Träume sind Inspiration - Die Traumwelle

Datum 5. Jan. 2013
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In einem aktuellen Traum sehe ich eine Person, die ich kenne. Diese trägt ein ungewöhnliches Hemd. Es sind blaue und weiße Wellen darauf zu sehen.

Als ich erwache, kann ich mich gut an dieses Hemd erinnern. Ich sehe das Muster genau vor mir… aber irgendwie auch wieder nicht… Ich setze mich an meinen Computer und will dieses Wellenmuster nachzeichnen. Ich sehe das Bild vor mir, kann aber die genaue Wellenform einfach nicht erkennen. Das Bild ist da, aber ich sehe keinen „bestimmte Form“, mein Gehirn gibt mir einen unbestimmten Umriss, der in meinem Kopf zwar klar sichtbar ist, welchen ich aber nicht im Wachleben so umsetzen kann. Es ist, als würde das Bild auf dem Weg aus meinem Kopf zur zeichnenden Hand verloren gehen…

Dies verärgert mich zunächst, doch dann denke ich mir:

Nutze diesen Traum doch einfach als Inspiration!

So mache ich mich daran, eine ähnliche Welle zu zeichnen. Es muss ja nicht eine exakte Kopie aus dem Traum sein, der Traum gibt nur die Richtung vor und den restlichen Weg erbaut meine Kreativität.

blog_inspiration_welle.png

Das Bild entspricht nicht der Welle aus meinem Traum, baut aber darauf auf. Ich hatte beim Gestalten mehr Freiheit, da ich das ganze in eine Richtung entwickeln konnte, die nicht durch das exakte Traumbild begrenzt ist.
Träume sind Inspiration, können aber einen auch begrenzen, wenn man sich unbedingt an die “Vorgaben” des Traumes halten will… das muss man nicht immer!

Träume bieten also den Grundstein zur Inspiration und müssen nicht die 1 zu 1 gleiche Vorlage, das Bild zum abpausen, sein.

Bilder / Zeichungen / Karten zu Träumen erstellen

Datum11. Dez. 2012
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Bilder sagen mehr als 1000 Wörter im Traumtagebuch.

Mit einem Bild lassen sich schnell viele Informationen verbinden, wodurch man sich sehr schnell an ganze Träume erinnern kann. Ohne viel Aufwand und ohne großes „Nachlesen“.

Bilder im Traumtagebuch bieten also viele Vorteile. Wer sein Traumtagebuch, auch TTB genannt, überfliegt, kann sich so „effektiver“ an seinen Träumen erfreuen. Die Traumerinnerung nimmt dadurch zu.

Große Zeichenfähigkeiten müssen nicht vorhanden sein, einfache Strichzeichnungen erfüllen ihren Zweck. Ich erstelle auch gerne Lagepläne zu meinen Träumen, trage Personen und besondere Ereignisse ein, zeige an, wie sich welche Traumfigur bewegt.

Hier mal ein paar Impressionen aus meinem Traumtagebuch:
Einfach auf das erste Bild klicken und dann mit der “Pfeil nach rechts”-Taste oder der Maus durchschalte)