt. Man scheint die Umgebung als eine Art „Bewusstsein“ zu beobachten. So, als sei man nur der Kameramann, oder besser gesagt, nur die Kamera selbst.

Völlig ohne Körper scheint man das Geschehen wahrzunehmen und nur als Beobachter zu fungieren.
Der Unsichtbare, der von den spannenden Geschichten der Nacht Notiz nimmt.

Hat man im Traum einen Körper, so muss dieser nicht immer die eigen Persönlichkeit repräsentieren. So Träumt man, eine andere Person zu sein. Das soll jetzt natürlich nicht  theatralisch klingen, es geht einfach um einen andere Traumfigur, eine andere Traumidentität als die  eigene ich.
So ist man immer noch „Ich“ aber eben gleichzeitig eine andere Person. Im Traum ist man diese andere Person. Interessant ist, das man das Wissen der Traumfigur, deren Lebenssituation und Geschichte zu kennen scheint, so als wäre man nie jemand anders gewesen.

Dies zeigt sehr schön, wie frei wir in unseren Träumen sind und man beachte das es sich hier nur um Trübträume ohne Kontrolle handelt. Jeder kann sich die Möglichkeiten ausmalen, die einem im Klartraum zur Verfügung stehen…

Wirkt sich eine Krankheit auf das Traumgeschehen aus?

Datum13. Jun. 2012
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Letzt Nacht wurde ich überraschend krank. Ich wurde mitten in der Nacht wach und hatte starkes Fieber. Dementsprechen konnte ich nur wenig Schlafen, hatte aber interessanterweise eine gute Traumerinnern. Der erste Traum, direkt nach dem ich bemerkte krank geworden zu sein, war besonders interessant. Ich traf mehrere Traumfiguren / Traumcharaktere, welche mir gegenüber besonders feindlich gesonnen waren. Die Traumfiguren waren schnell gereizt und wurd mir gegenüber sehr aggressiv.

Leider wurde ich nicht klar, ich hätte sehr gerne gewusst was der Grund für ihre Agressivität war. Mein Verhalten im Traum hatte dies nicht gerechtfertigt, wobei natürlich meistens nichts im Traum „logisch“ und den normalen Normen des sozialen Zusammenlebens entspricht.

Eine Deutung (mehr kann es aufgrund eines Traumes nicht sein) wäre, dass die Aggressivität der Traumfiguren für die Krankheit steht. Die Traumfiguren könnten den Virus wieder spiegeln, der mein Fieber ausgelöst hatte und ihn mir wütet.

Ist euch bei Träumen während einer Krankheit eine ähnliche Aggressivität der Traumfiguren aufgefallen?

UPDATE 14.06.2012:

So, die zweite Nacht krank, kaum Traumerinnerung und wenn, war keine der Traumfiguren aggressiv. Mal schauen wie es heute im Traum aussieht…

Filmtipp: The 13th Floor

Datum11. Jun. 2012
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Den Trailer bitte NICHT ansehen!
Er spoiled teilweise das Ende des Films!

The 13th Floor mag heute vielleicht als etwas altbackenes daher kommen. Die Thematik wurde in vielen Filmen bereits kopiert, sodass man den Film bereits zu kennen scheint. Dennoch möchte ich euch diesen Film nahe legen, denn er hat einen eigenen Charme und die Story ist nicht so bekannt wie es zuerst scheint.

The 13th Floor behandelt der Thematik der Realität und kann zB mit Matrix verglichen werden. Der Film erschien nur 16 Tage später im Kino als Matrix. Dennoch ist das Material der wahre Vorreiter aller Geschichten welche von einer Realität in einer Realität handelt. Der Failm basiert auf dem Roman namens „Simulacron-3 “ welcher aber dann unter dem Titel „Counterfeit World“ publiziert wurde. Im Jahre 1964.
Es wird als eines der ersten Bücher bezeichnet, welches die Thematik der virtuellen Realität behandelt.

Heute schon oft erzählt ist diese Geschichte der Ursprung allen Materials über die Welt in einer anderen Welt. Zwei Punkte lassen sich wunderbar auf die Thematik des Klarträumens übertragen. Zum einen stellt sich die Frage: Was gibt uns das recht in einer „unrealen“ Welt Gott zu spielen. Im Film bezeichnet ein Charakter gespielt von Vincent D’Onofrio die Personen in der virtuellen Welt wie folgt:

…letztendlich sind es doch blos ein Haufen elektronischer Schaltkreise!

