Traumerinnerung: Körperposition / Liegeposition beim Erinnern hilfreich

Datum11. Apr. 2013
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Sehr hilfreich beim Erinnern an seine Träume am Morgen, ist die aktuelle Position, die man im Bett eingenommen hat.

Man sollte z. B. nicht nur versuchen, seine Träume auf dem Rücken liegend zu erinnern, sondern auch die Position verändern. Aber beginnen wir zuerst mit der Traumerinnerng selbst und nehmen einen Weg, wie man hier vorgehen kann.

 

Traumerinnerung selbst
Stelle dir im Bett liegend folgende Fragen:

  • Was hast du die letzten Tage unternommen, kam etwas davon in deinem Traum vor?
  • Welche Filme hast du gesehen? Hast du einen Bekannten nach längerem wieder getroffen?
    Besondere Ereignisse formen unser Traumgeschehen und tauchen oft in unseren Träumen mit 1-2 Tagen „Verzögerung“ auf.
  • An welche Fetzen erinnerst du dich? Was ist davor oder danach passiert?
  • An welche Gefühle kannst du dich erinnern?

 

Liegeposition / Schlafposition
Lege dich auf die linke Seite und versuche dich für ca. 3 Minuten an deine Träume zu erinnern.
Führt dies zu keinem Erfolg lege dich auf den Rücken und versuche es erneut für ca. 3 Minuten. Diese Zeit kann dir sehr lange vorkommen.
Lege dich nun auf die rechte Seite und versuche es erneut.
Das gleiche kannst du auch auf dem Bauch liegend probieren.

Bringt dies alles keine Erfolge, gehe deinem Alltag nach. Versucht man etwas zu erzwingen, klappt es meistens nicht. Oft fallen mir während meines Alltagstrotts wieder Träume ein z. B. wenn ich gedankenverloren im Bad meine Zähne putze.

Traumerinnerung verbessern: Trauminhalt durch Akronym abkürzen

Datum12. Nov. 2012
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Wer morgens oder in der Nacht erwacht und keine Möglichkeit hat, seine Träume festzuhalten, dem hilft eventuell dieser Tipp:

Versuche das Traumgeschehen, zumindest das was dir in dem Moment als das Wichtigste erscheint, abzukürzen. Dein Traum lautet z.B. wie folgt:

Ich gehe über eine Brücke und treffe einen Hund. Dieser gibt mir einen roten Ball und fragt mich nach meinem Vater.

Die “wichtigen” Elemente, die das Traumgeschehen beschreiben bzw. die Handlung gut zusammenfassen, sind:

  • Brücke

  • Hund

  • (roter) Ball

  • Vater

Kürze das Geschehen nun in Gedanken ab. Finde einen Rhytmus, die Abkürzung muss “gut klingen”, so merkst du sie dir besser.

BH rB V

Gehe die wichtigen Elemente in Gedanken durch und wiederhole dazu die Abkürzungen. Falls möglich, kannst du dir die Abkürzung auch notieren, dies ist aber kein muss.

Stell dir die Buchstabenfolge vor deinem geistigen Auge vor, mache also aus dem “Text” ein “Bild”.

Nachteil dieser Technik: Es lassen sich nicht viele Träume damit merken, da man schnell durcheinander kommen kann.

Wegweisende Träume - Der Erkenntnistraum

Datum 3. Okt. 2012
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Träume, ob klar oder trübe, können einschneidende Veränderungen in unserem Leben auslösen oder einfach deutlich machen.

In unseren Träumen werden Gefühle oft intensiver und überwältigender erlebt, als im Wachleben. Der Trauminhalt vermittelt so seine Botschaft direkter und intensiver. Man könnte sagen, die Botschaft geht die Abkürzung über das Herz, als den Umweg des Gehirns zu nehmen.

Der Trauminhalt selbst ist hier immer verschieden, doch eines bleibt bei jedem wegweisenden Traum gleich: Die Botschaft wird verstanden. Träume sind oft verwirrend und deren Botschaft ist nicht auf den ersten oder zweiten Blick erkenntlich, doch bei meinen Träumen die mich beeinflusst haben, war kein großes Rätseln und Entziffern nötig. Eine „Sättigungsphase“, in der der Traum sacken konnte, lies mich die Botschaft blitzartig erkennen. Wie Schuppen viel mir dir Nachricht, die der Traum bedeuten sollte, von den Augen.

Ob versteckt oder sofort erkenntlich, Träume haben leider in unserer Gesellschaft ein viel zu schlechten Stellenwert. Esoterik wird dort schnell und laut gerufen. Ich hoffe, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird und jeder Mensch die Schönheit, Weisheit und Freiheit seiner Träume in vollen Zügen erleben kann.

Was beeinflusst den Inhalt unserer Träume?

Datum20. Sep. 2012
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Oft tauchen in unseren Träumen besondere Ereignisse der letzten tage vor. Die emotionale Schwere des Ereignisses spielt eine große Rolle. Je stärker die Emotionen, negativ oder positiv, desto wahrscheinlicher taucht dieses Ereignis in unseren Träumen auf.

