SSILD - Senses Initiated Lucid Dream - Klartraumtechnik

Datum14. Mär. 2014
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SSILD steht für Senses Initiated Lucid Dream was frei übersetzt “Sinn-initiierter luzider Traum”, also ein Klartraum der durch die eigenen Sinne (Sehen, Hören, Fühlen) ausgelöst wird, bedeutet.

Wann anwenden?

  • nach mehreren Stunden Schlaf (ca. 6 - 8 Stunden)
  • beim WBTB
  • bei einem Nach- bzw. Mittagsschlaf

SSILD - Senses Initiated Lucid Dream

  1. Sehen
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    Betrachte für ca. 15 - 20 Sekunden die Innenseite deiner geschlossenen Augenlieder. Auch wenn du “nichts” siehst, versuche Helligkeitsunterschiede, Faben, Schemen und Bilder zu erkennen. Versuche nicht, das Gesehene zu beeinflussen.
    Wenn du keine Helligkeitsunterschiede, Farben, Schemen oder Bilder wahrnimmst, ist dies nicht weiter schlimm, da die Absicht alleine den Zweck der Übung erfüllt.
  2. Hören
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    Achte für ca. 15 - 20 Sekunden auf Geräusche, welche in deinen Ohren entstehen: das Rauschen des Blutes, welches durch deine Ohren gepumpt wird. Es klingt wie ein leises Meeresrauschen. Hörst du nichts, kannst du auch auf die Geräusche in deiner Umgebung hören.
    Wenn du keine Geräusche wahrnimmst, ist auch dies nicht schlimm. Die Übung hat auch hier bereits ihren Zweck erfüllt.  
  3. Fühlen
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    Achte für ca. 15 - 20 Sekunden auf ungewöhnliche Reaktionen deines Körpers wie
    • ein Gefühl der Schwere
    • ein Kitzeln
    • oder den Drang dich zu bewegen

    Achte auf diese Reaktionen besonders wenn diese am Kopf, Bauch, den Händen, Füßen und in den Zehen auftreten.

  4. Wiederhole die Schritte eins bis drei in etwa 4-5 mal:
    1. Sehen
    2. Hören
    3. Fühlen   

    1. Sehen
    2. Hören
    3. Fühlen   

    1. Sehen
    2. Hören
    3. Fühlen
      etc.
       
      Spürst du keine “Wirkung” ist dies nicht weiter schlimm, der Zweck ist auch hier wieder erfüllt: Du bereitest dadurch den Klartraum vor. 
  5. Versuche nun so schnell wie möglich einzuschlafen.

 

Wie geht es weiter?

Folgendes kann passieren:

  • Man wacht plötzlich mit einem Körper auf, der scheinbar nichts wiegt. Mach hier einfach einen Reality Check.
  • Man wacht auf und fühlt Vibrationen
  • Man erlebt ein falsches Erwachen
  • Man wird plötzlich im Trübtraum klar, scheinbar ohne Grund

Quelle: DreamViews Forum, Autor: CosmicIron

Mein Wecker weckt mich nicht!

Datum28. Jan. 2014
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Was kann man tun wenn man seinen Wecker nicht hört? Folgende Tipps helfen dir, sicher wach zu werden.

Dies kann bei Rhythm Napping, CAT und WBTB sehr hilfreich sein.

  • Stelle den Wecker weit weg, dann musst du aufstehen.
  • Stelle den Wecker näher zu deinem Kopf, falls du ihn nicht hörst.
  • Ändere bei deinem Handywecker den Weckton. Man gewöhnt sich an den Weckton und wird darum nicht mehr wach.
  • Benutze Autosuggestion und suggeriere dir, dass du den Wecker hören wirst oder die Zeit, wann du aufwachen willst.
  • Stelle deine innere Uhr, deinen inneren Wecker.

Hier ein Beitrag dazu im KT-Forum.

Tippfehler Tags: Rythm Napping Rhytem Ryhthem

Halbschlaf der Genialität - Ideen beim Einschlafen und Aufwachen

Datum12. Jan. 2014
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Im Halbschlaf kommen einem Ideen oder Traumerlebnisse oft besonders genial und bedeutend vor:

 

Aufwachen
Ich erwache aus dem Traum und befinde mich noch im Halbschlaf. Ich bin vom dem vorrangegangenen Traum total fasziniert. Es ist ein wahnsinniges Erlebnis, was ich unbedingt in einem Blogbeitrag nieder schrieben muss.

Schreibe ich diesen Traum nun auf und sehe ihn mir später an, fehlt jegliche Genialität. Die Idee ist sinnfrei oder zusammenhangslos, der erlebte Traum ist zu langweilig und ich sehe nicht, was mich hier noch am morgen so fasziniert hat.

Evtl. ist auch das Logikzentrum noch nicht voll aufgewacht. Dies könnte auch die Ursache für die fehlende Erinnerung an Wörter am Morgen sein.

 

Einschlafen
Beim Einschlafen wiederrum, kommen mir wirklch gute Ideen. Doch warum ist dass so?

