Die Variable “Klarträumer”

Datum17. Dez. 2013
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Nicht jeder angehende oder erfahrene Klarträumer reagiert auf Techniken oder bestimmte Verhaltensweisen im Klartraum gleich.

 

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Ausserhalb des Klartraums - Techniken:
Autosuggestion ist hier ein gutes Beispiel. Zwei Klarträumer könnten synchron und völlig identisch Autosuggestion anwenden. Bei einem klappt es, bei dem anderen - oder sogar bei beiden - klappt es nicht.
WILD zum Beispiel hängt stark vom Klarträumer und seinen Fähigkeiten ab: Körpergefühl, Stärke der Visualisierung und die Grundeinstellung zur Technik selbst etc.

 

 

im_klartraum.png
Im Klartraum - Mind-Set:
Stabi-Techniken klappen bei dem einen Klarträumer besser als bei dem anderen. Ob wir Stabi-Techniken überhaupt brauchen, ist eine andere Frage…
Dinge erschaffen oder Orte wechseln klappt auch nicht immer gleich. Die Überzeugung vom Klarträumer spielt hier eine Rolle so wie unbekannte Faktoren, die man nicht bestimmen kann.

Im Klartraum und beim praktizieren der Techniken darf man dies nie ausser acht lassen.

 

Als Oneironaut stößt man in unbekannte Gefilde vor, in denen es keine strikten Regeln gibt.
Tauchen wir ein in das Welltall des Unbekannten und lassen wir uns gemeinsam davon faszinieren.

Klartraum-Techniken für Abends / unter der Woche

Datum23. Okt. 2013
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Selten hat man die Zeit, ein WBTB (WBTB-FAQ) durchzuführen oder aber man ringt mit dem Problem, bei einem WILD einfach nicht einschlafen zu können.

Obwohl man immer etwas Arbeit in das Klarträumen investieren muss, gibt es dennoch Techniken, die man ohne viel Zeitaufwand auch am Abend oder einfach unter der Woche ausführen kann.

Ein paar Techniken kann man bereits während des Tages praktizieren, dies ist aber nicht zwingend erforderlich. Auch am Abend vor dem Einschlafen lassen sich einige Techniken sehr gut anwenden:

 

Reality Checks
Die Reality Checks sollte man während des Tages ausführen, damit diese einfach tiefer in das Bewusstsein einsinken. Dennoch kann man auch ca. 1 Stunde vor dem Einschlafen viele Reality Checks ausführen.
Wichtig ist nur, dass man den Reality Check bewusst ausführt. Man sollte auf die 3 goldenen Reality Check Regeln achten.

 

Autosuggestion
Autosuggestion
Die Autosuggestion lässt sich sehr gut während des Tages ausführen. Suggeriere dir dein Ziel, halte es dir bewusst vor Augen.

Direkt vor dem Einschlafen kann die Suggestion noch besser wirken. Ich schreibe bewusst kann, da es bei der Autosuggestion nie eine 100% Garantie auf einen Erfolg gibt.

 

Kritisches Bewusstsein
Während des Tages lässt sich das kritische Bewusstsein am besten praktizieren. Funktioniert alles so wie man es gewöhnt ist? Fällt der Bleistift realistisch, verhalten sich die Kollegen normal?

Aber auch am Abend kann man hinterfragen ob z. B. die Schlafumgebung so ist, wie man diese kennt. Ist etwas anders? Stimmen die Proportionen, ist die Wandfarbe korrekt?

Oft finden falsche Erwachen in der gewohnten Schlafumgebung statt.

 

Visualisieren
Visualisieren
Man sollte direkt vor dem Einschlafen visualisieren, da man so direkt in einen Traum einsteigen kann. Siehe WILD, VILD, Trauminkubation (nächste Punkt)

 

Trauminkubation
Trauminkubation
Auch die Trauminkubation lässt sich am besten am Abend vor dem Schlafen praktizieren. Den erdachten Satz / die Suggestion kann man aber bereits während des Tages mehrfach denken oder aufsagen.

