Übung: Trübträume strukturieren und ihre Qualität verbessern

Datum18. Mai. 2014
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Durch die folgende Übung soll sich die Qualität der Trübträume verbessern, diese sollen dadurch strukturierter werden:

  1. Bringe dich am Abend direkt vor dem Schlafen in eine entspannte Position und schließe deine Augen
  2. Gehe nun den Tag rückwärts in deiner Erinnerung durch.
    Du beginnst mit dem eben Erlebten und arbeitest dich rückwärts durch den Tag.
    Du beendest die Übung, sobald du in deiner Erinnerung an dem Moment angekommen bist, an dem du aufgewacht bist.
    Konzentriere dich auf das Gefühl beim Aufwachen.
  3. Presse nun alles in einen Luftballon und lasse ihn davon fliegen oder stecke alles in eine Flasche und versenke sie im Meer.
    Hier kann man sich auch eine eigene Metapher ausdenken, bei der man mit dem erlebten bildlich abschließt:
    • In eine Kiste sperren.
    • Mit einer Rakete ins Weltall schießen
    • In eine Schlucht werfen
    • etc.

Wichtig: Werte während dem “zurück gehen” nicht dein Verhalten.

 

Dies soll den Geist reinigen und einem vom Gedankenwirrwarr vor dem Einschlafen bewahren. Man hat mit dem Tag abgeschlossen und kann sich nun voll der Nacht, dem Schlaf, widmen.

Sehe den Schlaf als kleinen Tod an. Schließe mit allem ab, kläre davor Streitigkeiten etc.

Quelle:
Malcolm Godwins Buch “Der Traum”

Bogenschießen im Klartraum üben - Klartraumbericht

Datum13. Nov. 2013
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Heute habe ich im Klartraum das Bogenschießen geübt. Ich wurde klar, da mir auffiel, das Züge normalerweise nicht an Bushaltestellen halten und auch nicht auf der Straße fahren. Ich war bereits in den Zug bzw. die S-Bahn eingestiegen, als sich dies erkannte.

Sofort übte ich das Bogenschießen. Im Wachleben schieße ich seit ein paar Wochen Recurve. Zunächst war der Bogen und die Pfeile noch unsichtbar und ich feuerte die Pfeile auf kleinere Gegenstände, die in der S-Bahn auf einem Tisch standen. Die Mitfahrer begannen nun auch, mit einem Bogen zu schießen.

Nach kurzer Zeit wurde der Pfeil auch sichtbar. Nur der Bogen blieb unsichtbar, auch wenn sich alles andere wie echt anfühlte. Die Spannung beim ziehen und halten der Sehne, das lösen. Alles wie im richtigen Training. Nur das Zielen viel ohne Sehne etwas schwer. Die Pfeile griff ich einfach immer wieder aus der Luft.

Der Klartraum war ca 3 Minuten lang, ich konnte ca. 9 Pfeile schießen.

Ich werde dieses Projekt weiter verfolgen, die bisherigen Trainingsergebnisse aus dem Training im Wachleben und meinen Träumen, in denen Bogenschießen vorkommt, findet ihr im KT-Forum.

Probleme mit hypnagogen Bildern? Eine Übung

Datum 1. Nov. 2013
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Ich habe so meine Probleme mit den hypnagogen Halluzinationen, im speziellen die hypnagogen Bilder.

Versuche ich zu WILDen, schlafe ich entweder unbewusst ein, ohne etwas zu sehen oder zu hören, oder ich bleibe einfach wach.

Die folgende Übung ist sehr einfach aber gleichzeitig ein gutes Training, dem hypnagogen Zustand näher zu kommen.

 

Hypnagoge Bilder üben

 

Besonders wichtig ist,
diese Übung nur auszuführen,
wenn du
sehr müde,
aber nicht übermüdet
bist!


Dies ist der Knackpunkt bei dieser Übung, den ich selbst erst entdecken musste.

  1. Suche dir einen ruhigen Ort, wo du dich entspannt zurücklehnen kannst. Dies muss nicht dein Bett sein.
  2. Bringe dich in eine angnehme Haltung, sei es liegend auf dem Bett oder leicht zurückgelehnt in einem Stuhl.
  3. Schließe deine Augen und denke über deinen Tag nach bzw. an den ersten Gedanken, der dir einfällt.
    Dieser Gedanke wird sich langsam verselbstständigen, da du bereits müde bist.
  4. Folge nun diesem Gedanken bewusst genug, um nicht einzuschlafen. Versuche nicht die Gedanken / Bilder bewusst zu sehen / zu betrachten sondern lasse diese aufkeimmen und wieder verwelken. Hier hilft einfach nur üben üben üben…
    Die Bilder die nun entstehen, sind keine plastischen Bilder im eigentlichen Sinne. Es scheinen Formen zu sein, die aus Gedanken bestehen. Es ist wie ein Bild aus Worten, welches kein Bild ist.
    Versuchst du diese anzusehen, sind sie auch schon wieder weg und du blickst ins Schwarz deiner geschlossenen Augen.
  5. Versuche nun immer länger diesen Bildern zu folgen, ohne dass du einschläfst.

 

Ihr merkt bereits, wie einfach diese Übung ist. Der springende Punkt sei hier aber nochmal erwähnt: Ihr müsst müde sein, dürft aber nicht übermüdet sein!

Ich kam durch zufall auf diese Übung und konnte nach einem Training bereits mehr Erfolge mit den hypnagogen Halluzinationen erzielen, als bei all meinen anderen WILD-Versuchen.

Visualisieren lernen und die Vorstellungskraft trainieren - Drei einfache Übungen

Datum10. Mär. 2013
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Was bringt mir eine gute Vorstellungskraft?