  • Eventuell kann ich erst beim Einschlafen in Ruhe meine Gedanken sortieren.
  • Vielleicht sind es auch die fehlenden Sinneseindrücke
  • oder dass man sich auf das Innere konzentrieren kann und zur Ruhe kommt

Was letztendlich der Grund ist, kann ich selbst nicht zu 100% beantworten. Dennoch finde ich diese beiden Gegensätze sehr interessant.

Die Variable “Klarträumer”

Datum17. Dez. 2013
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Nicht jeder angehende oder erfahrene Klarträumer reagiert auf Techniken oder bestimmte Verhaltensweisen im Klartraum gleich.

 

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Ausserhalb des Klartraums - Techniken:
Autosuggestion ist hier ein gutes Beispiel. Zwei Klarträumer könnten synchron und völlig identisch Autosuggestion anwenden. Bei einem klappt es, bei dem anderen - oder sogar bei beiden - klappt es nicht.
WILD zum Beispiel hängt stark vom Klarträumer und seinen Fähigkeiten ab: Körpergefühl, Stärke der Visualisierung und die Grundeinstellung zur Technik selbst etc.

 

 

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Im Klartraum - Mind-Set:
Stabi-Techniken klappen bei dem einen Klarträumer besser als bei dem anderen. Ob wir Stabi-Techniken überhaupt brauchen, ist eine andere Frage…
Dinge erschaffen oder Orte wechseln klappt auch nicht immer gleich. Die Überzeugung vom Klarträumer spielt hier eine Rolle so wie unbekannte Faktoren, die man nicht bestimmen kann.

Im Klartraum und beim praktizieren der Techniken darf man dies nie ausser acht lassen.

 

Als Oneironaut stößt man in unbekannte Gefilde vor, in denen es keine strikten Regeln gibt.
Tauchen wir ein in das Welltall des Unbekannten und lassen wir uns gemeinsam davon faszinieren.

Spiegel im Klartraum gefährlich?

Datum 4. Nov. 2013
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Oft liest man, das Spiegel im Klartraum gefährlich sind oder das man sein Spiegelbild nur verzerrt oder entstellt sieht.

 

Der Klartraum erfüllt die Erwartungen des Klarträumers (siehe dazu: Gewohnheiten aus dem Wachleben gehen in den Klartraum über). Dies gilt für positive so wie negative Erwartungen. Passend hierzu auch: Gefangen im Klartraum.

 

Erwartet der Klarträumer also, dass sich ein Spiegel merkwürdig verhält, wird dies auch so eintreten. Es sind also die Erwartungen und die Gerüchte um Spiegel, die dieses Phänomen auslösen. Gefährlich ist ein Spiegel NIE im Klartraum. Wie auch? Der Klarträumer hat die Kontrolle über den Klartraum und er kann keine Schmerzen spüren.

 

Hier ein Auszug aus meinem #96 Klartraum in welchem ich dies näher getestet habe:

Ich schaue mich in meinem Zimmer um, es sieht etwas anders als im Wachleben aus.
Mein Spiegel steht an einem anderen Platz. Ich sehe mich darin klar und unverzerrt. Der Spiegel verhält sich so wie im Wachleben. Ich bewege mich und alle Bewegungen sind genau gleich, ich teste alles etwas länger.

 

Stephen LaBerge hat hier auch ein Gerücht aus der Welt geschafft: Er konnte ohne Probleme seinen eigenen Namen im Klartraum aussprechen. Klartraumautoren hatten davon berichtet, das dies umöglich wäre bzw. die Traumwelt stark erschüttern würde. LaBerge konnte sich dies nicht vorstellen; er ging das Problem unvoreingenommen an  und ohne Erwartungen und wiederlegte dieses Gerücht.

Gehirnwellen und ihre Frequenzbereiche

Datum11. Sep. 2013
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Das Gehirn verarbeitet im Wachzustand 13 bis 38 elektrische Impulse pro Sekunde (Hertz). Dieser Frequenzbereich wird als Beta-Wellen bezeichnet. Diese können mit einem EEG (Elektroenzephalogramm) gemessen werden.

Hier findet ihr eine Infografik mit den Frequenzbereichen der Gehirnwellen und ihren Effekten. Die Infografik enthält kompakte Informationen, nachfolgende werden die Frequenzbereiche und ihre Effekte detailreicher beschrieben:

 

infografik_gehirnwellen_ktforum.jpg

Gehirnwellen Infografik [0.8 Mb] (467 x heruntergeladen)

 

Gehirnwellen:

Delta-WellenDelta Gehirnwellen
0,5 – 4 Hertz

  • Tiefschlaf
  • Trance

 

 

Theta-WellenTheta Gehirnwellen
4 – 8 Hertz

Theta 1: 4 – 6,5 Hertz

  • Wachträume
  • hypnagoges Bewusstsein
  • Hypnose

Theta 2: 6,5 – 8 Hertz

  • Tiefe Entspannung
  • Meditation
  • Schläfrigkeit
  • leichter Schlaf

Bei Kleinkinder entsprechen die Teta-Wellen dem Wachzustand.

