Was kann man alles im Klartraum machen?

Datum28. Okt. 2015
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Immer wieder wird mir die Frage gestellt, was man alles im Klartraum machen kann. In diesem Beitrag möchte euch zeigen, welche Ziele man einfach erreicht und was ihr in eurem nächsten Klartraum unbedingt testen solltest.


Die Antwort „im Klartraum ist alles möglich!“ ist vielsagend und gleichzeitig ncihtssagend. Was ist „alles“ und gibt es doch Grenzen? Meiner Meinung nach gibt es im Klartraum Grenzen.
Die einen erreicht man schnell, die anderen wird man wohl als Popkultur-Klarträumer (wie ich mich selbst gerne bezeichne, ich nutze diesen Ausdruck im positiven Sinne) nicht erreichen wird.

Im Folgenden möchte ich anhand einiger Beispiele zeigen, was im Klartraum einfach möglich ist und wofür man mehr Übung benötigt. Fangen wird mit einfachen Beispielen an:

 

 

Essen im Klartraum

Im Klartraum ist es das einfachste der Welt, etwas zu Essen und wunderbare Geschmäcker zu erleben.
Das schöne ist:

Jeder Gegenstand kann Geschmack besitzen, wenn man dies wünscht.
Ich selbst habe mir das köstlichste Steak der Welt gewünscht und es war unglaublich lecker! Aber auch Glas kann nach Tomaten schmecken, wie ich im Klartraum feststellen konnte :D

Einfach von einem beliebigen Gegenstand abbeißen und den gewünschten Geschmack ersehen – das klingt doch leicht oder? Und das ist es auch, aber deswegen ist die Erfahrung nicht weniger überwältigend!

 

 

Hyperreale Wahrnehmung

Dies ist schwer zu beschreiben aber leicht ausführen!

Konzentriere dich im Klartraum auf deine Sinne und wünsche dir, alles „realer“ wahrzunehmen.
Konzentriere dich dabei auf einen bestimmten Sinn, das macht es noch leichter.

So kannst du über den Boden streichen und wirst die Struktur viel intensiver wahrnehmen. Es fühlte sich so an, als würden deine Sinne in deiner Hand konzentriert sein, als wäre dort dein Bewusstsein.

Liest sich sicher langweilig, fühlt sich aber im Klartraum spektakulär an und wird eine dieser Erfahrungen sein, die du nicht mehr so schnell vergessen wirst!

 

Folgende Ziele im Klartraum lassen sich mit etwas Übung leicht umsetzen und sind schöne, praktische Beispiele, was man im nächsten Klartraum erleben kann:

 

 

Die Schwerkraft verringern

Am wirkungsvollsten erlebst du diesen Effekt an einem belebten Ort mit vielen Personen und / oder Gegenständen.
Der Wunsch alleine reicht meist aus, sage laut: „Ich will, dass sich die Schwerkraft verringert und alles schwebt!“

Wenn es nicht gleich klappt, wünsche dir einen Hebel oder einen Knopf, der dies auslöst. Dies ist eine mentale Stütze, eine Krücke, die deinem Wunsch mehr Kraft verleiht.

 

 

In ein Tier verwandeln

Mit etwas Übung klappt dieses Vorhaben sehr gut. Hilfreich ist, etwas über das Wunschtier zu wissen und es vielleicht schon mal im echten Leben gesehen zu haben. Diese Informationen über das Bewegungsverhalten, die Haltung etc. verbaut der Klartraum dann völlig selbstständig.

Im Klartraum verwandelt man sich in das Wunschtier einfach durch reine Willenskraft. Oder man kann ein Tier erscheinen lassen und dann einfach in das Tier einsteigen und es „übernehmen“.

 

 

Kommen wir nun zu einem viel gefragten Thema, was nach meiner persönlichen Erfahrung eine starke Willenskraft erfordert:

 

 

Eine konstante Welt bauen

Öfters liest man von konstanten Traumwelten, also einer Umgebung die in jedem Klartraum gleich ist. Verändert man diese Welt, wird diese Veränderung auch konstant in den nächstne Klartraum übernommen.

Man ist darin natürlich NICHT gefangen, sondern hat sozusagen seinen persönlichen Baukasten, der sich nur auf Wunsch ändert und diese Veränderung bleibt konstant.

Ich persönlich habe dies noch nicht geschafft, es aber ehrlich gesagt auch nicht mit vollem Herzen verfolgt.

Genau hier liegt die Problematik:
Man muss, um dieses Ziel zu erreichen, voll dabei sein, eine starke Willenskraft besitzen UND diesen Wunsch ausdrücklich verfolgen. So nebenher lässt sich dieses Ziel nicht erreichen!

 

Dies war ein kleiner Querschnitt der dir zeigen soll, was es alles für fantastische Möglichkeiten im Klartraum gibt!

Umgekehrte Autosuggestion - Der Wunsch von innen

Datum 6. Jan. 2014
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Ich habe nun seit einiger Zeit mit dem Schreiben eines Traumtagebuches aufgehört. Es fehlt mir einfach morgens die Zeit und meine Traumerinnerung war auf seinem Höhepunkt sehr groß, ca. 6 Träume pro Nacht, dass ich mit dem Schreiben einfach nicht mehr fertig wurde.

Die letzten zwei Tage kam aber in mir der innere Wunsch hoch, doch wieder mit dem Traumtagebuch anzufangen, da mir meine Träume sehr wichtig sind und ich sie nicht vergessen will.

Dieser innere Wunsch war wie eine umgekehrte Autosuggestion:
Nicht ich habe eine Suggestion an mein Innerstes geschickt, sonder die Suggestion / der Wunsch kam aus meinem Inneren an mich.

Promt hatte ich heute morgen eine sehr gute aber ungezwungene Traumerinnerung. Die Träume kamen mir ins Gedächtnis, ohne dass ich dafür etwas tun musste.

Leider sehe ich keine direkten Möglichkeiten, diese umgekehrte Suggestion in eine anwendbare, universelle Technik zu packen. Inderekt ist dies nur möglich, wenn man etwas so begehrt, das eben dieses Begehren im Geiste Mechanismen auslöst, die diesen Wunsch umsetzen. 

Dieses Begehren kann man nur dadurch erreichen, wenn einem etwas sehr wichtig ist. Folgende Tipps können dies indirekt bewirken:

 

  1. Träume und Klarträume müssen dir wichtig sein. Wie schön ein Klartraum wirklich ist, weiß man leider erst zu 100%, wenn man einen Klartraum erlebt hat. Dennoch kann man sich die unglaubliche Freiheit vorstellen, die nur in einem Klartraum möglich ist.
    Ich gliedere dies als ersten Punkt, da dies wirklich die Grundlage ist. Alle weiteren Punkte stehen in keiner Reihenfolge.
  • Meditation - Lasse deinen Geist zur Ruhe kommen und verinnerliche deinen Wunsch.
  • Autosuggestion - Versuche durch Autosuggestion eine umgekehrte auszulösen.
  • Klarträume präsent halten - Dies passiert eigentlich von alleine: Ist dir etwas wichtig, beschäftigst du dich auch am Tag damit. Dennoch kann es auch umgekehrt klappen. Schreibe TTB, erzähle von deinen Klarträumen, führe Statistik.
  • Selbsthypnose - Bringe dich in einen hypnotischen Zustand und sage dir, dass die Klarträume wichtig sind.
  • Ziele setzen - Setze dir Ziele und erreiche sie. Sind sie zu hoch, setzte diese kleiner an.
Diese Tipps sind nur unterstützend und führen nicht zu 100% zu einer umgekehrten Autosuggestion. Dennoch wirst du mit großer Wahrscheinlichkeit dadurch einen Klartraum haben, auch ohne umgekehrte Autosuggestion.

