Neue Traumdeutungscommunity - Traumbox.net

Datum 6. Nov. 2016
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Vor kurzem hat mich Janosch über Facebook auf seine neue Website aufmerksam gemacht. Bei Traumbox.net handelt es sich um eine Community (im Aufbau) die sich rein mit der Traumdeutung beschäftigt.

Ich werde immer wieder gebeten, Träume zu deuten. Richtig deuten kann jeder seine Träume nur für sich selbst, dennoch bringt es oft neue Sichtweisen, Träume von anderen Personen gedeutet zu bekommen.

Schaut doch mal auf Traumbox.net vorbei und helft euch und anderen bei der Traumdeutung :)

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Datum 6. Nov. 2016
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Datum 6. Nov. 2016
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Vor kurzem hat mich Janosch über Facebook auf seine neue Website aufmerksam gemacht. Bei Traumbox.net handelt es sich um eine Community (im Aufbau) die sich rein mit der Traumdeutung beschäftigt.

Ich werde immer wieder gebeten, Träume zu deuten. Richtig deuten kann jeder seine Träume nur für sich selbst, dennoch bringt es oft neue Sichtweisen, Träume von anderen Personen gedeutet zu bekommen.

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Traumbericht: Der mysteriöse Azteken-Tempel

Datum19. Sep. 2015
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Vor einiger Zeit wachte ich aus einem faszinierendem Trübtraum auf:

Ich und ein paar Freunde hatten einen Aztekischen Tempel entdeckt. In seinem Inneren führten Treppen zu einem Raum unter der Spitze. Wir entdeckten in einer Niesche unter einer Abdeckung ein verstecktes Kontrollfeld: Hebel aus Knochen geschnitzt, Steinräder und auch ein Stoffband, auf dem Ringe aus Muscheln angebraucht waren. Dies war eine Art Tonträger, per altertümlichen Knopf bewegte sich das Band und je nach Anordnung der Muscheln entstand so Musik.

Alles stammte aus der Zeit der Azteken und wir waren von dieser technischen Reife überwältigt. Es lies sich noch vieles mehr steuern, was mir nicht mehr einfallen mag.

Ich entdeckte nun einen Schriftzug. Es war ein Firmenname einer GmbH und den Zeitstempel 2013… Wir waren verwirrt, überrascht und geschockt. Jetzt näherte sich jemand (traumtypisch: dafür gab es keine Anzeichen, wir wussten es einfach) und wir flohen die vielen Stufen hinab und am Ende aus dem Tempel hinaus.

 

Dies kennen sicher viele Klarträumer: Man ist über den Trauminhalt verwundert, wird aber nicht klar…

Tag(s): trübtraum

Kurzvortrag und Diskussion im Science Café München am 21 Juli 2015 | 19 Uhr

Datum 7. Jul. 2015
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science_cafe_muenchen.jpg

Am 21 Juli 2015 lädt das Science Café München zu angeregten Diskussion über Träume ein! Ich bin Teil der Referenten und darf einen Kurzvortrag über Klarträume halten :)

Danach wird spannend mit allen Teilnehmern über Träume diskutiert :)

Wer Lust hat, schaut gerne vorbei! Hier die Daten:

 

21 Juli 2015
19 Uhr
Augustiner Bürgerheim
Bergmannstraße 33
80339 München

(U4/U5 Schwanthalerhöhe oder Heimeranplatz)

 

Ich freue mich auf alle Besucher! :)

Interview mit Prof. Dr. Michael Schredl - Schlaflaborleiter und Autor

Datum 1. Jul. 2015
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michael_schredl.jpg

 

Vielen Dank Herr Prof. Dr. Schredl, dass Sie sich Zeit für meine Fragen nehmen. Würden Sie sich einmal kurz vorstellen?

 

Gerne. Ich bin wissenschaftlicher Leiter des Schlaflabors am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Seit 1990 beschäftige ich mich mit Traumforschung. Auch schreibe ich selbst meine eigenen Träume seit 1984 auf.

 

 

 

Mit Freude habe ich Ihr Buch „Träume“ gelesen, planen Sie aktuell ein neues Buch zu schreiben?

 

Nein, momentan konzentriere ich mich auf die Veröffentlichung von Fachartikeln.

 

 

 

Als Klarträumer hören Sie diese Frage sicher sehr oft: Wann hatten Sie Ihren ersten Klartraum und was haben Sie darin unternommen?

 

Auch wenn ich früher präluzide Träume hatte, trat mein erster Klartraum 1996 auf, nachdem ich ein Seminar von Paul Tholey und Brigitte Holzinger besucht habe und mit den Realitätschecks als Induktionsmethode begonnen habe. Ich habe nicht so regelmäßig geübt und es hat drei Monate gedauert. Im ersten Klartraum, ich saß in einem Auto, habe ich mich so gefreut, dass ich sofort aufgewacht bin.

 

 

 

Nach meinem subjektiven Empfinden hat die Berichterstattung über Klarträume im Fernsehen in den letzten Jahren stark zugenommen, was halten Sie von dieser Entwicklung?

 

Nicht nur in den Medien haben die Klarträume mehr Beachtung gefunden, sondern auch in der Forschung, daran sind maßgeblich Daniel Erlacher und Martin Dresler beteiligt, auch die Studien von Ursula Voss, auch wenn die Studie zur Induktion mit tACS mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Auch Filme wie ‘Inception’ haben das Interesse geweckt. Ich als Traumforscher finde es sehr schön, dass sich viele Menschen für das Thema interessieren.

