WILD-FAQ - Antworten auf Fragen zur WILD-Technik

Datum10. Aug. 2016
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Auf der School of Oneironautics Website habe ich nun die WILD-FAQ erstellt. HIer findet ihr Antworten auf gängige Fragen zur WILD-Technik.

WILD steht für Wake Induced Lucid Dream und bedeutet frei übersetzt: “aus dem Wachen induzierter Klartraum”.

WILD-Merkmale / Anzeichen

Datum 4. Jul. 2014
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Bei der WILD-Technik nimmt der Klarträumer sein Bewusstsein mit in den Traum und macht so aus dem Trübtraum einen Klartraum.
Er dreht die Flamme des Geistes so weit herunter, dass der Körper glaubt, der Geist würde bereits schlafen. Der Einschlafprozess wird eingeleitet, obwohl der Geist noch nicht unbewusst ist.

Gelangt man nun mit einem bewussten Geist in die Traumwelt, bleibt diese Klarheit erhalten - man steigt direkt in einen Klartraum ein.

Beim Übergang aus der Wachwelt in die Welt der Träume können folgende für WILD typische Merkmale auftreten:

  • Phantomgeräusche (Geräusche, die nicht wirklich da sind z. B. Stimmen, Explosionen etc.)
  • Hypnagoge Halluzinationen (Muster, Farben, Bilder, Erscheinungen)
  • Schwere / Druck auf dem Brustkorb bzw. man glaubt, nur schwer atmen zu können.
  • Gefühltes Herzrasen
  • Gefühltes Flattern der Augenlider / schnelle AUgenbewegungen

Beim Übergang vom Wach sein zum Schlaf kann die Schlafparalyse auftreten. Dies ist völlig ungefährlich, will man aber dennoch aufwachen (was den WILD-Versuch beendet), hilf dieser Trick: Schlafparalyse beenden.

MicroPodcast #4 - WILD Einstieg erleichtern

Datum17. Jun. 2014
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MicroPodcast #4
WILD Einstieg erleichtern

Bei der WILD-Technik gilt es, den schmalen Grat zwischen Wach und Schlaf zu meistern. Beschäftige deinen Geist und stelle dir selbst einfache Matheaufgaben.
Diese Denkaufgaben verhindern, dass du zu wach wirst oder unbewusst einschläfst.
Du pendelst dich so genau in der goldenen Mitte ein und schaffst so den Übergang von Wach zu Schlaf. Du steigst direkt in einen Klartraum ein.

 

Liste mit allen MicroPodcasts

Die Variable “Klarträumer”

Datum17. Dez. 2013
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Nicht jeder angehende oder erfahrene Klarträumer reagiert auf Techniken oder bestimmte Verhaltensweisen im Klartraum gleich.

 

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Ausserhalb des Klartraums - Techniken:
Autosuggestion ist hier ein gutes Beispiel. Zwei Klarträumer könnten synchron und völlig identisch Autosuggestion anwenden. Bei einem klappt es, bei dem anderen - oder sogar bei beiden - klappt es nicht.
WILD zum Beispiel hängt stark vom Klarträumer und seinen Fähigkeiten ab: Körpergefühl, Stärke der Visualisierung und die Grundeinstellung zur Technik selbst etc.

 

 

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Im Klartraum - Mind-Set:
Stabi-Techniken klappen bei dem einen Klarträumer besser als bei dem anderen. Ob wir Stabi-Techniken überhaupt brauchen, ist eine andere Frage…
Dinge erschaffen oder Orte wechseln klappt auch nicht immer gleich. Die Überzeugung vom Klarträumer spielt hier eine Rolle so wie unbekannte Faktoren, die man nicht bestimmen kann.

Im Klartraum und beim praktizieren der Techniken darf man dies nie ausser acht lassen.

 

Als Oneironaut stößt man in unbekannte Gefilde vor, in denen es keine strikten Regeln gibt.
Tauchen wir ein in das Welltall des Unbekannten und lassen wir uns gemeinsam davon faszinieren.

Schlafmaske - Hilfe zum Klarträumen?

Datum26. Mai. 2013
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Ich nutze nun seit einiger Zeit eine Schlafmaske. Diese kann besonders Hilfreich beim WILDen sein, worauf ich später noch eingehen werde.