 

Die Variable “Klarträumer”

Datum17. Dez. 2013
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Nicht jeder angehende oder erfahrene Klarträumer reagiert auf Techniken oder bestimmte Verhaltensweisen im Klartraum gleich.

 

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Ausserhalb des Klartraums - Techniken:
Autosuggestion ist hier ein gutes Beispiel. Zwei Klarträumer könnten synchron und völlig identisch Autosuggestion anwenden. Bei einem klappt es, bei dem anderen - oder sogar bei beiden - klappt es nicht.
WILD zum Beispiel hängt stark vom Klarträumer und seinen Fähigkeiten ab: Körpergefühl, Stärke der Visualisierung und die Grundeinstellung zur Technik selbst etc.

 

 

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Im Klartraum - Mind-Set:
Stabi-Techniken klappen bei dem einen Klarträumer besser als bei dem anderen. Ob wir Stabi-Techniken überhaupt brauchen, ist eine andere Frage…
Dinge erschaffen oder Orte wechseln klappt auch nicht immer gleich. Die Überzeugung vom Klarträumer spielt hier eine Rolle so wie unbekannte Faktoren, die man nicht bestimmen kann.

Im Klartraum und beim praktizieren der Techniken darf man dies nie ausser acht lassen.

 

Als Oneironaut stößt man in unbekannte Gefilde vor, in denen es keine strikten Regeln gibt.
Tauchen wir ein in das Welltall des Unbekannten und lassen wir uns gemeinsam davon faszinieren.

MicroPodcast #3 - Den Ort im Klartraum wechseln

Datum 1. Dez. 2013
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MicroPodcast #3
Den Ort im Klartraum wechseln

Fällt dir im Klartraum ein Ortswechsel schwer, hilft ein einfacher Trick:
Male mit deinem Finger eine Türe an eine Wand und erwarte, dass sich dahinter der Ort befindedt, den du besuchen willst.

Blogbeitrag:

Ortswechsel im Klartraum: Eine Türe malen

Türe

Liste mit allen MicroPodcasts

Nicht in Klartraumstimmung / Keine Lust aufs Klarträumen

Datum17. Sep. 2013
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Keine Lust aufs Klarträumen?

Gelegentlich passiert es mir, dass ich nicht in Klartraumstimmung bin. Ich habe einfach keine Lust, Techniken zu praktizieren, Reality Checks zu machen und mich allgemein mit (Klar)Träumen zu beschäftigen.

Was könnten die Ursachen für diese gelegntliche Unlust sein?

 

Ursachen

  • Stress
  • Andere Themen erscheinen (oder sind) wichtiger
  • Unlust, Arbeit in das Thema zu stecken

 

Abhilfe

  • TTB durchstöbern
    Lese dir dein Traumtagebuch durch und rufe dir die schönsten Klarträume aber auch die schönsten Trübträume wieder in Erinnerung. Lasse dich von den schönen Erinnerungen durchfluten und spüre das Kribbeln und die Freude, die du bei deinen Träumen verspürt hast.
  • Das Warum des Klarträumens wieder ins Gedächtnis rufen
    Warum willst du Klarträume erleben? Erstelle eine Liste mit Stichpunkten, was dir am Klarträumen so wichtig ist und was du nicht missen willst. Z. B.:
    • Die absolute Freiheit erleben
    • Unmögliches möglich machen
    • Sex
    • Fliegen

Kennst du dein Warum nicht, schau dir den oben verlinkten Blogbeitrag an. Das Warum sollte jeder Klarträumer kennen um nicht die Motivation und sein Ziel aus den Augen zu verlieren.

  • Klartraumrelevante Bücher lesen
    Lese in deinem Lieblingsbuch über Klarträume oder kaufe dir ein neues Buch, auf das du dich besonders freust. So kannst du deine Motivation und dein Interesse wieder neu entfachen.
  • Im KT-Forum stöbern / Austausch mit anderen Klarträumern
    Lese Klartraumberichte / Trübtraumberichte / Erlebnisse und neue Techniken im Klartraumforum. Tausche dich mit anderen Klarträumern aus.
  • Neue / besondere Ziele setzen
    Setze dir ein neues, spannendes Ziel im Klartraum. Etwas, was du schon immer machen wolltest.
    Einen Tornado erschaffen, ein Gebäude zerstören, dein Idol treffen etc.
    Dir fällt nichts ein? Hier findest du 50 Ideen für deinen Klartraum.

 

WICHTIG:
Versuche nichts zu erzwingen. Manchmal ist eine Pause vom Klarträumen wichtig und der einzige Weg, wie du zu deinen Träumen und deiner alten Stärke zurückfinden kannst. Oft lässt sich nur so eine Trockenphase bekämpfen.

Gewolltes Aufwachen nach Schlafphase - Anker durch Autosuggestion setzen

Datum27. Jun. 2013
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Die Kraft der Autosuggestion sollte nicht unterschätzt werden. Macht man sich klar, dass man selbst die Kontrolle über seinen Körper hat, ist durch Autosuggestion vieles erreichbar.

Unabsichtlich wurde ich am Anfang meiner Klartraumkarriere immer nach einer REM-Phase wach. Ich wusste, dass nach der REM-Phase die Traumerinnerung am besten ist. Unbewusst habe ich so einen Anker gesetzt, der mich nach jeder REM-Phase erwachen ließ.

Dazu sei aber gesagt: Die eine Methode oder die eine Suggestion, welche bei jedem gleich wirkt, gibt es nicht.

Ich habe diesen Anker unbewusst gesetzt, es war einfach mein Wille, der mich richtig aufwachen ließ. Hier gilt es, Suggestionen auszuprobieren.

Mache dir bewusst, dass dein Geist im Schlaf aktiv ist und du ihn kontrollieren kannst. Vielleicht kennst du einen solchen Anker bereits: Du wachst vielleicht nur wenige Sekunden vor deinem Wecker auf.

Dein Geist und dein Körper haben sich daran gewöhnt, genau um diese Uhrzeit aufzuwachen.

Körper und Geist programmieren

  1. Suche dir eine Formulierung, die zu deinem Ziel passt und dir gut „von der Zunge geht“
    z. B.: „Ich wache heute nach jeder REM-Phase auf“
  2. Sagst oder denkst du dir diese Suggestion das erste mal, richte Sie dabei innerlich an deinen Geist. Visualisiere dabei einen Ort, der für dich am ehesten den Geist repräsentiert. Dies kann das Gehirn, aber auch jeder andere Ort in deinem Körper sein, den du mit deinem Geist verbindest.
  3. Bei zweiten Mal richtest du die Suggestion an deinen Körper. Suche auch hier einen Ort, der für deinen Körper steht. Dies kann in der Mitte deines Körpers sein, oder auch dein Herz, dein Bauch etc.
    Versuche dich in das Gefühl hineinzuversetzen, dass du hast, wenn du kurz vor dem Wecker aufwachst. Stelle die Suggestion mit diesem Gefühl gleich.
  4. Wiederhole nun diese zwei Suggestionen, abwechselnd richtest du den Befehl an deinen Geist und an deinen Körper.