 

Selbsthypnose
Die Selbsthypnose ist eine sehr vielseitige Technik, nicht nur zum Klarträumen. Im KT-Forum findet ihr dazu einen sehr guten Beitrag von AstralGarden.

 

Der Diskussion zu Klartraum-Techniken am Abend findet ihr hier.

WBTB-FAQ - Wake Back To Bed Fragen

Datum21. Sep. 2013
Views: 3576 | Kommentare: 0


WBTB (Wake Back To Bed) FAQ

Hier einige Antworten auf gängige Fragen zur Klartraumtechnik WBTB:

 

Wie lange sollte ich schlafen?
Je länger der Schlaf desto länger ist die REM-Phase, was die haupt Klartraumphase ist.
In der Regel sollte die Schlafdauer ca. 6-8 Stunden dauern.

 

Wie lange sollte die Wachphase sein?
Diese kann von 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Es kommt auf den Klarträumer an, er sollte danach nicht zu wach sein was zu Einschlafproblemen führen kann, er darf aber auch nicht zu müde sein.

 

Was soll ich in der Wachphase machen?
Mache auf jeden Fall das Licht an, um nicht wieder einzuschlafen. Beschäftige dich mit (Klar)Träumen, lese in einem Klartraumbuch oder notiere dir die Träume, an die du dich erinnerst. Du kannst auch meditieren, was Klarträume fördert.
Wichtig ist, dass du das Thema Klarträume mit in den Schlaf nimmst.

 

Ich kann nicht mehr einschlafen nach der Wachphase?
Verkürze ggf. deine Wachphase. Oft ist es einfach dann schon zu hell, um wieder einzuschlafen. Dunkle dein Schlafzimmer reichlich ab. Siehe: Schlafmaske und Schlafumgebung vorbereiten.
Du kannst auch früh ins Bett gehen, sodass die Wachphase zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt findet. Hier hat man weniger Probleme, wieder einzuschlafen.

 

Welche Techniken kann ich mit WBTB verbinden?
Autosuggestion
Trauminkubation
Visualisieren
Reality Checks
Kritisches Bewusstsein

WBTB-FAQ - Wake Back To Bed Fragen

Datum21. Sep. 2013
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WBTB (Wake Back To Bed) FAQ

Hier einige Antworten auf gängige Fragen zur Klartraumtechnik WBTB:

 

Wie lange sollte ich schlafen?
Je länger der Schlaf desto länger ist die REM-Phase, was die haupt Klartraumphase ist.
In der Regel sollte die Schlafdauer ca. 6-8 Stunden dauern.

 

Wie lange sollte die Wachphase sein?
Diese kann von 15 Minuten bis zu einer Stunde dauern. Es kommt auf den Klarträumer an, er sollte danach nicht zu wach sein was zu Einschlafproblemen führen kann, er darf aber auch nicht zu müde sein.

 

Was soll ich in der Wachphase machen?
Mache auf jeden Fall das Licht an, um nicht wieder einzuschlafen. Beschäftige dich mit (Klar)Träumen, lese in einem Klartraumbuch oder notiere dir die Träume, an die du dich erinnerst. Du kannst auch meditieren, was Klarträume fördert.
Wichtig ist, dass du das Thema Klarträume mit in den Schlaf nimmst.

 

Ich kann nicht mehr einschlafen nach der Wachphase?
Verkürze ggf. deine Wachphase. Oft ist es einfach dann schon zu hell, um wieder einzuschlafen. Dunkle dein Schlafzimmer reichlich ab. Siehe: Schlafmaske und Schlafumgebung vorbereiten.
Du kannst auch früh ins Bett gehen, sodass die Wachphase zwischen 4 und 5 Uhr morgens statt findet. Hier hat man weniger Probleme, wieder einzuschlafen.