Letztendlich sind Traumfiguren nur was? Projektionen unseres Unterbewusstseins? Traumfiguren reagieren unterschiedlich darauf, wenn man ihnen erzählt alles sei nur ein Traum. Die einen wollen es nicht glauben, die anderen scheinen es unbekümmert zu wissen.

Ein weiterer interessanter Punkt war die Neugier der „virtuellen Figuren“ im Film, die wahre Welt zu sehen, eine Neugierde die der Film gelungen auf den Zuschauer überträgt.

Wer die Mutter aller Filme wie (Achtung: Filmtipp-Liste) Dark City, Matrix, Inception, Vanilla Sky sehen will, sollte sich The 13th Floor nicht entgehen lassen.

Haben Traumfiguren Zugriff auf unsere Gedanken?

Datum26. Mai. 2012
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Ein Klartraum brachte mich auf die Frage ob Traumfiguren Zugriff auf unsere Gedanken haben. In dem Klartraum bekam ich von einer Traumfigur keine Antwort auf eine Rechenaufgabe. Ich dachte dabei bewusst nicht an das Ergebnis. Als mir dies ungewollt in den Kopf schoss, nannte in ebenso schneller Geschwindigkeit mir die Traumfigur das selbe Ergebnis.
Bedeutet dies also, dass Traumfiguren im Klartraum, drücken wir es überspitzt aus, „unsere Gedanken lesen“ können?

Es klingt zuerst befremdlich ist aber durchaus logisch: Traumfiguren entstammen aus unserem Unterbewusstsein, wir erschaffen Sie unbewusst. So die Vermutung, wirklich bewiesen ist hier natürlich nichts. Ist dem der Fall, so sind wir auch unbewusst dafür verantwortlich, was eine Traumfigur weiß und was nicht. Dadurch kann eine Traumfigur über das selbe Wissen wir wir selbst verfügen.

Dies würde auch in Albträumen das Verhalten der „bösen“ Traumfiguren erklären:

Man wird verfolgt und versteckt sich. Oft gehen einem Gedanken durch den Kopf wie: „Hoffentlich findet er / sie / es mich nicht in diesem Versteck / Hoffentlich schaut er nicht hinter diesen Kisten nach etc…“ und prompt wird man entdeckt. Im Trübtraum werden einfach auch die Erwartungen des Träumenden erfüllt, ob positiv oder negativ spielt keine Rolle.
Was glaubt ihr, sind wir für das Wissen der Traumfiguren verantwortlich? Entstammen die Traumfiguren überhaupt unserem Unterbewusstsein?

Diskussion im KT-Forum

Teil 2: Mathematik / Rechnen im Klartraum

Datum26. Mai. 2012
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Weiter geht die Rechnerei im Klartraum… Hier geht es zu Teil 1.

Die ersten beiden Rechnungen wurden noch korrekt beantwortet:

6×6 = 36
An die zweite Rechnung kann ich mich leider nicht mehr erinnern, doch das Ergebnis war richtig. Die dritte Rechenaufgabe, wieder eine sehr leichte, wurde dann aber zuerst nicht beantwortet.

Ich stellte die Aufgabe 17 mal 2 zu nehmen und dachte bestimmt nicht an das Ergebnis, ich wiederholte Stumpf „17 mal 2, 17 mal 2, 17 mal 2….“ Ich bekommt zuerst einen Laut und keine Zahl von der Traumfigur als Antwort. Plötzlich schoss mir aber das Ergebnis 34 in den Kopf und genauso schnell erhielt ich die richtig Antwort von der Traumfigur gesagt.

Hier finden registrierte User im KT-Forum den ganzen Klartraumbericht.

Dieses letzte Ereignis hatte eine Diskussion im Forum und folgenden Blogbeitrag zur Folge: Haben Traumfiguren Zugriff auf unsere Gedanken?

Vermeindlich bekannte Traumfiguren

Datum23. Apr. 2012
Views: 3715 | Kommentare: 2


Wer kennt es nicht? Man träumt einen Trübtraum und trifft auf eine bekannte Traumfigur. Man kennt diese Person. Woher, lässt sich im Trübtraum nicht feststellen doch da ist dieses Gefühl als hätte man sich schon immer gekannt.