 

 

Alpha-WellenAlpha Gehirnwellen
8 – 13 Hertz

  • Leichte Entspannung
  • entspannte Wachheit
  • Aufmerksamkeit nach innen gerichtet
  • Augen geschlossen
  • Übergang zum oder vom Schlaf.

 

 

Beta-WellenBeta Gehirnwellen
13 – 38 Hertz

Niedrig: 13 – 15 Hertz

  • Aufmerksamkeit entspannt nach außen gerichtet.

Mittel: 15 – 21 Hertz

  • Hellwach
  • Aufmerksamkeit erhöht und nach außen gerichtet.

Hoch: 21 – 38 Hertz

  • Stress
  • Angst
  • Hektik

Beta-Wellen treten im REM-Schlaf auf.

 

 

Gamma-WellenGamma Gehirnwellen
38 – 70 Hertz

  • Hoher Informationsfluss
  • anspruchsvolle Tätigkeit

 

 

Es gibt visuelle (Dreammachine) und auditive (Brainwaves, Binaurale Beats - ob dies wirklich funktioniert wurde bis dato nicht bewiesen) Möglichkeiten, die Gehirnwellen zum Vorteil des Klarträumers zu verändern.

Auf beide Varianten werde ich in noch folgenden Blogbeiträgen eingehen.

Quellen: Wikipedia, Bluestwave
Tags: Brainwaves, Brain Waves, Bineurale Beats, binaurale beats

Wie kann man etwas Unbekanntes im Klartraum erleben?

Datum24. Aug. 2013
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Im Klartraum ist alles möglich, auch das Unmögliche. Doch wie kann man im Klartraum etwas erleben, was im Wachleben nicht möglich ist bzw. was man im Wachleben noch nie erlebt hat?

Das faszinierende an Klarträumen ist die Tatsache, dass alle Sinne miteinander verbunden sind. Der Klartraum simuliert so gut er eben kann das gewünschte Ereignis. Will man im Klartraum z. B. Fallschirm springen und hat dies im Wachleben noch nie gemacht, simuliert der Klartraum dieses Erlebnis aus bisher erlebten Sinneseindrücken. Jeder kennt das Gefühl des Fallens oder einen starken Wind. Diese Erfahrungen werden miteinander vermischt, verstärkt und beim “Klartraum-Fallschirmsprung” wiedergegeben.

So ist es möglich, im Klartraum ein Ereignis zu erleben, welches man vielleicht im Wachleben noch nicht erlebt hat. Ob das Erlebte bei komplexeren Ereignissen an eine echte Erfahrung ran kommt, lässt sich nicht pauschal beantworten.

Durch das Verschmelzen der Sinne sind so auch unmögliche Dinge im Klartraum möglich. Eines meiner Traumbeispiele: Kochend kaltes Wasser trinken (nur mit Anmeldung im Forum sind private Traumberichte lesbar).

MikroErwachen in der Nacht

Datum20. Aug. 2013
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Als MikroErwachen werden sehr kurze Wachphasen in der Nacht bezeichnet.

Diese können wenige Momente bis einige Sekunden andauern. Solch MikroErwachen kann bis zu 10 mal pro Nacht auftreten. Während dieser kurzen Wachphasen befindet sich das Gehirn im Wachzustand. Dennoch erinnert man sich am Morgen nicht an diese kurzen Wachphasen.

Früher dachte man, dass Klarträume einfach die wahrgenommenen Eindrücke während dieser kurzen Wachphasen sind. Stephen LaBerge bewies aber 1980 in seiner Doktorarbeit (siehe Geschichte des Klarträumens) dass Klarträume wissenschaftlich belegbar sind und existieren.

Tippfehler Tags: Micro Erwachen, Microerwachen

Klarträume und Drogen

Datum 1. Aug. 2013
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Vorab bitte ich darum, über dieses Thema sachlich zu diskutieren! Ich will hier keine Links zu Anleitungen, dorgenverherrlichenden Themen, Aufrufe zum Drogenkonsum, illegale Links etc.

Der Blogbeitrag ist in drei Bereiche aufgeteilt:

  1. Klarträume und der Drogenkonsum
  2. Drogen im Klartraum
  3. Körpereigene Drogen hervorrufen

 

 

1. Klarträume und der Drogenkonsum
Der Drogenkonsum harter und weicher Drogen wirkt sich, wie jeder wissen sollte, schlecht auf den Körper und Geist aus. Dementsprechend leiden auch die Klarträume. Generell sind negative Auswirkungen auf das Schlafhalten der Klartraumkiller schlechthin.

Aufputschende Substanzen verhindern den Schlaf und damit auch den REM-Schlaf. Wer hier an die REM-Reboundmethode denkt, kann dies auch ohne illegale Substanzen erreichen.

Andere Drogen bringen den Schlafrhythmus durcheinander und verhindern dadurch, zu Träumen und damit auch Klarträume zu erleben.