 

 

 

Wie wurden Sie auf das Feld der Traumforschung aufmerksam?

 

Meine eigenen Träume haben mich auf den Weg gebracht. Ich fand sie von Anfang sehr kreativ und spannend und da ich Psychologie studiert habe, wollte ich dieses Phänomen näher erforschen. Dazu hatte ich noch das Glück, einen Job im Schlaflabor zu bekommen.

 

 

Auch die Klartraumforschung ist gerade in Deutschland aktiver den je, können Sie uns von Ihren aktuellen Studien berichten?

 

Genau genommen, laufen die Studien unter der Federführung von Daniel Erlacher, jetzt Universität Bern, ich bin Mitbetreuer, z. B. der aktuellen Studie von Melanie Schädlich, die den Effekt von Training im Klartraum auf die Leistungsverbesserung im Darts-Werfen überprüft. Der Doktorand, Tadas Stumbrys, hat mit dem Paradigma das Fingertappings (Eine Abfolge von Tasten schnell mit den Fingern drücken) einen positiven Trainingseffekt des Klarträumens nachweisen können. Auch die hier durchgeführte Studie mit Stimulation des präfrontalen Kortex mit Gleichstrom (tDCS) führte in einer Gruppe von Träumern mit Vorerfahrung zu einer leichten Erhöhung der Bewusstheit im Traum.

 

 

 

Was erhoffen Sie sich für die Klartraumforschung in den nächsten 10 Jahren?

 

Für mich ist der Zusammenhang zwischen Gehirnaktivität und Trauminhalt am spannensten, wie beispielsweise in der Studie von Martin Dresler zur Aktivität des Motorischen Kortex während geträumter Handbewegungen. Wir haben auch schon versucht, Personen im Scanner schlafen zu lassen, was schwer, aber möglich ist. Da hoffe ich, dass es weitergeht.

 

 

 

Würde Geld keine Rolle spielen, wie würde Ihr nächstes Forschungsprojekt aussehen?

 

Es gibt Dinge, da man mit Geld nicht erreichen kann (siehe oben), es hängt von der Weiterentwicklung der bildgebenenden Verfahren ab, um die Gehirnaktivität der schlafenden und träumenden Person gut zu erfassen. Was mich auch noch interessiert, ist die Auswirkung des luziden Träumens auf den Alltag der Person. Es gibt zwar schon eine erste Studie von Janina Girzig (auch als Buch erschienen) dazu, doch da braucht es mehr Daten, Tagebuchdaten über einen längeren Zeitraum wären schön, doch das ist sehr aufwändig. Meiner Meinung nach gibt es immer noch zu viele Vorurteile gegenüber dem Klarträumen.

 

 

Kommen wir von kontrollierten Träumen und ihrer Erforschung zu den Träumen ohne Kontrolle.

 

 

 

Es gibt ein paar gängige Theorien über das „Warum“ des Träumens.

Was denken Sie, warum träumen wir?

 

Es gibt viele Theorien, momentan gefällt mir die neue Social Simulation Theory von Katja Valli am besten. Im Traum werden vor allem soziale Interaktionen durchgespielt, weil diese für den Urmenschen wichtig waren (aus der Gruppe ausgeschlossen zu werden trug nicht zur Fortpflanzung bei).

 

 

 

Viele Klarträumer haben Probleme mit der Traumerinnerung, warum glauben Sie haben unsere Trübträume eine solch flüchtige Natur und sind am Morgen schnell vergessen?

 

Zunächst ist es wichtig, festzuhalten, dass es auch Sinn macht, die Träume nicht so gut erinnern zu können. Wäre die Erinnerung an Träume genauso gut wie an Wacherlebnisse, würde es ein heilloses Durcheinander im Gedächtnis geben. Habe ich das geträumt, habe ich es wirklich erlebt? Die physiologische Erklärung ist, dass das Gehirn sich während des Schlafes in einem anderen Zustand (unterschiedliches Aktivierungsmuster) als im Wachzustand befindet, beim “Umschalten” kommt es zu dem Problemen bei der Erinnerung.

 

 

 

Gibt es einen Trübtraum, der Sie beeindruckt hat, den Sie nie vergessen werden?

 

Es gibt einige intensive Träume, die mir im Gedächtnis geblieben sind. Z. B. habe ich einen Mann schwer verletzt, der meinen Bruder mit einer Waffe bedroht hat. Ich habe mit einem kurzen Heizungsrohr seine Schädeldecke zertrümmert, es war mir dann arg, er lebte noch und ich wollte einen Krankenwagen rufen. Und ein schöner Flugtraum, wo ich wie ein Ei über einem tosenden Meer gesegelt bin.

 

 

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit für meine Fragen genommen haben.

 

 

Traumerinnerung durch bekannte, monotone Abläufe auslösen

Datum 1. Jun. 2015
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Ich führe schon länger kein Traumtagebuch mehr, habe aber dennoch eine gute Traumerinnerung: ca. 3 Träume pro Nacht (hier sei angemerkt: Schreibe ich diese Träume nicht direkt auf, sobald ich mich erinnere, sind diese schnell gänzlich vergessen)

Bisher dachte ich nicht viel darüber nach, ich nahm an, dass ich einfach eine “gute Traumerinnerung besitze.”

