Ungewollt aufwachen - Warum und was schafft Abhilfe?

Datum14. Sep. 2014
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Warum wachen wir ungewollt aus unseren Träumen auf? Hier müssen wir zuerst zwischen Klarträume und Trübträume unterscheiden.

Ungewollt aus Trübtraum aufwachen:

  • Art des Traumes z. B. Albtraum
  • Einfluss von Aussen (laute Geräusche, Licht, Wecker)
  • Schlafpensum erfüllt
  • innere Uhr (gewohnte Weckzeit im Urlaub)

Ungewollt aus Klartraum aufwachen:

  • Falsches Erwachen
  • Einfluss von Aussen (laute Geräusche, Licht, Wecker)
  • Schlafpensum erfüllt
  • innere Uhr (gewohnte Weckzeit im Urlaub)

Klartraum
Streitpunkt starke Emotionen und Sex

Starke Emtionen die z. B. durch Sex ausgelöst werden, SOLLEN einem aus dem Klartraum aufwachen lassen. Ich glaube aber mittlerweile, das dies nur teilweise der Grund ist.

Hier handelt es sich um eine selbsterfüllende Prophezeiung. Nur weil der Klarträumer daran glaubt, dass solche Dinge zum Aufwachen führen, wacht er dadurch auch auf. Ob dies stimmt, kann ich nicht zu 100% sagen.

Ich würde neutral an solche Themen herantreten und meine eigenen Erfahrungen sammeln.

Klartraum
Klarträume sind nicht natürlich

Warum wir träumen, ist bisher unbekannt. Eine Theorie ist, dass Trübträume Gefahren aus der Realität simulieren um uns so auf diese vorzubereiten. Flüchten wir 100 mal im Traum vor dem Säbelzahntiger und denken, dies sei die Realität, dann sind wir im Wachleben besser darauf vorbereitet.

Machen wir so aus dem Trübtraum einen Klartraum, wissen wir das nichts real ist. Die Übung verliert dadurch ihren Sinn und Zweck: Vielleicht wachen wir deshalb ungewollt aus dem Klartraum auf, weil die Übung keinen Lerneffekt hat.

Dies trifft natürlich nur zu, wenn dies der Grund ist, warum wir träumen.

Was kann ich gegen ungewolltes Erwachen tuen?
Eigentlich kann man nur das Erwachen wegen starken Emotionen / Sex und teilweise die innere Uhr kontrollieren. Alle anderen Faktoren lassen sich so nicht beeinflussen.

Durch Autosuggestion kann man seine innere Uhr steuern:

Ich schlafe morgen lange und werde erst um XY Uhr geweckt.

Freitag der 13te

Datum13. Dez. 2013
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Heute ist

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KlartraumAuftrag:

  • Unter einer Leiter durchlaufen und warten, was passiert…

Augen schließen im Klartraum gefährlich?

Datum12. Dez. 2013
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Klarträumer wachen oft ungewollt aus dem Klartraum auf. Die Gründe hierfür sind unterschiedlich, oft haben Klarträumer aber Angst, im Klartraum die Augen zu schließen.

Diese Angst ist unbegründet. Wichtig ist zu wissen, dass Träume unsere Erwartungen erfüllen. Haben wir Angst, dass etwas eintreten wird, wird dies auch mit großer Wahrscheinlichkeit eintreten. In einem Albtraum zum Beispiel hoffen wir oft, dass uns der Verfolger in unserem Versteck nicht finden wird und prompt findet werden wir entdeckt.

Dies ist zwar eine negative Erwartung, dennoch aber eine Erwartung.

Rechnen wir also damit, dass wir aufwachen, sobald wir im Klartraum die Augen schließen, wird dies auch mit hoher Wahrscheinlichkeit passieren. Doch man könnte jetzt gegenargumentieren: “Warum gehen dann meine positiven Wünsche im Klartraum nicht so einfach in Erfüllung? Ich will den Ort wechseln, aber nichts passiert! Warum klappt es bei negativen Erwartungen wie von selbst und bei positiven Erwartungen ist es total schwer?”