Nach dem Aufwachen lässt sich die Traumfigur aber keiner bekannten Person zuordnen. Woran liegt das?

Zum einen spielen Gefühle im Traum eine große Rolle. Zu jeder Situation kann jedes Gefühl auftreten. Ob dies dazu passt, liegt (im Trübtraum) nicht in der macht des Träumenden. Der Trübtraum bestimmt unsere Stimmung und unserer Gefühle.

Die Traumfigur selbst muss nicht unbedingt eine bekannte Person sein, das Gefühl kann einem einfach vorgegaukelt werden. Vielleicht wird dies auch nur unterbewusst ausgelöst: Die Traumfigur besitzt ein Merkmal einer uns im WL bekannten Person, welches uns glauben lässt, wir kennen die Person. Man verbindet die Eigenschaften, Erfahrungen und Erinnerungen, kurz: Die Einstellung wie wir eine Person aus dem Wachleben sehen, mit der Traumfigur.

Dies wirft eine weitere interessante Frage auf: Wie wird das Aussehend er Traumfiguren bestimmt? Würfeln wir uns bekannte Gesichter und Körper zu einer Person zusammen? Vielleicht ist diese eine Traumfigur uns aber so bekannt, da wird diese für einen Moment in der überfüllten Fußgängerzone entdeckt haben. Eine Antwort darauf zu finden, gestaltet sich wohl sehr schwierig und aufwändig: Man müsste kontrollieren und dokumentieren, welche Gesichter ein Proband in seinem Leben gesehen hat und sehen wird. Zusätzlich verwässert sich das Ergebnis, wie der Proband die Person / das Gesicht beschreibt. Vielleicht wird nach dem Erwachen, ähnlich den traumlöschenden Mechanismen, einfach unsere Erinnerung an das Gesicht verwässert. Aus dem im Traum bekannten Gesicht wird nach dem Erwachen ein generisches Bild. Dies würde der Theorie zutragen, dass wir in unseren Träumen Dinge verarbeiten. Wie sollten wir etwas verarbeiten, wenn wir uns jeden Morgen daran erinnern? Verarbeitung ist natürlich nicht gleich Verdrängung, dennoch ist das Eine auf das Andere entfernt angewiesen und hängt zusammen.

“Shared Dreams” / “Shared Dreaming” / “Träume gemeinsam erleben” wäre ein weiterer Begriff, den man zu diesem Thema aufgreiffen kann. Vielleicht teilen wir uns alle auf einer Ebene Träume und diese Traumfigur gibt es irgendwo auf der Welt als wirkliche Person. Dann könnte man wirklich eine Fremdsprache im Schlaf lernen ;) Ob Shared Dreaming wirklich möglich ist, wurde leider bis heute noch nicht eindeutig bewiesen.

Ob wir nun die Traumfigur kennen, oder ob sie aus unserem Wunderwerk „Gehirn“ entsprungen ist, eins ist sicher: Traumfiguren sind Facettenreich, Interessant und besitzen Ihre Eigenarten und Ihren Reiz. Ein Trübtraum wäre ohne sie bei weitem nicht so interessant…

Bekannte Unbekannte Traumcharaktere

Vom Albtraum zum Klartraum - Albträume bekämpfen und loswerden

Datum28. Feb. 2012
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Wer öfters Albträume hat, sollte sich das Thema Klarträumen näher ansehen. Albträume sind ein guter Weg, den Traumzustand zu erkennen und daraus einen Klartraum zu machen. Befolgt man die Tipps für das kritische Bewusstsein, fällt einem im Traum irgendwann auf: „Hey, das kann doch gar nicht sein! Monster gibt es nicht / Warum stehe ich an einer Klippe in der Wüste, bei uns gibt es keine Wüste!“ oder andere, doch meist abstruse Albtraumsituationen. Man erkennt, dass dies entweder nicht möglich ist oder sehr unwahrscheinlich und zweifelt an der Situation. Führt man jetzt einen Reality Check aus, wird man meist klar und kann den Traum kontrollieren.