 

Welche Techniken kann ich mit WBTB verbinden?
Autosuggestion
Trauminkubation
Visualisieren
Reality Checks
Kritisches Bewusstsein

Trauminkubation [ähnlich VILD, Visualisieren, Autosuggestion]

Datum 2. Jul. 2013
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Die Technik der Trauminkubation ähnelt der VILD-Technik, dem Visualisieren und der Autosuggestion.

Bei dieser Technik spricht oder denkt man sich einen Satz, der ein bestimmtes Traumthema beschreibt. Zusätzlich behält man die Absicht im Hinterkopf, bei diesem Thema den Traumzustand als solchen zu erkennen.

  1. Notiere dir am Tag dein Traumziel auf einem Zettel. Passend zu der Blogserie wird auch im Klartraumwiki als Beispiel Atlantis genannt. Der Beispielsatz kann wie folgt lauten:

    Heute finde ich im Traum Atlantis!

    Durch das Aufschreiben am Tag ist das Thema, das Ziel, präsent und bleibt im Hinterkopf.

  2. Sage oder denke dir nun diesen Satz vor und während des Einschlafens. Versetze dich in das Gefühl wenn du den Traumzustand als solchen erkennst.
    Du kannst dir auch vorstellen, wie du einen Reality Check ausführst.
  3. Wiederhole diesen Satz, bis du einschläfst.
    Es kann mehrere Nächte und Versuche dauern, bis die Trauminkubation funktioniert.

Wirst du in der Nacht wach, und hast noch nicht von dem Thema geträumt bzw. den Traumzustand nicht erkannt, wiederhole deine Absicht. Solltest du bereits 6-8 Stunden geschlafen haben, kannst du die Trauminkubation auch mit WBTB kombinieren.

Tippfehler: Traum Inkubation, Traum-Inkubation

Gewolltes Aufwachen nach Schlafphase - Anker durch Autosuggestion setzen

Datum27. Jun. 2013
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Die Kraft der Autosuggestion sollte nicht unterschätzt werden. Macht man sich klar, dass man selbst die Kontrolle über seinen Körper hat, ist durch Autosuggestion vieles erreichbar.

Unabsichtlich wurde ich am Anfang meiner Klartraumkarriere immer nach einer REM-Phase wach. Ich wusste, dass nach der REM-Phase die Traumerinnerung am besten ist. Unbewusst habe ich so einen Anker gesetzt, der mich nach jeder REM-Phase erwachen ließ.

Dazu sei aber gesagt: Die eine Methode oder die eine Suggestion, welche bei jedem gleich wirkt, gibt es nicht.

Ich habe diesen Anker unbewusst gesetzt, es war einfach mein Wille, der mich richtig aufwachen ließ. Hier gilt es, Suggestionen auszuprobieren.

Mache dir bewusst, dass dein Geist im Schlaf aktiv ist und du ihn kontrollieren kannst. Vielleicht kennst du einen solchen Anker bereits: Du wachst vielleicht nur wenige Sekunden vor deinem Wecker auf.

Dein Geist und dein Körper haben sich daran gewöhnt, genau um diese Uhrzeit aufzuwachen.

Körper und Geist programmieren

  1. Suche dir eine Formulierung, die zu deinem Ziel passt und dir gut „von der Zunge geht“
    z. B.: „Ich wache heute nach jeder REM-Phase auf“
  2. Sagst oder denkst du dir diese Suggestion das erste mal, richte Sie dabei innerlich an deinen Geist. Visualisiere dabei einen Ort, der für dich am ehesten den Geist repräsentiert. Dies kann das Gehirn, aber auch jeder andere Ort in deinem Körper sein, den du mit deinem Geist verbindest.
  3. Bei zweiten Mal richtest du die Suggestion an deinen Körper. Suche auch hier einen Ort, der für deinen Körper steht. Dies kann in der Mitte deines Körpers sein, oder auch dein Herz, dein Bauch etc.
    Versuche dich in das Gefühl hineinzuversetzen, dass du hast, wenn du kurz vor dem Wecker aufwachst. Stelle die Suggestion mit diesem Gefühl gleich.
  4. Wiederhole nun diese zwei Suggestionen, abwechselnd richtest du den Befehl an deinen Geist und an deinen Körper.