Angst heißt nicht umsonst Angst. Diese treibt uns an, sie motiviert uns unterbewusst mehr, als die positiven Erwartungen.

Angst löst im Klartraum unbewusste Automatismen aus!

Vergleichen wir nur einmal im Wachleben Wünsche mit Ängsten und wie wir mit diesen umgehen:

  • Wünsche (positive Erwartungen) werden sehr oft, fast nebenbei, gedacht.
  • Ängste lösen eben Angst aus, sie sind uns leider bewusster im Gedächtnis.

Die Angst, dass am Ende des Monats das Geld nicht mehr reicht hinterlässt mehr Spuren, als das Hoffen auf einen Lottogewinn.

Zusammenfassen kann man also sagen, dass es ungefährlich ist, im Klartraum die Augen zu schließen. Wer erkennt, dass hiervon keine Gefahr ausgeht, braucht keine Angst zu haben.

Klartraum als Lebenssimulation Gastbeitrag

Datum21. Sep. 2011
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Der Klartraum als Lebenssimulation? Diese Frage wird im heutigen Gastbeitrag auf tic’s kt-blog gestellt und beantwortet.

Nochmal Danke tic für die Möglichkeit des Gastbeitrags!

Lebenssimulation Klartraum?

Wer schon einmal in den Genuss eines Klartraums gekommen ist, wir bestätigen können, wie real sich alles anfühlt. Wasser ist nass, der Boden ist fest und man fällt nicht einfach hindurch, Bäume sehen wunderschön aus und wirken wie echt.

Leider stellen sich viele KlartraumAnfänger einen Klartraum wie eine identische Kopie des Wachlebens vor. Dies ist definitiv nicht der Fall. Die „Oberfläche“ der echten Welt lässt sich in einem Klartraum problemlos nachbilden und wirkt verblüffend echt. Blickt man aber hinter die Fassade und bohrt etwas tiefer, fallen einen doch die ein oder anderen Ungereimtheiten auf.

Der Hauptgrund, warum sich ein Klartraum vom Leben unterscheidet ist das Wegfallen einer Komponente. Doch gerade dieses Wegfallen macht Klarträume so spannend: Soziale Regeln & Konsequenzen.

In einem Klartraum gibt es keine sozialen Regeln und nichts hat negative Konsequenzen bzw. sind diese nicht vergleichbar mit denen im Wachleben. Versuche einmal im Wachleben in ein fremdes Haus zu gehen und einfach die Umgebung zu erkunden. Im Klartraum wird die Sache höchstwahrscheinlich nicht bei der Polizei enden. Gerade dieses Wegfallen nimmt einen Teil des Realismus, was aber nicht unbedingt etwas Negatives sein muss. Will man sich zB einer Phobie stellen, wird es dann schon heikler. Warum sollte ich Angst vor der Spinne haben, diese sieht real aus, ist es aber nicht. Oder warum sollte ich nervös bei einer im Klartraum durchgeführten Rede sein, es macht keinen Unterschied ob ich mich verspreche.

Auch die Traumfiguren haben ihre Eigenheiten und handeln oft unerwartet. Sinnlos scheinende Antworten auf Fragen oder verhalten, das einen nur schmunzeln lässt. Hier scheint das Unterbewusst sein wohl die Spielchen mit einem zu treiben, aber genau wird man wohl nie herausfinden, was Traumfiguren antreibt.

Traumgestalten. Aspekte deiner Selbst?

Hat man sich nun den lange ersehnten Fallschirmsprung im Klartraum vorbereitet, kann es nun glatt passieren, das man aufwacht. Doch warum findet dieses verfrühte Erwachen statt? Erwachen wir weil, wie in vielen Foren und Büchern steht, weil wir so aufgeregt sind? Oder erwachen wir gerade weil wir es überall lesen? Eine Interessante Diskussion zu dem Thema ist hier zu finden.

Alles in allem ist der Klartraum weit von einer Lebenssimulation entfernt, unerwartet Geschehnisse und das wegfallen der sozialen Regeln sind ein Grund dafür. Wie man aber die Umgebung wahrnimmt, da steht der Klartraum dem Wachleben in nichts nach.

Link zum Beitrag auf tics Blog

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