Wichtig für guten und gesunden Schlaf ist Melatonin in unserem Körper. Dieses wird nur in der Nacht produziert, nicht wenn es hell ist. Trifft im Schlaf bzw. am frühen Morgen Licht auf unsere Augen, wird die Produktion eingestellt. Hier kann eine Schlafmaske die Phase der Produktion verlängern.

Die Schlafmaske hilft also auch, länger zu schlafen. Eine längere Schlafdauer bringt mehr Schlafphasen und dadurch mehr und längere REM-Phasen und damit die haupt Klartraumphase mit sich.

Beim WILDen ist die Schlafmaske auch hilfreich, da man einen RC ohne große Bewegung ausführen kann:
Öffnet man seine Augen und man erkennt etwas oder es ist hell, befindet man sich im Traum. Man muss so z. B. keinen Nasen-RC ausführen, der mehr Muskelbewegung erfordert.
Dieser „Sicht-RC“ ist natürlich 100% zuverlässig, da das logische Denken im Traum inaktiv ist: Auch wenn man trotz Maske etwas sieht, kann man durch das inaktive Logikzentrum sich eine Erklärung „zusammenreimen“.

61-Punkte-Entspannung: Einfach entspannen, schnell einschlafen und hilfreich bei WILD

Datum24. Feb. 2013
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Bei der 61-Punkte-Entspannungstechnik geht es darum, sich auf 61 verschiedene Punkte am Körper zu konzentrieren und dadurch zu entspannen.

Die 61 Punkte scheinen auf den esten Blick kompliziert verteilt zu sein, dies täuscht aber.

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Das Muster ist schnell auswändig gelernt, was auch absolut notwendig ist.

Lege dich nun in dein Bett oder auf eine Weiche unterlage. Es gilt, den Geist in jeden Punkt zu transferieren. Man muss den aktuellen Punkt als Zentrum des Geistes ansehen, nicht wie üblich das Gehirn, sondern eben diesen Punkt. Betrachte diesen Punkt als Zentrum deines Ichs.

Fühle wie du dich entspannst und wie der Punkt warm wird.

Verharre bei jedem Punkt für wenige Sekunden. Zu Beginn wirst du sicher bei den den ersten Punkten abdriften und einschlafen, das gehört aber einfach dazu. Gerne verzählt man sich auch, da man immer unbewusster wird und langsam einschläft. Mit der Übung wird aber immer besser.

Hilfe beim WILDen

Beim WILDen ist diese Technik besonders hilfreich, da man so schnell einen sehr entspannten Zustand erreichen kann. Dies vereinfacht das übergleiten in die Schlafparalyse.

REM-Dreamer im Test - Unterschied zu Remee [Nova-Dreamer, Klartraum Schlafmaske]

Datum17. Feb. 2013
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rem-dreamer schlafmaske

Review

Der REM-Dreamer (ein Nachbau des Nova-Dreamers) ist eine Schlafmaske, mit deren Hilfe man gezielt Klarträume auslösen kann.
In der Schlafmaske befindet sich eine PLatine mit einem ein Sensor, der die für den REM-Schlaf typischen Augenbewegungen erkennt. Daraufhin gibt die Brille rote Lichtsignale ab.

Diese Signale treten evtl. im Traumgeschehen des Träumenden auf und zeigen ihm so, dass er gerade träumt. Die Brille soll also DILD-Klarträume auslösen.

Der REM-Dreamer kostet 147€ und enthält im Lieferumfang folgendes:

  • REM-Dreamer Platine mit Sensor, LEDs inkl. 2 Batterien.
  • Schlafmaske
  • Anleitung (in schlechtem Englisch) :)
  • Garantie Zettel

 

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Rechts über der Baterrie (2 Stück) befinden sich 2 Knöpfe, der obere schaltet das Gerät ein (Menu/On) und wechselt zwischen den Menüpunkten. Der Knopf darunter (Value) ändert den Wert zum aktuell gewählten Menüpunkt.

Der Knopf in der Mitte (mit RT = Reality Test betitelt, auf dem Foto nicht erkenntbar) lässt die roten LED kurz aufleuchten, ein Piepton ertönt und der Delay Timer wird um 10 min erhöht. Diese Zeit, die Rückwärts abläuft, gibt an ab wann der REM-Dreamer auf Augenbewegungen prüft.

So kann man zum einen testen, ob der REM-Dreamer funktioniert (bei meinen Tests habe ich oft nur geträumt, ich würde den Knopf drücken) und gelichzeitig die Zeitspanne, in welcher der REM-Dreamer auf Augenbewegungen prüft, um 10 Minuten pro Knopfdruck verlängern.