Visualisieren lernen und die Vorstellungskraft trainieren - Drei einfache Übungen

Datum10. Mär. 2013
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Was bringt mir eine gute Vorstellungskraft?

Eine gute Vorstellungskraft ist unter anderem bei WILD, MILD, DILD und der Autosuggestion von großer Hilfe.

Wer sich seine Ziele bewusst vorstellt, sich diese vor Augen hält, erreicht diese auch!

Ob man nun visualisiert, wie man im Traum einen Reality Check macht, den Traumzustand als solchen erkennt oder wie die Traumerinnerung stark zunimmt, das Ziel spielt keine Rolle, solange es erreichbar ist.

Der Geist richtet sich auf das Ziel aus und hilft unterbewusst, es zu erreichen. Die komplette Einstellung ändert sich, man gib sich anders, handelt anders, hat andere Ideen und erlangt zu neuen Sichtweisen.

Bei vielen Menschen ist das Bild, das sie sich in ihrem Inneren vorstellen, oft undscharf und nicht „ganz da“. Mit ein paar Übungen kann man aber seine Vorstellungskraft trainieren, das Bild vor dem geistigen Auge wird klarer, realer und deutlicher. Damit hat man sein Ziel deutlicher vor Augen und wird dies auch schneller erreichen.

Wie stärke ich meine Vorstellungskraft?
Übung ist der Schlüssel. Leider gibt es hier keine Abkürzung. Wer täglich übt, verbessert seine Vorstellungskraft. Die folgenden 3 Übungen bauen im Anspruch aufeinander auf.

 

1. Übung - Das Bild / der Gegenstand
Nimm dir ein Bild z. B. ein Magazine oder ein Buch oder einen einfachen Gegenstand. Betrachte das Bild oder den Gegenstand ganz genau. Achte auf alle feinen Details. Schließe nun die Augen und visualisiere das Bild vor deinen Augen. Nimm dir ruhig 2-3 Minuten dafür Zeit.

  • Wie sind die Faben in deiner Vorstellung?
  • Wie liegt der Gegenstand räumlich, stimmt die Perspektive
  • Ist der Gegenstand größer oder kleiner?
  • Verändert sich das Bild / der Gegenständ vor deinem geistigen Auge?

Öffne hin und wieder die Augen und korrigiere so das Bild, das du in deiner Vorstellung siehst.

 

2. Übung - Umgebungen, Orte
Versuche in deiner Umgebung so viele Details wie möglich wahrzunehmen. Achte auf alle Details. Beginne am besten sofort: Schaue dich um und solltest du dich in einer dir vertrauten Umgebung befinden, suche nach etwas, das dir vorher noch nie aufgefallen ist.
Schnell tendiert man dazu, den Blick schweifen zu lassen. Gerade weil dir die Umgebung vertraut ist, rechnet man nicht mit etwas Unbekannten und überfliegt die Umgebung. Suche so lange, bis du etwas neues entdeckst.

Bist du an deinem dir neuen oder noch nicht so vertrauten Ort, versuche so viele Details wie möglich aufzusaugen. Hast du den Ort verlassen, nehme dir ein wenig Zeit und schließe die Augen. Versuche den Raum so detailreich wie möglich in deine Erinnerung zu rufen. Erinnere dich zuerst an die „Eckdaten“, den Grundriss des Raumes oder Ortes, die groben Details.
Fülle diese nun immer weiter mit mehr Details.

Tipp:
Spreche in Gedanken oder laut zu dir selbst und beschreibe einfach, an was du dich erinnerst. Die Bilder werden wie von selbst in deinem Kopf auftauchen!

Übe dies mit deinem Arbeitsplatz wenn du zu Hause bist und umgekehrt. Kehrst du nun an den visualisieren Ort zurück, kannst du überprüfen, wie gut deine Visualisierung war.

 

3. Übung - Gefühle einbauen / Traum mit Reality Check visualisieren
Spüre nun in deine Vorstellungen auch Gefühle, Geräusche, Gerüche und sensorische Eindrücke ein – sollte dies zu deinem Ziel passen.

Hast du z. B. einen Traum, der öfters auftritt, visualisiere diesen Traum. Wo befindest du dich? Drinnen oder draussen? Ist es warm oder kalt? Geht Wind? Wie fühlst du dich, bist du glücklich, traurig oder neutral eingestellt? Was machst du? Wenn du etwas anfasst, spüre wirklich wie du es berührst. Ist es hart, weich, rau etc.?

Baue nun in diesen dir altbekannten Traum einen Reality Check ein bzw. wie du den Traumzustand erkennst. Was ist das für ein Gefühl? Du freust dich, über den erreichten Klartraum?

Visualisiere nur einen Ausschnitt des Traumes, sollte dieser sehr lang sein. Beginne am Ende des Traumes / des Traumausschnittes wieder von vorne.

Solltest du abdriften, ist das kein Problem, richte deine Gedanken einfach wieder auf den Traum.

Klartraum-Technik: Autosuggestion - Tipps & Tricks

Datum22. Feb. 2013
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Im Blogbeitrag Auosuggestion / DILD, der jetzt schon fast 1,5 Jahre her ist, bin ich u. a. auf die Technik der Autosuggestion eingegangen. Diese sehr effektive Klartraumtechnik möchte ich in diesem Beitrag ausführlicher behandeln.

 

Was ist Autosuggestion?
Bei der Autosuggestion trainiert man sein Unterbewusstsein an etwas zu glauben. Man programmiert sich sozusagen selbst.
Man spricht oder denkt sich das zu erreichende Ziel. Wann du die Suggestionen anwendest, ist dir überlassen: Entweder direkt vor dem Einschlafen oder unter Tags.

 

Wie muss ich mein Ziel formulieren?
Nach meiner Erfahrung ist die Formulierung, die sich gut „anfühlt“, die Richtige. Oft liest man, dass das Unterbewusstsein kein „Nein“ kennt. Belege hierfür gibt es aber keine.

Wenn dir die Suggestion „gut von der Zunge geht“ ist sie richtig formuliert. Dennoch sollte man immer eine positive Formulierung wählen.

Hier ein paar Beispiele die sich auf das Klarträumen beziehen:

Heute habe ich einen Klartraum!
Ich erkenne heute, dass ich träume!
Sobald ich träume, erkenne ich, dass ich träume!
Ich führe heute im Traum einen Reality Check aus!

oder

Ich habe heute eine gute Traumerinnerung!
Sobald ich aufwache, erinnere ich mich an meine Träume!

 

Beispiele für schlechte Suggestionen:

Ich werde heute nicht nur Trübträume haben, auch Klarträume!
(Of hört man, das Unterbewusstsein verstehe keine Verneinung. Bewiesen hat dies noch niemand. Dennoch denke ich, dass bei dieser hat der Formulierung “nur Trübträume” hängen bleiben kann.)

Ich hoffe heute auf einen Klartraum…
(hier fehlt es an Überzeugung, du hoffst nicht du HAST heute einen Klartraum!)

 

Was muss ich beim suggerieren beachten?
Wiederholung ist der Schlüssel. Hier ist nur wichtig, dass man dies bewusst tut. Sei davon überzeugt! Automatisches Aufsagen und unbewusstes Wiederholen führt zu keinem Klartraum. Dies muss ich hier besonders betonen: Viele Suggestionen scheitern einfach, weil sie unbewusst heruntergeleiert werden.

Wierhole die Suggestion deiner vollen Aufmerksamkeit, sei dabei bewusst. Sehe die Bilder in deinem Kopf, sehe dein Ziel!