Erst jetzt konnte ich ein Muster entdecken. Ich komme mir sehr töricht vor, warum mir das nicht schon eher aufgefallen ist. Ähnlich dem Gefühl, wenn man die Bedeutung eines Traumes erkennt, wundere ich mich, warum mur das nicht eher aufgefallen ist - es wirkt so logisch…

Ich erinnere ich mich immer dann an meine Träume, wenn ich monotone, mir sehr vertraute und alltägliche Dinge ausführe:

Zähne putzen, duschen, mich anziehen.

Ich tue dies so selbstvetständlich und unbewusst, das sich anscheinend mein Geist völlig entspannt. Durch diese Entspannung tauchen die Träume wie von alleine auf. Ich nehme nicht wirklich wahr, über was ich nachdenke und plötzlich sind die Träume da!

Ich sehe darin eine eigene Technik um die Traumerinnerung zu verbessern. Der dennoch schwierige Schlüssel besteht darin, die Tätigkeit zu finden, bei der man völlig entspannt ist und nicht über die Tätigkeit selbst nachdenkt.

Das kann natürlich bei jedem variieren und es sollte möglichst morgens durchführbar sein. Staubsaugen um 6 Uhr morgens bereitet den Nachbarn sicher keine Freude (ausserdem leidet dadurch sicher deren Traumerinnerung ;) )

Denkt ihr dies eignet sich als Technik?

Traumdeutung - Träume können auch nichts bedeuten

Datum 2. Jan. 2015
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In der Traumdeutung wird ein Aspekt oft zu wenig behandelt: Träume müssen nicht immer eine Bedeutung haben!

Nach meiner Erfahrung gibt es zum einen Träume, die eine Botschaft vermitteln wollen (dazu gehören auch Albträume) und jene, die keine Bedeutung haben.

Dies zu unterscheiden kann der Träumer aber nur durch eigene Erfahrung lernen. Man bekommt ein Gespür dafür, welcher Traum wichtig ist und welcher nicht. Sich Zeit zu nehmen, wenn man Träume deutet, ist besonders wichtig. Wenn Träume ruhen, wird deren Bedeutung oft von alleine klar.

 

Sind Träume Gedankenmüll?

Selbst Träume ohne Bedeutung würde ich nicht zu Müll herrabstufen. Auch wenn ein Traum keine tiefere Botschaft vermittelt, kann er ein wundeschönes und bereicherndes Erlebnis sein. Träume sollten jedem Klar- und Trübträumer wichtig sein und er sollte diese wertschätzen.

Prospektive Träume - Ein Blick in die Zukunft?

Datum 7. Nov. 2014
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Ein prospektiver Traum behandelt ein Geschehen, welches erst in der Zukunft eintreten wird. Diese Art von Traum soll die Zukunft zeigen.

Gibt es solche Träume wirklich?

Ich denke, prospektive Träume sind durchaus möglich, aber nur in geringem Ausmaß. Im Traum kann man Zugriff auf viele, unbewusst aufgenommene Informationen erhalten. Aus diesem unbewussten Informationen lassen sich bestimmte Ereignisse ableiten, die dann vielleicht auch eintrten.

Ein praktisches, fiktives Beispiel:

Eine gute Freundin ist seit einigen Wochen Schwanger, hat es aber noch niemanden gesagt. Unterbewusst nimmt man diese Veränderung durch ihren Duft, ihr geändertes Verhalten etc. auf. Dies kann nun zu dem prospektiven Traum führen, in dem man sieht wie sie Schwanger ist und ein Kind zur Welt bringt.

Unbewusst aufgenommene Informationen können einem im Traum bewusst gemacht werden und dadurch auf ein zukünftiges Ereignis hindeuten.

Hier endet für mich persönlich derprospektive Traum. Solche Träume, die den Tod oder die Lottozahlen voraussagen, halte ich für nicht möglich (man kann es aber dennoch probieren).

Unterschied prospektiver Traum und Wahrtraum
Ein prospektiver Traum darf nicht mit einem Wahrtraum verwechselt werden. Bei einem Wahrtraum wird KEIN zukünftiges Ereignis gezeigt, bei einem Wahrtraum behandelt der Traum wahre Ereignisse. Es muss hier nichts gedeutet werden, ein Wahrtraum zeigt nur ein Ereignis, so wie es wirklich geschehen ist.

Ungewollt aufwachen - Warum und was schafft Abhilfe?

Datum14. Sep. 2014
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Warum wachen wir ungewollt aus unseren Träumen auf? Hier müssen wir zuerst zwischen Klarträume und Trübträume unterscheiden.

Ungewollt aus Trübtraum aufwachen:

  • Art des Traumes z. B. Albtraum
  • Einfluss von Aussen (laute Geräusche, Licht, Wecker)
  • Schlafpensum erfüllt
  • innere Uhr (gewohnte Weckzeit im Urlaub)

Ungewollt aus Klartraum aufwachen:

  • Falsches Erwachen
  • Einfluss von Aussen (laute Geräusche, Licht, Wecker)
  • Schlafpensum erfüllt
  • innere Uhr (gewohnte Weckzeit im Urlaub)

Klartraum
Streitpunkt starke Emotionen und Sex

Starke Emtionen die z. B. durch Sex ausgelöst werden, SOLLEN einem aus dem Klartraum aufwachen lassen. Ich glaube aber mittlerweile, das dies nur teilweise der Grund ist.

Hier handelt es sich um eine selbsterfüllende Prophezeiung. Nur weil der Klarträumer daran glaubt, dass solche Dinge zum Aufwachen führen, wacht er dadurch auch auf. Ob dies stimmt, kann ich nicht zu 100% sagen.