Wacht man in der Nacht auf, drückt man einfach mehrfach den RT Knopf. Wenn man 30 min zum einschlafen benötigt, drückt man den Knopf 3 mal (3 x 10 min)

REM_Dreamer_3_5_Klinke_Anschluss.jpg
Es können Kopfhörer / Lautsprecher über einen 3,5 Klinke Anschluss angeschlossen werden.


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Die Schlafmaske ohne Platine, welche von oben eingeschoben wird.

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Hier sieht man den REM Dreamer in seiner Maske. Links und rechts befinden sich die LED Leuchten, rechts darunter liegt der Bewegungssensor, der die Augenbewegungen erkennt.

Die Maske sitzt relativ komfortabel, leider lassen sich beim Band nur zwei „Größeneinstellung“ vornehmen. Die Bänder verbinden sich mit Klettverschluss, hier ist die Fläche aber einfach zu kurz.

Tipp:

Schlafmaske umbauen. Es gibt sehr angenehme Schlafmasken, die auch verhältnismäßig dick sind und sich daher besonders eigenen, die Platine zu verstauen. Auch ist hier oft, je nach Schlafmaske, die Einstellung der Bänder variabler.

Das Menü / Bedienung
1 mal kurz auf Menu / On drücken und der REM Dreamer schaltet sich ein.

Menüpunkte:
Drückt man Menu / On erneut, kommt man zum nächsten Menüpunkt, beim pressen des Value Knopfes wird der aktuelle Wert verändert.

1.Delay:
Beim Start wird eine verzögerung von 10 Minuten eingestellt, nach 10 Minuten beginnt der REM Dreamer auf Augensignale zu prüfen
Value: Rechnet 10 Minuten dazu.
Drückt man Value länger, wird der Timer auf 10 Minuten zurückgesetzt.

2.Preset For:
Voreinstellungen
Value: Light Sleep / Medium Sleep / Deep Sleep
Lichtintensität, Soundlautstärke etc. werden jeh nach gewähltem Profil eingestellt.

3. Flash Brightness:
Value: 0 - 9
Helligkeit der LEDs.

4. Sound Volume:
Value: 0 -9
Soundlautstärke des Pieptons.

5. Cue Lenght:
Value: 0,5 / 0,10 / 0,15 / 0,20 / 0,25 / 0,30 / 0,35 / 0,40 / 0,45 Sekunden
Aufblinkdauer, wie lange die LEDs aufleuchten / Sounddauer des Pieptons.

6. Cue Frequency:
Value: 2-9 mal pro Sekunde
Wie oft in der Sekunde die LEDs aufleuchten / der Piepton ertönt.

7. Length:
Value: 2 / 4 / 6 / 8 / 10 / 15 / 20 / 25 / 30 / 40 Sekunden
Dauer, wie lange die LEDs die “Cues” abgeben, wenn REM Schlaf entdeckt wurde. / Dauer der Piepton Cues.

8. Dream Alarm:
Value: On / Off
Weckt einen zu Beginn einer REM-Phase, man kann evtl. Träume aufschreiben, an die man sich erinnert oder direkt WILDen.

9. TWC (Two Way Communication = Zwei-Wege Kommunikation):
Value: ON / OFF
Ist TWC aktiv, kann man bei zu hellen Lichtsignalen die Augen nach oben und nach unten bewegen was die Intensität der Lichtsignale automatisch verringert. Man muss die Schlafmaske also nicht extra abnehmen und die Einstellungen ändern.

10. REM Detectors:

Value: Testet die REM Detektoren. Man hört es knacken, wenn sich etwas vor dem Sensor bewegt. Zum “ausschalten” zum nächsten Menüpunkt wechseln. Der Detektor ist dann natürlich nicht komplett ausgeschaltet, sobald die Delay Time abgelaufen ist, erkennt dieser die Augenbewegungen wie gewohnt.

11. Generatet Series:
Value: Keine Einstellungsmöglichkeiten
Zeigt an wie oft er in der Nacht Cues abgegeben wurden, also wie oft Augenbewegungen erkannt wurden.