Lasse innerlich eine Vorfreude aufkommen, denn du wirst dein Ziel erreichen, das steht ausser Frage!

50 Ideen / Ziele / Aktivitäten für deinen nächsten Klartraum

Datum26. Dez. 2012
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Keine Idee für den nächsten Klartraum? Hier eine Liste mit 50 Dingen, die du im Klartraum erleben kannst:

  1. Schwerkraft verändern
  2. Eine neue Farbe sehen
  3. Dein Lieblingsessen essen
  4. Durch eine Wand gehen
  5. In ein Tier verwandeln
  6. Das eigene Geschlecht ändern
  7. Deinen Lieblingssong in bester Klangqualität hören
  8. Feuer erzeugen
  9. Ein Haus zerstören
  10. Eine Traumfigur erscheinen lassen
  11. In eine Flüssigkeit verwandeln
  12. Ein Ereignis deiner Vergangenheit erneut erleben
  13. Einen unbekannten Geschmack schmecken
  14. Sich unsichtbar machen
  15. Eis erzeugen
  16. Sich selbst befragen: Meine Stärken, Schwächen
  17. In eine andere Zeit reisen
  18. Deinem Chef / Lehrer die Meinung sagen
  19. Sich schrumpfen
  20. Ins Weltall fliegen
  21. Alles in Zeitlupe erleben
  22. Im Meer schwimmen
  23. Deine größte Angst erscheinen lassen und besiegen / Fragen, was sie will
  24. Das Wetter beherrschen (Hurricane?)
  25. Sex  mit deinem Traumpartner / Wunschpartner
  26. Eine vergessene Erinnerung hervorholen
  27. Eine Traumfigur bitten, dir im nächsten Trübtraum zu sagen, dass du gerade träumst
  28. Röntgenblick
  29. Mit Verstorbenen reden
  30. Eine Sportart, die du im Wachleben beherrscht, im Klartraum verbessern
  31. Unterwasser atmen
  32. Glücksgefühle hervorrufen
  33. Alles in einen Comicfilm verwandeln
  34. Rückwärts- / Vorwärtssalto
  35. Nach dem Sinn des Lebens fragen
  36. Die Umgebung erforschen
  37. Meditieren
  38. Ein fernes Land bereisen
  39. Verhält sich eine Kopie einer Person aus dem Leben so wie du sie kennst?
  40. Ein berauschendes Parfum riechen
  41. Traumfreunde finden
  42. Übernatürlich schnell Laufen
  43. Fallschirm springen
  44. Überzeuge Traumfiguren davon, das dies alles ein Traum ist.
  45. Werde zum Riesen
  46. Berühmte Persönlichkeiten aus der Vergangenheit treffen.
  47. Erschaffe ein Bild, welches du im Wachleben nachmalst.
  48. Vergrößere dein Blickfeld auf 360° Grad.
  49. Lasse einen Vulkan ausbrechen.
  50. Lasse dich zu etwas kreativem im Wachleben inspirieren.

 

Welche Ziele verfolgst du gerade? Schreibe einen Kommentar mit deinen aktuellen Zielen im Klartraum :)

Gewohnheiten aus dem Wachleben gehen in den Klartraum über

Datum20. Dez. 2012
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Das Thema habe ich bereits in folgenden Blogbeiträgen angerissen, hier möchte detailreicher darauf eingehen:
Blockaden im Klartraum
Angst im Klartraum - Gewohnheiten aus dem Wachleben und alte Instinkte?

Was sind Gewohnheiten?

Konditionieren, wiederholende Tätigkeiten.
Körpergefühl, die Perspektive, Farben, phsikalische Gesetze.

Diese nehmen wir mit in unsere Träume. In unsere Trübträume aber auch besonders in unsere Klarträume.

Während wir trüb träumen, ist unser Logikzentrum inaktiv, im Klartraum ist es aktiv.
Blogbeitrag: Logisches im Trübtraum und Klartraum

Im Klartraum setzten wir also aus Gewohnehit die selben Maßstäbe an, erwarten das Selbe. Wir haben meist einen Körper, sehen alles aus der Ego-Perspektive, Wände sind i. d. R. undurchdringlich.
Erst wenn wir im Klartraum experimentieren, spielen wir mit diesen Erwartungen und versuchen sie zu überwinden.

Diese Gewohnheiten gilt es komplett abzuschütteln. Hier kann eine Suggestion zu Beginn des Klartraums hilfreichs ein:

Dies ist mein Klartraum, es gelten meine Gesetze. Ich habe die Kontrolle über alles!

Eine solche Suggestion kann man natürlich auch vor oder während des Einschlafens suggerieren.

Klartraumbericht und Fehleranalyse: In ein Tier verwandeln, Ablenkung

Datum15. Dez. 2012
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Klartraumbericht

Nach einer viel zu langen WBTB-Phase, ca. 2 Stunden, habe ich mich wieder schlafen gelegt. Nach einem langen WILD-Versuch habe ich aufgegeben und bin eingeschlafen.

Ich wurde nun irgendwann wach und wunderte mich über die Musik, es war Chiptune Musik. Ich vermute, es waren Phantomgeräusche denn die Musik ging in ein lautes Pfeifen über. In meinem Hals spürte ich Druck und ein starkes vibrieren.

Ich vermute das dies alle bereits der Traum war, da ich mich kurz darauf in meinem Bett drehte, auf den Boden glitt und dann erst aufstand. Ich war sofort klar!

Dauer: 3 Minuten
Klarheit: Gut
Kontrolle: Gut
Klar vor RC: Ja

Ich mache einfach so einen Nasen-RC und spüre das altbekannte, paradoxe Gefühl. Es sit dunkel und ich wünsche mir Helligkeit, was nicht eintritt. Ich sage mir “Wenn ich an meine Brust fasse, ist dort eine Lampe” was auch passiert, ich drehe den Eisenring der die Lampe aktiviert. Es ist hell. Ich gehe in die Küche und will mich in ein Tier verwandeln. Eine Katze. Leider klappt es nicht und sogar während des Traumes denke ich mir, das ich meine Wünsche bewusster aussprechen sollte.

Ich werde abgelenkt, draussen wird ein Bison von einem Jeep gejagt. Ich will den Körper des Bisons übernehmen und hechte durch die Fensterscheibe, gehe stufenlos in den Flug über und fliege durch das Dach in den Jeep. Hier bin ich wohl bereits etwas eingetrübt, da ich nicht das Bison anvisiere, sondern den Körper der Jeep-Fahrerin in Besitz nehme. Ich möchte so das Bison “einholen”.

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Vermutlich waren die Phantomgeräusche nicht real. Es ist natürlich schwer zu beurteilen, aber mich verwundert: Warum habe ich mich nicht versucht zu bewegen? Dann hätte ich die absolute Sicherheit gehabt, das ich mich in der Schlafparalyse befinde…

Was habe ich in diesem Klartraum falsch gemacht?
Ich gebe eindeutig zu schnell auf und spreche meine Wünsche nicht bewusst genug aus. Nach 1 Versuche wende ich mich bereits einem anderen Ziel zu. Vermutlich habe ich Angst, Zeit zu verplempern.
Dies MUSS ich in meinem kommenden Klarträumen ändern: Ruhe bewahren, bewusst Wünsche aussprechen.
Ich sollte mich auf 3 Ziele konzentrieren und nicht immer hin und her springen.