Visualisieren lernen und die Vorstellungskraft trainieren - Drei einfache Übungen

Datum10. Mär. 2013
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Was bringt mir eine gute Vorstellungskraft?

Eine gute Vorstellungskraft ist unter anderem bei WILD, MILD, DILD und der Autosuggestion von großer Hilfe.

Wer sich seine Ziele bewusst vorstellt, sich diese vor Augen hält, erreicht diese auch!

Ob man nun visualisiert, wie man im Traum einen Reality Check macht, den Traumzustand als solchen erkennt oder wie die Traumerinnerung stark zunimmt, das Ziel spielt keine Rolle, solange es erreichbar ist.

Der Geist richtet sich auf das Ziel aus und hilft unterbewusst, es zu erreichen. Die komplette Einstellung ändert sich, man gib sich anders, handelt anders, hat andere Ideen und erlangt zu neuen Sichtweisen.

Bei vielen Menschen ist das Bild, das sie sich in ihrem Inneren vorstellen, oft undscharf und nicht „ganz da“. Mit ein paar Übungen kann man aber seine Vorstellungskraft trainieren, das Bild vor dem geistigen Auge wird klarer, realer und deutlicher. Damit hat man sein Ziel deutlicher vor Augen und wird dies auch schneller erreichen.

Wie stärke ich meine Vorstellungskraft?
Übung ist der Schlüssel. Leider gibt es hier keine Abkürzung. Wer täglich übt, verbessert seine Vorstellungskraft. Die folgenden 3 Übungen bauen im Anspruch aufeinander auf.

 

1. Übung - Das Bild / der Gegenstand
Nimm dir ein Bild z. B. ein Magazine oder ein Buch oder einen einfachen Gegenstand. Betrachte das Bild oder den Gegenstand ganz genau. Achte auf alle feinen Details. Schließe nun die Augen und visualisiere das Bild vor deinen Augen. Nimm dir ruhig 2-3 Minuten dafür Zeit.

  • Wie sind die Faben in deiner Vorstellung?
  • Wie liegt der Gegenstand räumlich, stimmt die Perspektive
  • Ist der Gegenstand größer oder kleiner?
  • Verändert sich das Bild / der Gegenständ vor deinem geistigen Auge?

Öffne hin und wieder die Augen und korrigiere so das Bild, das du in deiner Vorstellung siehst.

 

2. Übung - Umgebungen, Orte
Versuche in deiner Umgebung so viele Details wie möglich wahrzunehmen. Achte auf alle Details. Beginne am besten sofort: Schaue dich um und solltest du dich in einer dir vertrauten Umgebung befinden, suche nach etwas, das dir vorher noch nie aufgefallen ist.
Schnell tendiert man dazu, den Blick schweifen zu lassen. Gerade weil dir die Umgebung vertraut ist, rechnet man nicht mit etwas Unbekannten und überfliegt die Umgebung. Suche so lange, bis du etwas neues entdeckst.

Bist du an deinem dir neuen oder noch nicht so vertrauten Ort, versuche so viele Details wie möglich aufzusaugen. Hast du den Ort verlassen, nehme dir ein wenig Zeit und schließe die Augen. Versuche den Raum so detailreich wie möglich in deine Erinnerung zu rufen. Erinnere dich zuerst an die „Eckdaten“, den Grundriss des Raumes oder Ortes, die groben Details.
Fülle diese nun immer weiter mit mehr Details.

Tipp:
Spreche in Gedanken oder laut zu dir selbst und beschreibe einfach, an was du dich erinnerst. Die Bilder werden wie von selbst in deinem Kopf auftauchen!