Aber auch Albträume welche man nicht als solche erkennt, kann man abändern. Ist es ein wiederkehrender Albtraum, sollte man sich am Abend suggerieren, man erkenne den Albtraum und habe keine Angst.
„Wenn ich im Traum verfolgt werde, drehe ich mich um und stelle mich meiner Angst!“ Wichtig ist, dass man auch zu den Albtraumfiguren freundlich ist. „Wie heißt du? Wie kann ich dir helfen?“

In einem Albtraumbericht drehte sich der Träumer um und fragte den Verfolger: „Was willst du von mir?“
Sein Verfolger antwortet: „Was was ich, das ist doch dein Albtraum!”

Eine weitere Methode ist es, den Albtraum mit einem besseren Ende / Inhalt umzuschreiben. Man webt in den Albtraum ein, dass man sich zB umdreht und keine Angst mehr hat. Diese Geschichte sollte man dann jeden Tag vor dem Schlafen viseuell durchleben, sich also den ganzen Albtraum mit dem geänderten Teilen bildlich vorstellen. So festigt sich diese abgeänderte Version nach einiger Zeit und der Albtraum wird durch diese ersetzt. Michael Schredl hat mit dieser Methode erfolgreich Albträumer therapiert (Kognitive Verhaltenstherapie). Hier ein Link zu einem Video mit Michael Schredl und einem Albtraumbericht, bei welcher die Therapie erfolgreich anschlug.

Flucht ist keine Lösung, man sollte seine Angreifer konfrontieren und am besten befragen, was er denn von einem möchte. Ist man freundlich, sind die Verfolger / Angreifer auch freundlich.Natürlich kann man dies nur, wenn man die Kontrolle über den Albtraum hat also aus dem Albtraum bereits einen Klartraum gemacht hat.
Dennoch, suggeriert man sich dieses Vorhaben intensiv ein, kann man so etwas auch bei nicht 100%er Klarheit ausführen. Es geschieht dann irgendwie von selbst… Also die 100%ige Kontrolle ist kein Muss. Wer noch keinen Klartraum hatte, braucht nicht zu glauben er oder sie könne keine Albträume abwenden - dies klappt auch ohne Klartraumerfahrung.

Am 28.02 hatte ich einen Albtraum, indem ich verfolgt wurde. Plötzlich wurde mir bewusst: “Ich träume!” Ich drehte mich um und wusste, ich muss keine Angst haben. Trotz dieses Wissen war es kein Klartraum, ich kann mich nur schwer an alles erinnern und Kontrolle hatte ich keine. Dennoch habe ich den Albtraum abgewandt und einen schönen Traum daraus gemacht. Was genau passiert ist, weiß ich nicht mehr genau, ich erinnere mich nur noch daran, dass es danach ein lustiger Traum war.

Ich möchte noch anmerken das ich, seit ich mich mit dem Thema Klarträumen beschäftige, kaum mehr Albträume hatte. Davor hatte ich keine regelmäßigen Albträume, dennoch nicht wenige (soweit ich mich erinnern kann) aber seit ich klar Träume habe ich fast keine Albträume mehr. Die Albträume die ich habe, sind eher spannend oder wie ein Nervenkitzel aber bei weitem nicht mehr beängstigend. Klarträume haben also meine „Albtraumrate“ drastisch gesenkt und die restlichen Albträume abgeschwächt.

Albträume können also wunderbar Auslöser für einen Klartraum sein und man kann sie aber auch komplett mit Klarträumen los werden. Hier alles zusammengefasst:

  • Kritisches Bewusstsein: Dinge im Wachleben hinterfragen, dann tut man dies auch im Traum
  • Suggestion vor dem Schlafen: Heute erkenne ich den Albtraum und habe keine Angst / werde klar
  • Albträume umschreiben: Das schlimme Ende / Teile des Albtraums umschreiben und dieses gute Ende täglich visualisieren

 

Blogbeitrag: Warum haben wir Albträume?

 

PS. Ob man Albtraum oder Alptraum schreibt, beide Schreibweisen sind zulässig.

“Dies ist kein Traum!” - Warum wollen uns Traumcharaktere oft davon überzeugen?

Datum27. Feb. 2012
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Etwas stimmt hier nicht… das muss ein Traum sein! Man erkennt den Traum! Alles wird klar und man kann nun tun oder lassen was man will. Wie wärs mit einem Gespräch mit der nächsten Traumfigur? Erzählen wir dieser mal, das sie sich in einem Traum befindet.