Klartraum ToDo Liste: Ziele festhalten

Datum 2. Dez. 2012
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Ziele im Klartraum sind besonders wichtig. Auf das Thema bin ich u.a. bereits hier darauf eingegangen.

Beim durchstöbern meiner Klartraumunterlagen, wichtige PDFs, Grafiken etc. bin ich auf eine alte ToDo Liste gestoßen. In der Liste, die im folgenden zu sehen ist, habe ich meine Klartraumziele festgehalten (inkl. Tippfehler).

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Die Liste hatte ich lange nicht mehr betrachtet und heute würde ich dies ganz anders angehen. Eine Einteilung von leichten, mittleren und schweren Zielen sehe ich als ein Hindernis an, das man sich selbst baut. Man limitiert sich in gewisser Weiße dadurch selbst.

Eine Sortierung nach “Schwierigkeit” sollte also nicht erfolgen!

Ordnet man ein Ziel als schwer ein, wird es für einen auch schwieriger zu erreichen sein. Man nimmt sich selbst etwas Wind aus den Segeln.

Doch es ist wichtig, sich seine Ziele vor Augen zu halten. Blockaden im Klartraum hindern einen daran, sich an seine Ziele zu erinnern.

Sammle wenige Ziele, überfordere dich nicht selbst mit zu vielen Zielen auf einmal.

Klartraum / luzides Träumen Apps für Android Handys

Datum26. Nov. 2012
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Fast jeder besitzt heutzutage ein Smartphone. Die Möglichkeiten sind hier besonders vielfältig, auch wenn diese oft kaum genutzt werden. Warum sollte man sich nicht auch beim Klarträumen von seinem Android Smartphone unterstützen lassen?

Die folgenden Apps / Programme gibt es für Android. Ob es pendant Klarträumer Apps für iPhone gibt, kann ich leider nicht sagen.

Der Blogbeitrag ist in drei große Bereiche eingeteilt:

  1. Apps, die auf dem Handy bereits vorinstalliert sind.
    Die Nutzung in Richtung Klarträume ist hier natürlich etwas begrenze, doch mit ein wenig Kreativität holt man aus den Standardapps mehr raus, als man glaubt…
  2. Kostenlose / kostenpflichtige Apps, meist „umfunktioniert“, diese haben Klarträumer also nicht als ursprüngliches Ziel
  3. Kostenlose / kostenpflichtige Apps, die speziell auf Klarträumer ausgelegt sind

Besonders wichtig sind mir die Berechtigungen, die die einzelnen Apps besitzen. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er eine App mit Berichtigung XY auf seinem Handy installieren will.

Beginnen wir mit den Standardapps:

 

 

1. Vorinstallierte Apps

Sprach Rekorder
Die Sprachaufzeichnungen fungieren als Diktiergerät, um seine Träume festhalten zu können. Jeder Eintrag wird mit Datum und Uhrzeit gespeichert. Dies ist besonders Hilfreich, wenn man einmal ein paar Tage mit dem Traumtagebuch schreiben im Rückstand ist. So weiß man immer wann man welchen Traum geträumt hat.

Wichtig ist in jedem Fall, die aufgezeichneten Träume unbedingt schriftlich festzuhalten. Das Diktiergerät / der Sprachrekorder soll nur das Aufnehmen Nachts oder am Morgen erleichtern. Zwecks der Traumerinnerung und einer sinnvollen Traumdeutung sollte das schriftliche Festhalten nicht ausgelassen werden.

 

Timer & Wecker
Im Timer kann man eine einen Countdown mit Stunden, Minuten und Sekunden einstellen, wann der Wecker mit einem benutzerdefinierten Ton klingeln soll. Will man z.B. seine Traumerinnerung verbessern, muss man hier folgende Formel errechnen:

Geschätzte Einschlafzeit in Minuten + (4 x 90 Minuten)

So wacht man i.d.R. nach einer der letzten und damit sehr langen REM-Phase auf, die Traumerinnerung ist hier besonders detailreich und lebhaft.

Auch der Wecker kann als einfache Erinnerung genutzt werden. Lasse dich öfters Nachts wecken um evtl. [Formel Geschätzte Einschlafzeit in Minuten + ((4 x 90 Minuten) -15 Minuten)] aus einem Traum zu erwachen. Nutze dann die VILD-Technik oder auch die WILD-Technik.

 

Displaysperren-Stil
Not macht erfinderisch. Warum nicht den Hintergrund des gesperrten Displays verwenden? Gehe auf deinem Android Handy auf „Alle Apps“ / Personal. / Anzeige / Displaysperren-Stil. Wähle hier „Hintergrund-Startseite“ und drücke auf Einstellungen. Hier kannst du nun einen Hintergrund einstellen, der dich z. B. daran erinnert, einen Reality Check zu machen oder du schreibst auf den Hintergrund „Wache oder träume ich?“ Hinterfrage die Realität und führe einen Reality Check aus.

Hintergründe für eben dein Handy findest du leicht über Google, mit dem bei Windows enthaltenem Programm Paint kannst du sehr leicht einen Text in das Hintergrundbild einfügen.

ACHTUNG: Dies sollte den spontanen Relity Check nicht ersetzen. Im Traum kann es dir genauso gut passieren, dass nichts auf dem Hintergrund steht, du dies aber nicht als ungewöhnlich erkennst. Mehr zur Traumlogik findest du in diesem Blogbeitrag.

 

Aufgaben
Lasse dich durch Aufgaben daran erinnern, die Realität zu Hinterfragen, einen Reality Check auszuführen. Du kannst dir durch den Aufgabentext auch Suggestionen suggerieren lassen: Stelle eine Aufgabe ein, dessen Text dir sagt:
„Heute habe ich einen Klartraum!“
„Heute erinnere ich mich an meine Träume!“
„Heute erkenne ich, wenn ich träume!“

 

 

2. Kostenlose / kostenpflichtige Apps, umfunktioniert

WakeVoice Trail [Kostenlos & auch kostenpflichtig]
Klingelt der Wecker, so kann man diesen über WakeVoice über Sprachbefehle abstellen. Dies sit besonders bei DEILD von Vorteil. Man muss sich nicht bewegen, um den Wecker zu beenden, sondern kann dies einfach mit einem einfachen, selbstdefinierten Kommando tun.

Die Trial ist auf 10 Wecker begrenzt, die Vollversion der App kostet zum aktuellen Stand 0,59 €.

Berechtigungen:

System-Tools
Persönliche Informationen (u. a. Kalendertermine, vertrauliche Informationen)
Netzwerkkommunikation (uneingeschränkter Internetzugriff)
(SD) Speicher ändern / Löschen
Anrufe (Telefonstatus lesen)
Hardware-Steuerelemente
Ihre Konten (Bekannte Konten suchen)

 

Memoires: The Diary [Kostenlos]

Mit dieser App kann man einfach Traumtagebuch auf dem Handy führen. Einträge lassen sich mit Tags versehen, so kann man Traumzeichen / DreamSigns hinzufügen. Fotos lassen sich auch einfach einbinden, so kann man die eigens angefertigten Zeichnungen der Träume beifügen. Zeichnungen? Mehr dazu bei der nachfolgenden App.

Berechtigungen:
Standort (GPS)
Hardware-Steuerelemente
System-Tools
Persönliche Informationen (u. a. Kalendertermine, vertrauliche Informationen)
Netzwerkkommunikation (uneingeschränkter Internetzugriff)
Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen

 

Paint Simple [Kostenlos]

Paint Simple ist genau das, was es verspricht: Eine simple Zeichenapp. Einfache Linien ziehen, frei Zeichnen, Formen, Kreise und auch Text erstellen.