12. REM Detector Sensitivity:
Value: 0-9
Je höher der Wert, desto feinere Augenbewegungen werden erkannt.

13. Turn Off The REM Dreamer:
Value: Schaltet den REM-Dreamer komplett aus.

 

Gehen wir nun ein fiktives Beispiel bei der Benutzung des REM-Dreamers durch:

Cue Lenght: 0,5 Sekunden
Cue Frequency: 2 (pro Sekunde)
Length: 25 Sekunden

Der REM Dreamer erkennt, dass du Träumst:

Jetzt gibt er 25 Sekunden lang, zweimal in der Sekunde ein Lichtsignal ab, welches für 0,5 Sekunden aufleuchtet.

 

Funktioniert der REM-Dreamer?
Dies ist wohl der große Knackpunkt des REM-Dreamers, denn dies variiert von Person zu Person. Ich konnte durch den REM-Dreamer bei 6 Versuchen keine Klarheit erlangen. Die Lichtsignale wurden bei mir immer in den Traum eingebaut:

Ich bin in einem Keller bei einem Boxkampf, jemand leuchtet mir mit einer Lampe ins Gesicht.

In einem anderen Traum:

Jemand zündet eine Kugel aus gepresstem Schwarzlichtpulver, welches mich stark blendet.

Evtl. erkennt man die Signale bei einer längeren Anwendung, garantiert ist aber nichts.

 

Remee als Alternative?

Der Remee ist eine ähnliche Schlafmaske, die es für knappe 70€ ohne Versandkosten und Zoll aus den USA zu kaufen gibt. Leider fehlen hier die Sensoren zur Erkennung des REM-Schlafes. Hier kann man nur eine Zeit einstellen, ab wann die Lichtsignale eintreten sollen z. B. 5 Stunden nach Starten des Timers.

Ich sehe den Remee also nicht als Alternative zum REM-Dreamer.

Mein WILD-Tagebuch, Teil2: Muskelentspannung, falsches Atmen und die Schlafposition

Datum 4. Feb. 2013
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Teil 2 meines WILD-Tagebuchs:
Muskelentspannung, falsches Atmen und die Schlafposition

Nacht 1
06 - 07 Jan. 2013

Folgende Dinge bewerkstellige ich, um die WILD-Technik zu erlernen:

Die erste Nacht ist rum und ich habe viel für die zweite Nacht gelernt.

Wenig Schlaf ist schlecht.
6 Stunden sind einfach zu wenig, das ist klar. Leider bin ich einfach nicht früher ins Bett gekommen.

Die Schlafatmung (Atemmuster, welches ich im Tiefschlaf aufgezeichnet habe, siehe WILD-Tagebuch Teil 1) einzustudieren ist nicht so leicht wie ich gedacht hatte. Als ich während des Einschlafens das eingeprägte Atemmuster praktizieren wollte, habe ich doch glatt Seitenstechen bekommen. Daran muss ich wohl noch üben.

Oft wird die Frage gestellt, ob man denn den Speicher, der sich im Mund ansammelt, schlucken darf oder ob dadurch der Körper merkt, das man nicht eingeschlafen ist. Auf diese Frage habe ich teils eine Antwort bekommen. Es tat sich bei mir ein Schluckreflex auf, der sich von dem „Bedürfnis zu schlucken“ stark unterschieden hat. Dieser Reflex ist nach meinem Gefühl her kein WILD-Hindernis. Auch hier wird es sich mit der Übung zeigen, ob ich richtig liege.

Etwas Grundlegendes fiel mir sofort auf: Wie soll ich mich Hinlegen?
Oft liest man, die bevorzugte Lage sei die Rückenlage, ich bin aber absolut nicht der Rückenschläfer. Ich schlafe meist nach rechts blickend auf der Seite ein.

Ich denke die Schlafposition sollte nicht zu bequem sein, sodass man nicht sofort einschläft, aber auch nicht zu unbequem, sodass man garnicht einschläft.

Direkte Erfolge konnte ich keine Verbuchen, aber ich habe schon einiges gelernt.

Alle WILD-Tagebucheinträge

Mein WILD-Tagebuch, Teil1: Blockaden durch Autosuggestion lösen, Schlafatmung analysieren

Datum 7. Jan. 2013
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Teil 1 meines WILD-Tagebuchs:
Blockaden lösen und die Schlafatmung analysieren

Ich merke immer wieder das ich beim Klarträumen auf Bereiche stoße, in denen ich weniger als nur ein Anfänger bin. Das beste Beispiel: Ich beherrsche die WILD Technik nicht.

