Mein WILD-Tagebuch, Teil2: Muskelentspannung, falsches Atmen und die Schlafposition

Datum 4. Feb. 2013
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Teil 2 meines WILD-Tagebuchs:
Muskelentspannung, falsches Atmen und die Schlafposition

Nacht 1
06 - 07 Jan. 2013

Folgende Dinge bewerkstellige ich, um die WILD-Technik zu erlernen:

Die erste Nacht ist rum und ich habe viel für die zweite Nacht gelernt.

Wenig Schlaf ist schlecht.
6 Stunden sind einfach zu wenig, das ist klar. Leider bin ich einfach nicht früher ins Bett gekommen.

Die Schlafatmung (Atemmuster, welches ich im Tiefschlaf aufgezeichnet habe, siehe WILD-Tagebuch Teil 1) einzustudieren ist nicht so leicht wie ich gedacht hatte. Als ich während des Einschlafens das eingeprägte Atemmuster praktizieren wollte, habe ich doch glatt Seitenstechen bekommen. Daran muss ich wohl noch üben.

Oft wird die Frage gestellt, ob man denn den Speicher, der sich im Mund ansammelt, schlucken darf oder ob dadurch der Körper merkt, das man nicht eingeschlafen ist. Auf diese Frage habe ich teils eine Antwort bekommen. Es tat sich bei mir ein Schluckreflex auf, der sich von dem „Bedürfnis zu schlucken“ stark unterschieden hat. Dieser Reflex ist nach meinem Gefühl her kein WILD-Hindernis. Auch hier wird es sich mit der Übung zeigen, ob ich richtig liege.

Etwas Grundlegendes fiel mir sofort auf: Wie soll ich mich Hinlegen?
Oft liest man, die bevorzugte Lage sei die Rückenlage, ich bin aber absolut nicht der Rückenschläfer. Ich schlafe meist nach rechts blickend auf der Seite ein.

Ich denke die Schlafposition sollte nicht zu bequem sein, sodass man nicht sofort einschläft, aber auch nicht zu unbequem, sodass man garnicht einschläft.

Direkte Erfolge konnte ich keine Verbuchen, aber ich habe schon einiges gelernt.

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Mein WILD-Tagebuch, Teil1: Blockaden durch Autosuggestion lösen, Schlafatmung analysieren

Datum 7. Jan. 2013
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Teil 1 meines WILD-Tagebuchs:
Blockaden lösen und die Schlafatmung analysieren

Ich merke immer wieder das ich beim Klarträumen auf Bereiche stoße, in denen ich weniger als nur ein Anfänger bin. Das beste Beispiel: Ich beherrsche die WILD Technik nicht.

Durch dieses WILD-Tagebuch möchte ich die WILD-Technik erlernen und nicht nur die Theorie beherrschen. Gleichzeitig versuche ich den Bloglesern meine Erfahrungen und Lernprozesse als WILD-Anfänger näher zu bringen.

Mittlerweile bin ich mir sicher, das ich mir selbst Blockaden erschaffen habe, da ich immer wieder sage „WILD ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln.“ Darum wird dieses Buch jetzt geöffnet und die sieben Siegel werden geknackt. Die Theorie zu WILD ist bei mir vorhanden, jetzt wird geprüft ob dieses mit der Praxis übereinstimmt.

Als erstes werde ich mir am Tag meine “negative Einstellung” über Autosuggestion lösen.
WILD ist nich schwer.
Ich beherrsche WILD.
Durch meine Experimente werde ich WILD einach erlernen.

Mein zweites Problem bei WILD ist es, mein Bewusstsein herunter zu fahren. Ich bin entweder zu wach oder gleite unbewusst in den normalen Schlaf. Mein gestriger WILD-Versuch hat mir einen Problempunkt aufgezeigt: Meine Atmung.

Durch die Atmung kann man sich aus der Schlafparalyse lösen, also vermute ich, das man diese auch durch eben diese verhindern kann. Der Körper erkennt an meiner Atmung, dass ich noch nicht „schlafe“, was ich natürlich auch nicht tue aber eben dies will ich meinem Körper vorgaukeln.

Die Schlafatmung zu imitieren, ist eine Methode um den Körper zu täuschen und ihm zu sagen, „Ich schlafe!“
Bei meinem WILD-Versuch glitt ich mehrere male weg, wurde dann wieder bewusst. Bei diesem zurück kommen aus dem Unbewussten viel mir direkt die veränderte Atmung auf. Es ist schwer zu beschreiben, da ich eben nicht komplett bewusst war, aber ich hatte das Gefühl eine Stufe tiefer zu atmen, wenn ich unbewusst war. Bei jedem mal, als ich aus dem unbewussten zurück kam, war es, als würde meine Atmung eine „Stufe leichter“ werden.

Direkt danach habe ich mit meinem Diktiergerät meine Atmung aufgezeichnet. Am morgen habe ich mit einen Teil der Tonaufnahme herausgesucht, in der ich mit Sicherheit bereits eingeschlafen war.

Wer mal in die doch eher schlechte Aufnahme reinhören will:

Hier die eben gehörte Tonspur als Bild:

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Hier habe ich nun meine Atmung herausgefiltert. Wer ein kleines Ansteckmicro besitzt, diese sind bei jedem besseren Diktiergerät im Lieferumfang enthalten, tut sich bei der gezielten Aufnahme der Atemgeräusche leichter.

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Achte auf deine Atmung, präge dir den Rhythmus ein. Einatmen, austamen.
Atme snychron zu deiner Tonaufnahme. Ich habe gestellt, dass die Atmung sich zu meiner normalen Atmung unterscheidet. Dies war mir in der Theorie bereits bekannt, um so schöner wenn man das selbst in der Praxis bestätigen kann.

Im Wachleben atme ich kürzer und flacher.
Im Schlaf atme ich länger und tiefer.

Interessant wäre es hier noch zu erfahren, in welcher Schlafphase ich mich gerade befand. Im REM-Schlaf variiert die Amtemfrequenz und die Atemtiefe. Es gibt im REM-Schlaf als kein immer gleich bleibendes Atemmuster. Dennoch ist die Atmung im Wachleben anders als die während wir schlafen.

Mein aufgezeichnetes Schlafmuster habe ich mir als MP3 auf meinen MP3-Player kopiert. Über den Tag verteilt und direkt vor meinem nächsten WILD-Versuch werde ich den Rhythmus einstudieren.

Ich hoffe so meine Blockaden zu lösen und die WILD-Technik zu erlenen. Es werden bald weitere Teile meines WILD-Tagebuches folgen.

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