Für einfache Lagepläne oder wirklich einfachste Skizzen eines Objektes, Ortes reicht das Programm allemal. Wer im Zug oder schnell etwas festhalten will, ist mit dieser App an der richtigen Adresse.
Das beste sind die Berechtigungen:

Berechtigungen:
Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
Hier wird nicht unnötig der Standort festgehalten oder eine Verbindung zum Internet hergestellt. Warum sollte das auch eine Zeichenapp benötigen….

 

Encryption Manager [Kostenlos & auch kostenpflichtig]

Träume sind etwas privates, genau wie die dazu erstellten Bilder. Der Encryption Manager verschlüsselt alle Dateien, je nach Einstellung aber maximal mit TWOFISH, CBC-Modus 256 bit. Dies ist also extrem sicher, auch wenn die Speicherkarte / das Handy an den PC angeschlossen wird.

Man setzt ein Passwort für den Manager, sucht dann die Dateien zum verschlüsseln aus. Diese werden verschlüsselt und nach Wunsch werden die originale gelöscht. Klickt man nun die verschlüsselte Datei im Manager an, wird diese entschlüsselt, geöffnet und wieder verschlüsselt. Dies mag umständlich klingen, ist es aber nicht. Es können auch ganze Ordner mit Dateien ver- und entschlüsselt werden.

Die App ist nicht direkt auf Klarträumer ausgerichtet, ich möchte diese euch aber trotzdem ans Herz legen.

Berechtigungen:
Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen

 

 

3. Kostenlose / kostenpflichtige Apps für Klarträumer

Rhythm Napping App BETA [Kostenlos]

Rhythm napping app

Informationen zur Technik des Rhythm Napping findet ihr hier.

Die App, von Samsa aus dem KT-Forum, vereinfacht die Technik des Rythm Nappings ungemein.

Die Verzögerung des Starts (Einschlafzeit), Intervallzeiten, der Beep-Ton und natürlich die Lautstärke können in der App einfach Eingestellt werden. Die Töne sind noch gewöhnungsbedürftig ;) aber deshalb ist die App ja noch in der Beta-Phase.

Berechtigungen:
System Tools

 

Lucid Dreaming / “luzides Träumen” App [Kostenlos]

Diese App ermöglicht das überwachen der Schlaf-Phasen und spielt in der REM-Phase subtile Töne oder vorgefertigte Aufnahmen, wenn man dies möchte. Dazu muss das Handy auf der Matratze platziert werden. Wie genau die App dadurch die REM-Phasen erkennt, sei mal dahingestellt.

Zu Beginn überfordert die App etwas. Wer des Englisch nicht mächtig ist, wird zusätzlich verwirrt sein. Zu Beginn muss unter den Einstellungen die Kalibrierung vorgenommen werden. „Quick“ und „Extended“ stehen zur Verfügung, hier habe ich einfach mal die schnelle, ide Quick Variante gewählt. Nicht ganz klar ist, ob das Handy bei der Sensorkalibrierung still liegen muss oder nicht.

Nach der Quick Kalibrierung kann unter den Einstellungen eine MP3 gewählt werden, die bei der REM-Erkennung abgespielt wird. Diese muss unter /Recordings/lucid.mp3 liegen.
Gehe zu „Set up sound reminders“ dann „Pick voice reminder“ und wähle lucid.mp3

Durch einen kleinen Trick kann man auch eigene Sprachaufzeichnungen verwenden: Hole dir den Explorer und kopiere die Sprachaufzeichnung aus dem Ordner

/My Documents / My Recordings /
nach
/Recordings/

benenne die kopierte Sprachdatei001.amr (oder ähnlich) in lucid.mp3 um.

Das Gerät muss dann nur noch gestartet werden und soll ca. 40 cm von der Mitte des Kissen platziert werden.

Will man den Start abbrechen, muss man über den Menü Button auf Exit gehen- Verlässt man die App über den Home Button bleiben einige Funktion aktiv. Selbst wenn man die App über einen Task-Killer beendet, wird sie wieder gestartet.

Es werden die Aktivitäten im Schlaf, die Schlafdauer, der Lautstärkengrad, die Gesamtzeit im Bett, davon die Schlafzeit, die längste Schlafepisode und vieles mehr gemessen. Ein besonderer Clue: Es lassen sich gesten für den Tochscreen definieren, so kann man z. B. eine Geste für einen Klartraum, für keine Traumerinnerung, für eine Wachphase etc. festlegen. Wacht man nun aus einem Klartraum o. ä. auf, “toucht” man die Geste über den Bildschirm. Bei der Auswertung ist dies sehr hilfreich.

Auch die Berechtigungen sind einwandfrei, kein unnötiger Schnickschnack.

Berechtigungen:
Hardware-Steuerelemente (Audio Aufnehmen)
Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
Ruhezustand des Tablets deaktivieren Ruhezustand des Telefons deaktivieren
Allgemeine Systemeinstellungen ändern

 

Lucid Dreamer [Kostenlos]

Eine einfache App die nach einer definierten Einschlafzeit einen Binauralen Beat wiederholt abspielt, und so einen Kalrtraum auslösen soll.

Die „Pro“ ist völlig mit 4,08 € völlig überteuert und bietet als einzige zusätzliche Funktion, eine eigenen Sounddatei abzuspielen. Das kann unsere Rhythm Napping App BETA auch und zwar kostenlos!

Berechtigungen:
Uneingeschränkter Internetzugriff (dies fehlt in der Pro Version, hier wird vermutlich Werbung an das Handy gesendet)
Ruhezustand des Tablets deaktivieren Ruhezustand des Telefons deaktivieren

 

Lucid Dream Ultimate [Kostenpflichtig]

Lucid Dream Ultimate kostet 1,30€. Auf den ersten Blick wirkte die App etwas mager aber man soll sich eben nicht auf den ersten Blick verlassen. Die Funktionen sind wirklich enorm. Folgende 3 Kernfunktionen bietet die App:

  1. Erinnerung an Reality Checks
    Stelle ein, in welchen Zeitabständen (Stunden) du mit Sound oder Vibration an Rcs erinnert wirst. Hier besteht auch die Gefahr, das man im Traum ohne diese Erinnerungen keine Reality Checks ausführt.
  2. Sounds bei REM-Schlaf abspielen
    1. WBTB / WILD
      Ein einfacher Wecker der nach X Stunden startet und von alleine ausgeht.
    2. Nap
      Es werden leise Töne abgespielt, sobald man einschläft. Dies kann hilfreich sein, wenn man den hypnagogen Zustand erforschen / trainieren oder einfach bewusster erwachen will, um so einfacher in einen Traum wieder einzusteigen (siehe DEILD-Technik)
    3. REM Unterbrechung / Individuelle REM-Unterbrechung:
      Beide Optionen werden über das Options Menü konfiguriert. Hier stellt man, wie lange man ca. braucht um einzuschlafen, wie lange man ca. schläft etc. Es werden also durch diese Werte die Zeiten errechnet, wann man ca. in einer REM-Phase ist. Dann wird der Sound abgespielt. Eigene Sounds lassen sich auch einstellen.
    4. Intelligente REM-Unterbrechung:
      Hier werden die durchschnittlichen Werte mit einberechnet, die ein Mensch jede Schlafstunde pro Nacht in der REM-Phase verbringt. Die REM-Phasen nehmen mit jedem Schlafzyklus, der ca. 90 Minuten dauert, immer mehr zu. Von wenigen Minuten bist zu 60-90 Minunten.
    5. Bewegungserkennung:
      Hier wird die REM-Phase anhand der Bewegung erkannt. Man soll das Handy am Ende des Bettes nahe am Körper platzieren.
    6. Binaruale Beats
    7. Isochrinische Beats
  3. Traumtagebuch führen
    Nicht mehr als eine Notizfunktion mit Datum, Titel und Emotionen. Ein Passwort Schutz ist NICHT möglich.