Ich würde neutral an solche Themen herantreten und meine eigenen Erfahrungen sammeln.

Klartraum
Klarträume sind nicht natürlich

Warum wir träumen, ist bisher unbekannt. Eine Theorie ist, dass Trübträume Gefahren aus der Realität simulieren um uns so auf diese vorzubereiten. Flüchten wir 100 mal im Traum vor dem Säbelzahntiger und denken, dies sei die Realität, dann sind wir im Wachleben besser darauf vorbereitet.

Machen wir so aus dem Trübtraum einen Klartraum, wissen wir das nichts real ist. Die Übung verliert dadurch ihren Sinn und Zweck: Vielleicht wachen wir deshalb ungewollt aus dem Klartraum auf, weil die Übung keinen Lerneffekt hat.

Dies trifft natürlich nur zu, wenn dies der Grund ist, warum wir träumen.

Was kann ich gegen ungewolltes Erwachen tuen?
Eigentlich kann man nur das Erwachen wegen starken Emotionen / Sex und teilweise die innere Uhr kontrollieren. Alle anderen Faktoren lassen sich so nicht beeinflussen.

Durch Autosuggestion kann man seine innere Uhr steuern:

Ich schlafe morgen lange und werde erst um XY Uhr geweckt.

Keine Zeit um Träume aufzuschreiben?

Datum 6. Aug. 2014
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Ich führe nun seit über einem Jahr KEIN Traumtagebuch mehr. Die letzten Tage schießt mir das Bedürfniss in den Kopf, wieder mit dem Traumtagebuch anzufangen.

Der einzige Grund, warum ich schweren Herzens das Traumtagebuch aufgegeben habe, war die fehlende Zeit.

Ich hatte einfach nicht genug Zeit, alle meine Träuem aufzuschreiben. Gegen Ende meiner Aufzeichnungen musste ich am Tag 1 - 2 Stunden in mein Traumtagebuch investieren.
Träume sind mir immens wichtig, doch dieser Zeitaufwand lies sich nicht mehr mit meinem Arbeitsalltag vereinbaren.

Nun möchte ich aber wieder Traumtagebuch führen. Der Aufwand dafür soll im Rahmen des möglichen bleiben.

Welche Wege stehen mir nun zur Verfügung meine geliebten Träume festzuhalten und gleichzeitig den Aufwand zu minimieren?

Mir kam als erstes das Diktiergerät in den Sinn: Die Träume sind schnell aufgesprochen und ohne viel Aufwand für dei Ewigkeit festgehalten.

Hier ergeben sich aber 2 Probleme: Es ist keine Auswertung der Träume möglich, was bei mir einen Großteil meiner Motivation ausmacht. Dies ist aber natürlich wieder mit einem größeren Aufwand verbunden, welchen ich natürlich gering halten will. Des weiteren kann lese gerne in meinen Träumen, gehe sie nochmal durch und schaue mir dazu meine gezeichneten Bilder an.
Dies ist dann natürlich nicht mehr möglich, man kann seine Träume nicht mehr privat durchlesen, man muss diese immer anhören.

Die beste Lösung sind handschriftlich festgehaltene Stichpunkte. Diese kann man bei einer ruhigen Minute durchgeghen und sich so den Traum wieder detailreicher in Erinnerungen rufen.

Trübträume - Verändert sich die Erinnerung rückwirkend?

Datum20. Jul. 2014
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Können sich Veränderungen im Traum rückwirkend auf das Traumgeschehen bzw. auf das, an was wir uns erinnern, auswirken?

Sagen wir, ich bin im Traum in einer Konzerthalle und sehe jemanden Klavier spielen. Gegen Ende des Traumes taucht ein Clown auf. Ich erwache und erinnere mich daran, von einem Clow in einem Zirkuszelt geträumt zu haben.

Ein Traumelement, ein kleines Detail, hat Rückwirkend den Traum bzw. das, an was wir uns erinnern, verändert. Kleine Details verändern oft die Richtung, in die sich der Traum weiter entwickelt. Ist dies auch rückwirkend der Fall?

Dies würde die Traumdeutung fast unmöglich machen. Ein Detail ließe einen ganze Träume vergessen und verändert den kompletten Inhalt.

Äußere Einflüsse könnten hier auch ihre Wirkung entfalten: Fängt es im Wachleben zu regenen an, so könnte aus der Konzerthalle / dem Zirkuszelt ein Wasserfall werden.

Wirkliche Gewissheit haben wir wohl erst, wenn sich Träume live aufzeichnen lassen, was vielleicht nicht mehr lange dauern wird…

Inaktives Logikzentrum im Trübtraum

Datum16. Jul. 2014
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Das Logikzentrum habe ich in diesem Beitrag bereits behandelt.

Der Grund, warum wir im Trübtraum keinen Reality Check ausführen und / oder einfach nicht erkennen, dass es sich um einen Traum handelt, liegt am inaktiven Logkzentrum. Dieses Tentrum befindet sich im vorderen Bereich unseres Gehirns, im sogenannten präfrontale Cortex.

Im Trübtraum ist der Teil des Gehirns, der für das logische Denken zuständig ist, normalerweise nicht aktiv. Egal wie verrückt, abstrus und unwirklich der Trübtraum auch sein mag, ist das Logikzentrum nicht aktiv, wirkt alles auf uns völlig normal und plausibel.

Erst durch Reality Checks, das kritische Bewusstsein bzw. wenn man sich einfach mit Klarträumen beschäftigt, springt das Logkzentrum im Trübtraum gelgentlich an:
Man erkennt, dass dies nur ein Traum sein kann.

