Ausgelöste Prozesse durch das Notieren der Träume

Datum19. Nov. 2012
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Traumtagebuch zu führen oder sich speziell an sein Träume erinnern zu wollen, hat nicht nur die vermehrte Traumerinnerung zur folge. Wer sich für seine Träume interessiert und ihnen Aufmerksamkeit widmet, löst in sich selbst eine Reihe von Prozessen aus.

Wer seine Träume festhält, denkt automatisch über das Erlebte nach. Man versucht eine Verbindung zu den eigenen Handlungen im Wachleben herzustellen, oft sind diese auch unverkennbar. Dadurch reflektiert man über das Traumgeschehen und über sich selbst.

Dies kann zu Einsichten und einer anderen Sichtweise zu bestimmten Prozessen, Handlungen und Denkweisen führen. Das Aufschreiben der Träume ist also noch so viel mehr, als das reine „festhalten“, dahinter steckt noch so viel mehr.

Man sollte das Traumtagebuch nicht nur als „Mittel zum Zweck“ oder sogar als notwendiges Übel zum Klartraum sehen. Ich kenne es zu gut, wenn man mal keine Lust hat, seine Träume zu notieren.
Hier kann man auch ohne schlechtes Gewissen Pausen einlegen. Man sollte sich einfach die vielen zusätzlichen Auswirkungen vor Augen führen, die das Schreiben des Traumtagebuchs mit sich bringt. So wird man schneller als einem Lieb ist, wieder anfangen, die eigenen Träume festzuhalten.