Oft wollen dies die Traumcharaktere nicht glauben und versuchen den Klarträumer vom Gegenteil zu überzeugen. Manchmal trübt man dadurch sogar ein, deshalb sollte man im Klartraum immer wieder einen RC machen. So stärkt das Wissen, man befindet sich gerade in einem Traum.

Doch warum wollen die Traumfiguren einem weiß machen, dies sei gerade kein Traum? Vielleicht wollen sie ja nur das beste für einen. Trübträume scheinen meist länger anzudauern als ein Klartraum. Die Funktion der Trübträume ist zwar noch nicht geklärt, ich bin mir aber sicher das Träume eine Funktion haben. Eine Theorie ist es, das Trübträume einen auf das Wachleben vorbereiten. Der Simulator für gefährliche Situationen, wenn man so will. Dafür spricht, dass man den Traum immer als real ansieht, bis man aufwacht. Würde man jeden Traum als Traum und damit als ungefährlich erkennen, hätte die „Simulation“ ihren Zweck verloren.

Vielleicht wollen uns die Traumcharaktere deshalb nur helfen. Sie reden uns ein dies sei die Realität und die Simulation kann weiter gehen. Da Trübträume meist länger andauern als Klarträume, würde es nur Sinn ergeben. Auch greifen wir im Trübtraum nicht ein und ändern den Inhalt der Simulation.

Das ganze ist natürlich nur eine Theorie, bisher weiß noch niemand WARUM wir träumen. Auch sind mir persönlich noch keine negativen Auswirkungen des Klarträumens bekannt. Also keine Angst, das bisschen Eingreifen in die Simulation macht sicher nichts. Man muss bedenken, Klarträume sind immer noch selten:

Bis zum 27.02.2012 habe ich 2.471 Trübträumen erlebt, davon waren 107 Träume Klarträume. Das sind ein Klartraumanteil von 4,33% Ich denke die Funktion der Trübträume komm hier nicht zu kurz…

Im forum findet ihr zu den Traumgestalten / Traumfiguren / Traumcharakteren einen interessanten Thread:

Traumgestalten. Aspekte deiner Selbst?

Trübtraum: Sich nicht zu sehr mit dem eigenen Traumbild identifizieren

Datum16. Feb. 2012
Views: 3392 | Kommentare: 0


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Notiert man seine Träume ins Traumtagebuch, sollte man sich nicht zu sehr mit den Dingen identifizieren, die das Traumselbst / das Abbild von sich selbst ausführt. Manche Aktionen, Aussagen und Verhaltensweisen würde man im Wachleben nie ausführen oder aussprechen. Man muss sich davon lösen, dass man im Trübtraum genauso agiert wie im Wachleben. „Unschöne Aktionen“ und Dinge, die einem nach dem Aufwachen als falsch und befremdlich erscheinen,  „zensiert“ man gerne beim Aufschreiben ins Traumtagebuch. Das Traumtagebuch sollte man aber nur für sich selbst schreiben! Nur ICH lese es und kann deshalb schreiben was ich will. Niemand richtet über mich.
Selbst wenn, diese Person im Traum entspricht nicht oder nur teilweise meinem Wesen im Wachleben. Richtet als jemand über meinen Traum, betrifft es mich nur zu einem kleinen Teil. Natürlich sollte man sich auch nicht komplett von seinem Abbild im Traum lösen und es als „Fremden“ ansehen, das Abbild und deren Handlungen im Traum hat immer eine Bedeutung, gerade die Handlungen die uns vielleicht befremdlich erscheinen, tragen vielleicht eine wichtige Aussage, die man nicht auf den ersten Blick erkennt.

Bewahrt man einen gewissen Abstand zur Traumfigur und identifiziert sich nicht zu 100% mit der Selbigen, kann man die Dinge objektiv betrachten und in vollem Umfang im Traumtagebuch notieren.

Gerade weil im Traum das Logikzentrum inaktiv ist, kommen manchmal verrückte aber auch verstörende Traumszenen zustande. Egal wie wenig das Traumbild mit dem dem wahren ich übereinstimmt, es sollen alle Details so festgehalten werden, wie sie im Traum passiert sind.

Beim aufschreiben des Traumtagebuches scheint man wohl auch automatisch zu sortieren. Oft ertappe ich mich dabei, wie ich kleine Details und mir als „unwichtig“ erscheinende Nebenhandlungen im ersten Moment nicht notieren will. Der Traum soll als Ganzes mit allen Details notiert werden. Traumarbeit ist leider immer noch Arbeit, die sich aber bei der Belohnung „Klartraum“ mehr als lohnt.