Gesunder Schlaf ist wichtig, es sollte dunkel sein, wenn man sich schlafen legt. Nur so wird reichlich Melatonin produziert, welches für gesunden Schlaf wichtig ist. Frühzeitiges Licht beendet die Melatoninproduktion. Siehe auch: Die Schlafumgebung für einen Klartraum vorbereiten

Alkohol ist auch eine Droge, dieser hemmt die REM-Schlafphase und verschlechtert die Traumerinnerung.

 

 

2. Drogen im Klartraum
Im Klartraum selbst handelt man völlig frei. Jegliche Erfahrungen können reproduziert werden. Ist eine Erfahrung noch nicht gemacht, kann diese im Klartraum nach den Erwartungen des Klarträumers simuliert werden.

Diese muss nicht der realen Erfahrung entsprechen und kann weit davon abweichen. Ein Selbstversuch im Klartraum, eine Droge zu testen, wirkte sich in interessanter Weise auf Traumfiguren in meiner Umgebung aus: Es verzerrten sich die Gesichter zu Fratzen.

Dies hängt mit meiner Einstellungen zu Drogen zusammen, von denen ich nichts halte.

 

 

3. Körpereigene Drogen hervorrufen
Hier kann man eigentlich nicht von Drogen sprechen. Adrenalin und Glücksgefühle produzieren sich im Klartraum wie von selbst. Der Geist hat hier Auswirkungen auf den Körper, wie sich beim Essen im Klartraum zeigt.

Isst man etwas im Klartraum, steigt der Säuregehalt im Magen an. Dies finde ich faszinierend, da dies ein direkter Beweis ist, dass man in der geistigen Welt der Klarträume, physische Veränderungen des eigenen Körpers hervorrufen kann.

Eine einfache Methode, körpereigene „Drogen“ hervorzurufen, ist folgende:

Lasse einen Regler für Adrenalin oder deine Glücksgefühle erscheinen.
Drehe den Regler nach belieben und spüre, wie sich deine Stimmung verändert.

Solltest du Angst haben, dadurch aufzuwachen, lese dir vorher folgenden Blogbeitrag durch:      
Keine Kontrolle und Stabilisation - Alles Einbildung?

Drogen sind ein heikles Thema, ob in der Realität oder im Klartraum. Ich rate jedem von Drogenkonsum ab, da die Auswirkungen auf den Körper und den Geist verheerend sind. Ob der Drogenkonsum im Klartraum völlig ohne Gefahr ist, kann ich nicht beantworten. Es könnten durchaus Auswirkungen auf die Psyche entstehen. Vergessene Ängste könnten ausgelöst werden. Dies sind natürlich nur reine Spekulationen, dennoch möchte ich diesen Blogbeitrag nicht ohne diese warnenden Worte beenden.

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Vermischte Raumwahrnehmung im Trübtraum

Datum23. Jul. 2013
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Ein faszinierender Aspekt von Trübträumen ist die Verschmelzung verschiedener Empfindungen. Gefühle und Sinneseindrücke vermischen sich und sind schwer zu definieren.

Geschlossener oder offener Raum?
In einem meiner aktuellen Trübträume befand ich mich in einem Raum, der aber auch gleichzeitig kein geschlossener Raum war.
Es war eine Art offene Höhle mit an der Wand befestigten Hindernissen, eigene offene Räume, die es zu überwinden galt.

In Retrospektive fällt mir Definition sehr schwer. Ich kann nur schwer beurteilen ob es sich um einen geschlossenen Raum handelt, oder um eine „freie Umgebung“.

Dieser Trübtraum zeigte mir auf faszinierende Weise die Vielfältigkeit der Träume und dass es oft schwierig ist, das geträumte in gewohnte Muster zu einzuteilen.

Eben dies macht Trübträume zu etwas Besonderem.

Passende Blogartikel:
Existieren Dinge ausserhalb des Blickfeldes des Klarträumers?
Traumorte und die Veränderung der Umgebung

Klartraumbericht und Fehleranalyse: In ein Tier verwandeln, Ablenkung

Datum15. Dez. 2012
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Klartraumbericht

Nach einer viel zu langen WBTB-Phase, ca. 2 Stunden, habe ich mich wieder schlafen gelegt. Nach einem langen WILD-Versuch habe ich aufgegeben und bin eingeschlafen.

Ich wurde nun irgendwann wach und wunderte mich über die Musik, es war Chiptune Musik. Ich vermute, es waren Phantomgeräusche denn die Musik ging in ein lautes Pfeifen über. In meinem Hals spürte ich Druck und ein starkes vibrieren.

Ich vermute das dies alle bereits der Traum war, da ich mich kurz darauf in meinem Bett drehte, auf den Boden glitt und dann erst aufstand. Ich war sofort klar!