Schmerzen im Trübtraum - Traumbericht

Datum 6. Jun. 2014
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Traumbericht

In einem aktuellen Trübtraum kam ich einer unbekannten Person in einer Bank zur Hilfe. Der Herr bekam seine Bankkarte nicht aus dem Automaten heraus, sie steckte fest.
Mit einem Schraubenzieher öffnete ich den Automaten um die Karte wieder zu entfernen. Sie war zwischen einigen Kabeln hängen geblieben.
Plötzlich platzen Plastiksplitter ab, diese sprangen mir entgegen. Ich fühlte es auf meiner Haut, es tat aber nicht weh.

Ich verlies die Bank, als (traumtypisch unlogisch) ein SWAT-Team aus der soeben verlassenen Bank auftauchte. Sie verfolgten mich, da sie glaubten, ich hätte versucht den Automaten zu knacken. Sie zielten mit ihren Gewehren auf mich und schossen.

Hier spürte ich starke Schmerzen, was ich bisher in kaum einem meiner Trübträume und noch in garkeinem Klartraum erlebt habe.
Bei der zweiten Kugelsalve dachte ich mir sogar nocht “Da das ja ein Traum ist, kann ich die Schmerzen sicher abstellen!
Vor meinen Augen erschien eine Programmoberfläche doch ich fand keine Einstellung zum Abschalten der Schmerzen…

Hier war ich präluzide aber nicht klar. Irgendwie habe ich vermutet zu träumen, war aber dann nicht zu 100% sicher, unter anderem da ja natürlich die passende Einstellungsmöglichkeit in der Programmoberfläche gefehlt hat… Solch typisch unlogischen Dinge leitet man sich im Trübtraum her, da das Logikzentrum inaktiv ist.

Übung: Trübträume strukturieren und ihre Qualität verbessern

Datum18. Mai. 2014
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Durch die folgende Übung soll sich die Qualität der Trübträume verbessern, diese sollen dadurch strukturierter werden:

  1. Bringe dich am Abend direkt vor dem Schlafen in eine entspannte Position und schließe deine Augen
  2. Gehe nun den Tag rückwärts in deiner Erinnerung durch.
    Du beginnst mit dem eben Erlebten und arbeitest dich rückwärts durch den Tag.
    Du beendest die Übung, sobald du in deiner Erinnerung an dem Moment angekommen bist, an dem du aufgewacht bist.
    Konzentriere dich auf das Gefühl beim Aufwachen.
  3. Presse nun alles in einen Luftballon und lasse ihn davon fliegen oder stecke alles in eine Flasche und versenke sie im Meer.
    Hier kann man sich auch eine eigene Metapher ausdenken, bei der man mit dem erlebten bildlich abschließt:
    • In eine Kiste sperren.
    • Mit einer Rakete ins Weltall schießen
    • In eine Schlucht werfen
    • etc.

Wichtig: Werte während dem “zurück gehen” nicht dein Verhalten.

 

Dies soll den Geist reinigen und einem vom Gedankenwirrwarr vor dem Einschlafen bewahren. Man hat mit dem Tag abgeschlossen und kann sich nun voll der Nacht, dem Schlaf, widmen.

Sehe den Schlaf als kleinen Tod an. Schließe mit allem ab, kläre davor Streitigkeiten etc.

Quelle:
Malcolm Godwins Buch “Der Traum”

Besondere Traumorte

Datum 5. Mär. 2014
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Der ein oder andere Träumer kennt dies vielleicht: Ein Ort in einem Trübtraum, der etwas Besonderes ausstrahlt.

Dies kann in viele „Gefühlsrichtungen“ gehen, ein Ort kann Aufregung hervorrufen, ein starkes Gefühl der Liebe oder auch einfach pure Geborgenheit. Das ganze Gefühlsspektrum kann hier abgedeckt sein.

Heute durfte ich auf ein neues meinen besonderen Traumort im Trübtraum besuchen. Es handelt sich hierbei um mein altes Kinderzimmer. Wenn ich diesen Raum im Traum bertrete, fällt mir selbst mit inaktivem Logikzentrum (was im Trübtraum ja normal ist) auf, dass dieser Raum ungewöhnlich warm ist. Es ist eine angenehme Wärme, welche eine Geborgenheit vermittelt. Alles in meinem alten Zimmer ist interessant und faszinierend. Mein altes Bett, mein alter Computer, Schubladen gefüllt mit dem Unbekannten. Ich bin sehr neugierig und durchforste meist meine alten Schubladen und möchte etwas ins Wachleben mitnehmen. Ich also meist präluzide, wenn ich mein altes Kinderzimmer betrete.

Dieser Ort ist einfach überwältigend und die von ihm ausgehende Geborgenheit ist einfach wunderschön. Dies ist ein Ort, denn ich unbedingt einmal im Klartraum besuchen will.

Träume beeinflussen unser Gefühlsleben, es werden Endorphine und Adrenalin ausgeschüttet. Somit hat der Traum, das Unwirkliche, einen greifbaren Einfluss auf das Wirkliche, unser Leben.

Was sind eure besonderen Traumorte?

Halbschlaf der Genialität - Ideen beim Einschlafen und Aufwachen

Datum12. Jan. 2014
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Im Halbschlaf kommen einem Ideen oder Traumerlebnisse oft besonders genial und bedeutend vor:

 

Aufwachen
Ich erwache aus dem Traum und befinde mich noch im Halbschlaf. Ich bin vom dem vorrangegangenen Traum total fasziniert. Es ist ein wahnsinniges Erlebnis, was ich unbedingt in einem Blogbeitrag nieder schrieben muss.