Übe dies mit deinem Arbeitsplatz wenn du zu Hause bist und umgekehrt. Kehrst du nun an den visualisieren Ort zurück, kannst du überprüfen, wie gut deine Visualisierung war.

 

3. Übung - Gefühle einbauen / Traum mit Reality Check visualisieren
Spüre nun in deine Vorstellungen auch Gefühle, Geräusche, Gerüche und sensorische Eindrücke ein – sollte dies zu deinem Ziel passen.

Hast du z. B. einen Traum, der öfters auftritt, visualisiere diesen Traum. Wo befindest du dich? Drinnen oder draussen? Ist es warm oder kalt? Geht Wind? Wie fühlst du dich, bist du glücklich, traurig oder neutral eingestellt? Was machst du? Wenn du etwas anfasst, spüre wirklich wie du es berührst. Ist es hart, weich, rau etc.?

Baue nun in diesen dir altbekannten Traum einen Reality Check ein bzw. wie du den Traumzustand erkennst. Was ist das für ein Gefühl? Du freust dich, über den erreichten Klartraum?

Visualisiere nur einen Ausschnitt des Traumes, sollte dieser sehr lang sein. Beginne am Ende des Traumes / des Traumausschnittes wieder von vorne.

Solltest du abdriften, ist das kein Problem, richte deine Gedanken einfach wieder auf den Traum.

Angstfrei schlafen und träumen: Dakinis visualisieren

Datum29. Nov. 2012
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Tenzin Wangyal Rinpoche empfiehlt in seinem Buch Übungen der Nacht – Tibetische Medition in Schlaf und Traum, sich während des einschlafens Dakinis zu visualisierun, um behumtsam und entspannt zu Schlafen.

Die Dakinis, was Himmelstänzern / Himmelsreisende bedeuted, als schöne, weibliche Göttinen in grüner Farbe visualisieren.

Diese soll in seinem Schlafzimmer, um das Bett aber auch an den Fenster, Türen oder im Garten visualisieren. Die Dakinis sollen wie Mütter über einen wachen, während man schläft. Sie bleiben die ganze Nacht und spenden Schutz, ein schützendes Kraftfeld.

Dadurch schläft man entspannt und beruhigt. Angst oder Albträume bleiben so fern.

VILD Klartraumtechnik (Visual Induced Lucid Dream)

Datum16. Nov. 2012
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Bei der VILD-Technik (Visual Induced Lucid Dream – Visuell induzierter luzider Traum) visualisiert der Klarträumer eine Traumszene, in welche er einen Reality Check bzw. das erkennen des Traumzustandes einbaut.

Ähnlich der Autosuggestion verinnerlicht man beim Einschlafen diese Szene, nicht einen bestimmten Ablauf mit Anfang und Ende sondern einfach die allgemeine Situation. Beispielsweise sagt man sich:

„Ich stehe im Schwimmbad am Beckenrand. Es ist ein sonniger, warmer Tag doch das Schwimmbad ist menschenleer und still. Mich verwundert es, dass das Wasser aber Lila ist, darum mache ich einen Nasen-RC“

Nimm dir viel Zeit beim planen der Situation. Baue aber nicht zu viele Details ein, da du dich sonst beim Einschlafen schnell verhaspelst und dich an den Details aufhängst, wie man so schön sagt. Schnell driftet man ab und streitet mit sich selbst über Details, ob die Badeschlappen nun grün der gelb waren.

Wenige Details, die die Szene aber lebendig aber dennoch „traumartig“ erscheinen lassen, sind hier hilfreich. Die warme Sonne oder auch der übliche Lärm im Schwimmbad. Oder eben der fehlende Lärm, der dich eventuell stutzig werden lässt.

Visualisiere alles aus der Ego-Perspektive. Mit etwas Übunf wird dir der Übergang von deinen Gedanken, deiner Visualisierung, zum Traum nicht auffallen.