Dauer: 3 Minuten
Klarheit: Gut
Kontrolle: Gut
Klar vor RC: Ja

Ich mache einfach so einen Nasen-RC und spüre das altbekannte, paradoxe Gefühl. Es sit dunkel und ich wünsche mir Helligkeit, was nicht eintritt. Ich sage mir “Wenn ich an meine Brust fasse, ist dort eine Lampe” was auch passiert, ich drehe den Eisenring der die Lampe aktiviert. Es ist hell. Ich gehe in die Küche und will mich in ein Tier verwandeln. Eine Katze. Leider klappt es nicht und sogar während des Traumes denke ich mir, das ich meine Wünsche bewusster aussprechen sollte.

Ich werde abgelenkt, draussen wird ein Bison von einem Jeep gejagt. Ich will den Körper des Bisons übernehmen und hechte durch die Fensterscheibe, gehe stufenlos in den Flug über und fliege durch das Dach in den Jeep. Hier bin ich wohl bereits etwas eingetrübt, da ich nicht das Bison anvisiere, sondern den Körper der Jeep-Fahrerin in Besitz nehme. Ich möchte so das Bison “einholen”.

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Vermutlich waren die Phantomgeräusche nicht real. Es ist natürlich schwer zu beurteilen, aber mich verwundert: Warum habe ich mich nicht versucht zu bewegen? Dann hätte ich die absolute Sicherheit gehabt, das ich mich in der Schlafparalyse befinde…

Was habe ich in diesem Klartraum falsch gemacht?
Ich gebe eindeutig zu schnell auf und spreche meine Wünsche nicht bewusst genug aus. Nach 1 Versuche wende ich mich bereits einem anderen Ziel zu. Vermutlich habe ich Angst, Zeit zu verplempern.
Dies MUSS ich in meinem kommenden Klarträumen ändern: Ruhe bewahren, bewusst Wünsche aussprechen.
Ich sollte mich auf 3 Ziele konzentrieren und nicht immer hin und her springen.

Mehr Klarträume durch Meditation

Datum 2. Sep. 2012
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Wer meditiert, hat wahrscheinlicher einen Klartraum also der Klarträumer, der dies nicht tut. Meditieren aktiviert den präfrontalen Cortex, das “Logikzentrum” im Trübtraum. Mit aktiviertem Logikzentrum erkennt man, dass man gerade träumt und wird daraufhin klar. Es wurden schon viele Bücher über dieses Thema verfasst doch im Grunde ist meditieren nichts anderes als “nichts tun”.

So einfach es klingen mag so schwierig ist es. Wirklich nichts zu tun und an nichts zu denken ist, ohne Übung, kaum länger als ein paar Sekunden möglich. Schon blitzt das erste Bild oder der erste Gedanke wie zB “Jetzt an nichts denken” im Kopf auf.

In diesem Beitrag möchte eine einfache Methode der Meditation erklären:

  1. Muskeln entspannen:
    Zuerst müssen die Muskeln entspannt und gelockert werden. Einfache Dehnübungen erfüllen hier voll ihren Zweck.
  2. Suchen einen ruhigen Platz. Ein gemütlicher Sessel ist von Vorteil. Wichtig ist, dass der Rücken möglichst gerade ist. Der typische Lotus-Sitz ist nicht zwingend notwendig, dass ineinanderlegen der Hände und das verschränken der Beine symbolsiert jedoch sehr schön das “Nichts tuen” der Meditation. Die Beine sind verschränkt und die Arme ruhen auf den Oberschenkeln.
    Die Position sollte möglichst gemütlich sein.
  3. Mit geschlossenen Augen versucht man nun an “nichts” zu denken. Klappt dies nicht, sollte man sich nicht ärgern, dies ist völlig normal. Menschen machen Fehler, wichtig ist sich nicht aufzuregen sondern sich auf sein Ziel zu konzentrieren und einfach weiter zu machen.

    Man sollte mindestens 5 Minuten meditieren.

Bei der Meditation kann man sich auch einfach auf seine Atmung konzentrieren oder auf ein besonderes Wort, welches welches man innerlich ständig wiederholt. Es muss nicht klartraumrelevant sein.

Ein kleiner Trick um aufkommende Bilder zu vermeiden: Man starrt auf die Innenseite der geschlossenen Augenlider. Dort wird man “nichts” sehen, was genau die Absicht der Meditation ist.

Körper und Persönlichkeit im Trübtraum

Datum17. Aug. 2012
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Ein wunderbarer Aspekt der Träume ist ihre Vielseitigkeit.

Besonders Trübträume bieten oft atemberaubende Erlebnisse, die auch nach dem Erwachen noch Nachwirkungen zeigen. Es sind oft die einfachen Dinge, die Träume zu etwas spannendem und vielseitigem machen.

So muss man nicht in jedem Traum einen Körper besitzen, der die eigene Persönlichkeit darstellt. Man scheint die Umgebung als eine Art „Bewusstsein“ zu beobachten. So, als sei man nur der Kameramann, oder besser gesagt, nur die Kamera selbst.

Völlig ohne Körper scheint man das Geschehen wahrzunehmen und nur als Beobachter zu fungieren.
Der Unsichtbare, der von den spannenden Geschichten der Nacht Notiz nimmt.