Durch dieses WILD-Tagebuch möchte ich die WILD-Technik erlernen und nicht nur die Theorie beherrschen. Gleichzeitig versuche ich den Bloglesern meine Erfahrungen und Lernprozesse als WILD-Anfänger näher zu bringen.

Mittlerweile bin ich mir sicher, das ich mir selbst Blockaden erschaffen habe, da ich immer wieder sage „WILD ist für mich ein Buch mit sieben Siegeln.“ Darum wird dieses Buch jetzt geöffnet und die sieben Siegel werden geknackt. Die Theorie zu WILD ist bei mir vorhanden, jetzt wird geprüft ob dieses mit der Praxis übereinstimmt.

Als erstes werde ich mir am Tag meine “negative Einstellung” über Autosuggestion lösen.
WILD ist nich schwer.
Ich beherrsche WILD.
Durch meine Experimente werde ich WILD einach erlernen.

Mein zweites Problem bei WILD ist es, mein Bewusstsein herunter zu fahren. Ich bin entweder zu wach oder gleite unbewusst in den normalen Schlaf. Mein gestriger WILD-Versuch hat mir einen Problempunkt aufgezeigt: Meine Atmung.

Durch die Atmung kann man sich aus der Schlafparalyse lösen, also vermute ich, das man diese auch durch eben diese verhindern kann. Der Körper erkennt an meiner Atmung, dass ich noch nicht „schlafe“, was ich natürlich auch nicht tue aber eben dies will ich meinem Körper vorgaukeln.

Die Schlafatmung zu imitieren, ist eine Methode um den Körper zu täuschen und ihm zu sagen, „Ich schlafe!“
Bei meinem WILD-Versuch glitt ich mehrere male weg, wurde dann wieder bewusst. Bei diesem zurück kommen aus dem Unbewussten viel mir direkt die veränderte Atmung auf. Es ist schwer zu beschreiben, da ich eben nicht komplett bewusst war, aber ich hatte das Gefühl eine Stufe tiefer zu atmen, wenn ich unbewusst war. Bei jedem mal, als ich aus dem unbewussten zurück kam, war es, als würde meine Atmung eine „Stufe leichter“ werden.

Direkt danach habe ich mit meinem Diktiergerät meine Atmung aufgezeichnet. Am morgen habe ich mit einen Teil der Tonaufnahme herausgesucht, in der ich mit Sicherheit bereits eingeschlafen war.

Wer mal in die doch eher schlechte Aufnahme reinhören will:

Hier die eben gehörte Tonspur als Bild:

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Hier habe ich nun meine Atmung herausgefiltert. Wer ein kleines Ansteckmicro besitzt, diese sind bei jedem besseren Diktiergerät im Lieferumfang enthalten, tut sich bei der gezielten Aufnahme der Atemgeräusche leichter.

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Achte auf deine Atmung, präge dir den Rhythmus ein. Einatmen, austamen.
Atme snychron zu deiner Tonaufnahme. Ich habe gestellt, dass die Atmung sich zu meiner normalen Atmung unterscheidet. Dies war mir in der Theorie bereits bekannt, um so schöner wenn man das selbst in der Praxis bestätigen kann.

Im Wachleben atme ich kürzer und flacher.
Im Schlaf atme ich länger und tiefer.

Interessant wäre es hier noch zu erfahren, in welcher Schlafphase ich mich gerade befand. Im REM-Schlaf variiert die Amtemfrequenz und die Atemtiefe. Es gibt im REM-Schlaf als kein immer gleich bleibendes Atemmuster. Dennoch ist die Atmung im Wachleben anders als die während wir schlafen.

Mein aufgezeichnetes Schlafmuster habe ich mir als MP3 auf meinen MP3-Player kopiert. Über den Tag verteilt und direkt vor meinem nächsten WILD-Versuch werde ich den Rhythmus einstudieren.

Ich hoffe so meine Blockaden zu lösen und die WILD-Technik zu erlenen. Es werden bald weitere Teile meines WILD-Tagebuches folgen.

WILD-Tagebuch Übersicht:
Alle WILD-Tagebucheinträge

Hypnagoge und hypnopompe Halluzinationen - WILD, Schlafparalyse

Datum15. Okt. 2012
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Hypnagoge bzw. hypnopompe Halluzinationen sind visuelle und auditive Reize, welche beim Einschlafen bzw. beim Erwachen auftreten können:

Hypnagog = beim Einschlafen
Hypnopomp = beim Erwachen

Visuelle Reize:
Visuelle hypnagoge / hypnopompe Halluzinationen sind Farben, Formen, Muster, die sich zu Gegenständen, Personen einfach zu der kompletten Traumszene verdichten können.