VILD-Variante: In den Schlaf zählen

Datum 6. Jun. 2012
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Eine VILD (Visual Induced Lucid Dream) Variante ist es, sich in den Schlaf zu zählen. Das fortlaufende Zählen hält das Bewusstsein wach genug um nicht einzuschlafen aber unbewusst genug um dem Körper den Schlaf vorzugaukeln und direkt in den Traum einzusteigen. Gleichzeitig visualisiert man den Traum, in den man einsteigen möchte.

Man kann zB ein Treppenhaus visualisieren, in welchem man immer mehr Stockwerke nach oben steigt. In jedem Stockwert sieht man die Zahl an der Wand und führt einen RC aus. Irgendwann wird aus der Visualisierung ein Traum in welchem man durch den Reality Check einen Klartraum daraus macht.

Verzählt man sich, ist dies kein Problem. Einfach die Gedanken ordnen und mit der letzten Zahl weiter machen. Gelangt man bei 100 an, sollte man wieder von 0 starten, bei zu großen Zahlen nehmen die Fehler beim Zählen einfach überhand.

Auch wenn das bewusste Übergleiten in den Traum nicht klappt, so hat man doch viele Reality Checks ausgeführt und seinen Geist darauf getrimmt. Ein DILD Klartraum ist dann nicht sehr unwahrscheinlich…

VILD-Anleitung

Siehe C-WILD im KT-Forum

Sich im Klartraum in ein Tier verwandeln: Löwe

Datum16. Mär. 2012
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Gestern habe ich mich das erste mal im Kalrtraum in ein Tier verwandelt. Eine Erfahrung, die jeder Klarträumer mal machen sollte. Ich habe eine Löwen gewählt, was wirklich Spass gemacht hat. Das Brüllen, die dicke Mähne und die großen, felligen Pfoten. Die Geschwindigkeit beim Beschleunigen und die Sprungkraft, das alles wir äußerst interessant.

Wenn man sich in ein Tier verwandeln will, sollte man sich vorher daüber gut informieren. Kennt man die Eigenheiten und Besonderheiten des Tieres, fühlt sich das verwandelte selbst umso realistischer an.

  • Wie sieht das betreffende Tier? Infrarot, Blickfeld etc.
  • Kann das Tier etwas besonderes?
  • Wie verhält sich das Tier? zB Rudeltier
  • Wie schwer ist es im durchschnitt?
  • Wie sieht die Anatomie aus, gibt es hier Besonderheiten?
  • Schau dir Videos des Tieres an, wie bewegt es sich wie klingt es / kommuniziert es?

Die Verwandlung selbst verlief ohne Probleme und hat beim ersten Anlauf geklappt. Da man von sich selbst nicht viel sieht, würde ich vermuten das es allgemein sehr einfach ist. Man muss nicht bewusst etwas in seinem Blickfeld ändern sonder muss sich in des Gefühl hineinversetzen. Ich konnte meine Pfoten und meine Mähne sehen, die Veränderung aber deutlich spüren.

Die Körperhaltung selbst, also von zwei auf vier Füße wechseln hat den Willen zu Verwandlung nochmal unterstützt. Ich würde annehmen das man diese „mentale Brücke“ auch auf andere Tiere übertragen kann zB bei einem Vogel kann man mit den Händen schlagen wie als wären sie Flügel etc.

Je mehr du weißt, desto reicher an Details, interessanter und spannender wird dein Erlebnis im Klartraum.

Vom Albtraum zum Klartraum - Albträume bekämpfen und loswerden

Datum28. Feb. 2012
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Wer öfters Albträume hat, sollte sich das Thema Klarträumen näher ansehen. Albträume sind ein guter Weg, den Traumzustand zu erkennen und daraus einen Klartraum zu machen. Befolgt man die Tipps für das kritische Bewusstsein, fällt einem im Traum irgendwann auf: „Hey, das kann doch gar nicht sein! Monster gibt es nicht / Warum stehe ich an einer Klippe in der Wüste, bei uns gibt es keine Wüste!“ oder andere, doch meist abstruse Albtraumsituationen. Man erkennt, dass dies entweder nicht möglich ist oder sehr unwahrscheinlich und zweifelt an der Situation. Führt man jetzt einen Reality Check aus, wird man meist klar und kann den Traum kontrollieren.

