Besondere Traumorte

Datum 5. Mär. 2014
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Der ein oder andere Träumer kennt dies vielleicht: Ein Ort in einem Trübtraum, der etwas Besonderes ausstrahlt.

Dies kann in viele „Gefühlsrichtungen“ gehen, ein Ort kann Aufregung hervorrufen, ein starkes Gefühl der Liebe oder auch einfach pure Geborgenheit. Das ganze Gefühlsspektrum kann hier abgedeckt sein.

Heute durfte ich auf ein neues meinen besonderen Traumort im Trübtraum besuchen. Es handelt sich hierbei um mein altes Kinderzimmer. Wenn ich diesen Raum im Traum bertrete, fällt mir selbst mit inaktivem Logikzentrum (was im Trübtraum ja normal ist) auf, dass dieser Raum ungewöhnlich warm ist. Es ist eine angenehme Wärme, welche eine Geborgenheit vermittelt. Alles in meinem alten Zimmer ist interessant und faszinierend. Mein altes Bett, mein alter Computer, Schubladen gefüllt mit dem Unbekannten. Ich bin sehr neugierig und durchforste meist meine alten Schubladen und möchte etwas ins Wachleben mitnehmen. Ich also meist präluzide, wenn ich mein altes Kinderzimmer betrete.

Dieser Ort ist einfach überwältigend und die von ihm ausgehende Geborgenheit ist einfach wunderschön. Dies ist ein Ort, denn ich unbedingt einmal im Klartraum besuchen will.

Träume beeinflussen unser Gefühlsleben, es werden Endorphine und Adrenalin ausgeschüttet. Somit hat der Traum, das Unwirkliche, einen greifbaren Einfluss auf das Wirkliche, unser Leben.

Was sind eure besonderen Traumorte?

Die Schlafumgebung für einen Klartraum vorbereiten

Datum24. Jun. 2013
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Die Schlafumgebung für einen Klartraum vorbereiten

Mit der richtigen Schlafumgebung schließt man von vornherein Hindernisse aus, die einen vom Klartraum abhalten können.

Wo soll ich schlafen?
Die gewohnte Schlafumgebung wie das heimatliche Schlafzimmer können von vorne herein Probleme beim Einschlafen verhindern. Man fühlt sich sicher und wohl und schläft schnell ein. Dennoch kann gerade eine ungewohnte Schlafumgebung auch zum Klartraum führen, mehr dazu hier.

Vorbereitung:
Der Ort an dem man sich zu Ruhe bettet, sollte gut vorbereitet sein. Verwende frische Bettwäsche und nutze so viele Kissen wie du willst. Wer schlecht schläft, weil das einzelne Kissen völlig zusammengrdrückt und unbequem ist, bringt sich selbst um den Klartraum.

Dunkle den Raum, falls möglich, gut ab. So wirst du nicht vom Sonnenlicht frühzeitig geweckt oder aus einer REM-Phase  gerissen. Trifft Licht während des Schlafens auf die Augen, wird die Melatoninproduktion eingestellt. Melatonin ist wichtig für guten und gesunden Schlaf.
Du kannst auch eine Schlafmaske verwenden, falls sich der Raum nicht komplett abdunkeln lässt.

ACHTUNG:
Zu Beginn kann es schwer fallen, mit einer Schlafmaske zu schlafen. Trage die Maske einfach ein paar Nächte und du wirst sie nicht mehr bemerken.

Sorge dafür, störende Geräusche von vorne herein abzuschotten: Schalte dein Handy aus, lege das Haustelefon in ein anderes Zimmer und bringe falls nötig ein „Bitte nicht stören“ Schild an der Türe an. Ungewollte Besucher und Anrufer sind besonders ärgerlich, will man in die Welt der Träume eintauchen.

Lüfte vor dem Schlafen gut durch, lasse das Fenster aber nicht offen, da dich sonst Geräusche von draussen aufwecken könnten. Die frische Luft wird dir helfen, gut einzuschlafen.

Lege dir deinen Zettel und Stift bzw. dein Diktiergerät direkt neben das Bett. Dies sollte zum Ritual werden, so stimmst du dich auf den Klartraum ein und nimmst beim Einschlafen das Thema bewusst mit in den Traum. Lese vorher in einem Klartraumbuch oder hier im Blog, so ist das Thema präsent und es kann sein, dass du dadurch davon träumst.

Sorge für leicht erreichbare und nicht zu helle Lichtquellen um ggf. einen Traum zu notieren. Zu helles Licht lässt dich deine Träume vergessen, gehe diese deshalb nach dem Erwachen noch einmal mit geschlossen Augen durch. Schalte erst dann das Licht ein und notiere sie.