Behalten wir also im Hinterkopf:

  • Sich nicht zu 100% mit dem Abbild des eigenen Selbst im Traum identifizieren
  • Abstand wahren
  • Alle Details festhalten
  • Es lohnt sich!

Traumfiguren - Hintergrundgeschichte inklusive

Datum21. Okt. 2011
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Ich bin kein Fan der Theorie, das Träume nur wild durcheinander gefeuerte Informationen sind und nur zufällig entstehen. Das andere Extrem widerstrebt mir auch, nicht jeder Traum hat eine tiefere Bedeutung und wird mein Leben für immer beeinflussen. Ich denke Träume nehmen den Mittelweg. Einige Träume haben eine Aussage, wollen den Träumenden auf etwas aufmerksam machen, andere nicht. Warum spreche ich dies nun an?

Es fasziniert mich einfach, wie man im Traum mit Hintergrundinformationen versorgt wird. Es ist nicht nur die Tatsache dass diese Informationen vorhanden sind, sondern wie man sich im Traum an diese erinnert. Es ist, als wäre diese Traumfigur schon immer ein alter Bekannter gewesen, als würde man ihn schon ewig kennen. Es scheint so, dass ein Großteil der Informationen im Trübtraum einem nur vorgegaukelt werden. Man glaubt alles zu wissen, weiß aber in Wahrheit über die Traumfigur weniger. Na ja, vielleicht geht es auch nur mir so, es würde mich aber interessieren ob jemand aus einem Trübtraum eine Detailreiche „Backstory“ über eine Traumfigur schreiben kann.

 

Nichts desto trotz fühlen sich die Informationen, mit wie vielen man auch immer wirklich versorgt werden mag, so an, als seien sie schon immer da gewesen. Es ist als würde ein Schalter umgelegt werden, der in den Erinnerungen einen Informationsstrang über eine Traumfigur (aber auch über Gegenstände etc.) aktiviert. Oft war mir der Sinn und Zweck eines Gegenstandes „von Anfang an“ klar, als wäre es mein Handy oder der Schlüssel in meiner Tasche. Ich muss sofort an Dark City denken, ein grandioser Film.

 

Das ganze wird natürlich durch das Erinnern an den Traum verwaschen. Vielleicht befüllt man diese leeren Erinnerungen erst nach dem Aufwachen. Man hat den Traum ja nicht live erlebt, sondern man erinnert sich nur. Ich halte meine Träume mit einem Diktiergerät fest und übertrage sie dann auf den PC. Oft pausiere ich die Aufnahme und schreibe aus der Erinnerung heraus weiter. Lasse ich nun die Aufnahme weiter laufen, sind gelegentlich markante Details in meiner erinnerten Variante anders als auf dem Diktiergerät. Ich könnte nun einfach im vielleicht schläfrigen Zustand bei der Aufnahme das falsche Wort gesagt haben.

 

Alles in allem ist die Tatsache, das diese Informationen aus dem „nichts“ generiert werden und sich so anfühlen, als seien sie schon immer da gewesen, ein weiterer Aspekt der mich an Träumen fasziniert.

 

Nicht nur Klarträume haben ihren Reiz, auch den alltäglichen Trübträumen sollte man auf der Jagd nach dem nächsten Klartraum einen Platz einräumen.

Traumfiguren & unbekannte Fremdwörter erfragen

Datum28. Sep. 2011
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Träume, kreatives und verschlüsseltes Chaos. Durch das inaktive Logikzentrum während des Traumes kommt es zu bizarren, lustigen, interessanten und meist auch merkwürdigen Träumen. Orte verändern sich plötzlich. Es fällt das Wort „Wasser“ und aus dem Zimmer wird ein Badesee. Nochdazu nimmt man es hin, als sei dies völlig normal. Personen und ihre Charakterzüge vermischen. Man weiß Dinge über eine Traumfigur, wenn man sie nur ansieht und es ist das Normalste auf der Welt.

 

Ein sehr interessanter „Bereich“ des Traumes sind neue Wörter. Andere Traumfiguren oder man kreiert neue Wörter, über deren Bedeutung und genaue Verwendung man natürlich absolut bescheid weiß.