Schreibe ich diesen Traum nun auf und sehe ihn mir später an, fehlt jegliche Genialität. Die Idee ist sinnfrei oder zusammenhangslos, der erlebte Traum ist zu langweilig und ich sehe nicht, was mich hier noch am morgen so fasziniert hat.

Evtl. ist auch das Logikzentrum noch nicht voll aufgewacht. Dies könnte auch die Ursache für die fehlende Erinnerung an Wörter am Morgen sein.

 

Einschlafen
Beim Einschlafen wiederrum, kommen mir wirklch gute Ideen. Doch warum ist dass so?

  • Eventuell kann ich erst beim Einschlafen in Ruhe meine Gedanken sortieren.
  • Vielleicht sind es auch die fehlenden Sinneseindrücke
  • oder dass man sich auf das Innere konzentrieren kann und zur Ruhe kommt

Was letztendlich der Grund ist, kann ich selbst nicht zu 100% beantworten. Dennoch finde ich diese beiden Gegensätze sehr interessant.

Umgekehrte Autosuggestion - Der Wunsch von innen

Datum 6. Jan. 2014
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Ich habe nun seit einiger Zeit mit dem Schreiben eines Traumtagebuches aufgehört. Es fehlt mir einfach morgens die Zeit und meine Traumerinnerung war auf seinem Höhepunkt sehr groß, ca. 6 Träume pro Nacht, dass ich mit dem Schreiben einfach nicht mehr fertig wurde.

Die letzten zwei Tage kam aber in mir der innere Wunsch hoch, doch wieder mit dem Traumtagebuch anzufangen, da mir meine Träume sehr wichtig sind und ich sie nicht vergessen will.

Dieser innere Wunsch war wie eine umgekehrte Autosuggestion:
Nicht ich habe eine Suggestion an mein Innerstes geschickt, sonder die Suggestion / der Wunsch kam aus meinem Inneren an mich.

Promt hatte ich heute morgen eine sehr gute aber ungezwungene Traumerinnerung. Die Träume kamen mir ins Gedächtnis, ohne dass ich dafür etwas tun musste.

Leider sehe ich keine direkten Möglichkeiten, diese umgekehrte Suggestion in eine anwendbare, universelle Technik zu packen. Inderekt ist dies nur möglich, wenn man etwas so begehrt, das eben dieses Begehren im Geiste Mechanismen auslöst, die diesen Wunsch umsetzen. 

Dieses Begehren kann man nur dadurch erreichen, wenn einem etwas sehr wichtig ist. Folgende Tipps können dies indirekt bewirken:

 

  1. Träume und Klarträume müssen dir wichtig sein. Wie schön ein Klartraum wirklich ist, weiß man leider erst zu 100%, wenn man einen Klartraum erlebt hat. Dennoch kann man sich die unglaubliche Freiheit vorstellen, die nur in einem Klartraum möglich ist.
    Ich gliedere dies als ersten Punkt, da dies wirklich die Grundlage ist. Alle weiteren Punkte stehen in keiner Reihenfolge.
  • Meditation - Lasse deinen Geist zur Ruhe kommen und verinnerliche deinen Wunsch.
  • Autosuggestion - Versuche durch Autosuggestion eine umgekehrte auszulösen.
  • Klarträume präsent halten - Dies passiert eigentlich von alleine: Ist dir etwas wichtig, beschäftigst du dich auch am Tag damit. Dennoch kann es auch umgekehrt klappen. Schreibe TTB, erzähle von deinen Klarträumen, führe Statistik.
  • Selbsthypnose - Bringe dich in einen hypnotischen Zustand und sage dir, dass die Klarträume wichtig sind.
  • Ziele setzen - Setze dir Ziele und erreiche sie. Sind sie zu hoch, setzte diese kleiner an.
Diese Tipps sind nur unterstützend und führen nicht zu 100% zu einer umgekehrten Autosuggestion. Dennoch wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit dadurch einen Klartraum haben, auch ohne umgekehrte Autosuggestion.

 

Das Unterbewusstsein ist dein Freund

Datum 2. Jan. 2014
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Mit diesem humoristischen Titel möchte ich auf das Thema eingehen, dass viele Klarträumer das Unterbewusstsein als etwas eigenes, autarkes ansehen, was unter anderem versucht zu verhindern, dass der Klarträumer einen Klartraum hat.

 

Das Unterbewusstsein ist kein autarkes Wesen
Es sollte nicht als etwas abgekapseltes, eigenständiges gesehen werden, was “neben” dem Bewusstsein getrennt steht.
Meiner Meinung nach, kann man das Unterbewusstsein nicht abgrenzen. Es ist keine geschlossene, vernebelte Blase, in die wir keinen Einblick haben. Das Unterbewusste lässt sich nicht vom Bewussten trennen. Oft sieht man Aussagen wie “Das Unterbewusstsein hat…”, dies ist nach meiner Persönlichen Meinung ein zu große Abgrenzung.
Das Unterbewusste wird als ein “das” abgegrenzt, als etwas eigenständiges, was es nicht ist. Bewusstsein und Unterbewusstsein gehen fließend ineinander über, diese Dinge sind nicht getrennt. Das Unterbewusstsein ist kein Raum, den man im Klartraum einfach betreten. Mann nicht seine Wünsche aussprechen, die dann einfach erfüllt werden.