Diese Halluzinationen (nur visuell) sind auch als hypnagoge bzw. hypnopompe Bilder bekannt.

Auditive Reize
Auditive hypnagoge / hypnopompe Halluzinationen beschreiben die sogenannten Phantomgeräusche. Man hört Stimmen, Explosionen, einfach laute Geräusche. Oft wird von einem fahrenden Zug berichtet während man einschläft bzw. erwacht.

Üblicherweise ist man nicht bewusst während diese Ereignisse auftreten. Besonders bei der WILD-Technik kommt man aber mit diesen Reizen in Kontakt. Hier sollte auch die Schlafparalyse erwähnt werden.

Der MittagsWILD - WILDen beim Mittagsschlaf möglich?

Datum11. Aug. 2012
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Mittags WILDen? Geht das überhaupt?

Abends zu WILDen wird von vielen Seiten immer als schwieriger beschrieben. Doch trifft dies wirklich auf jede Person zu? Kann man diese Aussage so allgemein tätigen?

Der theoretische Grund, welcher den WILD-Vorgang erschwert, liegt in den Schlafphasen: Abends muss man erst alle anderen Schlafphasen durchlaufen, bis man in die REM-Phase gelangt. Laut der Theorie dauert ein Schlafzyklus, in dem alle Schlafphasen durchlaufen werden, ca. 90 Minuten. Am Ende des Zyklus tritt die REM-Phase auf, die haupt Traum und haupt Klartraumphase.

Doch wie ist es dann möglich, dass man auch nur bei einem 30 minütigen Mittagsschlaf intensiv und lebhaft träumt? Das die Theorie eben nur Theorie ist und nicht immer 100% zutrifft, zeigt sich hier sehr gut.

Ein MittagsWILD bringt viele Vorteile: Wer sich einen Mittagsschlaf gönnen möchte, ist in der Regel sehr Müde und schläft somit sehr schnell ein (falls nicht, hier ein paar Tipps um schnell einzuschlafen). Kein langes herumwälzen im Bett, dies ist für den WILD sehr von Vorteil. Zusätzlich ist ein Mittagsschlaf einfach erfrischend und man bekommt Energie für den Tag. Ein MittagsWILD hat also auch Vorteile, selbst wenn der WILD nicht klappt.

Informationen zu WILD-Technik sind hier im KT-Forum zu finden.

Keine Klartraum-Technik funktioniert?

Datum 8. Aug. 2012
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Du hast alles probiert und “keine Technik funktioniert?”

Bevor man die verschiedenen Techniken testet, ist es wichtig, sich eine gute Traumerinnerung aufzubauen. Was nützt einem der schönste Klartraum, wenn man sich nicht daran erinnern kann?

Im Forum findet ihr hier einen Thread mit vielen Tipps zur Verbesserung der Traumerinnerung.

Die Techniken, die man bereits praktizieren kann, bevor man eine gute Traumerinnerung besitzt, sind Reality Checks und das kritische Bewusstsein zu schärfen.

Erinnert man sich regelmäßig an seine Träume (Wichtig: Die Traumerinnnerung nimmt nicht konstant zu - Nächte ohne Traumerinnerung sind normal) und führt regelmäßig Reality Checks aus, kann man sich an die anderen Techniken wagen.

Gängige Techniken sind:

WILD
DILD
DEILD (Unterschied DILD / DEILD)
MILD
WBTB
Autosuggestion
Rhythm Napping

um nur ein paar zu nennen.

Jede Technik sollte man mindestens 2 Wochen testen.

Erst wenn sich nach dieser Zeitspanne keine Erfolge mit einer Technik einstellt, kann man davon sprechen das diese Technik nicht für einen geeignet ist.

Oft probieren Anfänger Techniken nur zwei bis drei mal aus und glauben sofort, diese TEchnike funktioniere nicht oder sei nichts für sie. Manchmal liegt es auch einfach an der schlechten Traumerinnerung, sodass man sich nicht an seine Erfolge erinnert…

Man darf auch nicht zu sehr verkrampfen. Will man unbedingt und zu angestrengt endlich den ersten Klartraum erleben, bleibt eben dieser oft aus. Freue dich auf deinen ersten KT, verkrampfe aber nicht zu sehr. Der Klartraum kommt wenn er eben kommt. Beim einen früher beim anderen später.