 

Fabreni war schon immer ein Gummi/Plastikgranulat, welches man aus Jeepreifen herstellt. Das war es schon immer und wird es immer sein…

Viele interessante Wortkombinationen werden im Traum zusammengewürfelt, die meist unlogisch erscheinen. Da macht es richtig Spass, herauszufinden, wie diese Kombination wohl entstanden sind. Nun kann man die Wörter Googlen, in allen gängigen Sprachen suchen lassen oder bei Wikipedia nach Treffern forschen. Interessanterweise ist einem die Schreibweise des Wortes nach dem Erwachen meist sonnenklar.

 

Weitere Wortkombinationen sind im dazugehörigen Thread Traumduden - Worterfindungen aus Traum&Halbschlaf zu finden.

 

P.S.: Frage eine Traumfigur nach einem Fremdwort, das du nicht kennst. Hier entstehen auch meist interessante Wortschöpfungen.

Thread: Traumfiguren & unbekannte Fremdwörter erfragen

Klartraum als Lebenssimulation Gastbeitrag

Datum21. Sep. 2011
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Der Klartraum als Lebenssimulation? Diese Frage wird im heutigen Gastbeitrag auf tic’s kt-blog gestellt und beantwortet.

Nochmal Danke tic für die Möglichkeit des Gastbeitrags!

Lebenssimulation Klartraum?

Wer schon einmal in den Genuss eines Klartraums gekommen ist, wir bestätigen können, wie real sich alles anfühlt. Wasser ist nass, der Boden ist fest und man fällt nicht einfach hindurch, Bäume sehen wunderschön aus und wirken wie echt.

Leider stellen sich viele KlartraumAnfänger einen Klartraum wie eine identische Kopie des Wachlebens vor. Dies ist definitiv nicht der Fall. Die „Oberfläche“ der echten Welt lässt sich in einem Klartraum problemlos nachbilden und wirkt verblüffend echt. Blickt man aber hinter die Fassade und bohrt etwas tiefer, fallen einen doch die ein oder anderen Ungereimtheiten auf.

Der Hauptgrund, warum sich ein Klartraum vom Leben unterscheidet ist das Wegfallen einer Komponente. Doch gerade dieses Wegfallen macht Klarträume so spannend: Soziale Regeln & Konsequenzen.

In einem Klartraum gibt es keine sozialen Regeln und nichts hat negative Konsequenzen bzw. sind diese nicht vergleichbar mit denen im Wachleben. Versuche einmal im Wachleben in ein fremdes Haus zu gehen und einfach die Umgebung zu erkunden. Im Klartraum wird die Sache höchstwahrscheinlich nicht bei der Polizei enden. Gerade dieses Wegfallen nimmt einen Teil des Realismus, was aber nicht unbedingt etwas Negatives sein muss. Will man sich zB einer Phobie stellen, wird es dann schon heikler. Warum sollte ich Angst vor der Spinne haben, diese sieht real aus, ist es aber nicht. Oder warum sollte ich nervös bei einer im Klartraum durchgeführten Rede sein, es macht keinen Unterschied ob ich mich verspreche.

Auch die Traumfiguren haben ihre Eigenheiten und handeln oft unerwartet. Sinnlos scheinende Antworten auf Fragen oder verhalten, das einen nur schmunzeln lässt. Hier scheint das Unterbewusst sein wohl die Spielchen mit einem zu treiben, aber genau wird man wohl nie herausfinden, was Traumfiguren antreibt.

Traumgestalten. Aspekte deiner Selbst?

Hat man sich nun den lange ersehnten Fallschirmsprung im Klartraum vorbereitet, kann es nun glatt passieren, das man aufwacht. Doch warum findet dieses verfrühte Erwachen statt? Erwachen wir weil, wie in vielen Foren und Büchern steht, weil wir so aufgeregt sind? Oder erwachen wir gerade weil wir es überall lesen? Eine Interessante Diskussion zu dem Thema ist hier zu finden.

Alles in allem ist der Klartraum weit von einer Lebenssimulation entfernt, unerwartet Geschehnisse und das wegfallen der sozialen Regeln sind ein Grund dafür. Wie man aber die Umgebung wahrnimmt, da steht der Klartraum dem Wachleben in nichts nach.

Link zum Beitrag auf tics Blog

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