Diese Vorbereitungen alleine richten deinen Geist auf einen Klartraum aus und wirken zu den verschiedenen Klartraumtechniken wie z. B. Autosuggestion, WILD und DEILD unterstützend.

Durch neue Schlafumgebung luzide Träumen…

Datum14. Jul. 2012
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Gewohnheiten und der Alltagstrott sind die Feinde des kritischen Bewusstseins und der DILD-Klarträume. Ist man in seinen Gewohnheiten gefangen, denkt man kaum bis garnicht daran, Reality Checks zu machen. Dadurch macht man diese auch unwahrscheinlicher im Traum und bekommt so keine bis wenige Klarträume durch DILD.

Eine Variante, aus diesem Trott auszubrechen, ist sich einen ungewohnten Schlafplatz zu suchen. Auf der Couch im Wohnzimmer, im Zelt im Garten oder bei einem Freund. Beim Einschlafen muss man sich voll auf den neuen Shclafplatz einlassen und diesen verinnerlichen. So kann man zum einen klar werden, wenn man A) im eigenen Bett erwacht. Es muss ein Traum sein, man hat sich ja bewusst an einen anderen Schlafort begeben… und B) wenn man an eben diesem neuen Ort erwacht, aber Details der Umgebung anders sind.

Autosuggestion vor dem Schlafen kann hier besonders hilfreich sein.

Tipp: Es muss nicht immer eine komplett neue Umgebung sein. Es kann auch schon reichen, sich mit dem Kopf an das Fußende des Bettes zu legen.

Traumorte und die Veränderung der Umgebung

Datum12. Mär. 2012
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Im Traum ist nichts konstant. Die Umgebung, die Personen, die Handlung ändern sich ständig. Hin und wieder entsteht im Trübtraum eine Geschichte, die einen roten faden zu haben scheint, so absurd dieser auch sein mag…

Doch wie sehen diese Veränderungen aus? Was passiert, wenn sich im Traum etwas verändert? Was sieht man?

Übergänge manchmal plötzlich, dann in Stufen
Ändert sich im Traum die Umgebung, passiert dies in meinen Träumen entweder plötzlich oder in aufeinander aufbauenden Stufen.
Es ändert sich ein Detail der Umgebung, welches die Richtung für die nächste Traumszene vorgibt.
Ein Beispiel: Ich befinde mich in einem Raum, sage wir der Küche. Aus dem Küchenschrank wird nun ein Medizinschrank. Kurz darauf bin ich in einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis.

Details ändern sich und bestimmten, wie der Traum sich weiter verhält und in welche Richtung er sich entwickelt.

Nichts wird halb durchsichtig
Doch wie sieht dieser Übergang, nehmen wir das zuvor erwähnte Beispiel, von Küchenschrank zum Medizinschrank aus? Was in meinen Träumen definitiv nicht vorkommt, ist eine Überblendung. Der Küchenschrank wird nicht halbdurchsichtig und verschwindet oder ähnliches.
Der Übergang ist mehr ruckartig und plötzlich, gleichzeitig empfinde ich es aber nicht so. Es ist, als wäre der Medizinschrank schon immer da gewesen.

Doch darüber macht man sich im Trübtraum keine Gedanken, da das Logikzentrum im Trübtraum inaktiv ist. Man wundert sich nicht über die Veränderung, es ist so als hätte nie eine Veränderung statt gefunden.

Unterschied Klartraum – Trübtraum / normaler Traum
Im klartraum hingegen scheint der Übergang der Umgebung / der Objekte sichtabr zu sein. Vielleicht gerade weil das Logikzentrum im klartraum aktiv ist. Objekte sind meist nicht plötzlich anders sondern morphen sich, die Veränderungen sind fließend und deutlich sichtbar.

Vielleicht fällt einem dieser Übergang wirklich nur im Klartraum auf, da das logische denken aktiv ist.

Die kalte Schulter zeigen
Besonders die Umgebung ändert sich im Trübtraum gerne, zeigt man ihr die kalte Schulter. Betritt man einen Raum, geht in die Mitte und dreht sich um, kann man plötzlich auf eine weite Wiese blicken. Wann sich die Umgebung hinter einem verändert hat, kann man nicht sagen. Aber auch Personen tauchen hinter einem auf, oder Türen verschwinden – die üblichen Dinge die man im Traum nicht hinterfragt (da ja die Logik fehlt) und welche nach dem aufwachen so merkwürdig erscheinen.

Wie ist bei euch der Übergang von Objekten, Personen und der Umgebung? Nehmt ihr dies vielleicht anders war? Ein Kommentar würde mich sehr freuen :)