Aber auch Albträume welche man nicht als solche erkennt, kann man abändern. Ist es ein wiederkehrender Albtraum, sollte man sich am Abend suggerieren, man erkenne den Albtraum und habe keine Angst.
„Wenn ich im Traum verfolgt werde, drehe ich mich um und stelle mich meiner Angst!“ Wichtig ist, dass man auch zu den Albtraumfiguren freundlich ist. „Wie heißt du? Wie kann ich dir helfen?“

In einem Albtraumbericht drehte sich der Träumer um und fragte den Verfolger: „Was willst du von mir?“
Sein Verfolger antwortet: „Was was ich, das ist doch dein Albtraum!”

Eine weitere Methode ist es, den Albtraum mit einem besseren Ende / Inhalt umzuschreiben. Man webt in den Albtraum ein, dass man sich zB umdreht und keine Angst mehr hat. Diese Geschichte sollte man dann jeden Tag vor dem Schlafen viseuell durchleben, sich also den ganzen Albtraum mit dem geänderten Teilen bildlich vorstellen. So festigt sich diese abgeänderte Version nach einiger Zeit und der Albtraum wird durch diese ersetzt. Michael Schredl hat mit dieser Methode erfolgreich Albträumer therapiert (Kognitive Verhaltenstherapie). Hier ein Link zu einem Video mit Michael Schredl und einem Albtraumbericht, bei welcher die Therapie erfolgreich anschlug.

Flucht ist keine Lösung, man sollte seine Angreifer konfrontieren und am besten befragen, was er denn von einem möchte. Ist man freundlich, sind die Verfolger / Angreifer auch freundlich.Natürlich kann man dies nur, wenn man die Kontrolle über den Albtraum hat also aus dem Albtraum bereits einen Klartraum gemacht hat.
Dennoch, suggeriert man sich dieses Vorhaben intensiv ein, kann man so etwas auch bei nicht 100%er Klarheit ausführen. Es geschieht dann irgendwie von selbst… Also die 100%ige Kontrolle ist kein Muss. Wer noch keinen Klartraum hatte, braucht nicht zu glauben er oder sie könne keine Albträume abwenden - dies klappt auch ohne Klartraumerfahrung.

Am 28.02 hatte ich einen Albtraum, indem ich verfolgt wurde. Plötzlich wurde mir bewusst: “Ich träume!” Ich drehte mich um und wusste, ich muss keine Angst haben. Trotz dieses Wissen war es kein Klartraum, ich kann mich nur schwer an alles erinnern und Kontrolle hatte ich keine. Dennoch habe ich den Albtraum abgewandt und einen schönen Traum daraus gemacht. Was genau passiert ist, weiß ich nicht mehr genau, ich erinnere mich nur noch daran, dass es danach ein lustiger Traum war.

Ich möchte noch anmerken das ich, seit ich mich mit dem Thema Klarträumen beschäftige, kaum mehr Albträume hatte. Davor hatte ich keine regelmäßigen Albträume, dennoch nicht wenige (soweit ich mich erinnern kann) aber seit ich klar Träume habe ich fast keine Albträume mehr. Die Albträume die ich habe, sind eher spannend oder wie ein Nervenkitzel aber bei weitem nicht mehr beängstigend. Klarträume haben also meine „Albtraumrate“ drastisch gesenkt und die restlichen Albträume abgeschwächt.

Albträume können also wunderbar Auslöser für einen Klartraum sein und man kann sie aber auch komplett mit Klarträumen los werden. Hier alles zusammengefasst:

  • Kritisches Bewusstsein: Dinge im Wachleben hinterfragen, dann tut man dies auch im Traum
  • Suggestion vor dem Schlafen: Heute erkenne ich den Albtraum und habe keine Angst / werde klar
  • Albträume umschreiben: Das schlimme Ende / Teile des Albtraums umschreiben und dieses gute Ende täglich visualisieren

 

Blogbeitrag: Warum haben wir Albträume?