Aber auch monotone Erlebnisse beeinflussen das Traumgeschehen, wenn diese über einen größeren Zeitraum ausgeführt werden. Dies ist mein persönlicher, subjektiver Eindruck. Dinge wie die tägliche Fahrt mit dem Zug / Bus taucht selten im Traum aufm auch wenn diese täglich erlebt wird. Es scheint die Zeitspanne zu sein, die hier eine rolle Spielt.

Der Abstand zwischen dem Erlebnis und dem Traum variiert. Ob gerade erlebt oder vor zwei bis drei Tagen, hier verarbeitet jeder Mensch und Träumer das Erlebte anders. Auch die Zukunft wirkt sich auf unsere Träume aus. Steht etwas wichtiges in den nächsten Tagen, formt dies auch unsere Träume. Hier spielt wieder die emotionale Schwere eine Rolle.

Siehe: Stress - Auswirkungen auf den Schlaf, die Träume und den Klarträumer

Liebe und Angst scheinen besonders Große Zahlen in dieser Gleichung zu sein, welche das Traumgeschehen formt.

Was letztendlich aus dem Alltag in den Traum findet, lässt sich nicht 100% bestimmen. Dennoch ist fast jeder Traum ein eigenes kleines Abenteuer.

Reality Checks und besondere Ereignisse

Datum15. Mär. 2012
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Ich komme gerade vom Zahnarzt. Vielen graust es davor, zum Zahnarzt zu gehen… auch ich bin kein Fan davon, dennoch kann man solche „besonderen Ereignisse“ auch positiv als Klarträumer nutzen.

Ich habe auf dem Weg zum Zahnarzt, im Wartezimmer und beim Warten im Zahnarztstuhl vermehrt Reality Checks ausgeführt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass in den nächsten Tagen das Thema in irgendeiner Form in meinen Träumen auftaucht. Reality Checks sind natürlich nicht zuverlässig, aber bei vermehrten RCs ist es auch wahrscheinlicher, dass ich auch im Traum bei dem Ereignis einen RC mache.

Es muss nicht der Zahnarzt sein, allgemein Situationen, Termine, Ereignisse die nicht alltäglich sind, sollte man für Reality Checks nutzen.

Trübtraum: Sich nicht zu sehr mit dem eigenen Traumbild identifizieren

Datum16. Feb. 2012
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Notiert man seine Träume ins Traumtagebuch, sollte man sich nicht zu sehr mit den Dingen identifizieren, die das Traumselbst / das Abbild von sich selbst ausführt. Manche Aktionen, Aussagen und Verhaltensweisen würde man im Wachleben nie ausführen oder aussprechen. Man muss sich davon lösen, dass man im Trübtraum genauso agiert wie im Wachleben. „Unschöne Aktionen“ und Dinge, die einem nach dem Aufwachen als falsch und befremdlich erscheinen,  „zensiert“ man gerne beim Aufschreiben ins Traumtagebuch. Das Traumtagebuch sollte man aber nur für sich selbst schreiben! Nur ICH lese es und kann deshalb schreiben was ich will. Niemand richtet über mich.
Selbst wenn, diese Person im Traum entspricht nicht oder nur teilweise meinem Wesen im Wachleben. Richtet als jemand über meinen Traum, betrifft es mich nur zu einem kleinen Teil. Natürlich sollte man sich auch nicht komplett von seinem Abbild im Traum lösen und es als „Fremden“ ansehen, das Abbild und deren Handlungen im Traum hat immer eine Bedeutung, gerade die Handlungen die uns vielleicht befremdlich erscheinen, tragen vielleicht eine wichtige Aussage, die man nicht auf den ersten Blick erkennt.

Bewahrt man einen gewissen Abstand zur Traumfigur und identifiziert sich nicht zu 100% mit der Selbigen, kann man die Dinge objektiv betrachten und in vollem Umfang im Traumtagebuch notieren.

Gerade weil im Traum das Logikzentrum inaktiv ist, kommen manchmal verrückte aber auch verstörende Traumszenen zustande. Egal wie wenig das Traumbild mit dem dem wahren ich übereinstimmt, es sollen alle Details so festgehalten werden, wie sie im Traum passiert sind.

Beim aufschreiben des Traumtagebuches scheint man wohl auch automatisch zu sortieren. Oft ertappe ich mich dabei, wie ich kleine Details und mir als „unwichtig“ erscheinende Nebenhandlungen im ersten Moment nicht notieren will. Der Traum soll als Ganzes mit allen Details notiert werden. Traumarbeit ist leider immer noch Arbeit, die sich aber bei der Belohnung „Klartraum“ mehr als lohnt.

Behalten wir also im Hinterkopf:

  • Sich nicht zu 100% mit dem Abbild des eigenen Selbst im Traum identifizieren
  • Abstand wahren
  • Alle Details festhalten
  • Es lohnt sich!