 

Das Unterbewusstsein arbeitet nicht gegen dich
Gerne wird auch dem Unterbewusstsein die Schuld daran gegeben, dass man keinen Klartraum hat. Nach meiner Vermutung kann es schon Gründe geben, warum man keinen Klartraum hat:

Der Trübtraum ist nach meiner Ansicht eine Simulation des Lebens. Wir üben, vor dem Säbelzahntiger zu fliehen. Damit wir diese Übung auch mit vollem Einsatz vollenden,
muss uns ja auch alles real vorkommen. Wenn es uns nicht real vorkommt, verliert die Übung an seinem Lerneffekt und damit an seinem Zweck. Blogbeitrag: Warum träumen wir?

Hier setzt der Klartraum ein: Er würde nach meiner Theorie den Zweck des Trübtraumes aufheben.

Deshalb kann es sehr gut möglich sein, das ETWAS versucht zu verhindern, dass wir klarträumen. ABER ich würde dieses etwas nicht als Unterbewusstsein bezeichnen.
Durch diese Bezeichnung grenzt man das Unterbewusstsein zu sehr ab. Was dann versucht, KLarträume zu verhindern, kann ich nicht sagen.
Ich würde es eher als Mechanismus bezeichnen, als es als ein “etwas” zu definieren.

Diese Theorie stützt sich natürlich nur auf die Theorie, dass Träume eine Art Simulation, eine Übung sind.
Es stützt sich also eine Theorie auf eine Theorie. Es könnte also genauso gut sein, dass es diesen Meachnismus, der Klarträume verhindert, garnicht gibt.

Traumerinnerung verbessern - Tipps & Tricks

Datum18. Dez. 2013
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Kurzvideo:

“Vor” dem Schlafen / dem Träumen / Allgemein:

  • Traumtagebuch führen - wichtig ist das du auch gerne und mit liebe machst. Deine Träume müssen dir wichtig sein. Deine TTB selbst sollte etwas Besonderes sein, nimm ein schönes Buch und keinen College Block (meine Meinung, manche haben mit einem Collegeblock auch eine gute Traumerinnerung)
    Durch das TTB erkennst du auch wiederkehrende Elemente (Traumzeichen, Traumsymbole, Dreamsigns) Dadurch erkennst du, das du Träumst. “Schon wieder der rosa Hund? Den sehe ich doch nur im Traum…Hey ich träume gerade!”
  • Lege dir dein TTB neben das Bett, du solltest es beim Einschlafen sehen können und es sollte ohne viel Bewegung aus dem Bett erreichbar sein. Die Hürde das Aufstehens soll dich nicht am Aufschreiben und damit an deiner Traumerinnerung hindern

    ACHTUNG: “Das schreib ich morgen auf, das weiß ich dann noch!” Glaube mir, auch wenn du dir ganz sicher bist, ganze Träume oder viele Details gehen verloren, wenn du sie nicht sofort notierst

  • Früh ins Bett gehen - viel Schlaf ist gut und wichtig für die Traumerinnerung
  • Dunkle dein Zimmer reichlich ab oder benutze eine Schlafmaske. Trifft Licht während des Schlafes auf deine Netzhaut wir die Melatonin-Produktion heruntergefahren. Melatonin ist für guten Schlaf wichtig! Es wird nur in der Nacht produziert.
  • Autosuggestion vor / während dem Einschlafen - sage dir das du dich an deine Träume erinnern wirst
    “Heute erinnere ich mich an meine Träume!” oder ähnlich
  • Ziele setzen - Erfolgserlebnisse haben - Ziele steigern!
    zB Du erinnerst dich in einer Woche mindestens an 4 Träume. Notiere alles auf Papier / im TTB. Ist das zu schwer, setze die Zahl herrab, hast du erreicht oder überschritten, erhöhe dein Ziel
  • Schreibe dir auf einen Zettel “Heute erinnere ich mich an meine Träume!” oä
    Schreibe dies ca. 10 mal mit einem dicken Filzstift gut leserlich und mit ruhe auf. Lese dir DIREKT vor dem Einschlafen alles danach noch einmal durch, jeden Satz ohne Hektik. Gehe danach SOFORT zu Bett!
  • Meditiere, tätige Entspannungsübungen vor dem Schlafen gehen, baue Stress ab. Medtierende haben sogar statistisch mehr Klarträume als nicht-meditierende
  • Vermeide übermäßigen Alkohol (unterdrückt die REM-Phasen und damit die aktivsten Traum-Phasen)
  • Tausche dich über deine Träume aus: Erzähl deinem besten Freund / Freundin deinen lustigsten Traum und umgekehrt!
    Grund: Es gibt sicher was zu lachen, du geht locker mit deinen Träumen um, öffnest dich dem Thema UND: Es werden Endorphine beim lachen ausgeschüttet. Endorphine machen süchtig, du verbindest deine Traumerinnerung nicht mit “Oh man schon wieder kein Traum!” sondern mit “Hey ein Traum, den kann ich XY erzählen… man haben wir da gelacht!”
  • Man kann versuchen die innere Uhr so zu stellen, das man direkt nach einer REM-Phase aufwacht. Nach einer REM-Phase ist die Traumerinnerung idR sehr hoch
  • Dir hat nichts davon wirklich geholfen?
    Dann kommt hier der absolute Geheim Tipp!