Geht wirklich gar nichts hilft oft etwas Abstand. Führe kein Traumtagebuch, teste keine Technik. Lasse einfach los und beschäftige dich eine festgelegte Zeit nicht mit Klar- oder Trübträumen. Oft kommt der Klartraum gerade dann von alleine. Dieses “los lassen” hat mir schon aus der ein oder anderen Klartraum-Trockenperiode geholfen…

Kann man Klarträumen verlernen?

Datum29. Jun. 2012
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Nein, Klarträumen kann man nicht verlernen.
„Verlernen“ ist hier auch der falsche Ausdruck, da Klarträumen keine Fähigkeit an sich ist. Nehmen wir als Beispiel Jonglieren. Hier wird man durch die Übung besser. Man lernt die Bewegungsabläufe, wiederholt diese und verbessert dadurch sein Können. Hat man einmal eine gewisse Stufe der Übung erreicht, verlernt man dies nicht mehr.

Klarträume funktionieren nicht auf diese Weiße, deshalb ist es falsch hier von verlernen zu sprechen. Um klar zu träumen übt und wiederholt man zwar auch (z. B. Techniken), aber verlernen kann man diese nicht.
Es gibt gewisse unbekannte Faktoren, die bei verschiedenen Klartraumtechniken einen Erfolg verhindern. Je nach Technik erzielt auch der geübtestet Klarträumer zu keinem Klartraum.

WILD lässt sich meiner Vermutung nach nicht verlernen. Dennoch kann man aber aus der Übung kommen und auch mit den besten besten Vorraussetzungen klappt es nicht immer. DILD und Reality Checks führen nicht immer zuverlässig zum Erfolg, manchmal klappt es, manchmal nicht. Man kann dort also nicht von verlernen sprechen.
Generell gilt:
Wer sich wenig mit dem Thema beschäftigt hat in der Regel wenig bis keine Klarträume. Wenn man sich mehr mit dem Thema beschäftigt, nehmen die Klarträume meist zu.

Man darf Klarträumen nicht als Fähigkeit ansehen. Mehr als eine Einstellung, ein Mind-Set. Verlernen kann man es also nicht, nur braucht man vielleicht manchmal länger um wieder rein zu kommen

VILD-Variante: In den Schlaf zählen

Datum 6. Jun. 2012
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Eine VILD (Visual Induced Lucid Dream) Variante ist es, sich in den Schlaf zu zählen. Das fortlaufende Zählen hält das Bewusstsein wach genug um nicht einzuschlafen aber unbewusst genug um dem Körper den Schlaf vorzugaukeln und direkt in den Traum einzusteigen. Gleichzeitig visualisiert man den Traum, in den man einsteigen möchte.

Man kann zB ein Treppenhaus visualisieren, in welchem man immer mehr Stockwerke nach oben steigt. In jedem Stockwert sieht man die Zahl an der Wand und führt einen RC aus. Irgendwann wird aus der Visualisierung ein Traum in welchem man durch den Reality Check einen Klartraum daraus macht.

Verzählt man sich, ist dies kein Problem. Einfach die Gedanken ordnen und mit der letzten Zahl weiter machen. Gelangt man bei 100 an, sollte man wieder von 0 starten, bei zu großen Zahlen nehmen die Fehler beim Zählen einfach überhand.

Auch wenn das bewusste Übergleiten in den Traum nicht klappt, so hat man doch viele Reality Checks ausgeführt und seinen Geist darauf getrimmt. Ein DILD Klartraum ist dann nicht sehr unwahrscheinlich…

VILD-Anleitung

Siehe C-WILD im KT-Forum

Unterschied von DILD / DEILD

Datum17. Jan. 2012
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Schreibt sich ähnlich, klingt gleich: DILD und DEILD, doch worin unterscheiden sich die klartraumverwandten Begriffe?


DILD (Dream Induced Lucid Dream)

Übersetzt bedeutet dies trauminduzierter luzider Traum. Tholey beschreibt die zwei Wege einen Klartraum herbeizuführen, DILD gehört zur KLG-Technik (Klarheit gewinnenden Technik)

DILD bedeutet nichts anders als das man im Trübtraum klar wird, die Klarheit also nicht wie bei WILD (Wake Induced Lucid Dream) bewusst mit in den Traum nimmt, sondern diese erst im Trübtraum erlangt / aus dem trüben Zustand heraus gewinnt. Wird man also im Trübtraum zB durch einen ausgeführten RealityCheck klar, wurde man durch DILD klar.