    Neben den doch vielen Möglichkeiten begeistern mich auch die Berechtigungen:

    Berechtigungen:

    Inhalt des USB-Speichers und der SD-Karte ändern/löschen
    Ruhezustand des Tablets deaktivieren Ruhezustand des Telefons deaktivieren

Klarträumen lernen: Keine stetig ansteigende Gerade

Datum 9. Okt. 2012
Views: 3490 | Kommentare: 2


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Will man Klarträumen lernen, ist es wichtig zu wissen, dass man sich zwar durch üben verbessert, der Lernprozess aber keine stetig ansteigende Gerade ist.

Was im letzten Klartraum noch Problemlos geklappt hat, muss im nächsten Klartraum nicht auch problemlos von statten gehen.
Es ist leider nicht wie Fahrradfahren. Dass soll nicht heißen, man kann Klarträumen verlernen. Man muss sich nur bewusst machen, dass Dinge auch mal nicht klappen können und man sollte deshalb nicht enttäuscht sein oder an seinen Zielen zweifeln.

Durch die Übung wird man besser, dies bedeutet aber nicht, dass einem keine Fehler mehr unterlaufen. Auch der erfahrene Klarträumer trübt plötzlich ein, hat Probleme mit der Stabilität oder die Traumerinnerung will an manchen Tagen nicht wie gewohnt. Man verbessert sich durch die Übung, ist aber nicht unfehlbar. Das ist völlig normal und gehört dazu.

Es ist wie eine Achterbahnfahrt, es geht auf und ab. Manchmal mehr, manchmal weniger, davon sollte man nicht enttäuscht oder überrascht sein.

Essen (und Trinken) im Klartraum - Erfahrungsberichte & Erlebnisse

Datum29. Feb. 2012
Views: 5790 | Kommentare: 0


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Einer der wundervollen Vorteile des Klarträumens ist, man kann essen was man will. Der Geschmack ist dabei oft sogar intensiver als im Wachleben. Will man zB das beste Steak seines Lebens essen, so bekommt man dies auch. Lange warten und sich mit unfreundlichen Kellern herumschlagen muss man auch nicht… ;)

Auch unerfahrene Klarträumer brauchen nicht viel Übung für eine gute „Klartraum-Mahlzeit“, denn das Auge isst im Klartraum nicht mit :) Hier ein persönliches Traumbeispiel welches erklärt, was damit gemeint ist:

Ich will etwas essen und nehme eine Scheibe Glas aus einem Regal (dieses Glas hatte ich damals im WL wirklich in meiner Wohnung) Ich beiße hinein und will das es nach Tomate schmeckt, was auch klappt. Das Tomatenglas ist aber merkwürdigerweise sehr heiß. Ich glaube kurz etwas Tomatenhaut am Gaumen kleben zu haben, dem ist aber nicht so. Beim nächsten Bissen will ich ein Steak schmecken. Ich beiße in das Glas und schmecke ein super leckeres und wirklich unglaublich zartes Steak.

Im Klartraum ist es also egal, was man isst. Glas, den eigenen Schuh oder die Ecke des Tisches. Den Geschmack den man erwartet, hat das Essen dann auch. Man muss nicht erst ein Restaurant erschaffen, um in den Genuss guten Essens zu kommen. (Es wäre aber natürlich interessant sich von einem Kellner ein unbekanntes Essen servieren zu lassen. Was der Kellner dann wohl erklärt, was man bekommt? Wie es dann wohl schmeckt? :) )

Aber nicht nur reale Gaumenfreuden, die man aus dem Wachleben kennt, sind im Klartraum möglich. Ein “unbekannter” / undefinierbarer Geschmack ist auch kein Problem. Dies zeigt mein nächstes Klartraumbeispiel aus dem eigenen Traumtagebuch:

Ich gehe ins Wohnzimmer und weiter in die Küche. Hier sehe ich eine Banane in einer Obstschale liegen. Ich will eine Frucht schmecken, die es nicht gibt. Die Banane bekommt plötzlich eine apfelartige Haut, die Bananenschale verschwindet und es tauchen große rote Flecken auf, wie Wasserfarbentupfer. Ich will einen ekstatischen Geschmack erleben. Als ich in den „Banapfel“ beiße, schmecke ich Banane, Aprikose oder Erdbeere und einen undefinierbaren, wundervollen, wirklich ekstatischen Geschmack.

Der undefinierbare Geschmack war wirklich wundervoll! Was es genau war, kann ich bis heute nicht sagen. Vermutlich war es eine Mischung aus verschiedenen Geschmacksrichtungen, vielleicht aber auch etwas was ich noch nie in meinem Leben geschmeckt habe…

Im Klartraum essen ist eine einfache Tätigkeit, die einem aber um vieles bereichert. Man muss nur kreativ sein und sich etwas einfallen lassen:

  • Ein unbekannter Geschmack
  • Ein bekannter Geschmack, dafür aber in seiner leckersten, intensivsten Form
  • Den Geschmack mit etwas verbinden: Es soll ekstatisch schmecken oder glücklich machen
  • Wie schmeckt zB Liebe? Wie schmeckt Trauer?
  • Etwas essen, das unglaublich satt macht. Hat man nach dem Aufwachen noch Hunger?
  • Wie schmeckt man selbst?
  • Etwas leckeres / unbekanntes trinken?
  • Paradoxes: Wie schmeckt heißes Eis? Oder kochendes Wasser, das kalt ist?

Die Möglichkeiten sind also sehr groß und die Sinneseindrücke und Erfahrungen um so belohnender. Einfach im Klartraum auszuführen und mit komplexen und interessanten Resultaten… Bon Appétit!

 

UPDATE 01.03.2012:
Minko Dobreff fand 1931 heraus, dass Essen im Traum sich auf den Magen auswirkt. Der Säuregehalt im Magen war nach geträumten Mahlzeiten höher als nach Träumen, in denen kein Essen vor kam.

In einer akutelleren Studie wertete Ralph Armstrong die Absonderung des Magensaftes in der REM-Phase aus, er stellte keine erhöhte Absonderung fest. Leider wurden hier nicht die Trauminhalte berücksichtigt, also ob der Proband nun von Essen geträumt hatte oder nicht…

Diskussion dazu im Forum

Ortswechsel im Klartraum: Eine Türe malen

Datum18. Feb. 2012
Views: 4997 | Kommentare: 2


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Manchmal kann es einem im Klartraum schweer fallen, einen Ort zu verlassen. Man will vielleicht einen bestimmten Ort besuchen oder einfach die aktuelle Umgebung einfach wechseln.

Eine sehr einfach und doch sehr wirkungsvolle Technik ist es, eine Türe an die Wand oder eine Luke auf den Boden zu malen. Ganz egal, es ist einfach nur eine “Brücke” um den Willen zum Ortswechsel zu verstärken. Türen führen immer woanders hin :) Will der Finger nicht so recht malen, kein Problem, Farbe hat man immer dabei: Spucke. Eine einfache aber zuverlässige Lösung, will der Finger nicht malen.