    Denke dir selbst eine Methode zu Verbesserung der Traumerinnerung aus! Ja, wirklich! Dir hilft alleine schon die Intention, dich an deine Träume zu erinnern! Wer kann dir besser helfen als du selbst? Wenn du eine Methode mit Liebe und Hingabe ausarbeitest, dann wird sie dir auch helfen! Ich brauche nicht schreiben das du “überzeugt” sein musst, da du es sein wirst! DEINE Methode hilft NATÜRLICH, denn du hast sie für DICH ausgearbeitet!

    Sei es dein “Traumerinnerungsball” den du nur in die Hand nehmen musst oder dein Traumerinnerungs-Shirt, dein Erinnerungsstuhl usw….

Nach dem Traum / während der Traumerinnerung:

  • Sobald du erwachst:
    Bleibe ruhig liegen, bewege dich sehr wenig, lasse das Licht aus, lass die Augen zu. Versuche dich 2-3 Minuten (3 Minuten können echt lang sein) an deine Träume zu erinnern.
    Denke an das was du am Tag zuvor und am Abend zuvor gemacht hast.

    Dir fällt ein ganzer Traum ein? Bleib ruhig liegen, gehe alles nocheinmal durch. Wiederhole deinen Traum. Dadurch festigt sich dieser und es bleiben mehr Details im Kopf bzw. tauchen auf.

    Fällt dir nur ein Element / Gegenstand aus einem Traum ein: Was assoziierst du damit? Kam ein ähnlicher Gegenstand in den letzten Tagen im Wachleben vor? So kann man manchmal Stück für Stück einen Traum rekonstruieren.

    Hilft das nichts, ändere deine Körperhaltung. Du hast bestimmte Liegepositionen / Liegestellungen in denen du aufwachst / ein schläfst? Nimm sie ein und wiederhole den Versuch mit der Traumerinnerung. Irgendwie wir die Liegepostion mit den Träumen abgespeichert…

    Versuche an das erste Wort zu denken, das du beim Aufwachen im Kopf hattest. Dies braucht manchmal etwas Übung, ist aber sehr hilfreich. So kannst du einen Traum rückwärts rekonstruieren

  • Freue dich auch wenn du dich nur an einen Traum erinnerst! Ein Traum ist besser als kein Traum!
  • Achte auf deine Gefühle beim Aufwachen. Du warst Happy? Traurig? Ängstlich? Vielleicht ein Alptraum? Wer/was könnte dir Angst gemacht habe? usw.
  • Du bist mit einem Song im Kopf aufgewacht? Einer Melodie? Wie heißt das Lied / die Band? Was verbindest du mit dem Song? Grillen am Strand? Der erste Kuss von Irene? All diese Dinge helfen dir, einen Traum zu rekonstruieren oder Stücke davon zurück zu gewinnen.
  • Lass deine Gedanken im Bett liegend kreisen (ohne einzuschlafen) oft schießen einem Bruchstücke oder ganze Träume wieder in den Sinn!
  • Mir fallen sehr oft Träume ein, wenn ich am Morgen ins Bad gehe. Ich assoziiere den morgentlich Badbesuch schon mit Traumerinnerung… evtl. hast du auch eine solche Assoziation zB fallen dir beim Frühstück oder im Bus deine Träume ein? Nutze das! Freue dich auf den Bus, denn da hast du eine Traumerinnerung!
  • Versuche dich zu erinnern was vor und Nach dem Traum passiert ist. “Wo war ich vor dem Riesenrad aus Schokolade? Was ist nach dem Karaoke Abend mid Ghandi passiert? Waren wir danach nicht noch Fallschirm springen?” So kannst du manchmal ganze Träume ausbuddeln.
  • Bereits erwähnt aber SEHR WICHTIG: Du wachst in der Nacht auf und erinnerst dich an einen Traum? Notiere ihn! Man ist versucht zu denken: “Das mach ich am morgen, das weiß ich schon noch” Zu 95% hast du dann am Morgen den Traum vergessen…
  • Zeichne Symbole, Gegenstände aus deinen Träumen, erstelle einen Grundriss der Orte an denen du warst. Dadurch können dir weitere Details einfallen, die manchmal zu ganzen, vergessenen Träumen führen.

Klappt auch gut vor dem Einschlafen:

  • Traumzeichen Liste erstellen: Schreibe dir Schlagwörter, kurze Sätze von Dingen auf, von denen du oft träumst. Hast du keine Traumerinnerung, gehe die Liste durch und versuche dich bei jedem Wort BEWUSST an etwas zu erinnern. Überfliege die Liste nicht sonder nimm dir für jedes Wort etwas Zeit. Leg sie dir neben das Bett oder häng sie dir an den Spiegel ins Bad.
  • Du hast trotzdem keine Traumerinnerung? Dann schreibe auch das ins TTB: “Heute keine Traumerinnerung, dafür hab ich gut geschlafen und kam gut aus dem Bett! Morgen werde ich bestimmt an einen Traum erinnern!”

Was ist schlecht für die Traumerinnerung? TraumerinnerungsKiller

  • Schnelles aufwachen (durch laute Geräusche und helles Licht)
  • zu wenig Schlaf
  • zu viel Alkohol (unterdrückt die REM-Phase)
  • Stress
  • sich nach einem Traum nochmal umdrehen und ihn “später” aufschreiben - der Traum ist dann mit Sicherheit weg
  • Zeitlicher Abstand zwischen dem Traum und dem notieren des Traumes - Man vergisst Details oder hat sie plötzlich anders in Erinnerung

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