Eine gute Vorstellungskraft ist unter anderem bei WILD, MILD, DILD und der Autosuggestion von großer Hilfe.

Wer sich seine Ziele bewusst vorstellt, sich diese vor Augen hält, erreicht diese auch!

Ob man nun visualisiert, wie man im Traum einen Reality Check macht, den Traumzustand als solchen erkennt oder wie die Traumerinnerung stark zunimmt, das Ziel spielt keine Rolle, solange es erreichbar ist.

Der Geist richtet sich auf das Ziel aus und hilft unterbewusst, es zu erreichen. Die komplette Einstellung ändert sich, man gib sich anders, handelt anders, hat andere Ideen und erlangt zu neuen Sichtweisen.

Bei vielen Menschen ist das Bild, das sie sich in ihrem Inneren vorstellen, oft undscharf und nicht „ganz da“. Mit ein paar Übungen kann man aber seine Vorstellungskraft trainieren, das Bild vor dem geistigen Auge wird klarer, realer und deutlicher. Damit hat man sein Ziel deutlicher vor Augen und wird dies auch schneller erreichen.

Wie stärke ich meine Vorstellungskraft?
Übung ist der Schlüssel. Leider gibt es hier keine Abkürzung. Wer täglich übt, verbessert seine Vorstellungskraft. Die folgenden 3 Übungen bauen im Anspruch aufeinander auf.

 

1. Übung - Das Bild / der Gegenstand
Nimm dir ein Bild z. B. ein Magazine oder ein Buch oder einen einfachen Gegenstand. Betrachte das Bild oder den Gegenstand ganz genau. Achte auf alle feinen Details. Schließe nun die Augen und visualisiere das Bild vor deinen Augen. Nimm dir ruhig 2-3 Minuten dafür Zeit.

  • Wie sind die Faben in deiner Vorstellung?
  • Wie liegt der Gegenstand räumlich, stimmt die Perspektive
  • Ist der Gegenstand größer oder kleiner?
  • Verändert sich das Bild / der Gegenständ vor deinem geistigen Auge?

Öffne hin und wieder die Augen und korrigiere so das Bild, das du in deiner Vorstellung siehst.

 

2. Übung - Umgebungen, Orte
Versuche in deiner Umgebung so viele Details wie möglich wahrzunehmen. Achte auf alle Details. Beginne am besten sofort: Schaue dich um und solltest du dich in einer dir vertrauten Umgebung befinden, suche nach etwas, das dir vorher noch nie aufgefallen ist.
Schnell tendiert man dazu, den Blick schweifen zu lassen. Gerade weil dir die Umgebung vertraut ist, rechnet man nicht mit etwas Unbekannten und überfliegt die Umgebung. Suche so lange, bis du etwas neues entdeckst.

Bist du an deinem dir neuen oder noch nicht so vertrauten Ort, versuche so viele Details wie möglich aufzusaugen. Hast du den Ort verlassen, nehme dir ein wenig Zeit und schließe die Augen. Versuche den Raum so detailreich wie möglich in deine Erinnerung zu rufen. Erinnere dich zuerst an die „Eckdaten“, den Grundriss des Raumes oder Ortes, die groben Details.
Fülle diese nun immer weiter mit mehr Details.

Tipp:
Spreche in Gedanken oder laut zu dir selbst und beschreibe einfach, an was du dich erinnerst. Die Bilder werden wie von selbst in deinem Kopf auftauchen!

Übe dies mit deinem Arbeitsplatz wenn du zu Hause bist und umgekehrt. Kehrst du nun an den visualisieren Ort zurück, kannst du überprüfen, wie gut deine Visualisierung war.

 

3. Übung - Gefühle einbauen / Traum mit Reality Check visualisieren
Spüre nun in deine Vorstellungen auch Gefühle, Geräusche, Gerüche und sensorische Eindrücke ein – sollte dies zu deinem Ziel passen.

Hast du z. B. einen Traum, der öfters auftritt, visualisiere diesen Traum. Wo befindest du dich? Drinnen oder draussen? Ist es warm oder kalt? Geht Wind? Wie fühlst du dich, bist du glücklich, traurig oder neutral eingestellt? Was machst du? Wenn du etwas anfasst, spüre wirklich wie du es berührst. Ist es hart, weich, rau etc.?

Baue nun in diesen dir altbekannten Traum einen Reality Check ein bzw. wie du den Traumzustand erkennst. Was ist das für ein Gefühl? Du freust dich, über den erreichten Klartraum?

Visualisiere nur einen Ausschnitt des Traumes, sollte dieser sehr lang sein. Beginne am Ende des Traumes / des Traumausschnittes wieder von vorne.

Solltest du abdriften, ist das kein Problem, richte deine Gedanken einfach wieder auf den Traum.

Gleichgewichtssinn trainieren, Übungen - Besser Fliegen im Klartraum

Datum11. Jan. 2012
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Der Gleichgewichtssinn ist auch im Klartraum aktiv. Trainiert man diesen, fällt einem das Fliegen im klartraum leichter. Das Gleichgewichtsorgan ist ua zuständig für die Wahrnehmung der Beschleunigung.

Des weiteren hat Stephen LaBerge herrausgefunden, das sich schnelles Drehen eine sehr gute Stabilisationstechnik ist. Hier wird auch das Gleichgewichtsorgan benasprucht. Es kann dem Klarträumer also nur Vorteile bringen, diesen zu trainieren:

Im Forum findet ihr einen Thread mit einigen Übungen:

  • Balancieren / Slacklinen
  • Standwaage
  • Stehen auf einem Bein (verschieden Varianten)
  • Wackelbrett
  • Übungen auf dem Trampolin
  • Inlineskaten