Der Vorteil: Auch Klarträumer die wenig Erfahrung haben, oder welche die Probleme haben, Dinge erscheinen zu lassen, können diese Technik anwenden. Kein Werkzeug von Nöten, nur den Finger und die Spucke.

Wichtig ist aber auch sich nicht komplett von solchen Dingen abhängig zu machen. Man im Klatraum alles, eigentlich solle man auf solche Hilfsmittel gar nicht angewiesen sein. Dein Wille ist im Klartraum Gesetz.

Hier der Beitrag dazu im Forum.

So steht dem Ortswechsel im Klartraum nichts mehr im Weg.

Sich vorher Klartraumziele setzen!

Datum 7. Feb. 2012
Views: 5381 | Kommentare: 0


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Es ist sehr hilfreich, sich selbst bestimmte Ziele zu setzen, die man im Klartraum erreichen möchte. Dies hat gleich mehrere Vorteile, man ist zielstrebiger und auch motivierter, einen Klartraum zu erleben (sehr hilfreich, wird man hauptsächlich durch DILD klar. Hier hat man keinen direkten Einfluss, wann ein Klartraum auftritt. Ziele motivieren ungemein!)

Im Klartraum ist auch oft die Erinnerung an das Wachleben, und damit an die Absichten und Ziele die man im selbigen ausführen will, blockiert. Oft wollte mir keines meiner vielen Ziele einfallen. Schnell kommt man ins grübeln, driftet mit den Gedanken ab. Meist bin ich dann erwacht oder in einen unkontrollierten Trübtraum abgedriftet. Setze dir ein paar wenige, vielleicht 2 oder 3, Ziele. Nicht zu groß und nicht zu klein, je nach Klartraumerfahrung. Notiere diese Ziele schriftlich, das hilft sie zu verinnerlichen. Lege dir diese Ziele neben dein Bett und sehe sie dir vor dem Schlafen an. Stelle dir vor, wie du diese Ziele im Klartraum erreichst, und wie es sich anfühlt.

Das Zauberwort ist wie so oft die Motivation. Ohne Motivation geht auch beim Klarträumen meist nichts. Die Ziele alleine sollten eine gut Motivation sein, es sollten Dinge sein, die du unbedingt erleben willst. Versuche zusätzlich die Ziele mit etwas positiven, etwas „greifbaren“ aus dem Wachleben zu verbinden. Erreichst du dein Ziel im Klartraum, erreichst dadurch auch etwas im Wachleben. Ich persönlich habe mir zu Beginn kleine „Achievement Bilder“ am Computer gestaltet. Hatte ich ein Ziel erreicht, belohnte ich mich selbst und konnte das Bild im Klartraumforum in einem Achievement Thread als erreicht präsentieren und abhaken.

Hier muss man etwas finden, was man beherrscht und was einem im Wachleben Spaß macht. Zeichnet man nicht gerne am Computer, ist dies alles andere als motivierend. Hier ein paar kleine Beispiele:

  • Achievements Thread in einem Forum (auch ohne Bilder)
  • Liste, von Hand geschrieben im Zimmer aufhängen und abhaken
  • Wettbewerbe mit anderen Klarträumern (Wettbewerb, spaßige Konkurrenz)

Lasse deine erreichten Ziele auch nicht aus den Augen und notiere, was du schon alles erreicht hast. Keine „Arbeit“ macht auf Dauer Freude, wenn man nicht sieht, was man erreicht und geleistet hat. Führe eine Liste mit deinen erreichten Zielen, streiche Erreichtes durch. Berichte in Foren über deine Klarträume und damit über deine erreichten Ziele. Feedback, Lob, Interesse, Fragen und auch Kritik an deinen Methoden sind ungemein motivierend und geben wieder etwas „greifbares“, etwas im Wachleben verankertes aus.

Setze dir also wenige, überschaubare Ziele. Hake ab, was du erreicht hast und versuche auch Feedback / etwas „greifbares“ aus dem Wachleben durch oder mit deinen Klartraumzielen zu erreichen.

Blockaden im Klartraum

Datum15. Nov. 2011
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Jeder Mensch folgt seinen gewohnten Mustern. Dinge werden als Selbstverständlich hingenommen, weil sie eben so sind. Der Himmel ist blau, Feuer ist heiß und mit einer Wand führt man keine Gespräche…

Für meinen letzten Klartraum hatte ich mir vorgenommen, eine Traumfigur um etwas zu bitten: Sie solle mich daran erinnern, wenn ich in der nächsten Nacht trüb Träume, das dies ein Traum sei. Der Clou, der mich aus meinem Muster führt, ist das die Traumfigur jegliche Form annehmen kann. Bisher war ich bei meinen Versuchen darauf fixiert, die Traumfigur in eben dieser Form wieder zu sehen. Da aber alles im Klartraum von mir erschaffen ist und nicht den Regeln und Mustern des Wachlebens unterworfen ist, war diese Fixierung nur hemmend.

In meinem Klartraum betrat ich den leeren Raum und überlegte, ob ich nicht die Wand bitten sollte, mich das nächste mal auf den Zustand des Traumes hinzuweisen. Ich tat es leider nicht… warum? Eine Wand ist sogar viel besser geeignet. Wände kommen in fast jedem meiner Träume vor. Ich hätte die Wand noch bitten können, all ihren Wand-Freunden Bescheid zu sagen. Warum auf eine bestimmte Traumfigur warten, wenn die Traumwand fast immer zugegen ist.

Trotzdem habe ich es nicht getan. Ich vermute das im Klartraum manche Muster aus dem Wachleben mit übernommen werden. Mit Wänden redet man nicht. Es ist fast so als würde bestimmte Erinnerungen, Handlungen im Klartraum mit einer Wand vor mir abgeschirmt werden. Ein “roter Bereich” im Gehirn, der einfach nicht zugänglich ist. So kmmt es mir persönlich zumindest manchmal vor… Merkwürdig ist, das ich absolut klar bin. Es ist ausgeschlossen das es nur ein trüber Traum oder geträumter Klartraum war, dessen Kennzeichen ja unlogische Handlungen sind, die nur im Nachhinein als unlogisch erkannt werden. Was hindert uns nun daran, aus diesen vom Wachleben geprägten Mustern auszubrechen?

Oft liest man das man Ziele für einen Klartraum vorher definieren soll. Habe ich meine Ziele nicht verinnerlicht, hatte ich des öfteren im Klartraum Probleme mich an diese zu erinnern. Es ist als fällt einem der Vorname dieses einen Schauspielers nicht ein, es liegt einem auf der Zunge…

Ich vermute das ich die „absolute“ Klarheit wohl noch nicht erreicht habe, ein Ziel auf das ich mich sehr freue.

Was ist in Klarträumen alles möglich?

Datum29. Aug. 2011
Views: 4039 | Kommentare: 0


Was kann man alles in Klarträumen machen? Eine kleine (wirklich kleine) Auswahl zeigt dir dieses Video :)

  • Personen herbeirufen
  • Orte erschaffen / verändern
  • Fliegen
  • Sex
  • Gegenstände erschaffen
  • Dinge riechen
  • Dinge schmecken (leckeres Essen verputzen)
    uvm.

50 Ziele für deinen nächsten Klartraum!