 

PS. Ob man Albtraum oder Alptraum schreibt, beide Schreibweisen sind zulässig.

BlogSerie zu den RealityChecks: 1. Hand-RC

Datum 5. Jan. 2012
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hand-rc.png

Ich möchte in einer kleinen Realitätstest-Serie im Blog starten. Ich werde auf alle gängigen RealityChecks im Detail eingehen. Beginnen möchte ich mit dem

Hand-RC

Beim Hand RC betrachtet der Klarträumer seine Hand und zählt die Finger. Oft sieht die Hand von vorne herein anders aus. Manchmal fehlen Finger, oder es sind zu viele da. Auch sind die Finger gelegentlich stark verformt oder aus einem Finger wächst seitlich ein andere Finger weg. Man kann diesen RC auch mit einer gewissen Erwartung ausführen:

Betrachte deine Hand, zähle die Finger. Sind es fünft Stück und sind so geformt wie du sie kennst, wende den Blick von deiner Hand ab. Sage dir nun du willst sieben Finger, sechs Finger, drei Finger egal was, haben. Stelle es dir vor, wie es aussehen wird. Stelle dir vor wie du dich fühlen wirst, wenn du merkst das dies ein Traum ist. Freue dich richtig darauf: „Cool wenn ich jetzt sieben Finger habe, ist das ein Traum und ich kann gleich davon fliegen!“ Bringe dich selbst in eine euphorische Stimmung. Blickst du nun wieder auf deine Hand hat sie nun entweder deine gewünschte Anzahl an Fingern, vielleicht auch weniger oder mehr. Variante zwei wäre du hast noch alle fünft Finger und bist wach. Wie bei jedem RC der negativ ausfällt: Sei nicht enttäuscht. Freue dich darüber, das du überhaupt daran gedacht hast, einen RC zu machen. Positive Gefühle sind gerade bei einem negativen RC sehr wichtig.

Welcher RealityCheck der richtige ist, das kann nur jeder für sich selbst durch ausprobieren herausfinden.

Bisherige RCs:

7. Sprung-RC
6. Dreh-RC
5. Uhren-RC
4. Nasen-RC
3. Finger-RC
2. Lese-RC
1. Hand-RC

Hier findet ihr im Forum eine Übersicht über alle RCs.

DILD Klartraum: RealityCheck im BuchUniversum visualisieren

Datum13. Dez. 2011
Views: 4248 | Kommentare: 0


Vor ein paar Tagen kam mir während des lesen eines Buches eine Idee. Ich machte einen Realty Check, einfach aus Gewohnheit. Mir kam die Idee, dies mit der Geschichte des Buches zu verbinden. Ich lies also in Gedanken den Hauptcharakter in der gerade im Buch beschriebenen Umgebung einen RC ausführen, gleichzeitig führte ich selbst auch einen RC aus.

Der Gedanke dahinter ist, das die gelesenen Inhalte evtl im Traum vorkommen und so eine Verbindung zu RealityChecks hergestellt wird. Dies sollte natürlich auch mit anderen Medien wie Filmen, Hörspielen, PC- und Videospielen möglich sein, ich denke das es aber gerade bei Büchern und Hörspielen besonders leicht fällt. Hier gibt es keine visuelle Komponente, man muss also in Gedanken keine Szene aus einem Film „abändern“, die Szene ist so im Kopfe leichter veränderbar.

Ob und wie sich das Experiment auswirkt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Ich denke das es speziell bei ungelesenen Büchern besser klappen sollte, da die Eindrücke neu und noch unbekannt sind. Das erhöht meinen Vermutungen nach die Wahrscheinlichkeit, das diese Informationen im Traum erscheinen.

Im Forum findet ihr hier den passenden Thread.