DEILD (Dream Exit Induced Lucid Dream)

“Traum-austiegs-induzierter Klartraum” so könnte man DILD frei ins Deutsche übersetzen. Bei dieser Technik nutzt man den Umstand aus, gerade frisch aus einem Traum zu erwachen. Erkennt man diesen Umstand, sollte man sich nicht bewegen. So soll dem Körper vorgegaukelt werden, man schlafe noch. Der Körper leitet nun die Schlafstarre ein. Schaff man es hier, genau wie bei WILD, das Bewusstsein wach zu halten, kann man direkt in einen Traum einsteigen (KLB-Technik = Klarheit bewahrende Technik). DEILD ist nichts anderes wie ein WILD den man direkt nach dem Aufwachen aus einem Traum durchführt. Die Vorteile sind das man die “Schläfrigkeit” des Körpers ausnutzt, was es einfacher gestaltet als zB einen WILD in wacherem Zustand.

WILD / DEILD Erfolg

Datum16. Jan. 2012
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WILD (Wake Induced Lucid Dream) ist für mich immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Heute Nacht aber hatte ich einen Erfolg! Ich wurde ca. gegen Ende der Nacht mehrmals Wach, schlief aber recht schnell wieder ein. Als ich nun wieder wach wurde, schloss ich die Augen und wollte WILDen.

Mein Augen begannen nach kurzer Zeit schnell unter den Liedern zu zittern und hin und her zu springen. Es dauert nicht lange und plötzlich höre ich Regentropfen auf ein Blechdach prasseln, in der Nacht hat es nicht geregnet und nirgends kann so ein Geräusch entstehen. Es handelte sich dann wohl um nicht WILD-untypische Phantomgeräusche. Jetzt spüre ich viele kleine Kugeln auf meiner Brust und langsam erkenne ich die Umrisse meines Zimmers, so als würde es sehr spärlich beleuchtet sein. Plötzlich sehe ich viele bunte Lichter an meinen Augen vorbei flackern…so schnell wie sie da waren, sind sie auch wieder weg und ich sehe mein Zimmer völlig normal, klar und hell. Ich weiß das ich Träume. Ich stehe auf und mache zu Sicherheit noch einen Nasen-RC. Ich kann ohne Probleme durch meine geschlossene Nase atmen.

Das einzige was mich beunruhigt: Was wenn ich diesen WILD nur geträumt habe? Vielleicht war ich gar nicht wirklich wach und habe diese WILD-Phänomene nur geträumt. Theoretisch kenne ich die Merkmale, die bei WILD auftreten können: Phantomgeräusche und hypnagoge Bilder, Halluzinationen, Druck auf der Brust, veränderte Körpergefühl etc.

Das nächste mal muss ich wohl oder übel vorher einen RC machen…

INFO: Was ist DEILD?

Kaumuskel entspannen - Gut für WILD und schnelles Einschlafen

Datum25. Nov. 2011
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Wer schnell einschlafen oder WILDen möchte, sollte möglicht entspannt sein. Sind die Muskeln verkrampft, fällt dies sehr schwer. Der Stärkste und meist benutze Muskel im ganzen Körper ist leider auch der, den die wenigsten mit Übungen lockern und entspannen: Der Kaumuskel.

Ist der Kaumuskel verspannt, kann dies in der Nacht sogar zu Zähneknirschen und dadurch zum Abreiben des Zahnschmelzes kommen.

Hier eine Übung mit Schaubild, die Zeigt wie man den Kiefermuskel entspannt:

Ziehe deine Zeigefinger ein und drücke die Spitze deines zweiten Fingergelenkes (von der Handfläche aus gesehen) in den Muskel etwas vor und unterhalb deiner Ohren.

kaumuskel entspannen muskel kt-forum klartraumforum

Dort wo Unter- und Oberkiefer auf und zu klappen. Öffne deinen Mund und du wirst merken, wie der Muskel dicker wird und etwas heraus steht.

Drücke nun so fest du kannst gegen diesen Muskel. Es wird ein wenig weh tun, aber lieber zu fest als zu leicht

ACHTUNG: Gehe hier mit Bedacht vor, jeder muss selbst wissen, wie fest er drücken muss / kann. Bei Folgeschäden wird keine Haftung übernommen :)

Tipps zum schnellen Einschlafen