Hat man im Traum einen Körper, so muss dieser nicht immer die eigen Persönlichkeit repräsentieren. So Träumt man, eine andere Person zu sein. Das soll jetzt natürlich nicht  theatralisch klingen, es geht einfach um einen andere Traumfigur, eine andere Traumidentität als die  eigene ich.
So ist man immer noch „Ich“ aber eben gleichzeitig eine andere Person. Im Traum ist man diese andere Person. Interessant ist, das man das Wissen der Traumfigur, deren Lebenssituation und Geschichte zu kennen scheint, so als wäre man nie jemand anders gewesen.

Dies zeigt sehr schön, wie frei wir in unseren Träumen sind und man beachte das es sich hier nur um Trübträume ohne Kontrolle handelt. Jeder kann sich die Möglichkeiten ausmalen, die einem im Klartraum zur Verfügung stehen…

Erweiterte Autosuggestion: Betonung & Freude auf Kommando

Datum16. Jul. 2012
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Im Blog findet sich bereits ein Thread zur Autosuggestion. Die Technik möchte ich nun um ein paar eigene Zusätze und Methoden erweitern.

Wähle zuerst deine Suggestion wie z. B.:

Heute habe ich einen Klartraum!

 

Betonung:
Achte auf die Betonung, wenn du die Suggestion innerlich denkst bzw. leise vor dich hin sprichst. Variiere die Betonung, im Beispielfall kannst du dich einmal auf das „heute“ und dann auf „Klartraum“ konzentrieren.

Erweiterungen:
Schiebe zwischen der gleichbleibenden Suggestion bestätigende Erweiterungen ein. Bsp.:

Heute habe ich einen Klartraum!
Natürlich habe ich heute einen!
Heute habe ich einen Klartraum!
Ja, der Klartraum wird klasse!

Diese Erweiterungen sollen deinem Wunsch Ausdruck verleihen und lassen sich mit dem nächsten Punkt kombinieren:

 

Freude:
Versuche eine (zu Beginn) künstliche Vorfreude zu erzeugen. Sei innerlich einfach überzeugt, dass es klappt und freue dich darauf! So wie du dich im Restaurant auf das leckere Essen freust, denn es gitb keinen Zweifel daran, dass das Essen nicht kommen sollte, so freust du dich auf den Klartraum. Diese gespielte Freude wird nach ein paar Suggestion zu richtigen Freude. Wirst richtig das Kribbeln im Bauch spüren. Streue ein paar „Juhus“ und „Yeahs“ bzw. deine Ausrufe der Freude, in Gedanken oder leise gesprochen.

Dies ist ein gutes Beispiel für die Kontrolle über unseren Körper und über unsere Gefühle haben und dies ist nur die Spitze des Eisbergs…

Nachtrag: AutosuggestionsPaket

Die Lehre der tibetischen Traum-Yogis

Datum31. Mai. 2012
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Die sechs Lehren der Traum-Yogis

 

Folgende Lehren lernen die tibetischen Traum Yogis:

1. Die Prüfung der psychischen Wärme.
2. Die Lehre des trugvollen Körpers
3. Die Lehre vom Zustand des Traumes
4. Die Lehre vom reinen Licht
5. Die Lehre vom Zustand nach dem Tode.
6. Die Lehre der Bewußtseins-Übertragung

Auführliche Informationen zu den sechs Lehren der Traum-Yogis im KT-Forum

 

Yogis lernen klar zu Träumen und sollen auch hier erkennen, das die Bilder nicht real sind. Die ist die Vorbereitung auf den Bardo. Am Sterbebett soll jedem Yogi das Bardo Thödol vorgelesen werden. In diesem Buch sind Verse und Mantra enthalten, die dem Yogi den Weg zur Erkenntnis im Bardo weißen.

Wer mehr Erfahren will, kann sich den Bardo Thödol mit Anmerkungen kaufen. Ich werde ihn auch bei gelgenheit Lesen und berichten.

Hier kann ich Patricia Garfields Buch “Kreativ Träumen” empfehlen, Kapitel 7 befasst sich mit den Traum-Yogis.

Klartraumbericht: Flug ins Weltall

Datum29. Mai. 2012
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In meinem Klartraum (29.05.2012) habe ich versucht, von der Erde in den Weltraum zu fliegen. Der Start verlief sehr gut, ich nahm schnell Geschwindigkeit auf. Leider wirkte der Himmel sehr unreal, so wie ein überdimensionales Foto, auf das ich zu fliege. Ich trübte kurz ein und befand mich wenige Augenblicke später wieder in der Luft. Der Himmel war nun Blau rot und wirkte wie aus einem Retro Computerspiel. Sehr verpixelt, Rot-Blau-Lila-Farben.

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Der Flug ging weiter, endete aber wenige Augenblicke später mit dem Erwachen. Bis auf den Himmel fühlte sich alles sehr real an, der Wind war kalt und brauste an mir vorbei. Um den nächsten Flug ins Weltall realistischer zu gestalten, werde ich ein paar Informationen über die Luftschichten einholen.

Hier der ganze Klartraum im Klartraumforum (nur registrierte User)

Video: Kritisches Bewusstsein - Tipps, Tricks & Techniken

Datum13. Apr. 2012
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Kritisches Bewusstsein steigert die Klarträume durch DILD ungemein, hier findet Ihr ein Video mit Tipps & Tricks:

Den passenden Thread gibt es hier:
Kritisches Bewusstsein - Tipps, Tricks & Techniken

Existieren Dinge ausserhalb des Blickfeldes des Klarträumers?

Datum 2. Apr. 2012
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Im Klartraum finden ständig kleine Veränderungen in der Umgebung statt. Farben ändern sich, ein Raum ist anders geschnitten und aus einem Stift wird eine Karotte. Oft sind es nur kleine Details, doch wie viel nehmen wir im Klartraum wirklich wahr? Existieren Dinge ausserhalb unseres Sichtfeldes? Fallen uns die kleinen Veränderungen nur nicht so sehr auf?

Die Umgebung hinter einem verändert sich sehr oft, so kann man auch gut einen Ortswechsel durchführen:

Verlange, dass sich hinter deinem Rücken dein Wunschort XY befindet. Du kannst auch erwarten, dass sich beim Öffnen der nächsten Türe dahinter der Mount Everest befindet.

Doch gibt es im Klartraum überhaupt etwas, was man nicht sieht? Befindet sich etwas ausserhalb des Blickfeldes des Klarträumers?

Vielleicht erzeugt das Gehirn bereits im voraus den Ort oder Raum, der sich nun hinter der Türe befindet. Falls nicht, würde es sehr lustig aussehen, einen Klarträumer im Klartraum zu beobachten: Sein Blickfeld wäre ein kegelförmiger Raum in welchem Objekte, Orte und Personen zu sehen sind. Alles rundherum, was sich nicht im Blickfeld des Klarträumers befindet wäre dann…? Schwarz? Nichts?

Wie groß kann wohl des Klartraumuniversum sein? Wenn alles on the fly also während der Klarträumer träumt, erschaffen wird und es wirklich nichts Konstantes gibt, gäbe es wohl keinen Grenzen. Wie sieht der Rand des Klartraumuniversums aus, falls es überhaupt einen Rand gibt?

Zur Rechenleistung des Gehirns sei eines gesagt: Wenn jedes Atom im Universum eine Information wäre, könnte das Gehirn alle Informationen speichern…
Das Gehirn ist absolut in der Lage so etwas komplexes wie einen Klartraum zu simulieren - die realitätsnahe, manchmal getreue, Simulation des Wachzustandes.

Gefangen im Klartraum - Nicht aus dem Klartraum aufwachen…

Datum20. Mär. 2012
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Oft treffe ich auf die Frage, ob man in einem Klartraum gefangen sein kann. Ist es möglich, nicht mehr aus dem Klartraum aufzuwachen und gegen seinen Willen im Traumzustand festzusitzen?

Meiner Erfahrung nach, ist dies nicht möglich. Wie sollte es zusammenpassen, dass die einen den Klartraum um jeden Preis verlängern wollen, aber trotzdem aufwachen. Die anderen wollen unbedingt aufwachen und schaffen es nicht… Im Traum werden die Erwartungen des Träumers erfüllt, bewusste und unbewusste, positiv sowie negativ. Ich vermute, dass sich bei den Träumern, die von einem „Gefangen sein“ im Klartraum berichten, unterbewusst die Angst davor festgesetzt hat und darum eintrifft.

Muss jetzt jeder Klarträumer Angst haben, an etwas Falsches zu denken und schon nicht mehr aufwachen zu können?
Nein, mit Sicherheit nicht!

Betrachten wir die Fakten:

  • Klarträume finden meistens nur in den REM-Phasen statt, in den anderen Phasen können auch Klarträume auftreten, diese lassen sich aber schlechter kontrollieren und sind nicht so klar. Die Gefahr, dass man ungewollt erwacht (!) oder in einen Trübtraum übergeht, ist um Einiges größer als im Klartraum.
  • Die REM-Phasen dauern maximal um die 60 Minuten
  • Zeit vergeht im Klartraum genauso schnell, wie im Wachleben. Ein „unendliches“ oder ewig lange erscheinendes Festsitzen im Klartraum ist dadurch schon ausgeschlossen. Die Zeit kann einem zwar länger vorkommen, nutzt man diese aber aktiv um Dinge auszuführen, verläuft die Zeit normal.

    Bsp: Dir kommt es im Klartraum vor, als wäre eine Woche vergangen und erwachst. Hättest du aber in dieser Zeit von 1 an begonnen zu zählen, wärst du vielleicht nur bis zur Zahl 50 gekommen und wärst dann erwacht.

    Die gleiche Zeit ist verstrichen aber das Empfinden, wie viel Zeit es war, ist völlig unterschiedlich.

 

Was kann ich tun, um nicht in einem Klartraum gefangen zu sein?

Solltest du immer noch Angst habe, aus einem Klartraum nicht aufwachen zu können, hier ein paar Tipps:

  • Habe keine Angst, es gibt wirklich keinen Grund dafür!
  • Genieße es! Nutze die Zeit und erfülle dir alle deine Wünsche! Andere freuen sich, wenn ihr Klartraum 5 Minuten andauert, viele Klarträumer ist dies eine langer Klartraum… Du kannst NICHT im Klartraum gefangen sein, mache alles was du schon immer tun wolltest und freue dich über die Freikarte! Du wirst schneller aufwachen als die lieb ist :)
  • Zähle bis 100 / mache Liegestütze und zähle diese, gehe in deiner Umgebung umher und Zähle die Häuser, die du siehst. Beschäftige dich, dann kann dir die Zeit nicht länger vorkommen als sie in Wirklichkeit vergeht.
  • Wünsche dir, falsch zu erwachen bzw. aufzuwachen. Erwacht man falsch, passiert es oft, dass man in einem Trübtraum ohne Kontrolle landet. Verbinde diesen Wunsch mit einer leicht auszuführenden Aktion, um ihm noch mehr Ausdruck zu verleihen. Du könntest dir z. B. sagen: „Ich erwache aus meinem Traum, sobald ich mit dem Finger den Boden / meine Nase / den Türgriff berühre / mich dreimal im Kreis gedreht habe / bis 5 gezählt habe“ usw.
  • Starke Emotionen sollen einen aus dem Klartraum aufwachen lassen, ob das wirklich immer der Grund ist, ist schwer zu sagen. Finde und fordere es heraus! Fliege so schnell du kannst, lasse deinen Traumpartner erscheinen und schlafe mit ihm /ihr, rufe dir dein schönstes Erlebiss ins Gedächtnis und durchlebe es erneut…
  • Lasse dir was einfallen :) Lasse den „Aufwach-Knopf“ erscheinen oder gehe durch die „Aufwach / Ich habe einen Trübtraum“-Tür… Sei kreativ und hab Spass! Es gibt keinen Grund Angst zu haben!

Traumorte und die Veränderung der Umgebung

Datum12. Mär. 2012
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Im Traum ist nichts konstant. Die Umgebung, die Personen, die Handlung ändern sich ständig. Hin und wieder entsteht im Trübtraum eine Geschichte, die einen roten faden zu haben scheint, so absurd dieser auch sein mag…

Doch wie sehen diese Veränderungen aus? Was passiert, wenn sich im Traum etwas verändert? Was sieht man?

Übergänge manchmal plötzlich, dann in Stufen
Ändert sich im Traum die Umgebung, passiert dies in meinen Träumen entweder plötzlich oder in aufeinander aufbauenden Stufen.
Es ändert sich ein Detail der Umgebung, welches die Richtung für die nächste Traumszene vorgibt.
Ein Beispiel: Ich befinde mich in einem Raum, sage wir der Küche. Aus dem Küchenschrank wird nun ein Medizinschrank. Kurz darauf bin ich in einem Krankenhaus oder einer Arztpraxis.

Details ändern sich und bestimmten, wie der Traum sich weiter verhält und in welche Richtung er sich entwickelt.

Nichts wird halb durchsichtig
Doch wie sieht dieser Übergang, nehmen wir das zuvor erwähnte Beispiel, von Küchenschrank zum Medizinschrank aus? Was in meinen Träumen definitiv nicht vorkommt, ist eine Überblendung. Der Küchenschrank wird nicht halbdurchsichtig und verschwindet oder ähnliches.
Der Übergang ist mehr ruckartig und plötzlich, gleichzeitig empfinde ich es aber nicht so. Es ist, als wäre der Medizinschrank schon immer da gewesen.

Doch darüber macht man sich im Trübtraum keine Gedanken, da das Logikzentrum im Trübtraum inaktiv ist. Man wundert sich nicht über die Veränderung, es ist so als hätte nie eine Veränderung statt gefunden.

Unterschied Klartraum – Trübtraum / normaler Traum
Im klartraum hingegen scheint der Übergang der Umgebung / der Objekte sichtabr zu sein. Vielleicht gerade weil das Logikzentrum im klartraum aktiv ist. Objekte sind meist nicht plötzlich anders sondern morphen sich, die Veränderungen sind fließend und deutlich sichtbar.

Vielleicht fällt einem dieser Übergang wirklich nur im Klartraum auf, da das logische denken aktiv ist.

Die kalte Schulter zeigen
Besonders die Umgebung ändert sich im Trübtraum gerne, zeigt man ihr die kalte Schulter. Betritt man einen Raum, geht in die Mitte und dreht sich um, kann man plötzlich auf eine weite Wiese blicken. Wann sich die Umgebung hinter einem verändert hat, kann man nicht sagen. Aber auch Personen tauchen hinter einem auf, oder Türen verschwinden – die üblichen Dinge die man im Traum nicht hinterfragt (da ja die Logik fehlt) und welche nach dem aufwachen so merkwürdig erscheinen.

Wie ist bei euch der Übergang von Objekten, Personen und der Umgebung? Nehmt ihr dies vielleicht anders war? Ein Kommentar würde mich sehr freuen :)